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MIG-Planspiel bei der FIBAV

Wie es ist, nicht in der Schule zu lernen, sondern in einem Unternehmen und wie es sich anfühlt, in fremder Umgebung vor über hundert Gästen eine Marketing-Präsentation zu halten, das konnten 17 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums am Bötschenberg beim MIG-Spiel erleben. Dazu verließen sie für eine Woche ihre Klassenzimmer und tauschten diese mit Geschäftsräumen der FIBAV Unternehmensgruppe in Königslutter. Hier wurden sie in drei Gruppen eingeteilt und mussten als Vorstände eine Woche lang drei fiktive Unternehmen führen.

Das Planspiel MIG (Management Information Game), das das GaBö nun schon seit über zehn Jahren in Kooperation mit dem Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) anbietet, besteht aus drei Teilen: einer computergestützten Simulation, Fachvorträgen zu ausgewählten Wirtschaftsthemen und einer Präsentation vor geladenen Gästen. Als Jungunternehmer mussten die Schülerinnen und Schüler z.B. bei dem Planspiel Entscheidungen für „ihr“ Unternehmen treffen und konnten dabei lernen, welche Auswirkungen diesen Entscheidungen in der Realität hätten. Die Fachvorträge, die zum größten Teil von Mitarbeitern der FIBAV gehalten wurden, sollten den Schülern dabei helfen, wirtschaftliche Zusammenhänge besser zu verstehen, damit sie eine solide Grundlage für ihre Entscheidungen hatten.

Bei einer abschließenden Präsentation im Ausbildungszentrum der Elm Bau GmbH mussten alle Unternehmen eine Geschäftsidee vor über hundert potentiellen Kunden vorstellen und bekamen dafür Punkte. Die Marketingpräsentation stellt traditionell den Höhepunkt des MIG-Spiels dar. Die drei Unternehmen MFK, HFB und Craft Protection stellten dem staunenden Publikum einen innovativen Arbeitshandschuh vor. Dabei hatte jedes Unternehmen andere Ideen für die Gestaltung und den Vertrieb ihres „Superhandschuhs“ und versuchte damit die anderen vom Markt zu verdrängen. Ein Display zeigte z.B. Baupläne an, Leuchtdioden erleichterten die Nachtarbeit, die Handschuhe verfügten über eine eingebaute Heizung. Wasserdicht, schnittfest und atmungsaktiv waren sie sowieso. Auch die Marketing-Abteilungen überzeugten durch griffige Slogans: „Der Handschuh der Zukunft ist die Zukunft des Handschuhs“ und „Händige Handschuhe für handfeste Handwerker“ hieß es zum Beispiel. Die innovativen Produkte gaben Anlass für viele knifflige Rückfragen der potentiellen Kunden, auf die die Schüler jedoch immer eine Antwort parat hatten.

Unter diesen Umständen fiel es den Besuchern des Präsentationsabends schwer, einen Gewinner zu küren. Mit knappem Abstand gewannen die Vorstände des Unternehmens Craft Protection mit ihrer Präsentation eines Handschuhs mit Heizung und Bildschirm: „Dann bekommt man angezeigt, wann man Pause hat.“

Aber auch die beiden anderen Unternehmen bekamen großen Beifall und dürfen sich zu den Gewinnern zählen. Besonders hervorzuheben sind das Engagement von FIBAV-Geschäftsführer Sven Hansmeier, der schon zum dritten Mal als Gastgeber für das Planspiel und den Präsentationsabend fungierte, und aller weiteren Mitarbeiter der FIBAV, die mit Tagungsräumen, Material und Verpflegung für den richtigen Rahmen der Veranstaltung sorgten und den Schüler damit die Möglichkeit boten, einmal hinter die Kulissen eines Unternehmens zu schauen und Wirtschaft hautnah zu erleben.

Eine Woche lang nicht in der Schule lernen, sondern in einem richtigen Unternehmen als „Unternehmer“ Entscheidungen treffen und erleben, was diese Entscheidungen für Auswirkungen haben. Eine Woche lang nicht von Lehrern unterrichtet werden, sondern von Fachleuten aus der Wirtschaft. Einmal in fremder Umgebung vor geladenen Gästen eine Marketing-Präsentation durchführen und kein Referat vor Mitschülern halten. Diese Chance, Wirtschaft praxisnah zu erleben und die eigenen Fähigkeiten in einer ungewohnten Umgebung auszuprobieren, bot sich 20 Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums am Bötschenberg beim Management Information Game.

Die Jungunternehmer verließen dazu ihre gewohnte Umgebung und richteten sich in den Geschäftsräumen der FIBAV GmbH in Königslutter ein. Dort übernahmen sie für fünf Tage die Rollen von Vorstandsmitgliedern von drei konkurrierenden Aktiengesellschaften. Bei einem computergestützten Simulationsspiel trafen sie vier Tage lang unternehmerische Entscheidungen in Bereichen wie Produktion, Marketing, Vertrieb und Personalmanagement. Bei einer abschließenden Präsentation im Ausbildungszentrum der Elm Bau GmbH mussten alle Unternehmen ihre Geschäftsidee vor potentiellen Kunden vorstellen und bekamen dafür Punkte.

Das MIG-Spiel gehört neben der Gründung einer Schülerfirma und dem Betriebspraktikum zum wirtschaftlichen Schwerpunkt des GaBö. „Das Spiel bietet eine einzigartige Möglichkeit, um Wirtschaftskompetenz und lebenspraktische Erfahrungen miteinander zu verknüpfen“, meint Thomas Müssiger, Lehrer am Gymnasium am Bötschenberg. Ergänzt wurde das Simulationsspiel durch eine Reihe von Fachvorträgen, die zum Teil von Mitarbeitern der FIBAV, teilweise aber auch von externen Fachleuten gehalten wurden.

Für den Höhepunkt des Spiels, eine Marketingpräsentation vor geladenen Gästen, hatten sich die Schüler diesmal ein zum Betrieb passendes Produkt ausgesucht: eine Leiter. Und man durfte gespannt sein, wie es ihnen gelingen würde, ein scheinbar einfaches Produkt, das man eigentlich nicht mehr verbessern kann, weiterzuentwickeln. 

Die drei Unternehmen KESP ladders AG, HighQualityLadder AG und SmartCraft AG kamen jeodoch auf innovative Ideen, die viele der fiktiven Käufer nicht nur zum Fragen anregten, sondern vielleicht auch vom Zusatznutzen des Produktes überzeugt haben. Da gab es z.B. eine schmutzabweisenden Beschichtung, die auf dem Lotuseffekt beruht, integrierte LED-Leuchten für die Nachtarbeit, eine fahrbare Stufe, die das Erklettern der Leiter überflüssig macht sowie verschiedene höhenverstellbare Ablagemöglichkeiten für Werkzeuge und vieles mehr.  

Für die beste Präsentation des Abends erhielt die KESP ladders AG eine fiktive Bilanzgutschrift in Höhe von 300.000 Euro. Aber eigentlich kommt es bei dem Spiel nicht darauf an, welches Team am Ende am meisten Geld verdient hat. Das sieht auch Sven Hansmeier, Geschäftsführer und Mitbesitzer der FIBAV GmbH, so: „Die Schüler haben das alle toll gemacht. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich das MIG-Spiel selbst einmal gespielt habe. Man kann sehen, wie die Schüler hier mit ihren Aufgaben wachsen. Und deshalb sind wir auch gerne bereit, uns an solchen Projekten zu beteiligen.“

GaBö-Schüler eine Woche zu Gast bei der FIBAV in Königslutter

Wirtschaft einmal hautnah erleben: Diese Chance bot sich 17 Schülern und einer Schülerin des Gymnasiums am Bötschenberg in der vergangenen Woche beim Management Information Game in den Räumen der FIBAV GmbH in Königslutter. Sie verließen ihre Klassen und übernahmen fünf Tage lang die Rollen von Vorstandsmitgliedern von drei Unternehmen, die am Markt miteinander konkurrieren. Bei einer abschließenden Präsentation im Ausbildungszentrum der Elm Bau GmbH mussten alle Unternehmen ihre Geschäftsidee vor potentiellen Kunden vorstellen und bekamen dafür Punkte.

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Beim Management Information Game (MIG) übernehmen die Schüler die Rollen von Vorständen von konkurrierenden Aktiengesellschaften. Computergestützt treffen sie vier Tage lang Entscheidungen in unternehmerischen Bereichen, wie z.B. Produktion, Marketing, Vertrieb und Personalmanagement. Für die drei fiktiven Aktiengesellschaften galt die gleiche Ausgangssituation: Nachdem sie zu den neuen Vorständen von bereits existierenden Gesellschaften berufen wurden, galt es nun, die Geschicke dieser Unternehmen in den kommenden vier Jahren zu lenken. Dabei entspricht ein Spieltag einem Jahr in der Realität.

Ergänzt wurde das Simulationsspiel durch eine Reihe von Fachvorträgen, die zum großen Teil von Mitarbeitern der FIBAV gehalten wurden.

Sven Hansmeier, Geschäftsführer und Mitbesitzer der FIBAV GmbH, hob in seinen Begrüßungsworten das Engagement und die Leidenschaft hervor, mit der die Schüler an ihre neuen Aufgaben herangingen und erinnerte sich an seine eigene Schulzeit: „Ich habe das MIG-Spiel selbst vor 25 Jahren als Schüler gespielt und kann mich, anders als bei vielen anderen Dingen aus der Schulzeit, noch gut daran erinnern.“

Das MIG-Spiel findet im Rahmen des wirtschaftlichen Schwerpunkts des Gymnasiums am Bötschenberg einmal im Jahr statt und für die Produktpräsentation hatten sich die Schüler diesmal einen Rucksack ausgesucht, der über eine Vielzahl von Extras verfügte, wie z.B. GPS, LED-Anzeigen, Diebstahlssicherung usw. Diese innovativen Zusatzmerkmale sind wichtig, denn sie geben dem Publikum (den möglichen Käufern des Produkts) die Gelegenheit zu zahlreichen kniffligen Rückfragen, auf die die Schüler jedoch kreativ und spontan reagierten.

Für die beste Präsentation des Abends gab es eine fiktive Bilanzgutschrift in Höhe von 300.000 Euro. Aber eigentlich kommt es bei dem Spiel nicht darauf an, welches Team am Ende am meisten Geld verdient hat. Es geht darum, hinter die Türen eines richtigen Unternehmens zu schauen, sich als Gruppe zu bewähren und an seinen Aufgaben zu wachsen. Und das ist allen Teilnehmern gelungen.

In einer Zeit gravierender Umbrüche in Wirtschaft und Gesellschaft ist Orientierung notwendiger denn je. Wichtige Orientierungshilfen, besonders für Schüler sind praxisnahe Informationen über wirtschaftliche Zusammenhänge. Deshalb führt das Gymnasium am Bötschenberg zusammen mit dem Bildungswerk der niedersächsischen Wirtschaft gemeinnützige GmbH seit vielen Jahren das Management-Information-Game (MIG) mit Schülerinnen und Schülern der 10. Klassen durch.

Ziel dieses Seminars ist es, die Teilnehmer mit den vielfältigen und zum Teil komplexen Wechselwirkungen zwischen Einzelunternehmen und Gesamtwirtschaft vertraut zu machen.

Im Rahmen des einwöchigen Planspieles verlassen die Schülerinnen und Schüler für eine Woche die schulische Umgebung und finden sich bei FIBAV Finanzdienstleistungs-Immobilienvermittlungs GmbH ein, die als Gastgeber den richtigen Rahmen mit Tagungsräumen, Material und Verpflegung stellt.

Im Rahmen des PC-gestützten Planspiels MIG übernehmen die Teilnehmenden die Rollen von Vorständen konkurrierenden Aktiengesellschaften. Durch geschickte Planung, zielgerichtetes Entscheiden von Absatzzahlen, Vertriebswegen, Produktions- und Zukaufsmengen, Ausbildungs- und Entwicklungsaufwendungen usw. bis hin zur Plan-, Erfolgsrechnung und Preiskalkulation gilt es im Wettbewerb auf unterschiedlichen Märkten zu bestehen.

Am Donnerstag, den 24. November um 18:00 Uhr wird ein von den Schülerinnen und Schülern erarbeitetes Marketingkonzept im Rahmen eines Präsentationsabends einer Jury aus Vertretern der Wirtschaft vorgestellt. Anschließend findet ein zwangloses Gespräch mit Imbiss zwischen Schülern, Lehrern und Gästen aus Wirtschaft und Verwaltung im Hause der EB-Elm Bau GmbH, Ausbildungszentrum, Fallersleber Straße 12, Halle 5, 38154 Königslutter statt.

Besonders hervorzuheben ist das Engagement der FIBAV Finanzdienstleistungs-Immobilienvermittlungs GmbH. Sie bietet den beteiligten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, eine Woche hinter die Kulissen zu schauen und Wirtschaft „hautnah“ zu erleben.

GaBö-Schüler tauschten Klassenzimmer gegen Geschäftsräume

Einmal ins Wirtschaftsleben hineinschnuppern: Diese Chance bot sich 20 Schülern des Gymnasiums am Bötschenberg in der vergangenen Woche beim Management Information Game in der Volksbank in Helmstedt. Die Schüler verließen ihre Klassenräume und schlüpften fünf Tage lang in die Rollen von Vorstandsmitgliedern, die alle Herausforderungen eines großen Unternehmens meistern mussten. Der Vorstand der BISECURE feierte seinen Sieg bei einer abschließenden Präsentation, in der alle Unternehmen ihre Geschäftsidee vor potentiellen Kunden vorstellen mussten.

20 Schüler des Gymnasiums am Bötschenberg verließen für eine Woche ihre Klassen, um am Management Information Game des Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft GmbH, veranstaltet in den Räumen und unterstützt von Mitarbeitern der Volksbank Helmstedt eG, teilzunehmen.

Bei dieser Wirtschaftssimulation übernahmen Schüler die Rollen von Vorständen dreier untereinander konkurrierender Aktiengesellschaften. Computergestützt trafen sie vier Tage lang Entscheidungen in unternehmerischen Bereichen wie Produktion, Marketing, Vertrieb und Personalmanagement. Für die drei fiktiven Aktiengesellschaften galt die gleiche Ausgangssituation: Nachdem sie zu den neuen Vorständen ihrer bereits seit 10 Jahren existierenden Gesellschaften berufen wurden, hieß es für die Jungmanager, die Geschicke ihrer Unternehmen in den kommenden vier gedachten Jahren zu lenken.

„Das MIG-Spiel gehört zu den Projekten, an die man sich nach der Schulzeit erinnert“, erklärte Schulleiter Friedrich Jungenkrüger bei der Begrüßung der Gäste, die sich eingefunden hatten, um die Schülerpräsentationen zu verfolgen. Markus Stottmeyer, Bereichsleiter der Volksbank Helmstedt, hob in seinen Begrüßungsworten das Engagement und die Leidenschaft hervor, mit der die Schüler an ihre neuen Aufgaben herangingen.

Die Produktpräsentation ist der Höhepunkt des MIG-Spiels, das im Rahmen des wirtschaftlichen Schwerpunkts des Gymnasiums am Bötschenberg einmal im Jahr stattfindet und für das sich die Schüler jedes Mal ein innovatives Produkt aussuchen, das sich durch seine Alleinstellungs-merkmale gegenüber der Konkurrenz durchsetzen soll. Diesmal war es eine Wegfahrsperre für Fahrräder, die einen Fahrraddiebstahl unmöglich machen soll.

Die drei fiktiven Aktiengesellschaften Glowy Lockes, Lock-UP AG und BISECURE überzeugten durch kreative Produktideen und durchdachte Präsentationen. Um für das Produkt zu werden, wurden sogar kleine Werbefilme gedreht oder es wurde eine publikumswirksame Radiowerbung vorbereitet.

Der fachkompetenten und fragefreudigen Jury gefiel schließlich die Präsentation der BISECURE mit ihrem Vorstandsvorsitzenden Luca F. Duda am besten, der von seinen ersten Schritten ins Wirtschaftsleben überzeugt war: „Manchmal war es schon schwer, aber dann haben wir uns immer weiter verbessert.“

Für ihren Erfolg beim Präsentationsabend erhielt die BISECURE eine Bilanzgutschrift in Höhe von 300.000 Euro. Aber eigentlich kommt es bei dem Spiel nicht darauf an, wer am meisten Geld verdient. Es geht darum, hinter die Türen eines richtigen Unternehmens zu schauen, sich als Team zu bewähren und an seinen Aufgaben zu wachsen. Und das ist allen Teilnehmern gelungen.