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Wie wollen wir in Europa leben? Welche europäischen Themen sind für uns und unseren Alltag wichtig? Diese Fragen stellten sich 102 Schüler und Schülerinnen beim europäischen Jugendforum im Landtag in Hannover. Neben 27 Schülern/innen des Gymnasiums am Bötschenberg nahmen Schüler von fünf weiteren Schulen aus dem Netzwerk Europaschulen an der Veranstaltung teil, die im Interimsplenarsaal in Hannover stattfand.

Eröffnet wurde das Jugendforum durch Landtagsvizepräsident Frank Oesterhelweg (CDU), der deutlich machte, aus welchen ganz persönlichen Gründen Europa für ihn wichtig ist. Anschließend ging es in die Ausschussarbeit. Die drei Parlamentsausschüsse „Handel“, „Umwelt“ und „Ernährung“ erarbeiteten insgesamt sechs Beschlussvorlagen, die sie dem Plenum zur Diskussion und Abstimmung vorlegten.

Berichterstatter aus jedem Ausschuss (u.a. Lasse Gehrmann, Hannes von Cramer und Robin Gerloff) stellten die Gesetzesvorlagen vor und begründeten diese. Anschließend wurde diskutiert und abgestimmt. Dabei ging es unter anderem um die Verstärkung des lokalen Handels, Ernährung als Pflichtfach im Unterricht, um die Vermeidung von Plastikabfällen und um die Legalisierung von Cannabis. Online-Abstimmungen per Smartphone im Vorfeld der einzelnen Beratungen („Wert trennt seinen Müll?“, „Wer hat schon einmal gekifft?“) ermöglichten die schnelle Visualisierung von persönlichem Verhalten und lockerten den Ablauf der Debatte auf.

Alle Beschlussvorlagen, die die Ausschüsse erarbeitet hatten, wurden vom Jugendforum angenommen. Im Anschluss daran hatten die Schüler/innen Gelegenheit, mit den Europaabgeordneten Gesine Meissner (FDP/ALDE), Tiemo Wölken (SPD) und den Landtagsabgeordneten Miriam Staudte (Die Grünen) und Frank Oesterhelweg (CDU) über ihre Vorstellungen zur Weiterentwicklung Europas zu sprechen. Dabei wurde deutlich, dass die ambitionierten Vorschläge der Schüler/innen von den Politikern begrüßt und sehr ernst genommen wurden. Es wurde aber auch deutlich, dass die politische Umsetzbarkeit nicht immer so einfach ist („Der Teufel steckt im Detail.“) und dass bei jedem Vorschlag gesetzliche Rahmenbedingungen zu beachten sind.

Ein Presseteam der Jugendpresse Deutschland hat weitere interessante Berichte zur Veranstaltung verfasst und diese in einem Blog veröffentlicht:

https://politikorange.de/thema/EPjugendforum

Der Tag begann mit einer schönen Zugfahrt in Richtung Hannover in den Landtag, um die Veranstaltung des Europa Cafés zu besuchen. Die Schüler des Politikkurses PW91 und PW92 fuhren zusammen mit Anne-Marie Herlt nach Hannover. In Hannover empfing und begrüßte der Landtagsvizepräsident die Schüler und Anne-Marie Herlt. Alles begann mit einem Bericht zur aktuellen Situation in Europa. Danach bekamen die Schüler einen Eindruck zu dem was sie im Landtag alles machen und wie der Tag in den Tischgruppen aussieht.

Kurze Zeit später begann die erste Diskussionsrunde mit der Tischgruppe zu den Fragen: Was macht die Europäische Union eigentlich und welches Ziel sie verfolgt?
Eine weitere Frage war, was wäre, wenn es die EU nicht gäbe?
Danach ging es in die erste Pause am Tag.

Die zweite Diskussionsrunde wurde mit einer anderen Tischgruppe durchgeführt zu den Fragen: Was finde ich gut an Europa? Was muss besser werden in Europa? Und wie stelle ich mir ein ideales Europa vor? Dann mussten wir die für uns am wichtigsten Punkte raus suchen und diese dann in der Runde diskutieren. Nach der 20 minütigen Zeit, die wir für die Diskussion hatten, musste der Tischleiter die Argumentation vor allen Leuten vorstellen.

 

Nach der Vorstellung wurden die Tischgruppen wieder gemischt und es folgte die dritte Diskussionsrunde. In dieser Diskussion wurde aus den vorherigen Punkten, der für uns am wichtigsten war, raus gesucht. Diesen sollten wir erweitern. Darunter fällt, dass wir ein Thema aussuchen sollten, was uns darunter stört und was die Europaparlamentsabgeordneten unserer Meinung nach tun sollen, um dieses Problem zu beheben und zu bekämpfen. Auch die dritte Diskussionsrunde wurde in der großen Runde, von dem Tischleiter, vorgestellt. Dann sollten alle drei wichtige Themen und Problemstellungen heraussuchen, indem sie ein Punkt auf den Themenbogen kleben. Die drei Themen mit den meisten Stimmen wurden dann mit den Landtagsabgeordneten diskutiert. Zwischen der zweiten und dritten Diskussionsrunde gab es eine Mittagspause, in der kleine Häppchen serviert wurden.

Die Landtagsabgeordneten waren aus verschiedenen Fraktionen und Parteien. Sie haben sich sehr gut auf die drei Schwerpunkte eingelassen und intensiv mit uns diskutiert. Nach der 45 minütigen Diskussion wurde der Tag sehr schön vollendet, indem wir alle wieder nach Hause fuhren.

Auch in diesem Jahr bietet der Niedersächsische Landtag Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 9 – 13 die Möglichkeit, Abgeordnete während eines maximal einwöchigen Zeitraums als Hospitantin/Hospitant zu begleiten. Das Kultusministerium unterstützt das Projekt ausdrücklich. Weitere Informationen unter folgenden Links:

 

Der Tag begann mit einer schönen Zugfahrt in Richtung Hannover in den Landtag, um die Veranstaltung „Europa Café“ zu besuchen. Die Schülerinnen und Schüler des Politikkurses PW91 und PW92 fuhren zusammen mit Frau Herlt nach Hannover und wurden dort vom Landtagsvizepräsident empfangen und begrüßt. 

Alles begann mit einem Bericht zur aktuellen Situation in Europa. Danach bekamen die Schüler einen Eindruck zu dem, was sie im Landtag alles machen und wie der Tag in den Tischgruppen aussieht.

Kurze Zeit später begann die erste Diskussionsrunde mit der Tischgruppe zu den Fragen: Was macht die Europäische Union eigentlich und welches Ziel sie verfolgt?

Eine weitere Frage war: Was wäre, wenn es die EU nicht gäbe?

Danach ging es in die erste Pause am Tag.

Die zweite Diskussionsrunde wurde mit einer anderen Tischgruppe durchgeführt zu den Fragen: Was finde ich gut an Europa? Was muss besser werden in Europa? Und wie stelle ich mir ein ideales Europa vor?

Dann mussten wir die für uns am wichtigsten Punkte raus suchen und diese dann in der Runde diskutieren. Nach der 20 minütigen Diskussionsrunde in der Tischgruppe musste der Tischleiter die Argumentation vor allen Leuten vorstellen.

Nach der Vorstellung wurden die Tischgruppen wieder gemischt und es folgte die dritte Diskussionsrunde. In dieser Diskussion wurde aus den vorherigen Punkten, der für uns am wichtigsten war, raus gesucht. Diesen sollten wir erweitern. Darunter fällt, dass wir ein Thema aussuchen sollten, was uns darunter stört und was die Europaparlamentsabgeordneten unserer Meinung nach tun sollen, um dieses Problem zu beheben und zu bekämpfen. Auch die dritte Diskussionsrunde wurde in der großen Runde von dem Tischleiter vorgestellt. Dann sollten wir alle drei wichtige Themen und Problemstellungen heraussuchen, indem wir einen Punkt auf den Themenbogen kleben. Die drei Themen mit den meisten Stimmen wurden dann mit den Landtagsabgeordneten diskutiert. Zwischen der zweiten und dritten Diskussionsrunde gab es eine Mittagspause, in der kleine Häppchen serviert wurden.

Die Landtagsabgeordneten waren aus verschiedenen Fraktionen und Parteien. Sie haben sich sehr gut auf die drei Schwerpunkte eingelassen und intensiv mit uns diskutiert. Nach der 45 minütigen Diskussion wurde der Tag sehr schön vollendet, indem wir alle wieder nach Hause fuhren.

 

Fotos

Seit seinem Umbau und der Neueröffnung im Oktober 2017 erstrahlt er im neuen Glanz: der Landtag in Hannover. 24 Schüler und Schülerinnen der Klasse 10b des Gymnasiums am Bötschenberg hatten jetzt (am 18. April 2018) Gelegenheit, den Niedersächsischen Landtag zu besuchen und sich einen eigenen Eindruck von der Arbeit der Landtagsabgeordneten zu verschaffen.

Nach der Begrüßung hörten die Schüler zunächst einen kurzen Vortrag über die Arbeit des Landesparlaments und über die Geschichte des Leineschlosses. Danach konnten sie sich auf der Besuchertribüne als Zuschauer über die Arbeitsweise im Plenum informieren.

Das Landesparlament debattierte über zwei Gesetzesentwürfe. Zum Einen ging es um einen Antrag der Fraktionen von SPD und CDU, der vorsieht, die Gebühren in Kindertagesstätten abzuschaffen. Zu diesem Tagesordnungspunkt konnten die Schüler einen Beitrag von Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) hören. Zum Anderen ging es um einen Antrag der AfD, der die Stärkung der Rechte parlamentarischer Minderheiten vorsieht. Einen ähnlichen Antrag legten auch die Oppositionsfraktionen der FDP und der Grünen vor. Im amtierenden Landtag sind die Oppositionsfraktionen  gegenüber den Regierungsfraktionen mit 32 zu 105 Stimmen in der Minderheit.

Im Anschluss an die Parlamentsdebatte hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit mit den Abgeordneten Veronika Koch (CDU), Jörn Domeier (SPD) und Stefan Wirtz (AfD) zu sprechen. Die drei Abgeordneten nahmen sich eine ganze Stunde Zeit und gingen ausführlich auf die Fragen der Schüler ein. Diese wollten u.a. wissen, wie das Verhältnis der anderen Parteien zur AfD ist und wie die Abgeordneten über wichtige gesellschaftspolitische und globale Themen, wie Flüchtlinge, Umweltschutz und Kriegsgefahr denken. Dabei nahmen die Abgeordneten kein Blatt vor den Mund und informierten die Schüler ausführlich über ihre politischen Standpunkte und Überzeugungen. Am Ende des Besuchs waren sich die Schüler darüber einig, dass das Abgeordnetengespräch der Höhepunkt des Tages war.

 

 

Stimmen der Schüler und Schülerinnen:

„Es war definitiv interessant, da wir dadurch mitbekommen haben, wie der Landtag funktioniert. Und die Diskussion im Nachhinein war auch gut, da man dabei mitbekommen hat, dass sich Politiker der AfD gerne mit anderen in die Wolle kriegen.“

Hannes

„Der Besuch im Landtag hat sich gelohnt, weil man den Politikern persönlich Fragen stellen konnte. Außerdem hatte man einen kleinen Einblick in den Arbeitsalltag eines Politikers und konnte sehen, wie eine Plenumsdiskussion abläuft, sodass man an diesem Tag viele Informationen sammeln konnte.“

Ann-Kathrin

„Ich fand es interessant, wie sich die Politiker im Landtag verhalten haben. Im Gegensatz zum Bundestag haben im Landtag viele geredet und sind rumgelaufen. Meiner Meinung nach bekommen die Politiker zu viel Geld für das, was sie tun.“

Jona

„Man konnte sich, ohne dass es verfälscht wird, wie die AfD immer behauptet, ein Bild von dieser Partei machen und davon, wie das Verhältnis zu den anderen Parteien ist. Man hat durch das Gespräch auch einen guten Einblick in den Alltag der Politiker bekommen und erfahren, was sie besonders interessiert.“

Emma

 

Der erste Plenartag begann mit einer Regierungserklärung von Ministerpräsident Stephan Weil zur inneren Sicherheit in Niedersachsen. Im Anschluss daran folgte ein Schlagabtausch im Landtag. Für uns war das Gelegenheit, erste O-Töne aufzunehmen und einen ersten „gebauten Beitrag“ zu produzieren.

In der aktuellen Stunde, mit der jede Plenarwoche eröffnet wird, ging es unter anderem um die Frage der doppelten Staatsbürgerschaft und um den Lehrermangel an Niedersachsens Schulen. Die Aktuelle Stunde verfolgten wir von der Pressetribüne des provisorischen Landtags. Von dort oben kann man die Parlamentarier gut beobachten. Als wir genug Material gesammelt hatten, produzierten wir zwei weitere „gebaute Beiträge”.

Der provisorische Landtag gefiel uns sehr gut. Er hat eine schöne Atmosphäre, auch wenn die Räumlichkeiten etwas eng sind. So gibt es zum Beispiel keine Zuschauertribüne.

Wir waren übrigens nicht das einzige Radioteam im Landtag. Auch ein Radioteam der Multi-Media-Berufsbildenden Schulen war vor Ort und berichtete für Radio LeineHertz. Wir nutzten die Gelegenheit, um uns gegenseitig zu interviewen und über unsere Projekte zu berichten.

Unsere Paten Uwe Strümpel und Björn Försterling waren sehr fleißig, guckten immer mal wieder in unsere Redaktionsräume herein und versorgten uns mit Interviewpartnern.

Herr Strümpel nahm uns sogar mit zu einem Parlamentarischen Abend, zu dem der Gesamtbetriebsrat von VW eingeladen hatte. Diese Einladung nahmen wir natürlich gern an. Am nächsten Tag befragten wir Uwe Strümpel zu den Parlamentarischen Abenden und zum Lobbyismus im Allgemeinen.

Die Landtagsabgeordnete Sylvia Bruns, die wir eigentlich zum Thema Pflege befragen wollten, wurde leider kurzfristig krank. Also sprang unser Pate Björn Försterling ein und beantwortete unsere Fragen. Später bekamen wir auch noch die Möglichkeit, die Sozialministerin Cornelia Rundt zur Situation der Pflegekräfte in Niedersachsen zu befragen.

Im Mittelpunkt unseres zweiten Tages im Landtag stand ein Interview mit Ministerpräsident Stephan Weil. Die Fragen überlegten wir gemeinsam in einer Teamsitzung. Das Interview führte Elias. Die Staatskanzlei bat um die Rechte an dem Material, um es auf der eigenen Homepage zu verwenden. Wahrscheinlich könnt ihr bald auch dort einen Ausschnitt ansehen.

Außerdem hatten wir am zweiten Plenartag die Kultusministerin Frauke Heiligenstadt vor dem Mikrofon. Sie nahm Stellung zum Vorwurf, dass an Niedersachsens Schulen zu viel Unterricht ausfällt und erklärte uns, was das Land tun will, damit den Schulen die Integration der Flüchtlingskinder gelingt.

Am Freitag bereiteten wir uns auf unsere Live-Sendung vor. Aber auch da gab es natürlich auch noch aktuelle Ereignisse, auf die wir reagieren wollten. Wie zum Beispiel die Meldung, dass VW wegen eines Streits mit einem Zulieferer in Teilen seine Produktion einstellen muss.

 

Elias:

Die Tage hier im Landtag gingen länger als erwartet. Sie waren auch sehr anstrengend aber informativ und auch sehr abwechslungsreich. Begonnen hatte alles mit einer Schweigeminute bis hin zu mehreren Debatten. Zum Teil empfand ich die Debatten als sehr unruhig und auch schlimmer als in der Schule. Alles in allem waren die drei Tage jedoch eine tolle Erfahrung für mich.

Anton:

Ich fand alles im Großen und Ganzen gut, allerdings hätte ich mir ab und zu mehr Unabhängigkeit beim Erarbeiten der Beiträge gewünscht.

Kevin:

Ich habe einen guten Eindruck in die vielseitige Arbeit als Politiker und als Journalist bekommen.

Paul:

Ich fand es gut, mal wieder im Niedersächsischen Landtag zu sein. In den drei Tagen habe ich mir einen guten Eindruck von dem Arbeitsalltag eines Journalisten machen können.

 

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