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Das Kunstmuseum Wolfsburg zeigt Kunstwerke aus seiner 25-jährigen Sammlung, die so umfassend, umwerfend und vielseitig ist, dass wir diese unbedingt „entdecken“ wollten. Ohne Grunde wurde die Ausstellung „now is the time“ nicht bis Mitte Oktober verlängert, um somit den Besuchern noch mehr Zeit zu geben die Werke von 79 internationalen Künstler*innen zu bestaunen und diese in dialogischen und thematischen Zusammenhängen wieder oder neu zu erleben.

Die Klassen 6a und 9b entdeckten mit ihren Lehrerinnen Frau Kramer, Frau Heikamp und Frau Lüdeke bei ihrem Besuch dieser Jubiläumsausstellung nicht nur neue Künstler, deren Geschichten, Techniken und Kunstwerke, sondern konnten z.B. auch selbst Teil von Kunstwerken werden, wie z.B. bei der futuristischen Wohn-Skulptur „Fantasy Landscape“ des dänischen Verner Panton. Paton war einer der bedeutendsten und innovativsten Gestalter des 20. Jahrhunderts. Das Eintreten und Erleben in seine Wohn-Skulptur ließen wir uns nicht zweimal sagen und hätten dort gerne noch viel mehr Zeit verbracht. Diese Art Wohnhöhle beeindruckte nicht nur durch ihre Farbgebung, sondern lud auch zum Sitzen, Liegen, Stehen und Kommunizieren ein. Die „Innen- und Außenwelt“ konnte man, so hatte es den Anschein, nur noch schwer trennen.

Insgesamt hält die Ausstellung enorm viele spannende und sehr interessante Künstler und Kunstwerke bereit, von denen wir, aufgrund der Zeit, leider nur einigen „begegnen“ konnten. Dennoch waren die gemeinsamen Dialoge zu und über die ausgewählten Kunstwerke mit den pädagogischen Mitarbeitern des Museums intensiv und sehr informativ.

Inspiriert von den Kunstwerken und den eigenen Erlebnissen, konnten wir im praktischen Teil eigene „Fantasy-Landschafts-Kunstwerke“ gestalten.

Abschließend lässt sich sagen, dass wir die Verlängerung der Ausstellung sehr gut nach vollziehen können, denn es gibt viel zu bestaunen und zu erleben. Wir hätten auch noch mehr „time“ benötigt, um alles sehen zu können, nehmen aber die ganzen tollen Eindrücke und Erlebnisse mit nach Hause und lassen diese in Ruhe wirken.

Die Ausstellung mit all’ ihren Kunstwerken ist sehr schön und spannend gestaltet. Es hat mir sehr viel Spaß im Museum gemacht.“ (Max und Jonathan, 6a)

„Am besten in der Ausstellung war das bunte „Sofa“, wo wir rein gehen konnten. Die Buchstaben in Regentropfen waren auch sehr beeindruckend und am verrücktesten fanden wir die Fotografie mit dem Kühlschrank und der Rolltreppe.“ (Ronja und Marie, 6a)

„Das Spiegelkunstwerk war wie ein verrücktes Labyrinth. Das war sehr cool.“ (Hanni und Lena, 6a)

Fotos

WERTE, wie viel bedeuten diese in unserer heutigen Gesellschaft wirklich noch? Werden diese noch gelebt?

Toleranz, Freundschaft, Respekt und Freiheit sollten doch selbstverständlich sein?

Was genau steckt hinter diesen Werten?

Diesen Fragen sind beide 7. Klassen im Kunstunterricht nachgegangen.

Mitarbeiterinnen des Kunstmuseums in Wolfsburg besuchten uns in der Schule im Kunstunterricht und brachten uns durch verschiedene Fragen und Aufgaben die einzelnen Werte Toleranz, Freundschaft, Respekt und Freiheit in Anlehnung der Ausstellung „Werte im Koffer“ im Kunstmuseum näher. Nach den Präsentationen der unterschiedlichen Gruppenarbeiten und dem sehr interessanten Austausch und Diskussionen zu den Werten, gab es eine kleine Hausaufgabe für unseren anschließenden Besuch und fortlaufenden Workshop im Kunstmuseum in Wolfsburg. Mit unseren Gegenständen, die jeweils für einen der Werte standen und die dazugehörige selbst verfasste Geschichte, machten wir uns mit dem artmobil auf den Weg zum Museum. Dort konnten die Schüler ebenfalls zu den Werten abstrakte „Werte-Skulpturen“ gestalten, präsentieren und sich darüber austauschen. Ebenso wurde die sehr interessante Ausstellung „Werte im Koffer“ mithilfe der eigenen Gegenständen und Geschichten entdeckt. Der überraschende Effekt, dass so mancher eigener Gegenstand dem bereits in der Ausstellung vorhandenen Gegenstand sehr ähnlich war, lag daran, dass diese Ausstellung Exponate von Bürgerinnen und Bürgern bereit hielt bzw. daraus bestand. Somit war diese Ausstellung eine ganz andere, wie sie sonst im Kunstmuseum zu erleben ist bzw. sind: Von Bürger und Bürgerinnen für Bürger und Bürgerinnen.

Abschließend wurden die persönlichen Geschichten der Schüler in der Ausstellung präsentiert und besprochen.

Im Kunstunterricht wurden die Erlebnisse und Erkenntnisse gemeinsam reflektiert und festgestellt, dass diese Werte ungemein wichtig und unabdingbar sind, ganz gleich, aus welchem Land wir kommen, welche Situationen vorzufinden sind und wie alt man ist.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Mitarbeiterinnen des Kunstmuseums für die gemeinsamen WERTvollen und ergiebigen Stunden bei uns und im Kunstmuseum.

Fotos

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Wie bereits im vergangenen Schuljahr konnte die Klasse 8b das Angebot des ArtMobils – einer Kombination aus Shuttlebus und Workshop – wahrnehmen und das Kunstmuseum Wolfsburg besuchen.
Uns erwarteten nach einer kurzen Austauschphase über Werte insbesondere junger Menschen vor allem Geschichten über Respekt, Toleranz, Freundschaft und Freiheit.

Die Ausstellung „Museum für Werte“ präsentiert Exponate von Bürgern mit Erläuterungen, warum genau jene Gegenstände von so besonderer Bedeutung für den Einzelnen sind. Übrigens ist der Heißluftballon-Korb von Frau Cyrol, Lehrerin am GaBö und begeisterte Ballonfahrerin, gleich das erste Ausstellungsstück, das einem im Foyer des Museums begegnet.

Über die Begegnung mit emotional wertvollen Dingen gelang anschließend vielfach die Reflexion über eigene Werte und ganz persönliche Berührungspunkte unserer Schülerinnen und Schüler. Ein praktisch orientierter Workshop rief zum Abschluss dazu auf, selbst einen bedeutungsvollen Gegenstand zu schaffen.

Unsere Auseinandersetzung mit dem Thema Werte fasst die Äußerung einer unserer Schülerinnen treffend zusammen: „Wir erleben keinen Werteverlust, sondern einen Wertewandel“.