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„Ermelo die Zweite“

Im April war es endlich soweit, dass langersehnte Warten hatte ein Ende und unsere niederländischen Freunde kamen für eine Woche nach Helmstedt.

Der Austausch stand in der Woche unter dem Thema „Geschichte, Kunst und ich“. Ein Highlight für dieses gemeinsame Projekt war die Exkursion nach Berlin. Dort wurde die längste Kunstgalerie der Welt, die East Side Galery, besucht und bestaunt. Das Symbol der deutschen Teilung wurde im 1989 nach dem Fall der Mauer und im Frühjahr 1990 von 118 Künstlern aus 21 Ländern gestaltet. So entstand zwischen dem Ostbahnhof und der Oberbaumbrücke auf einer Länge von 1316 Metern ein unvergleichliches Kunstwerk und Denkmal mit beeindruckenden und bedrückenden Bildern. Zahlreiche Besucher aus aller Welt kommen täglich, um die Einzigartigkeit des Ortes zu erleben. Mit gemischten Eindrücken ging es weiter zum Mauermuseum, dem Checkpoint Charlie Museum, dem Brennpunkt des kalten Krieges, dort wo die Weltenteilung begann und wo sie endete. Die Geschichte, zahlreiche Geschehnisse und z.B. originale Objekte gelungener Fluchten unter, auf und über der Erde konnten auf verschiedenste Weise entdeckt werden. Die gewonnenen Erkenntnisse und Informationen konnten für die anstehenden gemeinsamen Projekte ver- und aufgearbeitet werden, die am Abschlussabend den Eltern, Lehrern und der ganzen Gruppe präsentiert wurden. So entdeckten unsere Austauschschüler nicht nur in Berlin etwas über die Geschichte Deutschlands, sondern auch in Helmstedt lernten sie verschiedenste Denkmäler, Orte und Historisches kennen. Ergänzt durch den Besuch beim Bürgermeister und dessen interessanten Informationen über Helmstedt, haben sie auch Helmstedt gut kennengelernt. Zwischendurch gab es sportliche Aktivitäten wie z.B. Discgolfen im Helmstedter Piepenpark und Trampolinstunden mit den Flying GaBös. Nach einer schriftlichen Evaluation und einem „bildhaften“ Eindruck der gemeinsamen Woche ging es für die niederländischen Schüler am Freitag leider schon wieder gen Heimat.

Es war eine aufregende, spannende, wenn auch anstrengende, aber intensive und unvergesslich schöne Woche, in der sich zwei Kulturen näher gekommen sind.

Ein großes Dankeschön geht dabei an die Klasse 9a und deren engagierte Elternschaft, dem „Austausch-Kollegen-Team“ und an alle Beteiligten an dem Austausch! Herzlichen Dank!

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Endlich war es soweit – unsere italienischen Freunde kamen Anfang Oktober für eine Woche nach Helmstedt.
Müde und erschöpft nach einer langen Busreise wurden die bekannten „amici“ herzlich am GaBö empfangen. An dem Wochenende konnten die Austauschschüler Zeit mit ihren deutschen Gastfamilien verbringen und das von ihnen individuell gestaltete Programm genießen. An dem Wochenende konnten die Austauschschüler Zeit mit ihren deutschen Gastfamilien verbringen und das von ihnen individuell gestaltete Programm genießen. Bei bestem Wetter ging es für einige z.B. zu der Gedenkstätte Marienborn. Sie war die größte und bedeutendste Grenzübergangsstelle an der ehemaligen innerdeutschen Grenze und ist heute nicht nur ein Denkmal, sondern auch ein Ort historisch-politischer Bildung. Ebenso wie das von einigen besuchte Grenzdenkmal Hötensleben, welches den Zustand von 1989 dokumentiert und ein Stück Deutsche Geschichte veranschaulicht.

Am Montag ging es für alle nach Berlin. Dabei stand u.a. ein weiterer Grenzübergang auf dem Programm; Das 1962 gegründete Mauermuseum direkt am legendären Checkpoint Charlie – dem Brennpunkt des kalten Krieges, dort wo die Weltenteilung begann und wo sie endete. Gemischte Gefühle, gerade auch in Bezug des 25 jährigen Mauerfalls in diesem Jahr, begleiteten diesen Museumsbesuch. Die Gedächtniskirche, das KaDeWe, das Nikolaiviertel, der „Alex“, der Potsdamer Platz sowie der Bundestag wurden ebenfalls besichtigt. Ein langer, spannender und interessanter sowie geschichtsträchtiger Tag ging zu Ende.

An den nächsten Tagen standen die Begrüßung beim Bürgermeister im Rathaus sowie eine kleine Stadtführung durch Helmstedt auf dem Programm. Das Forschungs- und Erlebniszentrum Paläon wurde ebenfalls „endteckt und erkundet“. Die deutschen Schüler bereiteten für ihre italienischen Freunde eine kleine Übersichtsführung in Braunschweig vor, in der es z.B. durch das historische Magniviertel ging, das Rizzi Haus präsentiert wurde, der Burgplatz, der Kohlmarkt, das Rathaus und das Schloss bestaunt wurden. Mit dem Staunen ging es in der Autostadt in Wolfsburg weiter, in der z.B. die automobilen Meilensteine im Zeithaus betrachtet wurden sowie die einzelnen Pavillions der verschiedenen Automarken. Anschließend gab es eine Schifffahrt auf dem Mittellandkanal, die das Volkswagen Werk und die Autostadt aus einer anderen Perspektive zeigte.

Die italienischen Gastschüler sowie ihre Lehrerinnen konnten auch Einblicke in das Schulleben gewinnen und den Unterricht an einigen Tagen miterleben. Vorab gab es eine herzliche Begrüßung durch die Schulleitung, die durch die Schulband „Nameless“ begleitet wurde.

Ein schönes, tolles, leckeres und bewegendes Abschlussfest rundete die „Italien-Woche“ ab. Am nächsten Morgen ging es dann leider für unsere Italiener wieder gen Heimat.

Wir bedanken uns nochmals ganz herzlich bei allen Schülern, Eltern, Kollegen und Thomas Wendt für die Hilfe, Mitgestaltung, den unermütlichen Einsatz und das großartige Engagement in dieser spannenden Zeit!


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Die Klasse 9a und ihre zwei Lehrerinnen waren aufgeregt und freuten sich sehr auf die Austauschfahrt nach Ermelo, wo sie eine Woche lang die niederländische Kultur, insbesondere auch die Sport- und Schulkultur, „Fahrrad-Kultur“ und sehr offene und nette Menschen kennen lernen durften.

 

Montag

Die Woche stand unter dem Thema „Sport and healthy lifestyle“, welches an unserem Ankunftstag gleich eine spannende und tolle Umsetzung fand: Nach fünf Stunden Busfahrt erwarteten uns die niederländischen Austauschschüler und Lehrer voller Vorfreude in der Schule. Zusammen sind wir dann in einen der Klassenräume gegangen und wurden von den Lehrern und dem Schulleiter ganz herzlich begrüßt. Eine kleine Programmübersicht gab uns einen Einblick, was wir Tolles in dieser gemeinsamen Woche machen würden. Danach haben wir von unseren Austauschschülern eine Schulführung bekommen. Nachdem wir uns ein bisschen über die Unterschiede der beiden Partnerschulen unterhalten haben, sind wir in die Sporthallen gegangen, um uns sportlich zu betätigen und näher kennen zu lernen. In gemischten Teams haben wir zusammen Fußball, Basketball, Volleyball und Hockey gespielt.
Nach der „sportlichen Begegnung“ wurden wir von unseren Gasteltern abgeholt und haben uns auf den ersten Abend in unseren Gastfamilien gefreut.
Ein erster, erfolgreicher, sportlicher und aufregender Tag ging zu Ende.

Emma, Tom, Clari, Lüder


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Dienstag

Am Dienstag begann der Tag schon sehr früh, denn wir hatten viel vor. Die erste Busfahrt führte nach Amsterdam, wo wir das Anne Frank Museum besichtigten. Mit einer Einführung und vielen wichtigen Hintergrundinformationen konnten wir im Anschluss in Kleingruppen durch das Haus gehen, was sehr bemerkenswert war und zugleich gemischte Gefühle hervorbrachte.
Nach einer kurzen Stärkung ging es weiter nach Leiden in das interaktive Corpus Museum. Dort begaben wir uns auf die Reise durch den menschlichen Körper. In mehreren Etagen konnten wir etwas über den menschlichen Körper und die Ernährung, Verdauung etc. „live“ erfahren! Endtecken durch eigenes anfassen, fühlen, betätigen war nach der Reise durch den Körper möglich und machte viel Spaß!
Danach ging es weiter nach Scheveningen zum Strand. Ein paar mutige niederländische Schüler wagten sogar den Sprung ins eiskalte Wasser! Wir konnten die Zeit auch nutzen, um z.B. Fußball zu spielen und/oder gemeinsam den Strand und Scheveningen zu genießen.
Nach diesem langen Tag waren alle müde, aber sehr zufrieden und verbrachten den restlichen Abend mit deutschen und niederländischen Freunden und/oder den Familien.

Lara, Alicia, Nele, Kiara und Julia


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Mittwoch

Am Mittwoch sind wir mit unseren Fahrrädern zur Schule gefahren und die ersten Stunden mit in den Unterricht gegangen. In einem anderen großen Klassenraum haben wir uns wieder alle zusammen gefunden und das Projekt „Sport and healthy lifestyle“ angefangen. Es haben sich z.B. Gruppen über Energy drinks, rauchen, „Sportlerernährung“ sowie gesunde Ernährung Gedanken gemacht, recherchiert und dazu ein Plakat gestaltet. Parallel dazu haben alle abwechselnd ein Fitness Programm in der Sporthalle gemacht.
Am Nachmittag hatten wir Freizeit und einige von uns sind in das Zentrum von Ermelo gefahren. Am Abend haben wir uns, zusammen mit unseren Austauschschülern bei einem Gastschüler getroffen. Es war ein sehr schöner Tag.

Joshi, Finn, Milla, Lea, Katharina und Michelle


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Donnerstag

Den vierten Tag des Ermeloaustausches begannen wir mit einer gemeinsamen Fahrradtour in der großen Gruppe. Es ging von Ermelo nach Harderwijk. Der Transfer erfolgte typisch niederländisch: „ob de fiets“. Herausragenderweise ist bei der Fahrradtour niemand zu Schaden gekommen – und das bei so vielen Fahrradfahrern! Als wir in Harderwijk ankamen, stellten wir uns erstmal auf die neue und sogleich schöne Umgebung ein. Wir schauten uns eine sehr schöne Mühle an. Dort bekamen wir eine Führung innerhalb der Mühle, erfuhren etwas über die Technik und Systeme, wie sie funktioniert und hatten einen wundervollen Blick von der Terrasse. Nach einer kurzen Pause und einigen Souvenireinkäufen ging es mit einigen Fragen über und zu Harderwijk in gemischten Gruppen in das Zentrum. Als die Stadttour zu Ende war, konnten wir Harderwijk noch auf eigene Faust weiter entdecken. Am Nachmittag fuhren wir wieder nach Ermelo, wo wir in den Gastfamilien gesunde Köstlichkeiten für das gemeinsam Barbecue am Abend vorbereiteten. Bevor es ans Verspeisen, schönen und interessanten Gesprächen und Beisammen sein ging, präsentierten wir den Eltern, Geschwistern und niederländischen Freunden unsere Ergebnisse über und zu „Sport and healthy liefstyle“.
Es war ein sehr schöner, leckerer und toller Abschlussabend, der diesen tollen Tag besonders schön machte.

Anna, Torben, Marc, Julian und Luca


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Freitag

Am Freitagmorgen haben wir uns alle gemeinsam in der Schule getroffen und haben dort die tolle und spannende Woche Revue passieren lassen. Ebenfalls wurden die Ergebnisse und Sieger des Fitnesstests verkündet und geehrt. Nach einer abschließenden Auswertungsphase gingen wir schweren Herzens zum Parkplatz, wo uns der Bus abholte. Es gab viele Tränen und wir alle waren sehr traurig!
Am späten Nachmittag kamen wir in Helmstedt am GaBö an und freuen uns schon jetzt riesig auf die Ankunft der niederländischen Freunde im nächsten Jahr!
Die Woche hat sehr viel Spaß gemacht und einige haben sehr innige Freundschaften geschlossen!

Anisha, Elisa, Hanna, Corinna, Hagen

 

„Wir fanden die Zeit in Ermelo viel zu kurz! Es hätte ruhig länger sein können! Ebenso fanden wir es sehr interessant in solchen netten Familien „leben“ zu dürfen!“

„[…] Zudem haben wir einen interessanten Eindruck in eine andere Kultur bekommen und hatten insgesamt, auch gerade in der Freizeit, sehr viel Spaß.“

„Ich fand den Austausch sehr gut, weil wir tolle Freunde gefunden haben, in sehr netten Familien gewohnt haben und schöne und interessante Ausflüge gemacht haben.“

„Die Woche in Ermelo hat mir sehr gut gefallen. Wir waren viel unterwegs und haben viel gesehen. Das Programm war sehr gut und spannend. Ich war auch vom täglichen Fahrrad fahren begeistert, da dies, im Vergleich mit Zuhause, etwas ganz anderes ist. Die Klassengemeinschaft der Niederländer fand ich auch sehr bemerkenswert, weil sie nach der Schule viel mehr miteinander unternehmen.“

„Ich fand den Austausch super, weil wir neue Erfahrungen sammeln konnten. Außerdem haben wir viel Englisch gesprochen und neue Freunde gefunden.“

Spanienaustausch – Intercambio cultural con Espana

En el curso escolar 2013/2014 tiene lugar, por primera vez en nuestro instituto Gabö, un viaje de intercambio cultural con España. En junio de 2014, un grupo de 14 alumn@s alemanes (entre 14 y 16 años) visitan durante una semana a sus compañer@s españoles de intercambio en Baza (Granada), que ya estuvieron en Helmstedt de visita a principios de curso, en septiembre.

La experiencia, ampliamente positiva para todos los participantes, ha sido todo un éxito, lo que nos incita a seguir fomentando en nuestro instituto la participación en este tipo de actividades extraescolares que aumentan la motivación de los alumnos para el aprendizaje del español como segunda lengua extranjera.

Samstag, 14.06.2014

Um 10 Uhr trafen wir uns in Helmstedt am Bahnhof, um gemeinsam mit unserer Lehrerin Frau Graf mit dem Zug zum Flughafen Hannover zu fahren. In Braunschweig kam Frau Boog dazu, die zweite uns begleitende Lehrerin. Nach einem 3,5 stündigen Flug kamen wir um 18:30 Uhr dann in Málaga an. Bevor es nun mit dem Bus nach Baza weiterging, machten wir eine kleine Pause vor dem Flughafengebäude und konnten uns erstmals an der Wärme und Sonne Andalusiens erfreuen. Die fast drei stündige Busfahrt nach Baza führte uns durch leicht hügeliges Land und weitläufige Olivenplantagen zu beiden Seiten der Straße. In Baza Stadt kamen wir dann gegen 22:30 Uhr an, doch fand der Busfahrer die Schule, das I.E.S. Alcrebite, nicht auf Anhieb.

Sonntag, 15.06.2014

Den ersten Tag durften wir in den Familien verbringen. Die meisten trafen sich in einer Gruppe, so wie wir. Der Treffpunkt sollte “Canalejos” sein, doch wir trafen einander nicht an. Ein Teil der Gruppe hatte sich dazu entschieden, eine Wanderung in den Bergen (“Sierra de Baza”) zu machen und vergessen, es den anderen mitzuteilen. Als die andere Gruppe am Picknickplatz eintraf, konnte endlich das geplante Picknick beginnen. Wir entschieden uns, noch in einem See schwimmen zu gehen. Der Anblick des strahlend blauen Wassers war überwältigendl. Nach einigen Stunden fuhren wir erstmal wieder mit unseren Gastfamilien nach Hause. Zum Abschluss des Abends trafen wir uns alle in einer spanischen Bar – die eine Mischung aus Café, Restaurant und Familientreff ist – und aßen dort zu Abend. Danach waren einige schon müde und gingen nach Hause. Die anderen erkundeten Baza. Dabei trafen wir den Rest der Gruppe, welche den Tag andersweitig verbracht hatten. Damit endete unser erster Tag in Spanien.
Von: Anna und Marijke

Montag, 16.06.2014

Morgends trafen wir uns in der Schule (I.E.S. Alcrebite) und wurden in der Aula ganz herzlich vom Schulleiter, Herrn Gregorio Jesús Rodríguez Fernández, sowie Nuria Martos Casados, der spanischen Lehrerin, die den Austausch organisiert, begrüßt. Nach einer Tour durch die Schule ging es in den Musikraum. Dort gab es ein spontanes Willkommensprogramm: Alex spielte auf dem Klavier und anschließend gab es Flamenco pur mit Gänsehautfaktor – eine Schülerin spielte Gitarre und sang Flamencolieder. Danach war es auch schon fast Mittag und für uns ging es weiter in die Innenstadt von Baza, genauer gesagt ins Rathaus, wo wir von der Stellvertreterin des Bürgermeisters auf Spanisch empfangen wurden. Frau Boog und Frau Graf übersetzten, so dass wir auch alles verstanden. Den Nachmittag hatten wir Zeit in den Familien.

Dienstag, 17.06.2014

Der Tag begann mit dem, womit andere Tage aufhören – wir gingen ins Bett! Um kurz nach 1 Uhr waren bei uns alle Lichter aus und wir schliefen uns fit für den nächsten Tag und die nächsten spannenden Ereignisse. Nach ca. 6 Stunden Schlaf, was nach der Meinung von vielen zu wenig war, trafen wir uns nach einem ausgewogenem Frühstück, bestehend aus Toastbrot und Marmelade, um 8 Uhr an der Schule. Von dort aus machten wir uns mit einem großen Bus ca. 1,5 Stunden lang auf den Weg zu unserem nächsten Ziel – Granada. Von der Busfahrt bekamen einige jedoch nicht viel mit. Sie mussten ihren “verlorengegangenen” Schlaf nachholen.
In Granada angekommen, verabschiedeten wir uns vorerst von unserem Busfahrer und brachen auf, um uns die Alhambra anzuschauen. Dies taten wir jedoch leider nur von außen. Wir besuchten zwei Museen, welche für Touristen frei zugänglich waren. Fotos durften im Museum leider nicht gemacht werden, aber mit ein wenig Fingerspitzengefühl entstanden außerhalb der Museen wunderschöne Fotos von der Landschaft, dem Ausblick und der Gruppe selbst. (Mit besonderer Sorgfalt ausgewählte Fotos haben wir in die Bildergalerie gestellt!)
Voller Energie und überwältigt von den ersten Eindrücken Granadas, besuchten wir einige weitere Bauten und Monumente. Mit Sicherheit jedoch waren wir nicht die Einzigen, die bei diesen baknnten Plätzen zu Gast waren. Zusammen mitanderen Gruppen, Paaren und Touristen sammelten wir weitere Informationen zu den Einzelnen Gebäuden und Bauten, welches bei 35 °C im Schatten denkbar schwer war. Abwechslung bekamen wir von einem Pfauenpaar, welches uns mit seiner Anwesenheit ehrte – und wir neben den Monumenten auch die Fauna Granadas erleben durften (Céline und Frau Graf sahen auch eine kleine Schlange in einem ruhigen Bachlauf). Um unser Allgemeinwissen zu erweitern, gab uns die Englischlehrerin Nuria kurze Informationen zu den einzelnen Bauten und schaffte somit einen kleinen Überblick über die Geschichte Granadas. Ein wirklich gelungener Vormittag!
Mittags entflohen wir der größten Mittagshitze indem wir uns zum Essen in eine Shoppingmall zurückzogen. Am Nachmittag fuhren wir dann mit dem von der Sonne ordentlich aufgeheizten Bus in die Innenstadt und nutzten die Zeit, um uns die für das Stadtfest dekorierte Innenstadt anzusehen und Souvenirs für unsere Familien einzukaufen. Außerdem traf eine Gruppe eine deutsche Verkäuferin in einem Shop und nutzte dies sogleich für einen kleinen Smalltalk.
Nachdem genügend Souvenirs erstanden wurden, machten wir uns nach einem sehr anstrengenden Tag auf den Weg zurück nach Baza. Dort trennte sich die Gruppe und die Schüler gingen ihre eigenen Wege.
Eine große Gruppe, darunter auch Nils und ich, ging mit ihren Austauschschülern in eine Bar, um den Abend bei einer kalten Coca Cola, Kartenspiel und Fußball im Fernsehen ausklingen zu lassen. Nach einigen Kartentricks und Kartenspielen später machten wir uns wieder auf den Weg zu unseren Gastfamilien und freuten uns schon auf unser Bett – aber auch auf den morgigen Tag.
Mittlerweile ist es halb 2 in der Früh und dieser Tag endet, wie der selbige anfing.
Wir beenden diesen Tagesbericht und fallen müde und voller Vorfreude auf Morgen in unser Bett.
Adiós a todos.
Von: Alex und Nils

Mittwoch, 18.06.2014

Nach einem sehr anstrengenden gestrigen Tag, stand heute der langersehnte Strandtag auf dem Plan. Ein nährstoffreiches Frühstück gab uns die nötige Energie um den Tag am Strand durchzuhalten.
Um 9 Uhr trafen wir uns erneut an der Schule und warteten auf den Bus. Mit leichter Verspätung traf der Bus ein und wir begaben uns auf eine 1,5 stündige Reise zum Meer. Unser Zielort war einer der Strände des kleinen Örtchens San Juan de los Terreros, das in der Provinz von Almería, direkt an der Grenze zur Provinz Murcia liegt. In San Juan de los Terreros angekommen, begann mi Bus eine Aufruhr …. alle riefen “Wasser, Wasser, ich sehe das Meer!”. Zehn Minuten später waren wir endlich am Wasser und bereit, den wahrscheinlich besten Tag des Austausches zu beginnen. Natürlich wurde an alles bzw. fast alles gedacht: Pavillon, Sonnenschirme, Handtücher, Flip Flops, Essen …. Lediglich hier und da war die Sonnencreme nicht eingepackt worden oder ging leer. Doch wie immer wurden solche kleinen “Probleme” sofort aus der Welt geschafft.
Ein Himmel ohne Wolken trug dazu bei, dass wir bei gefühlten 40°C “vor uns hin bruzelten” und das Wasser der einzige Ausweg wad, der Hitze zu entfliehen. Viele der deutschen Schüler hatten lange nicht mehr so schöne blaues Wasser gesehen! Allerdings hatte das kristallklare Salzwasser auch seine Nachteile…. beim Schlucken verursacht es einen SALZIGEN NACHGESCHMACK und einige von uns bekamen kleine Pickelchen. Jedoch war dies kein Hinderniss, den Tag einfach nur zu geniessen.
Gegen 18 Uhr traten wir die Heimreise nach Baza an – um das Fußballspiel der Weltmeister von 2010 zu sehen. Wie sicherlich die meisten wissen, war dieses Spiel eine gnadenlose Enttäuschung.
Das Resultat dieses Tages war: Müde Schüler und Lehrkräfte sowie der ein oder andere Sonnenbrand…
Alles in Allem war dies mit der Beste Tag bis jetzt. Voller Vorfeude auf den nächsten Tag fallen wir nun erneut ins Bett und wünschen somit eine gute Nacht – ¡Buenas noches a todos!
Von: Nils und Alex

Donnerstag, 19.06.2014

Unser Tag heute begann um 9 Uhr an der Schule. Dort trafen wir uns, um gemeinsam an einen Stausee (Pantano del Negratín) zu fahren und dort Kanu zu fahren. Entweder fuhr man alleine oder zu zweit im Kanu. Auch zwei Tretbote waren unterwegs – einmal mit “deutscher” und einmal mit “spanischer Besatzung”. Wir sind dann in verschiedene Buchten gefahren, wo wir schwimmen durften. In den knapp drei Stunden auf dem Wasser sind natürlich auch einige von uns gekentert – und das nicht immer freiwillig. Zurück am Einstiegsufer aßen wir dann unsere “bocadillos” (belegte Baguettes) und fuhren dann zrück nach Baza. Nach einer kleinen “siesta” (Mittagsschlaf) gingen wir ins Schwimmbad, um noch einmal die Sonne zu genießen. Frisch geduscht und zurecht gemacht, ging es dann zur Abschiedsfeier in Antonios Sommerhaus. Mit Musik und spanischem Essen haben wir den Tag dort ausklingen lassen.
Von: Mareike und Romy

Freitag, 20.06.2014

Unser Tag heute begann und endete mit einer Party. Als wir uns heute morgen um 9:10 Uhr in der Schule getroffen haben, waren noch nicht alle so ganz munter… schließlich hatten wir am Vorabend bis 3 Uhr morgens unsere gemeinsame Zeit gefeiert. Wir haben uns dann auf den Weg gemacht, um gemeinsam mit den spanischen Schülern in einer Frühstücksbar “Chocolate con churros” (ein ganz typisches uns äußerst nahrhaftes spanisches Frühstück) zu probieren. Die Churros haben allen sehr gut geschmeckt und es war wie immer sehr sehr lustig. So gegen halb 12 haben wir eine Stadtführung durch Baza gemacht und sind dann in das Archäologische Museum gegangen. Die Ausstellung dort reicht von der Kupferzeit bis in die Moderne. Im Museum war es sehr interessant, denn gleich in der Eingangshalle konnten wir viele Fotos von den “Cascamorros” (einer wichtigen Tradition in Baza) gesehen. In den anderen Räumen wurden Objekte aus verschiedenen Epochen ausgestellt, insbesondere Alltagsgegenstände aus der Kupferzeit sowie die weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Statue “Dame aus Baza”. Nach dem Museum haben wir kurz ein leckeres Eis gegessen, sind dann aber gleich weiter zu den arabischen Bädern in Baza. Nach so viel Kultur hatten wir etwas Freizeit bevor es wieder zurück in die Schule ging. Dort haben uns dann zwei spanische Schülerinnen Flamenco-Tanzschritte beigebracht. Hier war die Begeisterung auf unserer Seite zunächst eher etwas gering, aber als dann die ersten von uns die Schritte konnten, haben immer mehr von uns mitgemacht… Da dies der letzte Tag vor unserer Rückreise war, haben wir den Nachmittag in den Familien verbracht. Um halb acht haben wir uns dann alle wieder getroffen und sind gemeinsam auf ein Straßenfest gegangen.
Von: Leopold und Henrik

Samstag, 21.06.2014

Da der Rückflug bereits um kurz vor acht Uhr morgends in Málaga losging, man mindestens zwei Stunden vor Abflug am Flughafen sein sollte und die Busfahrt von Baza nach Málaga so um die drei Stunden dauert, trafen wir uns alle RICHTIG FRÜH vor der Schule in Baza. Also hatten wir mal wieder eine sehr kurze Nacht hinter uns, aber heute hatten wir reichlich Gelegenheiten den Schlafmangel auszugleichen. Nach einem sehr emotionalen Abschied fuhr der Bus um 2:30 Uhr in Baza los, in Richtung Málaga. Von dort ging es dann um 7:55 Uhr mit dem Flugzeug nach Hannover. Der Flug verlief sehr ruhig, um nicht zu sagen nahezu still, da die allermeisten von uns nach der kurzen Nacht einfach nur ein Schläfchen machen wollten. Am Flughafen in Hannover mussten wir auch gar nicht lange auf unser Gepäck warten und konnten zügig in den öffentlichen Bereich gehen. Dort wurden mehrere von uns auch bereits sehnsüchtig von ihren Eltern erwartet. Die anderen von uns fuhren zusammen mit unseren beiden Lehrerinnen mit dem Zug über Braunschweig zurück nach Helmstedt, wo uns ebenfalls ein freudiges Elternempfangskommittee erwartete. Insgesamt war es eine tolle Woche!


 

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