Am 15. März nahmen die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a, 6a, 6b, 8a und 8b am diesjährigen Känguru-Wettbewerb der Mathematik teil. Dabei galt es, verschiedene knifflige Aufgaben zu lösen, die in dem Umfang sonst nicht Thema im Mathematik-Unterricht sind.

Dabei hüpfte Jonah Maekler aus der Klasse 8a mit 92,50 Punkten besonders weit und erreichte somit die Spitzenposition aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Schule. Ihm folgen auf den weiteren Plätzen Erik Pinger, 6a, mit 84,75 Punkten, Tim Schwichtenberg, 6b, mit 78,50 Punkten, Noah Ryll, 8a, mit 77,25 Punkten und Ella Schroeder, 5a, mit 77,00 Punkten.

Einen Sonderpreis erhielt Elisabeth Jensen für den weitesten Känguru-Sprung, also die größte Anzahl aufeinanderfolgender richtiger Aufgabenlösungen.

 

Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmern!!!

Kurz vor den Osterferien brachen 26 Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen des Gymnasiums am Bötschenberg im Rahmen eines Schüleraustauschs nach Fiuggi auf.

Die Aufregung unter den Schülern war groß. Für viele war es die erste große Reise, das erste Mal ohne Familie oder der erste Flug.

Auch die Frage „Was anziehen…?“ war nicht einfach zu beantworten. Kurz vor Reiseantritt erreichten uns Bilder vom verschneiten Fiuggi, die eher an Winterurlaub erinnerten als an sonniges Italien.

Nach 10 Stunden in Bus und Flugzeug kamen wir Montagvormittag müde aber glücklich in Fiuggi an und wurden dort schon sehnsüchtig von den Italienern erwartet. Lediglich ein Koffer war auf dem Weg verloren gegangen. Aber in Italien lösen sich Probleme schnell und unkompliziert. So fuhren die Gasteltern nochmals zurück nach Rom und kamen kurze Zeit später mit dem richtigen Koffer wieder.

Die ersten beiden Tage verbrachten wir damit, die Schule und die Umgebung kennen zu lernen. So gab es einen offiziellen Empfang und verschiedene Projekte, die die Italiener liebevoll für uns vorbereitet hatten wie ein Musikprojekt oder Kochen mit den italienischen Mamas. Nachmittags besuchten wir das historische Fiuggi und natürlich die Gemeinde Acuto. Einige der Austauschpartner in diesem Jahr stammen aus Acuto. So gab es auch dort einen offiziellen und ebenfalls sehr herzlichen Empfang und eine Führung durch das historische Zentrum.

Mittwoch früh ging es für alle deutschen und italienischen Schüler gemeinsam auf einen Ausflug nach Rom. Zwischen Pantheon und Trevibrunnen gab es natürlich auch Gelato und Pizza.

Ein weiteres Highlight war am Freitag der Besuch des barocken Königspalastes von Caserta und der Ruinen von Pompeji am Fuße des Vesuvs (gemeinsam mit uns besuchte an dem Tag auch der italienischen Sänger Zucchero die Ruinenstadt).

Samstagabend gab es noch ein großes Abschiedsfest. Bei Pasta, Pizza und Dolci wurde gesungen, bei italienischer Musik getanzt und viel gelacht.

Nach einer aufregenden Woche in Fiuggi, hieß es am Sonntag Abschied nehmen und dabei blieb kein Auge trocken. Gab es die ersten Tage noch vereinzelt Heimweh, wollte man sich nun gar nicht mehr trennen. Nachdem dann doch endlich alle, teilweise schluchzend, im Bus waren, ging es wieder zurück nach Helmstedt.

Wir alle haben in Fiuggi eine sehr schöne Zeit erlebt, die lediglich vom nicht ganz typischen Regenwetter getrübt war. Wir hatten die Chance, einmal in das typische italienische Leben einzutauchen und vor allem die italienische Gastfreundlichkeit zu genießen. Auf den Ausflügen haben wir viel gesehen und vor allem haben wir Freundschaften geschlossen. So können wir es kaum erwarten, dass unsere italienischen Freunde im … zum Gegenbesuch nach Helmstedt kommen. Wir freuen uns schon riesig darauf!

Ganz viel Theater mit ERASMUS+ in Ermelo

 

Im Februar begegneten sich erstmals im Rahmen des ERASMUS+-Projektes ca. 25 Schülerinnen und Schüler aus Helmstedt, Mailand, Lyon und Ermelo, um gemeinsam Theater zu spielen und dabei die Frage nach der eigenen (nationalen) Identität im europäischen Kontext in den Blick zu nehmen.

Agnes Ribanski, Ann-Kathrin Breier, Caroline Tischer, Elisa Störmann, Emma Gollmer und Helen Schade (alle Jahrgang 10) fuhren dafür für sechs Tage in die niederländische Stadt Ermelo. Begleitet wurden sie von Frau Hahn und FRau Herlt.

Dass sich die inhaltliche und praktische Vorbereitung im Unterricht gelohnt hatte, spürten die Schülerinnen gleich, auch wenn die Theaterlehrer in Ermelo trotzdem den ein oder anderen Sprung ins kalte Wasser vorbereitet hatten. Die Schülerinnen dokumentierten ihren Aufenthalt per Video…also, sehen Sie selbst:

Es wurde schon 1933 gegründet und ist damit eines der ältesten Konzentrationslager in Deutschland: das KZ Sachsenhausen. Die nördlich von Berlin in Oranienburg gelegene Einrichtung wurde zunächst von der SA verwendet und diente zur Inhaftierung von politischen Gefangenen. Später wurde das Lager von der SS übernommen, an den Stadtrand von Oranienburg verlegt und durch die Häftlinge selbst vergrößert. Ab jetzt diente es auch zur Unterbringung von rassisch Verfolgten sowie als Modell- und Schulungslager für die SS. Zwischen 1936 und 1945 waren in Sachsenhausen ca. 200.000 Menschen inhaftiert. 3000 von ihnen wurden im April 1945 von polnischen und sowjetischen Soldaten befreit. Nach dem Krieg diente die Anlage Sachsenhausen noch fünf Jahre lang der sowjetischen Besatzungsmacht als Speziallager für „NS-Belastete“ und andere missliebige Personen.

31 Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs des Gymnasiums am Bötschenberg besuchten die Konzentrationslager-Gedenkstätte und informierten sich in verschiedenen Ausstellungen und anhand der erhaltenen Zeugnisse aus der Vergangenheit über das Alltagsleben in einem Konzentrationslager. Dabei wurden sie in Gruppen eingeteilt und erstellten selbst Präsentationen zu ausgewählten Themen, wie z.B. zur Situation der jüdischen Häftlinge im KZ, zum Lageralltag, zur Medizin im KZ Sachsenhausen (hier wurden auch Experimente an Gefangenen durchgeführt), zur Lagerküche und zum Essen. An selbst ausgewählten Exponaten erklärten die Schüler anschließend ihren Mitschülern, was sie über das Leben und die Lebensbedingungen im KZ herausgefunden hatten. So berichtete eine Schülergruppe z.B. auf dem Appellhofplatz, dass hier Häftlinge auf dem wechselnden Untergrund stundenlang im Kreis gehen mussten. Das sogenannte „Schuhläufer-Kommando“ war eine Strafkompanie im Konzentrationslager Sachsenhausen, bei der Häftlinge auf einer Schuhprüfstrecke Schuhe testen mussten. Dabei mussten sie eine Strecke von ca. 48 Kilometern zurücklegen. Auftraggeber waren zivile Schuhunternehmen und Leder-Ersatzstoff-Hersteller, wie z.B. Fagus und Salamander.

Organisiert wurde der Besuch in der Konzentrationslager-Gedenkstätte von der Geschichtslehrerin Cornelia Wolf, die ihn als Beitrag zu einer notwendigen Erinnerungskultur versteht. „Wenn die Schüler in einem Buch etwas über ein Konzentrationslager lesen, dann bleibt das abstrakt und sie können sich die Lebensbedingungen in einem solchen Lager nur bedingt vorstellen. Wenn man sich die überlieferten Zeugnisse ansieht, kann man die Vergangenheit einfach besser begreifen.“

Auch die Schüler waren der Meinung, dass sich der Besuch im Konzentrationslager für sie gelohnt hat.

„Ich fand es sehr wichtig und gut, diese Erfahrung zu machen, da man sich so viel besser in die Zeit des Nationalsozialismus hineinversetzen kann und die ganze Schrecklichkeit erfährt. Weil es so kalt war, ist mir erst bewusst geworden, was für ein Problem die Kälte früher war.“ (Emma, 10. Klasse)

„Mir hat der Besuch im Konzentrationslager sehr gut gefallen, da wir selbst Informationen heraussuchen durften und zum Schluss alle unsere Ergebnisse zusammengetragen haben. Auch die kleine Präsentation am Anfang hat mir geholfen, in das Thema hineinzukommen.“ (Anna, 10. Klasse)

„Der Besuch im Konzentrationslager war sehr interessant. Es war gut, einen Einblick in das in das Lagerleben zu bekommen und zu sehen, was die Häftlinge erleiden mussten und wie sie gelebt haben und welche Aufgaben und Arbeiten sie erledigen mussten.“ (Thomas, 10. Klasse)

„Der Besuch im Konzentrationslager Sachsenhausen war sehr eindrucksvoll und interessant. Die Gruppenarbeit hat es ermöglicht, sich intensiv in das Thema einzuarbeiten. Durch den Besuch konnte man sich die Situation der Menschen damals besser vorstellen und verstehen, was damals passiert ist.“ (Nathalie, 10. Klasse)

„Ich finde es wichtig, dass man einmal ein KZ besucht, um zu verstehen und aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen. Allerdings war ich ein bisschen enttäuscht, dass nur noch so wenig von den Gebäuden vorhanden war.“ (Elisa, 10. Klasse)

 

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Ein weiteres Mal lud das Gymnasium am Bötschenberg (GaBö) die über 600 Gäste zur siebten Show „GaBö and friends“ im Brunnentheater in Bad Helmstedt ein. Rund 150 Schüler und Lehrer begeisterten am vergangenen Donnerstagabend mit hervorragenden Darbietungen ihr Publikum.

Wie schon im vergangenen Jahr wurde der bunte Abend mit einer Beamerpräsentation eröffnet und die Zuschauer auf die nächsten unterhaltsamen Stunden eingestimmt. Lena Brömse leitete musikalisch den Abend ein und verzauberte am Klavier mit ihrer besinnlichen Ballade aus dem Filmklassiker „Herr der Ringe“. Dabei wurde sie im perfekten Moderndance von Jennifer und Josephine Langenheim begleitet, zwei ehemaligen Schülerinnen des GaBö, die zudem in der Bundesligaformation Imagination des TC Schöningen tanzen.

Mit Tanz ging es dann auch gleich weiter. Die Hip-Hop-AG begeisterte das Publikum mit dem Sommerhit „Despacito“ und so mancher Zuschauer hätte gerne bei der fröhlichen Choreografie mitgetanzt. Das Tanzen sehr abwechslungsreich sein kann, stellte Rebecca Manske unter Beweis, die mit ihrem Solo im Gardetanz nur so über die Bühne wirbelte und konditionelle Hochleistung zeigte.

Die Dancing GaBös, präsentierten ihre erfolgreiche Wettkampfchoreografie im Jazzdance nach dem Chartbreaker „Down the road“ von C2C, für die das Publikum großen Beifall bekundete, gefolgt von Josephine Langenheim, Deutschlands Vierte im Jazzdance-Solo, die mit ihrer Performance zu einem Mashup von Ed Sheeran und Disturb „Shape of sickness“ eine isolationsreiche Choreografie zeigte.

„Entdecke deine Stärken“ hatte sich die Q2 mit ihrem Darstellenden Spiel auf die Fahnen geschrieben. Mit selbstangefertigten Masken und Handylichteffekten zeigten die Schülerinnen und Schüler, wie sich Pantomime in einer Gruppe am besten ausdrücken lässt. Dass aber auch die Klassiker beim Theaterspiel nicht fehlen dürfen, zeigte die Q2 mit ihrer modernen Interpretation von Friedrich Schillers „Kabale und Liebe“. Ausdrucksstark brachten die Darsteller eines der bedeutendsten Theaterstücke aus der Sturm und Drang Zeit dem Publikum näher, wofür auch Clarissa Rieger sorgte, die mit ihrer Gitarre und ihrem Gesang das Stück gefühlvoll beendete.

Dass auch die Lehrer auf die Bühne gehören, zeigten sie mit unterhaltsamen Theaterszenen von Loriot. Sketche rund um die Frage der Kleiderwahl oder die Freude über ein geschenktes Klavier waren der Grund dafür, dass kein Auge trocken blieb. Doch auch musikalisch waren die Lehrer mit ihrer Band zu hören und begeisterten das Publikum u.a. mit Hits von Marius Müller Westernhagen.

Nachdem Anna Czapiewski ihre anspruchsvolle Bodenturnkür mit vielen Bogengängen und Überschlägen elegant präsentierte, verfolgte das Publikum die schwungvolle Diaboloshow. Gekonnt jonglierten die drei Akrobaten mit den beiden schwebenden Halbkugeln.

Die jüngsten der „Flying GaBös“ zeigten nach temporeicher Musik ihre ersten Sprünge, die ebenso schnell wie die Musik waren und zeigten immer länger werdende Flugphasen.

In drei Metern Höhe die Balance zu behalten ist gar nicht so einfach. Doch die Flying GaBös zeigten, dass es möglich ist. Mit ihrer Akrobatikshow vollführten sie fehlerlos und wackelfrei Hebungen und Pyramiden von bis zu 15 Personen. Und natürlich durfte auch das schnelle Trampolinprogramm nicht fehlen. Mit Saltos und Schrauben flogen die Turner so hoch durch die Luft, dass das Sturmtief Friederike neidisch geworden wäre.

Dass das GaBö nicht nur Menschen ein Zuhause bietet, beweist der Schulhund Canis. Mit einer lustigen Hundedressur präsentierte das Schulhundteam, wieviel Spaß Mensch und Tier zusammen haben können und wie Canis das Leben an der Schule bereichert.

Der TC Schöningen, mit dem das GaBö in Kooperation steht, sorgte mit seiner Bundesligaformation „Imagination“ für ein tänzerisches Highlight. Vor sechs Wochen startete die Formation noch auf der Weltmeisterschaft in Warschau und nun präsentierten die Tänzerinnen auf der Bühne ihr Turnierprogramm nach Musiken aus Star Wars.

Das Publikum hielt es nicht mehr auf den Sitzen, denn zum Abschluss zeigte das Kollegium des GaBö die breite Facette der Tanzwelt. So erhielten die Lehrer für Fitnesstanz, Twist und Disco-Fox Begeisterungsrufe und ernteten für ihre mitreißende Tanzdarbietung tosenden Applaus.

„Es ist toll zu erleben, dass die Schüler einmal die Lehrer vor ihrem Auftritt beruhigen und anfeuern“, berichtet Viola Zechmann von ihrem Bühnendebüt

Künstler und Publikum beschlossen den Abend mit einer gemeinsam gesungenen GaBö-Hymne. „Dank einer großartigen Zusammenarbeit von Schülern, Eltern und Lehrkräften können wir diese Veranstaltung jedes Jahr auf die Beine stellen“, bedankte sich Schulleiter Friedrich Jungenkrüger abschließend bei allen Beteiligten, „und für das Mal haben wir schon wieder viele Ideen“.

 

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„Wir haben ihn Kevin getauft.“, erzählen die Schüler des Schulsanitätsdienstes am Gymnasium am Bötschenberg (GaBö) Helmstedt. „Kevin“ ist ein Defibrillator und neben Übungspuppe „Jeremy-Pascal“ der ganze Stolz der Gruppe. „Kevin“ ist in der Tat ein Held, denn er kann im Ernstfall Leben retten. „Wir freuen uns sehr, dass wir die Anschaffung mit der finanziellen Unterstützung von Volksbank und Braunschweigischer Landessparkasse realisieren konnten.“, bedankt sich die leitende Lehrerin des Schulsanitätsdienstes Maria Distler.

Auf Anregung und Bitte des Schulelternrates, allen voran Andrea Burzlaff, hatten sich Diana Grötzner vom betreuenden JRK Schulsanitätsdienst und Distler für die Anschaffung eingesetzt. „Die Sicherheitslücke, insbesondere bei Sportfesten, haben wir damit nun schließen können. Angeschafft wurden ein Defibrillator, ein dazugehöriger Sicherheitskasten sowie ein Schulsanitätsrucksack. Das restliche Geld wird für die Wartung des Gerätes eingesetzt.“, erklärt Grötzner.

11 Schüler sind derzeit im Schulsanitätsdienst aktiv. „Und sie sind wirklich Feuer und Flamme für ihre Aufgabe.“, freut sich Diana Grötzner vom JRK Schulsanitätsdienst. Seit der Kooperationsvereinbarung nach den Sommerferien haben die Schüler eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Verbandskästen vorgenommen, aussortiert, neu bestückt und strukturiert. Auch ein eigener Sanitätsraum, der als Arbeits- und Betreuungsraum sowie Materiallager dient, wird liebevoll von den Schülern hergerichtet.

Foto: Sind Feuer und Flamme für den Schulsanitätsdienst und „ihren Kevin“: Lasse Hartmann, Katharina Schäfer, Matti Schäfer, Ole Bache, Julica Grabow, Louis Rehyer, Thalia Venske, Joanna Specht, Owen Schreckenberg, Lasse Grundmann und Valerie Paltschikow (nicht auf dem Foto).

 

Am 13.12.2017 waren die Schülerinnen und Schüler aus den Politik-Wirtschaft Kursen pw83 und pw92 unter der Leitung von Frau Herlt auf Einladung von Abgeordneten Falko Mohrs (SPD) zum Informationsbesuch beim Deutschen Bundestag in Berlin. Nach einem ausführlichenInformationsvortrag zur allgemeinen Rolle des Bundestages und zu den Aufgaben des Abgeordneten kam es zu einem sehr intensiven Gespräch mit Herrn Mohrs.

Die Schüler hatten  im Unterricht die Fragen gründlich vorbereitet sowie nach thematischen Feldern geordnet und konnten so auf Augenhöhe mit Herrn Mohrs über die verschiedenen Themen kontrovers diskutieren.“Demokratie lebt von Debatten”, war das Fazit von Falko Mohrs nach dem lebhaften Gespräch. Die Schüler des GaBö haben auf jedem Fall dieses Prinzip erfüllt. Anschließend konnten sie die Kuppel des Reichstagsgebäudes besichtigen und dann  eine
Plenarsitzung des Bundestages auf die Tribüne anschauen. Dabeihaben sie berühmte Politiker hautnah erlebt und spannende Reden gehört.
Schließlich wurden sie in das Bundestagsrestaurant eingeladen, wo sie den besten Blick auf das Regierungsviertel geniessen konnten.
“Unvergessliche Erlebnisse und markante Eindrücke”, resümierten die Schüler.

 

Auch in diesem Jahr hat das GaBö mit Unterstützung der Avacon in Helmstedt die zweitägige Veranstaltung “Gemeinsam leben, gemeinsam Sport treiben” durchgeführt.

Bei der Abendveranstaltung am 07.12.2017 berichtete die mehrfache Weltcupsiegerin, Weltmeisterin und Paralympics-Silbermedalliengewinnerin auf dem Rennrad, Denise Schindler, von ihrem Leben. Als erste weibliche Referentin im mittlerweile siebten Jahr der Veranstaltung erreichte Sie die Besucher, darunter viele Schülerinnen und Schüler, mit ihrer eindringlichen und motivierenden Botschaft: Suche deinen eigenen Weg! Gib nicht auf! Ignorier die Neider und Nein-sager! Auch die Tatsache, dass Weiterentwicklung Kraft und Anstrengung kostet und manchmal Schmerzen verursacht, konnte die “Killerbiene” Denise Schindler eindrucksvoll und anschaulich vermitteln – No Pain No Gain!

Am Vormittag des 08.12.2017 führte dann der aktuelle Sportkurs auf erhöhtem Niveau einen Praxistag in der Kanthalle durch. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler der beiden 8. Klassen des GaBö am eigenen Leib erleben, wie eingeschränkt Behinderte in ihrem Sporttreiben sind – und wieviel Spaß es machen kann, auch mit einer körperlichen Einschränkung aktiv zu sein. Es gab Goalball, Sitzvolleyball sowie einen Parcours, der mit einer Augenbinde absolviert werden musste. Zusätzlich wurde ein Papierflieger-weitwurfwettbewerb durchgeführt – allerdings mussten die Papierflieger hierbei innerhalb von einer Minute mit nur einer Hand gefaltet werden.

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Am 27./28.01.2018 findet in den Räumen der ckc group/ckc ag in Braunschweig (Am Alten Bahnhof 13, Braunschweig) die “Steineland”-Austellung 2018 statt. Das “Event von LEGO® Fans für LEGO® Fans” wird von der Interessengruppe Steineland Harz + Heide organisiert, in der auch Herr Liedke, verantwortlich für die Technik- und Roboter-AG am GaBö, aktiv ist.

In diesem Jahr liegt auch ein besonderer Fokus der Ausstellung auf dem IT-Bereich. So wird es z.B. Programmierkurse für den LEGO®-EV3-Mindstorm-Roboter oder ein Roboter-Fußballturnier geben – beides gute Gründe für die Mitglieder unserer Technik- und Roboter-AGs, sich hier einmal etwas ausführlicher umzusehen.

Alle Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier sowie auf der Facebook-Seite der Veranstaltung.

Eine Woche lang nicht in der Schule lernen, sondern in einem richtigen Unternehmen als „Unternehmer“ Entscheidungen treffen und erleben, was diese Entscheidungen für Auswirkungen haben. Eine Woche lang nicht von Lehrern unterrichtet werden, sondern von Fachleuten aus der Wirtschaft. Einmal in fremder Umgebung vor geladenen Gästen eine Marketing-Präsentation durchführen und kein Referat vor Mitschülern halten. Diese Chance, Wirtschaft praxisnah zu erleben und die eigenen Fähigkeiten in einer ungewohnten Umgebung auszuprobieren, bot sich 20 Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums am Bötschenberg beim Management Information Game.

Die Jungunternehmer verließen dazu ihre gewohnte Umgebung und richteten sich in den Geschäftsräumen der FIBAV GmbH in Königslutter ein. Dort übernahmen sie für fünf Tage die Rollen von Vorstandsmitgliedern von drei konkurrierenden Aktiengesellschaften. Bei einem computergestützten Simulationsspiel trafen sie vier Tage lang unternehmerische Entscheidungen in Bereichen wie Produktion, Marketing, Vertrieb und Personalmanagement. Bei einer abschließenden Präsentation im Ausbildungszentrum der Elm Bau GmbH mussten alle Unternehmen ihre Geschäftsidee vor potentiellen Kunden vorstellen und bekamen dafür Punkte.

Das MIG-Spiel gehört neben der Gründung einer Schülerfirma und dem Betriebspraktikum zum wirtschaftlichen Schwerpunkt des GaBö. „Das Spiel bietet eine einzigartige Möglichkeit, um Wirtschaftskompetenz und lebenspraktische Erfahrungen miteinander zu verknüpfen“, meint Thomas Müssiger, Lehrer am Gymnasium am Bötschenberg. Ergänzt wurde das Simulationsspiel durch eine Reihe von Fachvorträgen, die zum Teil von Mitarbeitern der FIBAV, teilweise aber auch von externen Fachleuten gehalten wurden.

Für den Höhepunkt des Spiels, eine Marketingpräsentation vor geladenen Gästen, hatten sich die Schüler diesmal ein zum Betrieb passendes Produkt ausgesucht: eine Leiter. Und man durfte gespannt sein, wie es ihnen gelingen würde, ein scheinbar einfaches Produkt, das man eigentlich nicht mehr verbessern kann, weiterzuentwickeln. 

Die drei Unternehmen KESP ladders AG, HighQualityLadder AG und SmartCraft AG kamen jeodoch auf innovative Ideen, die viele der fiktiven Käufer nicht nur zum Fragen anregten, sondern vielleicht auch vom Zusatznutzen des Produktes überzeugt haben. Da gab es z.B. eine schmutzabweisenden Beschichtung, die auf dem Lotuseffekt beruht, integrierte LED-Leuchten für die Nachtarbeit, eine fahrbare Stufe, die das Erklettern der Leiter überflüssig macht sowie verschiedene höhenverstellbare Ablagemöglichkeiten für Werkzeuge und vieles mehr.  

Für die beste Präsentation des Abends erhielt die KESP ladders AG eine fiktive Bilanzgutschrift in Höhe von 300.000 Euro. Aber eigentlich kommt es bei dem Spiel nicht darauf an, welches Team am Ende am meisten Geld verdient hat. Das sieht auch Sven Hansmeier, Geschäftsführer und Mitbesitzer der FIBAV GmbH, so: „Die Schüler haben das alle toll gemacht. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich das MIG-Spiel selbst einmal gespielt habe. Man kann sehen, wie die Schüler hier mit ihren Aufgaben wachsen. Und deshalb sind wir auch gerne bereit, uns an solchen Projekten zu beteiligen.“

Ohne technische Verstärker, allein mit Stimme und Instrumenten sorgten Schülerinnen und Schüler unterschiedlichster Klassenstufen am 27.09.2017 beim „Ohrenspitzerkonzert” für zauberhafte Momente. Das kleine Konzert sensibilisierte für Klänge, die wir im Alltag kaum noch wahrnehmen. Stimmungsvoll und voller Freude ließen sie das Publikum teilhaben an selbst erzeugter, „echter“ Musik.

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Wie sagte Martin Roth, der Veranstalter vom Kreissportbund, während der diesjährigen Sportlergala im Brunnentheater in Helmstedt so treffend: „Die Sportlergala gibt es seit 2001 und seitdem gehören die Flying GaBös zum Inventar und sind der Dauerbrenner bei dieser Veranstaltung. Die meisten Schülerinnen und Schüler, die heute die Flying GaBös vertreten, waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal geboren.“

Auch in diesem Jahr sorgten die Flying GaBös unter der Leitung von Christiane und Friedrich Jungenkrüger bei der Sportlergala 2017 für eine spektakuläre Show und ließen den Atem der Zuschauer immer wieder stocken. Der Schwerpunkt im ersten Teil der Show bestand aus akrobatischen und turnerischen Elementen, der zweite Teil bestand aus einer fulminanten Bühnenshow mit Salti, Schrauben, Pyramidenelementen mit Hilfe des Minitrampolins verbunden mit einer treffenden Musikauswahl. Der abschließende tosende Applaus war der wohlverdiente Verdienst für diese auf den Punkt geturnte Darbietung.