Update ERASMUS+: Schüler des Gabös spielen in Mailand und Lyon Theater

 

Schülerinnen und Schüler des 12. und 10 Jahrgangs sind in diesem Herbst im Rahmen des ERASMUS+ Projektes in Mailand und Lyon zu Gast, um die poitische Frage nach der gemeinsamen europäischen Identität mit Methoden des Theaters zu beantworten. Zunächst besuchten 7 Schüler mit Frau Herlt und Herrn Perner die italienische Modehauptstadt Mailand und die Partnerschule, das Collegio San Carlo. Das Motto: Looking over borders – Erzähl die Geschichten der anderen!

Die Vorbereitung der zweiten Schülermobilität verlangte eine Auseinandersetzung mit der Literatur und eben auch Kultur der Projektpartner. Im September in Mailand trafen nun diese Eindrücke aufeinander und verbanden sich zu einer neuen Theaterproduktion. Die entstandene Szenencollage orientierte sich an die szenischen Herangehensweise der Commedia Dell’Arte und betrachtete die Herausforderungen und Chancen die „Looking over borders“ mit sich bringt.

 

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In Lyon geht es nun weiter: 7 Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse reisen nach Lyon. Zur Vorbereitung setzten sie sich intensiv mit den europäischen Idealen und Realitäten auseinander. Die szenische Umsetzung des Themas wurde unter anderem tatkräftig durch unsere ehemalige Schülerin Pauline Seidlich unterstützt, die als freie Tänzerin und Choreografin ihre Erfahrungen einbringen konnte.

Proud to be European! – Was ist europäische Identität?

Diese politische Fragestellung soll dann auch in Lyon mit den Schülern der Partnerschulen sowohl inhaltlich als auch performativ gefüllt werden. Ziel ist der Entwurf einer „neuen“ Europahymne.

Im Mai 2019 findet dann das Finale des prämierten Projektes in Helmstedt statt. Dann zum Thema EUROTOPIA – Wie stellst Du dir die Zukunft Europas vor? Mehr dazu in Kürze…

Wie bereits im vergangenen Schuljahr konnte die Klasse 8b das Angebot des ArtMobils – einer Kombination aus Shuttlebus und Workshop – wahrnehmen und das Kunstmuseum Wolfsburg besuchen.
Uns erwarteten nach einer kurzen Austauschphase über Werte insbesondere junger Menschen vor allem Geschichten über Respekt, Toleranz, Freundschaft und Freiheit.

Die Ausstellung „Museum für Werte“ präsentiert Exponate von Bürgern mit Erläuterungen, warum genau jene Gegenstände von so besonderer Bedeutung für den Einzelnen sind. Übrigens ist der Heißluftballon-Korb von Frau Cyrol, Lehrerin am GaBö und begeisterte Ballonfahrerin, gleich das erste Ausstellungsstück, das einem im Foyer des Museums begegnet.

Über die Begegnung mit emotional wertvollen Dingen gelang anschließend vielfach die Reflexion über eigene Werte und ganz persönliche Berührungspunkte unserer Schülerinnen und Schüler. Ein praktisch orientierter Workshop rief zum Abschluss dazu auf, selbst einen bedeutungsvollen Gegenstand zu schaffen.

Unsere Auseinandersetzung mit dem Thema Werte fasst die Äußerung einer unserer Schülerinnen treffend zusammen: „Wir erleben keinen Werteverlust, sondern einen Wertewandel“.

09.November 1918 – Revolution in Deutschland— Ausrufung der Republik

Bergbesteigung, Marathonlauf, Sprung über einen breiten Graben – sicher fallen euch noch viele weitere Vergleiche für die Helmstedter Universitätstage ein: Der Geschichtskurs ge92 hat die Herausforderung zusammen mit Frau Pfeiler und mir (Frau Grüger-Vollheide) angenommen und die Hürde mit Bravour gemeistert. Vom 20. bis zum 22.09. drehte sich alles um das Thema Revolution – verehrt – verhasst – vergessen.

Das Seminar der Schülerinnen und Schüler begann am Donnerstagnachmittag in der Begegnungsstätte St Ludgeri. Etwa zwölf Gabös (einige mussten zunächst noch ihre Matheklausur beenden) trafen auf etwa dreißig Schülerinnen und Schüler vom Julianum, aus Wittenberg und aus Haldensleben. Schon während Herr Kuck (Julianum) allen die Möglichkeit gab sich kennenzulernen, wurde deutlich, dass die Teilnehmer in diesem Jahr besonders aufgeschlossen und neugierig waren („Die Vorbereitung zum Film und zur Lesung war sehr gut. Man hatte so auch die Möglichkeit mit anderen Schülern ins Gespräch zu kommen“). Ohne Berührungsängste gingen alle aufeinander zu und kamen schnell miteinander ins Gespräch.

Erich Greifer [Public domain], via Wikimedia Commons

Anschließend wurde in Workshops der für den Abend geplante Kinobesuch vorbereitet. In kleinen Gruppen – vermischt von den verschiedenen Schulen – wurden der Inhalt des Films „Das Lied der Matrosen“ und sein historischer Hintergrund erschlossen („Frau Grüger, Sie haben ja gar keinen Witz gemacht, als Sie sagten, wir würden hier ganz viel mit Quellen und Texten arbeiten!!!“) Gut gewappnet konnten wir nach dem Abendessen einen anspruchsvollen Kinoabend im Roxy genießen („Dieser Film war eine Erfahrung für sich. Alleine wäre ich da nicht hingegangen.“ „Ohne die Vorbereitung wäre ich bei den ganzen Personen des Films nicht durchgestiegen“). Angereichert wurde dies noch durch die Podiumsdiskussion nach dem Film („Die anschließende Diskussion war auch interessant, weil der Historiker und der Filmhistoriker aus unterschiedlichen Orten stammten.“ „Es war überraschend, dass die Diskussionspartner so unterschiedliche Standpunkte vertraten.“)

Das umfassende Programm wurde am Freitag mit dem Frühstück fortgesetzt: Zunächst erfolgte mit Herrn Kuck eine Einführung in den Roman „Beste Absichten“. In Gruppen haben sich die Schülerinnen und Schüler mit den Personen der Handlung beschäftigt („Es war toll, dass die Aufgaben so gestaltet waren, dass man sich gut mit Schülern austauschen konnte, die man ja eigentlich gar nicht kannte.“) An der Vorstellung der Ergebnisse hat Thomas Brussig, der Autor des Romans, teilgenommen. Anschließend hat er sich gern den Fragen der Schüler gestellt, und es hat sich ein angeregtes und sehr ausführliches Gespräch zwischen dem Autor und seinen Lesern entwickelt. („Es war beeindruckend, dass der Autor sich so um uns bemüht hat.“ „Thomas Brussig ist ein cooler Kerl.“ „Es hat mich überrascht, dass sich Herr Brussig auch für uns interessiert hat und uns auch Fragen gestellt hat. Ob wir auch Interesse am Schreiben haben und so.“ „Mich hat besonders berührt, dass Herr Brussig meinte, die DDR sei für Geschichtenerzähler ausgelutscht. Man fragt sich jetzt, was wohl sein nächstes Projekt ist.“)

Nach dem Mittagessen waren wir mit Frau Sterly am Juleum verabredet. Von ihr erhielten wir einen Einblick in die Universitätsgeschichte der Stadt Helmstedt. Die Gründung der Universität und die Folgen für die Bürger waren wichtige Aspekte der Führung. Besonders interessant waren aber auch die Geschichten aus dem Alltag der Studenten in Helmstedt. Vielleicht war es für den einen oder anderen Schüler des Abschlussjahrgangs ein Blick in die Zukunft. („Der Einblick in die Universitätsgeschichte mit Frau Sterly war sehr gut. Die ganzen Vorbereitungen haben uns irgendwie in eine geschichtliche Atmosphäre reingebracht.“)

Am Nachmittag schloss sich das Schülerseminar der Hauptveranstaltung an: Wir nahmen an der Eröffnung der Helmstedter Universitätstage teil, hörten die Begrüßungen, erhielten durch Prof. Sabrow einen Überblick über die Revolutionserinnerungen 1848 – 1918 – 1989 und hinterfragten mit Prof. Machtan, ob die revolutionäre Begründung der Deutschen Republik am 9. November 1918 eine Legende ist. Das war ganz schön anspruchsvoll, und ich bin beeindruckt, dass die Schülergruppe hier ihre Kondition wie trainierte Sportler gezeigt hat. („Wir haben es halt versucht.“ „Ich war ganz schön überrascht, als ich merkte, dass ich insgesamt gut mitkomme, auch wenn ich nicht jedes Detail verstehe.“ „Ich habe viel gelernt.“ „Die Vorträge waren ganz schön hoch für uns, da habe ich irgendwann abgeschaltet.“)

Einige hatten nach dem Abendessen immer noch die Energie, um an der Lesung von Herrn Brussig im Juleum teilzunehmen, eine kleine Gruppe hat den Abend gemütlich im Pferdestall ausklingen lassen. („Schade, dass die Zeitplanung so eng war, dass wir nicht mehr an der Abendlesung teilnehmen konnte.“ „Am Abend war ich einfach zu müde.“)

Am Samstagmorgen haben nur noch einige wenige am Frühstück in der Begegnungsstätte St. Ludgeri teilgenommen. Zur Rundfahrt Grenzenlos waren jedoch alle wieder wie verabredet interessiert dabei. („Die Grenzenlosfahrt und Marienborn sind leider viel zu kurz gekommen. Wir haben leider nur den Turm gesehen.“ „Es lohnt sich auf jeden Fall, die Grenzenlosfahrt zu wiederholen.“ „Die Reiseführerinnen waren sehr gut und haben uns informiert. Leider war alles etwas abgehetzt. Man ist so durchgehuscht.“)

 

Das Programm von Donnerstagnachmittag bis Samstagmittag war unglaublich vielfältig, abwechslungsreich und anspruchsvoll. Am meisten haben mich jedoch die Schülerinnen und Schüler beeindruckt, die sich etwas getraut haben. Sie haben bildlich gesprochen einen Achttausender bestiegen, sind einen Marathon gelaufen und haben den Sprung über den Graben nicht gescheut. Sie haben die Herausforderungen angenommen, ihr Bestes gegeben, und die meisten haben mit viel Kondition an der Veranstaltung teilgenommen.

Rouvens Fazit: „Ich war überrascht, denn es war nicht so schlimm, wie ich erwartet hatte.

Andere meinten, dass die Helmstedter Universitätstage unbedingt bekannter sein sollten und mehr Werbung dafür gemacht werden müsste:

Ich hätte nicht gedacht, dass hier in Helmstedt so eine Veranstaltung angeboten wird und nicht in Braunschweig oder einer anderen Großstadt. Ich glaub, das weiß gar keiner.

 

Bei dem Artikel handelt es sich um eine Mischung von einfacher Berichterstattung von Fr. Grüger-Vollheide und originalen Schülerzitaten. Die Zitate sind jeweils fett in Klammern gesetzt.

 

Fotos

Fotos: Andreas Greiner-Napp

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Auszug aus dem Zeitungsartikel der Braunschweiger Zeitung vom 05.11.2018

Tolle Lokalmatadore: Die „Flying GaBös“ werden mit stehenden Ovationen gefeiert.

Von Jens Neumann, Felix Weitner und Jens Semmer

Bad Helmstedt. Es wurde gelacht, gelauscht und vor allem gestaunt!

Das Showprogramm der 18. Sportlerehrung des Kreissportbundes Helmstedt, die wie gewohnt von den Helmstedter Nachrichten präsentiert wurde, war traditionell abwechslungsreich und bescherte den Besuchern im vollbesetzten Bad Helmstedter Brunnentheater einen kurzweiligen Abend.

Einen großen Anteil daran hatten die „Flying GaBös“: Die Lokalmatadore vom Gymnasium am Bötschenberg legten einen klasse Auftritt hin, der das Publikum einfach nur begeisterte. Die 30 Schülerinnen und Schüler, die Spitzenleistungen im Bodenturnen und im Trampolinspringen ablieferten, wurden völlig zu Recht mit stehenden Ovationen gefeiert.

Und das, obwohl die Schützlinge von Christiane und Friedrich Jungenkrüger einen großen Umbruch hinter sich haben: Im Vergleich zum Vorjahr schieden gleich elf Stammkräfte nach dem Abitur aus – Nachwuchssorgen scheinen den „Flying GaBös“ aber fremd zu sein. Doch auch für sie gilt: ohne Fleiß keinen Preis. Die 10- bis 17-jährigen Talente legten für den 17. Auftritt bei der 18. Sportlerehrung 16 zusätzliche Proben ein. Sonderschichten, die sich ausgezahlt hatten!

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Eine Bildergalerie vom Gala-Abend gibt es online unter:

helmstedter-nachrichten.de

 

Fotos

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Wie wollen wir in Europa leben? Welche europäischen Themen sind für uns und unseren Alltag wichtig? Diese Fragen stellten sich 102 Schüler und Schülerinnen beim europäischen Jugendforum im Landtag in Hannover. Neben 27 Schülern/innen des Gymnasiums am Bötschenberg nahmen Schüler von fünf weiteren Schulen aus dem Netzwerk Europaschulen an der Veranstaltung teil, die im Interimsplenarsaal in Hannover stattfand.

Eröffnet wurde das Jugendforum durch Landtagsvizepräsident Frank Oesterhelweg (CDU), der deutlich machte, aus welchen ganz persönlichen Gründen Europa für ihn wichtig ist. Anschließend ging es in die Ausschussarbeit. Die drei Parlamentsausschüsse „Handel“, „Umwelt“ und „Ernährung“ erarbeiteten insgesamt sechs Beschlussvorlagen, die sie dem Plenum zur Diskussion und Abstimmung vorlegten.

Berichterstatter aus jedem Ausschuss (u.a. Lasse Gehrmann, Hannes von Cramer und Robin Gerloff) stellten die Gesetzesvorlagen vor und begründeten diese. Anschließend wurde diskutiert und abgestimmt. Dabei ging es unter anderem um die Verstärkung des lokalen Handels, Ernährung als Pflichtfach im Unterricht, um die Vermeidung von Plastikabfällen und um die Legalisierung von Cannabis. Online-Abstimmungen per Smartphone im Vorfeld der einzelnen Beratungen („Wert trennt seinen Müll?“, „Wer hat schon einmal gekifft?“) ermöglichten die schnelle Visualisierung von persönlichem Verhalten und lockerten den Ablauf der Debatte auf.

Alle Beschlussvorlagen, die die Ausschüsse erarbeitet hatten, wurden vom Jugendforum angenommen. Im Anschluss daran hatten die Schüler/innen Gelegenheit, mit den Europaabgeordneten Gesine Meissner (FDP/ALDE), Tiemo Wölken (SPD) und den Landtagsabgeordneten Miriam Staudte (Die Grünen) und Frank Oesterhelweg (CDU) über ihre Vorstellungen zur Weiterentwicklung Europas zu sprechen. Dabei wurde deutlich, dass die ambitionierten Vorschläge der Schüler/innen von den Politikern begrüßt und sehr ernst genommen wurden. Es wurde aber auch deutlich, dass die politische Umsetzbarkeit nicht immer so einfach ist („Der Teufel steckt im Detail.“) und dass bei jedem Vorschlag gesetzliche Rahmenbedingungen zu beachten sind.

Ein Presseteam der Jugendpresse Deutschland hat weitere interessante Berichte zur Veranstaltung verfasst und diese in einem Blog veröffentlicht:

https://politikorange.de/thema/EPjugendforum

Wer weiß, was ein Sampler ist? Oder ein Theremin? Keiner? Ein Sampler ist ein elektronisches, meistens über MIDI ansteuerbares Musikinstrument, das Töne jeglicher Art aufnehmen und auf Tastendruck in verschiedener Tonhöhe wiedergeben kann. Das Theremin ist ein 1920 erfundenes elektronisches Musikinstrument. Es ist das einzige verbreitete Musikinstrument, das berührungslos gespielt wird und dabei direkt Töne erzeugt. Sein Name geht auf den Erfinder, den Russen Lew Termen, zurück, der sich in den USA Leon Theremin nannte. Solche und andere moderne elektrische Musikinstrumente werden im Musikunterricht von Herrn Fischer nicht nur gespielt, sondern auch selbst hergestellt. Dabei arbeiten die Schüler eng mit dem Physikkurs von Frau Tiesler zusammen. Dort werden die selbst gebauten Instrumente nämlich auf ihre Funktionsweise überprüft und es wird eine Klang- und Speicheranalyse vorgenommen. Natürlich ist auch geplant, die Ergebnisse dieses kursübergreifenden Projekts in der Öffentlichkeit vorzustellen bzw. vorzuspielen. Man darf auf die Ergebnisse gespannt sein.

Fotos

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In den letzten Jahren konnte das GaBö sehr erfolgreich im Jazz- und Moderndance die Wettkämpfe meistern, doch jedes Mal ist es spannend sich der immer größer werdenden Konkurrenz zu stellen. Bereits in der Stellprobe zeigten die erfahrenen Vereine aus dem Deutschen Tanzsportverband (DTV), dass es dieses Mal beim Schöninger Traditionsturnier nicht leicht werden würde. Die Choreografien waren ausgefeilt, von ernst bis bunt gemischt, und viele Tänzerinnen und Tänzer konnten schon größere Erfahrungen in Tanztechnik aufbieten.

Musikalisch wagten sich die Dancing GaBös auf neues Parkett. Vertanzt wurde eine moderne Bearbeitung des Konzerts Nr. 3 aus Johann Sebastian Bachs Brandenburgischen Konzerten. Das amerikanische Hip Hop Duo Black Violin hat in seinem Stück die klassische deutsche Vorlage in einem Remix mit US-Hip-Hop vereint. Berühmt geworden sind die beiden Musiker 2004, als sie gemeinsam mit Alicia Keys bei den Billboard Awards auftraten.

So gab die Choreografie „Brandenburg“ den Tänzerinnen die Möglichkeit, klassische Elemente des Tanzens mit Moderndance und Hip Hop zu verbinden. Auch in der Auswahl der Kostüme wird dies deutlich: schwarzer Frack kombiniert mit knallige Farben und Hotpants sollen das Thema auch optisch sichtbar machen.

So vorbereitet tanzten die Schülerinnen mit Bravour die Vorrunde und zum Finale hatte sich dann die letzte Aufregung gelegt und die Dancing Gabös ernteten vom Publikum großen Beifall.
Nach einem langen Wettkampftag wurde mit Spannung das Urteil, der fünf bundesligaerfahrenen Wertungsrichterinnen erwartet. Die Dancing GaBös erhielten die Meinung der Jury als erstes, die Spannung war groß: 1, 2, 2, 3, 3 hieß es dann in der offenen Wertung. Damit war mit einem erfolgreichen 2. Platz das Treppchen erreicht, was für eine tolle Leistung für die Mädchen. Das Team aus Schröttinghausen zeigte Oberliganiveau. Sie konnten sich zu Recht den ersten Platz ertanzen. Rang drei ging an die Mannschaft aus Edemissen.

„Dass wir es so weit nach vorne schaffen, hätten ich nicht erwartet. Ich bin sehr stolz auf meine Tänzerinnen“ freut sich Heike Langenheim.

Die „Dancing GaBös“ sind:
Janina Jerzyk, Janne Klinzmann, Xiao Tong Lai, Rebecca Manske, Theresa Manske, Lara Schmidt und Sanja Sido

Fotos

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Fotos

Nachts um 2 Uhr ging die aufregende Reise los. Abgeholt wurden wir mit einem Bus, der uns zum Flughafen nach Düsseldorf brachte. Die vierstündige Busfahrt wurde mit einem langen Nickerchen überbrückt, da die Reise von allen mit purer Übermüdung gestartet wurde. Trotzdem fieberten wir der Reise erwartungsvoll mit unseren Lehrkräften Frau Wolf und Frau Barz entgegen. Am Flughafen angekommen, ging es ohne Probleme ab nach Dublin. In Dublin angekommen, fuhren wir in einem Doppeldeckerbus zu unserem Generator Hostel. Gut zu wissen ist, dass es in Dublin überall W-Lan gibt, doch ob es funktioniert, ist die andere Frage. Nach einer kurzen Pause ging es direkt weiter in die Innenstadt, wo ein Tour Guide auf uns wartete. Gewappnet mit einer Edeka Plastiktüte stürzten wir uns in die Historik von Dublin und sahen viele Sehenswürdigkeiten. Nachdem alles gesehen war, hatten wir, wie jeden Abend, noch etwas Zeit für uns.

Am Dienstag ging es für uns raus aufs Meer und wir machten eine dreistündige Bootstour mit einem Stopp an einem schönen Hafen, wo wir viele Fotos machten. Anschließend ging es ins Whiskey Museum, aber natürlich ohne Geschmacksprobe. An diesem Tag bemerkten wir auch, dass Dublin ein Ort ist, der niemals schläft – Krankenwagen und Polizei sind dauerhaft im Einsatz.

Am nächsten Tag wurden wir schon früh aus den Federn geworfen. Nach einem ausgewogenen Frühstück ging es nach einem Fußmarsch nach Malahide. Tipp für alle Busreisenden in Dublin: Coins only! Dort angekommen, wurden wir von einer roten, Kinderlieder spielenden Bimmelbahn abgeholt und zum Castle gebracht, wo uns Pug, der Hausgeist, empfing. Wieder angekommen in Dublin, besichtigten wir die Saint Patrick‘s Cathedral. Unser eigentliches Abendritual war es, abends im Hostel Billiard zu spielen, wobei eine Seniorengruppe der Meinung war, uns Mittwochabend einen Strich durch die Rechnung zu machen.

Am vorletzten Tag ging es bis abends hinaus in die Berge. Nach einer einstündigen Busfahrt nahmen wir die erste Hürde auf uns und wanderten außer Atem einen hohen Berg hinauf. Dieser war sogar noch steiler als der GaBö-Berg und das ist kaum zu toppen. Dennoch zahlte sich das Wandern aus. Die Aussicht war atemberaubend, ein wahrer Instagram/Snapchat-Ort. Anschließend ging es weiter zu einem weiteren sehenswürdigen Ort, wo wir die Chance hatten, uns etwas zu wünschen. Allerdings musste man dafür ein Kreuz umarmen. Für die Großen etwas einfacher, für die Kleinen eine knifflige Angelegenheit. Die Wild Wicklow Mountains Tourwar ein Ausflug voller Wunder, denn es ging danach noch zu einem unfassbar schönen See.

Die Rückreise war dem Freitag gewidmet. Nach einem angenehmen Flug kam der unangenehme Teil. Wir fuhren sechs Stunden mit dem Bus zurück, inklusive Stau. Jedoch freuten sich alle auf zu Hause. Am GaBö angekommen, warteten die Eltern schon sehnsüchtig auf uns. Es war eine wunderschöne und ereignisreiche Woche.

Wir bedanken uns vielmals bei Frau Wolf und bei Frau Barz für das kurzfristige Einspringen, ohne sie hätten wir Dublin nie kennengelernt. Wir hoffen, ihnen hat die Fahrt genauso gut gefallen wie uns.

Verfasst von Vivien Dube, Lena Klitsch und Annika Koch

Fotos

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Das gesellschaftswissenschaftliche Profil der Q2 fuhr in diesem Jahr nach Polen auf Kursfahrt. Damit begaben wir uns auf eine praxisnahe Expedition, um das inhaltliche Schwerpunktthema „Das deutsch-polnische Verhältnis“ des 3. Semesters im Kurs mit erhöhtem Anforderungsniveau Geschichte genauer zu ergründen. Natürlich war auch Ziel, unseren direkten Nachbarn näher kennenzulernen.

Auf dem Programm standen neben einer ausführlichen Erkundung der Kulturhauptstadt Polens auch thematische Stadtführungen zur Geschichte der Stadt sowie zur Geschichte der Juden in Krakau, die bis zur Verfolgung durch die Deutschen eine wichtige gesellschaftliche Position in Krakau einnahmen.

Untergebracht in dem zentralen und hippen Viertel „Kazimierz“ konnten viele wichtige Sehenswürdigkeiten wie der Wawelhügel, das Weichselufer, der beindruckende Marktplatz samt Tuchhallen, das Museum in der ehemaligen Fabrik Oskar Schindlers (bekannt durch den Film „Schindlers Liste“ des Regisseurs Stephen Spielberg) sowie eine Synagoge und ein jüdischer Friedhof besichtigt werden. Aber auch kulinarisch konnte die Stadt mit vielen stylischen Restaurants, exotischen Spezialitäten und chilligen Bootslokalen beim Kurs punkten. Den Höhepunkt bildete dabei zweifelsfrei der Klezmer-Abend in einem traditionellen jüdischen Restaurant, der zur eh schon guten Laune enorm beitrug.

Jedoch setzten wir uns neben all dem Spaß auch mit dem dunklen Kapitel deutscher Geschichte auseinander. Neben der Judenverfolgung und der Zuweisung ins Ghetto, beginnend 1941, spielte Kraukau auch ein wichtige Rolle bei der auf der Berliner Wannseekonferenz organisierten „Ausrottung der Juden“. Das Konzentrationslager Auschwitz sowie die Vernichtungsstätte Auschwitz-Birkenau mit seinen Gaskammern und Krematorien liegen etwa eine Busstunde von Krakau entfernt.

Der Anblick der Ausstellungsstücke aus dem Besitz der Ermordeten (LKW-Ladungen von abgeschnittenen Haaren, riesige Haufen an konfiszierten Brillen, Schuhen, Koffern, Haushaltsutensilien), die in der Gedenkstätte ausgestellt waren, schnürte vielen von uns die Luft weg. Auch die Begehung des riesigen Geländes und der Baracken in Auschwitz-Birkenau, wo circa eine Million unschuldige Menschen in Gaskammern umgebracht wurden, wirkten noch lange nach. Umso unverständlicher war es für uns, dass es Menschen gibt, die diesen Teil der Geschichte leugnen oder bagatellisieren.

 

Im August fuhr die Klasse 7a mit ihren Lehrkräften Christiane und Friedrich Jungenkrüger auf Klassenfahrt zum Surfen nach Fehmarn.

Gemeinsam mit den Surflehrern vor Ort wurden die Schülerinnen und Schüler morgens in die Anfänge des Surfens eingeführt. Dabei wurde ihnen das Aufbauen des Riggs beigebracht, die Grundtechniken wie Drehungen, die Wende und vor allem das Fahren der unterschiedlichen Kurse.

Nachmittags standen verschiedene Wassersportaktivitäten auf dem Programm. Dabei probierten sich die Schülerinnen und Schüler im Stand Up Paddling und Kanu fahren oder spielten Wasserball im Pool. Aber auch andere Freizeitaktivitäten wie das Crazy Unihoc – Turnier erfreuten sich einer großen Beliebtheit, vor allem begeisterten sich aber auch viele Schülerinnen und Schüler für das Trampolinturnen auf einer attraktiven Sprunganlage.

Am letzten Tag war es noch einmal besonders schön, als alle gemeinsam in der Ostsee baden konnten, obwohl die Warnung vor Feuerquallen das Badeerlebnis ein wenig trübte. Leider war die tolle Fahrt viel zu schnell zu Ende, man hofft aber, dass man demnächst noch einmal zum Surfen fährt. Vielen Dank an unsere Lehrkräfte, Christiane und Friedrich Jungenkrüger, die seit Jahrzehnten dafür sorgen, dass sich das Surfen als festes schulisches Angebot im Sportprofil der Schule etabliert hat.

Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel

In der „Lessingstadt“ Wolfenbüttel wurde am Mittwoch, dem 05. 09. 2018, im Zeughaus der Herzog August Bibliothek im Rahmen der Jubiläumsfeier anlässlich des 35-jährigen Bestehens des Schülerseminars der Kooperationsvertrag zwischen der Herzog August Bibliothek und dem Helmstedter Gymnasium am Bötschenberg  von dem Direktor der Bibliothek, Herrn Prof. Burschel, und dem Schulleiter Herrn Jungenkrüger unterzeichnet.

Die seit 1983 stattfindenden Schülerseminare sind bereits regelmäßig von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums am Bötschenberg  in Begleitung von Frau Zechmann und Frau Grüger-Vollheide besucht worden. In Wolfenbüttel werden mit Kursen der gymnasialen Oberstufe in ein- bzw. dreitägigen Veranstaltungen abiturrelevante Themen mithilfe des Bibliotheksbestandes vertieft. Auch ein Besuch des Lessinghauses wurde jedes Mal mit großem Interesse durchgeführt.

Ferner begleitet der Bibliothekspädagoge Wilfried Seyfarth ein Recherchetraining für Facharbeiten mit großem Engagement, wovon sich viele  Schülerinnen und Schüler begeistert zeigten.  Eine Ausstellung im Zeughaus veranschaulicht vom 05. – 27. September 2018 die Zusammenarbeit von Schulen und Bibliothek.

Auch die Möglichkeit der Nutzung von digitalen Medien und Möglichkeiten des zeitgemäßen Unterrichts hob Herr Seyfarth insbesondere hervor: „Die Schülerinnen und Schüler lernen, Quellen kritisch auszuwählen, zu bewerten und eigene Interessen und Standpunkte zu identifizieren.“

 

Auszug aus dem KOOPERATIONSVERTRAG

Es ist daher erklärtes Ziel der Partner, Schülerinnen und Schüler für die Vielfalt und Unterschiedlichkeit von Medien zu sensibilisieren, beim Lernen zu unterstützen sowie für das selbstständige Suchen, Beschaffen, kritische Bewerten und kreative Verarbeiten von Informationen zu interessieren und zu motivieren.

Zu den bildungsrelevanten Aktivitäten im Rahmen dieser Partnerschaft gehören insbesondere:

  • Thematisches Arbeiten in der Bibliothek (systematische Integration außerschulischer Lernorte in den Fachunterricht)
  • Medienpräsentation in der Bibliothek
  • Vermittlung von Methoden zur medienübergreifenden Informationsrecherche
  • Einführung in die digitalen Angebote einer Bibliothek
  • Vertiefung der Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens
  • Befähigung zum kritischen Umgang mit Medien und Informationen (Medien- und Informationskompetenz)

 

Lessing Haus Wolfenbüttel