Paul Knop aus der 9b produzierte das folgende Video auf der Veranstaltung “Profis in der Schule”, die in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Fußballverband und dem VfL-Wolfsburg am 16.10.2014 am GaBö stattfand. (Bericht hier!)

Außerdem berichtete der VfL-Wolfsburg selbst in der 5. Ausgabe des Magazins “Unter Wölfen” von der Veranstaltung. Den Bericht veröffentlichen wir hier mit Genehmigung des VfL-Wolfsburg:

Profis in der Schule

Benaglio, Trasch, Sprenger, Odebrecht und Dengler besuchen Gymnasium in Helmstedt

Profis in der Schule – die seit Jahren vom Niedersäch sischen Fußballverband (NFV) veranstaltete Aktion soll Schülern und Lehrern Sport in seiner gesamten Attrak tivität präsentieren. Dabei geht es nicht darum, dass gestandene Profis aus dem Sport die Schulbank drü cken, sondern dass diese das Gespräch mit den Schü lern suchen, ihnen einen Einblick in den Sport und das Dasein als Profi geben. Wie in den vergangenen Jahren unterstützte auch in diesem Jahr der VfL Wolfsburg diese Veranstaltung und schickte eine kleine Delega tion nach Helmstedt, um die Kinder des Gymnasium am Bötschenberg für Fußball im Speziellen und Sport im Allgemeinen zu begeistern. Diego Benaglio, Christian Träsch und Moritz Sprenger führten die fünfköpfige VfL-
Gruppe als namensgebende Profis an. Begleitet wurden die drei von Viola Odebrecht, die zuletzt zweimal die Deutsche Meisterschaft und die Champions League mit den Frauen des VfL gewann, und von Thore Dengler aus der U19 des VfL als potenziell angehendem Profi.

In der Sporthalle des Helmstedter Gymnasiums begrüß ten gut 450 Schüler der Klassenstufen fünf bis zwölf die Fußballer mit einem tosenden Applaus. Bei der Podiumsdiskussion mit dem VfL-Tross, an der sich die Schüler durch allerlei Wortmeldungen rege beteilig ten, drehte sich anschließend alles um Schule und den Fußball. So berichteten etwa Viola Odebrecht, Moritz Sprenger und Thore Dengler, dass neben Sport auch Mathe zu ihren Lieblingsfächern zählte, während Christian Träsch und Diego Benaglio eher in den sprachlichen Fächern ihre Vorlieben hatten. Alle gemeinsam legten den jungen Zuhörern aber nahe, immer ihr Bestes in der Schule zu geben, da ein guter Schulabschluss das A und 0 sei.

Natürlich waren vor allem die VfL-Fans unter den Schülern, die auch zahlreich in grün-weißen Trikots zum Aktionstag mit buntem Rahmenprogramm erschienen waren, interessiert an fußballerischen Themen und stellten immer wieder Fragen zum Profi-Dasein bei den Wölfen. So erläuterte Moritz Sprenger wie man es als Jugendspieler in den Profi-Kader schafft. „Man muss immer Einsatz
zeigen und sich stets weiterentwickeln wollen. Natürlich spielt auch Talent eine Rolle, aber manchmal kommt es mehr auf die Einstellung an“, so der 19-jährige Jungprofi. Auf die anschließende Frage, welchen Fußballverein Diego Benaglio am wenigsten mag, gab sich der Kapitän der Wölfe mit einem Augenzwinkern ganz diplomatisch: „Generell habe ich gegen keinen Verein etwas. Am wenigsten mag ich aber die Vereine, die gegen uns gewinnen.”

Und da mit Viola Odebrecht auch eine Spielerin der äußerst erfolgreichen Frauenmannschaft des VfL vor Ort war, war auch der Frauenfußball ein Thema. So wollte Ann-Kathrin aus dem Publikum wissen, was die männlichen Spieler von den kickenden Damen halten. Christian Träsch lobte dabei vor allem die Schritte, die der gesamte Sport in den letzten Jahren gemacht hat. „Ich finde, der Frauenfußball hat eine vorbildliche Entwicklung genommen. Das zeigt sich auch an den Zuschauerzahlen.“ Und auch Odebrecht
zeigte sich begeistert über die generelle Entwicklung im Frauenfußball, der laut ihr immer professioneller, und spe ziell beim VfL immer weiter voran gebracht werde. „Das neue AOK-Stadion wird ein Highlight. Da drin wird eine super Atmosphäre herrschen”, so die 31-Jährige.

Die Spieler gaben sich sehr offen und scherzten auch das eine oder andere Mal mit den jungen Zuhörern. So erzählte Diego Benaglio nicht ganz ernst gemeint, dass, wenn eine Karriere als Fußballer nicht geklappt hätte, er einfach Astronaut geworden wäre. Denn diese wür den bestimmt in seinem Heimatland der Schweiz noch gebraucht. Christian Träsch gab zu, „auch mal einen
Hamburger zu verputzen”, das wäre nicht so schlimm, riet den Schülern aber grundsätzlich, auf eine gesunde
Ernährung zu achten.

Anschließend nahmen sich die Spieler ausgiebig Zeit, um die zahlreichen Autogramm- und Fotowünsche zu erfüllen. Dabei dienten auch Schuhe, Rucksäcke und weitere Schulutensilien der Schüler als gern genomme ne Materialien für die Unterschriften der Fußballspieler. Als kleines Gastgeschenk für das Gymnasium am Bötschenberg, welches auch „Anstoß VfL“-Partnerschule im Rahmen der CSR-Initiative „Gemeinsam bewegen” ist, hatten die Gäste übrigens noch ein signiertes Wölfe-Trikot im Gepäck, welches dem Schuldirektor von Christian Träsch überreicht wurde.

Fotos

Die “Wolfsburger Nachrichten” berichtete in der Ausgabe vom 17.11.2014 von der Sportlerehrung im Brunnentheater Bad Helmstedt, bei der auch die Flying GaBös im Rahmen des Showprogramms teilgenommen haben.

Der ganze Bericht als Scan (PDF-Dokument) kann hier heruntergeladen werden:

Titelseite

Seite 1: Ehrungen

Seite 2: Die Veranstaltung

Seite 3: Die Künstler

 

 

Am Sonntag, 09.11.14 trugen Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 11 und 12 in der Marktpassage mit zum Gelingen des Bürgerfestes bei.

LE DAMP SAU – Das selbstverfasste Theaterstück der AG Politisches Theater Gabö bildete den Mittelpunkt im Programm unseres Gymnasiums bei den Feierlichkeiten zum 25-jährigen Mauerfalljubiläum. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich in ihrer Inszenierung sowohl mit dem Mauerbau und dem Schießbefehl an der innerdeutschen Grenze als auch mit den Grenzen unserer heutigen Freiheit auseinander. Am Ende richtet das Stück den Blick auf die Mauern, die uns heute umgeben. Dennoch bleibt in “LE DAMP SAU” ein banaler Vergleich aus. Vielmehr geht es um Fragen, die wir uns 25 Jahre nach dem glücklichen Ende des Kalten Krieges stellen sollten. Und so stellen die Darsteller schon zu Beginn des Stückes fest: “Ein Spiel. Vielleicht Metapher, sicher ehrlich, aber ein Spiel.”

Das Stück wird in diesem Schuljahr noch auf dem Bunten Abend und bei der Schultheaterwoche in Braunschweig präsentiert.

Le Damp Sau

Teilnehmende des Religionskurses hatten sich unter der Leitung von Frau Jabs mit der Frage beschäftigt, was passiert, wenn Mauern fallen!? Dabei kristallisierten sich u.a. folgende Themenbereiche heraus, zu denen die Jugendlichen kreativ wurden:

• Schutz – schutzlos
• Freiheit? Ja! Nein!

Eine Schülerin drückte mit drei „Elfchen“ – einer Gedichtform, die vorschreibt, das das Gedicht aus nicht mehr als elf Worten besteht und somit gewährleistet, dass man sich auf das Wesentliche konzentriert – aus, was geschieht, wenn Mauern fallen.

SCHUTZ
BRAUCHEN WIR
SIND DOCH ALLE SCHUTZLOS!
SPERREN UNS ALLE EIN
ANGST

SCHUTZLOS
ALLEINE? ANGREIFBAR?
BRAUCHEN WIR SCHUTZ?
WIR WOLLEN FREI SEIN
UNABHÄNGIG

HOFFNUNG
MAUERN FALLEN
WIR GEHÖREN ZUSAMMEN
WIR ALLE KÄMPFEN ZUSAMMEN
FREIHEIT

Eine Gruppe von sieben Schülerinnen und Schülern entwarf eine Stimmenskulptur – ein fast eingefrorenes Bild, denn gesprochen wird von den Darstellenden. Die Skulptur zeigte einen jungen Mann, der sich durch die Mauer auf in die Freiheit machen will. Hier hält man ihn zurück, dort lockt man ihn mit den Werten Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Ob er es letztendlich schafft, bleibt offen.

Ebenfalls zur Überschrift “Schutz – schutzlos” verfasste Mara Lina Kesting den nachfolgenden Poetry Slam und leitete damit die Beiträge des GaBö zum Mauerfall-Jubiläum ein.

Der Prozess des Vergessens

Schutz – Vor dem Fremden, hart
in so verschiedener Art
ein Gut aber auch Plage

Plage – man verbirgt und erwirkt ein
ein Vergessen, Verdrängen
des Verschlossenem, dem Verdrossenen
dem Vergessenen

Vergessen – davon sind wir besessen,
will dem entgehen, was würde entstehen?
Wäre der Schutz dann davon?

Kampf – durch Neugier angefacht ,
durch Denker angedacht
von Gegnern angefacht

Sturz – der Mauer, der Gegner
Und doch hast du Angst
und bangst vor dem, was verborgen war

Das Vergorgene hat Furcht gemacht,
den menschen Angst gebracht in Land und Länder.

Und dann sagt dir jemand:
“Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten!”

Nachdem das GaBö in den letzten Jahren das Nachwuchsturnier im Jazz- und Moderndance für sich entscheiden konnte, war unsere Schule am vergangenen Wochenende in Schöningen mit einer zweiten Formation am Start und ertanzte sich verdient die Bronze- und zum fünften Mal die Goldmedaille.

Wie schon für die zehnten Klassen konnten wir Heike Langenheim vom TC Schöningen, die dort die Bundesligaformation Imagination trainiert, ebenfalls für die Leitung der Jazzdance AG der 6b und 7a gewinnen. Neben den Auftritten am Tag der offenen Tür, wollten die Tänzerinnen auch Wettkampfluft schnuppern und so war eine Teilnahme am Kinder- und Jugendturnier in Schöningen schnell beschlossene Sache.

Mittags um zwölf Uhr begann das Eintanzen in der Gerhard-Müller-Halle in Schöningen, und bereits in der Stellprobe zeigten die erfahrenen Vereine aus dem Deutschen Tanzsportverband eine erhebliche Leistungssteigerung zum Vorjahr. Die Choreografien waren ausgefeilter und viele konnten schon Erfahrungen in Tanztechnik aufbieten. „Mit meinen beiden Mannschaften haben wir gänzlich unterschiedliche Choreografien gezeigt“, so Frau Langenheim. Die Schülerinnen der jüngeren Klassenstufe tanzten nach dem Stück „Ihre Bestellung bitte“ von DJ Schwede eine fröhliche Szene in einem Fast-Food-Restaurant. Die knallroten Kostüme samt Cappys sorgten für die notwendige „Berufskleidung“ und waren ein echter Hingucker vor dem schwarzen Hintergrund der Turnierkulisse. Die zweite Formation der „Dancing GaBös“ sorgte mit ihrem sportiven Baseballoutfit für Stadionatmosphäre. Nach „Supermassive“ von Muse, bekannt durch die Baseballszene aus dem Twilightfilm, zeigten die Mädchen ein sportliches Szenario, wobei ein besonderes Augenmerk der Präsentation galt.

Motiviert gingen beide Formation in die Vorrunde. Frenetischen Beifall spendeten die mitgereisten Fans unterstützt durch Frau Helms und Frau und Herrn Kramer. So konnten sich dann auch beide Formationen in einem Starterfeld von jeweils sieben Mannschaften behaupten und zogen in die Endrunde ein.

Zum Finale hatte sich dann die letzte Aufregung gelegt und die Schülerinnen zeigten fehlerlose Choreografien. Nicht nur der große GaBö-Fanblock, sondern das ganze Publikum spendete tosenden Applaus für die begeisternden Tänzerinnen.

Nach einem langen Wettkampftag wurde gegen 18 Uhr mit Spannung das Urteil, der fünf bundesligaerfahrenen Wertungsrichterinnen erwartet. Die Neueinsteiger, die Young Dancing GaBös erhielten die Meinung der Jury als erstes: 2,3,3,3,3. Damit war der Bronzeplatz erreicht, was für eine tolle Leistung für die Mädchen. Mit der Wertung von drei Einsen und zwei Zweien für die zehnte Klasse wollte der Jubel der „Dancing GaBös“ kein Ende nehmen – erster Platz. „Dass ich es mit beiden Mannschaften in die Medaillenränge schaffe, hätte ich nicht erwartet. Ich bin sehr stolz auf meine Tänzerinnen“ freut sich Frau Langenheim.

Die „Dancing GaBös“ sind:
6b und 7a: Emilia Baesecke, Sophie Feuereis, Ronja Heidenreich, Janne Klinzmann, Xiao Tong Lai, Luisa Marcinkowski, Anneke Marschner, Sanja Sido und Selina Zdrzalek
E-Phase: Anna-Maria Böhm, Malin Czapiewski, Jennifer Langenheim, Josephine Langenheim, Kim-Marie Otto, Alica Rudek und Selina Sido

Die Klassen 5a und 5b waren am 22. Juli 2014 im Kino und haben sich den Film „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ angeschaut. Rico ist ein tiefbegabter Junge und wohnt in Berlin. Als er Oskar, einen hochbegabten Jungen, kennenlernt, wird sein Leben völlig auf den Kopf gestellt. Oskar wird von Mister 2000 entführt. Jetzt versucht Rico ihn zu befreien. So entsteht eine einzigartige Freundschaft. Der Film ist schön, weil zwei Jungen, die vollkommen verschieden sind, Freunde werden und einen Verbrecher auf frischer Tat ertappen (Shirin Mädje).

Es ist auch interessant zu sehen, wie Rico mit seiner Tiefbegabung durch sein Leben steigt. Rico hat immer tolle Laune, ist aber nicht sehr schlau. Oskar ist schlau, aber dafür ist seine Laune oft im Keller. Wie heißt es? Gegensätze ziehen sich an und ich glaube das stimmt! Ich will aber nicht zu viel verraten … (Sarah Sabri).

Da wir auch das Buch gelesen haben, konnten wir das Buch gut mit dem Film vergleichen (Laura Kotz). Es hat zum Beispiel gefehlt, dass Rico ein Ferientagebuch schreibt. Dafür hat er ein Diktiergerät, auf das er das Wichtigste spricht (Salia Kaune). Die Stelle mit der Eisverkäuferin ist bereits aus dem zweiten Teil (Luisa Kolbig).

Die Schauspieler wurden sehr passend ausgewählt, zum Beispiel hat Oskar wirklich abstehende Ohren und große Zähne (Magdalena Hoffmann). Der Marrak ist groß und kräftig, Kiesling ist reich und schick, Ricos Mama ist schön und Fitzke sieht tatsächlich verkommen aus und trägt einen Schlafanzug (Jonathan Homuth). Nur den Marrak habe ich mir jünger vorgestellt (Luisa Kolbig). Auch die Drehorte wurden passend ausgewählt. Genauso wie im Film hatte ich mir Ricos Haus vorgestellt (Frederic Wulf).

Es gibt einen extra Song zu dem Film, der auch gespielt wurde. Er heißt „Mein Kopf spielt Bingo“ und ist sehr lustig und ein Ohrwurm (Magdalena Hoffmann).

UNSER FAZIT:
Ich empfehle allen, die sich gern ein bisschen fürchten, in den Film zu gehen. Allerdings ist der Film eigentlich für Kinder ab 0 Jahren freigegeben, aber das finden wir etwas zu spannend und sagen, dass der Film eigentlich ab 6 Jahren sein müsste. Aber trotzdem alle Leute über 6 Jahre geht in den Film (Luisa Kolbig)!

Ich fand den Film sehr gut, weil die meisten Dinge aus dem Buch übernommen wurden, aber die Hausbewohner Mommsen und die WG kamen nicht vor. Ich würde den Film weiterempfehlen für alle, die gerne Krimis sehen, weil es sehr spannend ist (Max Schwarz).

Mir gefiel der Film sehr gut, deshalb würde ich ihn euch empfehlen, von Anfang bis Ende Spannung pur (Elisa Krippendorf)!

Ich empfehle das Buch und den Film, weil beide sehr spannend und lustig sind und weil es auch um Freundschaft geht. Also los … alle ins Kino (Sophie Pilarski)!

„Jugendliche haben in unserer Gesellschaft in der Regel keinen guten Ruf. Sie gelten traditionell als wahlweise faul, prinzipienlos, immer weniger kompetent als die Elterngeneration, unmotiviert, unpolitisch, unkritisch, hedonistisch und konsumorientiert“, heißt es im neuen Programm von Lions Quest, einer Activity, die die deutschen Lions Clubs ins Leben gerufen hat. Diesem Bild widersetzen sich die Autoren und betonen demgegenüber, dass die Jugend unsere Zukunft sei. Und doch, so erfährt man einige Zeilen weiter, sei eine wachsende Zahl Jugendlicher verunsichert. Es fehle ihnen an gesundem Selbstvertrauen und am Vertrauen in andere. Heranwachsende würden sich verstärkt der Gemeinschaft entziehen und in Scheinwelten und Drogenmissbrauch flüchten.

„Erwachsen handeln“ heißt daher das neue Programm von Lions Quest, das diesen Tendenzen entgegenwirken möchte. Das Programm, das unter der Leitung der Pädagogischen Hochschule Freiburg von einem 14-köpfigen Expertenteam entwickelt wurde, richtet sich an Jugendliche von 15 bis 21 Jahren und soll das erfolgreiche Programm „Erwachsen werden“ fortsetzen. In beiden Programmen geht es darum, dass die Lebenskompetenzen von Jugendlichen gestärkt werden.

Die 14 Lehrerinnen und Lehrer des GaBö, die mit den Entwicklern des neuen Programms und zukünftigen Trainern an einer gemeinsamen Fortbildung teilnahmen, erhoffen sich durch die Anwendung im Unterricht eine verbesserte Lernatmosphäre, weniger Konflikte und ein besseres Sozialverhalten in der Klasse. Sie erhielten in der Fortbildung dazu geeignete Anregungen und vollständige Unterrichtsreihen zur Förderung der sozialen Kompetenzen, zur Stärkung des Selbstbewusstseins, zur Menschenrechtsarbeit und zur Demokratiebefähigung. Ein weiterer Baustein des Programms ist das sog. Service Learning, das außerschulisches und gesellschaftliches Engagement von Jugendlichen an Unterrichtsinhalte anbindet.

„Erwachsen handeln“ geht von einer veränderten Lehrerrolle aus. Der Lehrer ist nicht mehr nur der Vermittler von Fachwissen, sondern er bemüht sich um eine Förderung der sozialen, kommunikativen und politischen Kompetenzen der Schüler, also insgesamt um eine Förderung ihrer gesellschaftlichen Handlungsfähigkeit.

In der dreitägigen Veranstaltung, die in den Räumen der Politischen Bildungsstätte Helmstedt stattfand, wechselten sich Theorie und Praxis ab. Die Lehrer und Programmentwickler planten Unterrichtseinheiten, führten diese durch und hatten anschließend Gelegenheit dazu, sich über ihre Erfahrungen auszutauschen. Besonders die Entwickler der Unterrichtseinheiten konnten so erfahren, ob und wie ihre Konzepte funktionieren und welche Verbesserungen evtl. noch möglich sind. Die Lehrer wurden mit den Methoden des neuen Programms vertraut gemacht, die ihnen dabei helfen, das jugendliche Selbstvertrauen zu stärken und durch handlungsorientierte Verfahren die Schüler dazu befähigen sollen, politisch handlungsfähig zu werden und Verantwortung zu übernehmen.

Eröffnet wurde die Fortbildungsveranstaltung vom Lions-Club-Beauftragten für den Bereich Helmstedt Matthias Spelly, der in einer kurzen Ansprache hervorhob, dass der Lions Club auch ein Service-Club sei, dem es darum gehe, möglichst viele Jugendliche zu unterstützen. Der Vizepräsident des Lions Clubs Helmstedt, Andreas Draß, beendete die Veranstaltung am Samstagnachmittag und bedankte sich bei allen Beteiligten für ihr Engagement.

Die Moderatoren der Fortbildungsveranstaltung, Heinz-Dieter Ulrich und Johannes Pollmeier, hoben hervor, dass der Lions Club hier für einen gesellschaftlichen Bedarf eintrete, den der Staat nicht umfassend schultere. Aber anstatt über das öffentliche Defizit zu klagen, sollte man lieber handeln und den Jugendlichen konkrete Hilfen anbieten. Erziehung zur Mündigkeit und gesellschaftlichen Teilhabe sei schon immer Aufgabe der Schule gewesen, nur stehe sie nicht ausdrücklich im Stundenplan und die Lehrerinnen und Lehrer erhielten in diesem Bereich ihrer Arbeit noch zu wenig Hilfe.

Die Teilnehmer der Fortbildungsveranstaltung lobten das praxisnahe Konzept, das auch in den oberen Schuljahrgängen sofort einsetzbar sei und – wie von den beiden Moderatoren der Fortbildungsveranstaltung angeregt – in den nächsten 72 Stunden ausprobiert werden sollte. Dies sei auch ohne weiteres möglich, da die Teilnehmer des Seminars bereits über gute Vorkenntnisse verfügten. Die Veranstaltung knüpfte an eine andere Fortbildung zum Thema „Erwachsen werden“ an, an der bereits das gesamte Kollegium des GaBö teilgenommen hatte. Die Schule erhielt in diesem Jahr die Rezertifizierung als Lions-Quest-Schule und damit die Bestätigung von besonderen Stärken im Bereich der Förderung des sozial-emotionalen Lernens.

 

Lesen ist nicht nur ungemein wichtig, sondern macht auch enorm viel Spaß. Mit diesen Worten u.a. wurden die Schüler der Grundschulen in und um Helmstedt, der 5. und 6. Klassen des GaBös sowie Eltern und Großeltern, Leseinteressierte und Lehrer des GaBös von Herrn Jungenkrüger und dem Lesenachmittagorganisationsteam ganz herzlich begrüßt. Nach einem kurzen Einblick in den Ablauf des Lesenachmittags konnten „Jung und Alt“ sich auf die interessante literarische Reise an den einzelnen Lesestationen begeben und hören, staunen und in andere Welten sowie Zeiten eintauchen.

„Mir hat es sehr viel Spaß gemacht den Vorlesern zuzuhören. Es hat auch Spaß gemacht, weil sie uns in die Vergangenheit mitgenommen haben.“

„Mir hat besonders gut das spannende Thema gefallen, zu dem passende Bücher ausgewählt und toll vorgestellt wurden.“

„Ich konnte durch die Stationen in verschiedene Bücher reinhören und habe so neue Bücher kennengerlernt.“

An den zehn Stationen begaben sich z.B. Zeitdetektive in den Teutoburger Wald, um zu sehen, wie es den Germanen gelang, die Römer zu besiegen. Ebenso entdeckt Oskar auf dem Dachboden eine alte Truhe und die darin nötigen Utensilien für Reisen in die verschiedensten Zeiten. Dabei dachte er eigentlich nur an einen kurzen Abstecher in das Mittelalter. Doch es kommt alles anders. Die Pestmarie, die vor den Hexenjägern fliehen muss, Friedrich der Große, als berühmtester Nachkomme der Hohenzollern und auch die Geschichte zweier Jugendlicher an der Schwelle zum Erwachsen werden, die sich kennen und lieben lernen, allerdings nicht so wie wir es heute kennen, erzählen ergreifende und mitreißende Abenteuer und Begegnungen. Doch es wurde nicht nur den Geschichten und der Musik zugehört, sondern an einigen Stationen konnten sich die Reisenden auch durch Spiele und zeichnen den Geschichten nähern.

Zwischendurch konnten sich die zahlreich erschienenen „jungen Reisenden“, Eltern und Großeltern im Literaturcafé stärken und die soeben gehörten Bücher am Verkaufsstand der Buchhandlung Gröpern 5 für eine weitere Reise mit nach Hause nehmen.

„Ich habe mir auch ein Buch gekauft. Es ist ‘Die Sonne bleibt nicht stehen’. Ich lese es gerade zu Hause und ich kann nur sagen, dass es super spannend ist.“

Zum Abschluss der erlebnisreichen und aufregenden literarischen Reise konnten sich die jungen Zuhörer und Leser zum Andenken ein Lesezeichen, welche die Schüler der 7a in ihrem Kunstunterricht gestaltet haben, mitnehmen.

„Es war auch cool, dass wir uns am Ende noch ein Lesezeichen aussuchen konnten und dass sich die 7.Klasse so viel Mühe gemacht hat, diese Lesezeichen zu gestalten.“

„Die Lesezeichen, die wir mitnehmen konnten, finde ich sehr schön und ich nehme es auch für mein neues Buch.“

„Ich fand es ganz toll, dass ich nochmal einen Einblick bekommen habe, das lesen ehrlich richtig viel Spaß macht!“

„Am Lesenachmittag hat mir gut gefallen, dass so viele Leute gekommen sind.“

„Der Lesenachmittag war schön und sehr interessant. Es hat mir viel Spaß gemacht und ich freue mich auf das nächste Mal!“

Wir freuen uns ebenfalls sehr auf einen weiteren schönen Lesenachmittag mit euch und Ihnen im nächsten Jahr!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Leseinteressierten, unseren Kollegen, die den Lesenachmittag zu dieser spannenden literarischen Reise gestaltet haben, der 7a für die kreative Gestaltung der Lesezeichen, der E1 für die Bewirtung des Literaturcafés und den 5. Klassen für die Dekoration sowie ihre Meinungen zu und über den Lesenachmittag, die hier exemplarisch zitiert wurden.

Eine Reise in die Vergangenheit … zu einem unbekannten wundervollen Ort, in eine andere Welt, zu einer großen Liebe, zu einem neuen oder altbekannten Menschen oder einem spannenden Abenteuer … Es ist eine literarische Reise zu der wir euch und Sie ganz herzlich am Donnerstag, den 06.02.2014, einladen und gerne mitnehmen würden. Der Lesenachmittag beginnt um 16.30 Uhr in der Aula und endet gegen 18.30 Uhr. Dabei dürft ihr entscheiden, wo und welche interessante Reise ihr hören möchtet, denn es gibt verschiedene Lesestationen im GaBö, die ganz tolle Einblicke bereit halten. Für eine kleine Stärkung zwischendurch ist gesorgt.

 

Seid gespannt und kommt vorbei! Wir freuen uns auf euch und Sie und einen gemeinsamen und schönen Lesenachmittag!

 

Die Aufführung des Musicals “Linie 1″, die an beiden Veranstaltungsterminen ausverkauft war, wurde zu einem vollen Erfolg. Die Mühe aller Beteiligten hat sich gelohnt, wie der nachfolgende Artikel beweist.

www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2161/artid/13653610

Aufführung des Kultmusicals Linie 1 am 2. und 3. Februar im Brunnentheater in Helmstedt.

Seit fast zwei Jahren arbeiten die Schülerinnen und Schüler der Musical AG des GaBö zusammen mit ihren Lehrern an der Inszenierung des Musicals „Linie 1“ von Volker Ludwig, das einen bunten, multikulturellen Querschnitt aus der Metropole Berlin in den achtziger Jahren zeigt. Handlungsort ist die U-Bahn, die schon erwähnte Linie 1, in der man auf alle möglichen und unmöglichen Typen trifft, die Berlin bevölkern.

Unterstützt werden die Schauspieler, Tänzer und Sänger bei Ihrer Aufführung von der Schulband des Gymnasiums und einem Chor.

Die Darbietung zeigt viele Facetten: vom Sologesang über Chor- und Tanzszenen bis zum intensiven Schauspiel, von rockigen Rhythmen bis zu träumerischen Balladen. Bekannte Songs wie „Fahr mal wieder U-Bahn“ und die „Wilmersdorfer Witwen“ erklingen live im schönen Ambiente des Brunnentheaters.

Man kann gespannt sein, was zur Premiere am 2. Februar und einer weiteren Vorstellung am 3. Februar gezeigt wird.

Karten unter Tel. 01578/8030639 oder per Mail unter linie1©gmx.net.