Das von WiGaB gesponserte „grüne Klassenzimmer“ wurde am 16. Juni 2015 eingeweiht.

Die Firma „D&H Bau“ fertigte die Sichtschutzwände des Klassenzimmers und Schüler der Berufsbildenden Schule Helmstedt bauten die Gruppentische. So können sich in Zukunft die Schülerinnen und Schüler des GaBö bei sommerlichem Wetter ihre Schulbücher und alle anderen nötigen Materialien unter den Arm klemmen, den Klassenraum verlassen und in angenehmer Atmosphäre unter 3 Eichen, die Schatten spenden, lernen.

Die großen Gruppentische bieten genügend Platz für eine Klasse und sind besonders für kooperative Arbeitsformen geeignet.

Am Freitag, 29. Mai 2015, öffnete das Gymnasium am Bötschenberg wieder seine Türen und bot einen interessanten und abwechslungsreichen Einblick in die vielfältigen Aktivitäten der Schule. Gemäß dem diesjährigen Motto „Die Welt zu Gast am Gabö“ präsentierte sich das Gabö als Europaschule und gab den Besuchern die Möglichkeit, andere Kulturen kennenzulernen.

Die Französisch-Fachgruppe bot verschiedenste französische Spezialitäten inklusive Rezepten an, die Spanisch-Fachgruppe testete die Besucher in einem Spanisch-Quiz, die Englisch-Fachgruppe präsentierte einen Film. Besonderes Interesse weckte das Angebot der chinesischen Schülerinnen und Schüler, die die Besucher in die Kunst des Origami und der Sushi-Herstellung einführten. Die Klasse 5b entführte die Besucher in das alte Ägypten, indem sie interessante Vorträge, beeindruckende Modelle und Rätsel präsentierte. Interessierte konnten sich auch über das Erasmus+-Programm und die Austauschfahrten informieren. Außerdem stellten sich die Schülerfirmen und die Schülervertretung in den Fluren vor.

Aber auch das sportliche Programm durfte am Gabö natürlich nicht zu kurz kommen: Die Besucher konnten sich im Bogenschießen versuchen, beim Orientierungslauf ihr Können zeigen und einen Parcours des Sportleistungskurses bewältigen. Wer sich selbst nicht sportlich betätigen wollte, konnte sich an den zahlreichen sportlichen Auftritten erfreuen. Die Flying Gabös und die Dancing Gabös verzauberten ihr Publikum mit ihren Künsten, ein Flashmob auf dem Hof überraschte alle Besucher und zeigte die tänzerischen Fähigkeiten der Schüler am Gabö. Außerdem präsentierte sich die Tanz-AG.

Künstlerisch wurde allerdings auch Einiges geboten: Einige Besucher wunderten sich über Schüler, die komisch auftraten und in Gangformation durch die Schule liefen. Doch keine Sorge, dies gehörte zu einer Performance des Darstellenden Spiels. Die Kunst-Fachgruppe stellte die besten Werke der verschiedenen Klassenstufen aus und lud zum Mitmachen ein, entweder beim Action-Painting auf der Wiese oder bei den Maltischen im Kunstraum. Auf dem Hof zeigte die Chinesen-Band ihr Können und auch die Flötenkinder verzauberten ihr Publikum. Nebenbei konnten sich die kleinen Gäste von Schülerinnen des Englischleistungskurses schminken lassen. Auch den Naturwissenschaften gelang es, die Besucher mit spannenden Experimenten zu fesseln, dabei konnten Interessierte selbst zu kleinen Wissenschaftlern werden.

Damit die Besucher bei den zahlreichen Attraktionen nicht den Überblick verlieren, führten dieses Mal Schülerinnen und Schüler der 6a, die sogenannten Gabö-Guides, die Besucher über das Schulgelände, berichteten dabei Wissenswertes über das Gabö und beantworteten die Fragen der Besucher. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, um die Schule näher kennenzulernen und um sich vor Ort zu informieren.

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Seit zwei Jahren nehmen 29 chinesische Schülerinnen und Schüler am Unterricht des Gymnasiums am Bötschenberg teil mit dem Ziel, in Deutschland das Abitur abzulegen.
Dieses bundesweit einmalige Projekt kam zustande durch eine gemeinsame Erklärung des Landes Niedersachsen mit der Provinz Zhejiang in China.
Die chinesischen Schülerinnen und Schüler wohnen in einem Wohnheim der politischen Bildungsstätte in Helmstedt, die an das Schulgelände grenzt.
Die meisten von ihnen besuchen im Augenblick den elften Jahrgang. Das trifft auch auf Yihan Wang und Yiyang Wu zu, mit denen Kevin Frömling vom RaBö-Team dieses Interview führte.

In der Woche vom 18.05.2015 bis zum 22.05. 2015stand für die Schülerinnen und Schüler der achten Klassen das Kompetenzfeststellungsverfahren „BEREIT“ auf dem Stundenplan. „BEREIT“ ist ein Verfahren, welches in diesem Schuljahr zum ersten Mal im Rahmen des Berufsorientierungskonzepts „BEHE M E“ am Gymnasium am Bötschenberg in Zusammenarbeit mit der Allianz für die Regionen durchgeführt wurde und nun fester Bestandteil der Berufs- und Studienorientierung ist.

In kleineren Gruppen erkundeten die Schülerinnen und Schüler in unterschiedlichen Bereichen ihre Kompetenzen. Welche sprachlichen, mathematischen oder auch handwerklichen und kommunikativen Fähigkeiten und Fertigkeiten schlummern in jedem einzelnen Schüler? Dazu mussten sie in verschiedenen Situationen Aufgaben lösen und gemeinsam Ergebnisse erarbeiten und präsentieren. Dabei wurden sie von „Teamer“, außerschulischen Fachleuten, beobachtet und für die am Freitag durchgeführte individuelle Bewertung entsprechend beurteilt. Am Freitag fand dann das Auswertungsgespräch der Woche im Beisein von vielen Eltern statt. Die Schülerinnen und Schüler hatten in dieser Woche sehr viel Spaß und durften erfahren, dass es in ihrer beruflichen Zukunft um mehr geht als nur um Schulnoten und dass sie schon viel mehr können, als ihnen vorher bewusst war.

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 Im Unterricht lesen wir gerade den Antikriegsroman von Remarque „Im Westen nichts Neues“ (1928), der den Kampf ums Überleben im 1. Weltkrieg drastisch beschreibt. Da passt die Rede zum Friedenstag. Jeder sollte versuchen, den Frieden zu erhalten – auch schon in seinem Umfeld.

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Der Deutschkurs 6–4 von Frau Nimmerrichter besuchte am 8. Mai anlässlich des Friedenstages den Helmstedter Martkplatz, um eine Ansprache des Bürgermeisters Wittich Schobert zu verfolgen. Zusammen mit rund 700 weiteren Schülerinnen und Schülern des Julianums und der Ludgeri-Grundschule erschienen wir alle in weißen Oberteilen, welche den Frieden symbolisieren sollten. Herr Wittich Schobert sprach in seiner Rede über die unzähligen Kriegsopfer. Außerdem ging er auf die Gegenwart ein, indem er Bezug zu den Menschen nahm, die auch heute noch vor Krieg und Gewalt flüchten. Flüchtlinge seien im Landkreis Helmstedt immer herzlich willkommen und Krieg sei keine Lösung! Besonders beeindruckend war das Freilassen von 16 weißen Tauben und unzähligen Ballons, welches ebenfalls ein Symbol für den Frieden darstellte.

(Julian Tomkowiak & Moritz Heinert)

Nachdem die Jungen der WK IV im Wettbewerb “Jugend trainiert für Olympia” Viza-Landesmeister geworden sind, lud der Manager des Bundesligisten HSV Hannover Burgdorf, der auch Kooperationspartner des GaBö ist, die Mannschaft zum Bundesligaspiel gegen HSG Wetzlar ein.

Zum Spiel und drum herum: Es war Werbung für den Handballsport, 4020 begeisterte Zuschauer, die ein fast schon verlorenes Spiel der Hannoveraner Recken noch zum Sieg anfeuerten und wir mittendrin. Einen acht Tore Rückstand holten die Spieler mit einem 11:1 Lauf noch auf und entschieden das Spiel in einer spannenden Schlussphase mit 2 Toren für sich. Großer Jubel.

Insgesamt war es Handball zum Anfassen, unsere Kinder konnten vor dem Spiel beim Erwärmen Fotos und Autogramme bekommen, keine Security, die den Weg versperrte und Nationalspieler, Welthandballer (Ivano Balic von der HSG Wetzlar) und Trainer, die völlig entspannt die Wünsche der Fans erfüllten.

Auch nach Abpfiff konnten die Kinder auf das Feld und sich mit den Spielern fotografieren lassen – kein Vergleich zum Bundesligafußball. Der Manager nahm sich kurz Zeit für uns, begrüßte uns und holte dann noch ein, zwei Spieler zu uns mit denen wir dann kurz reden konnten. Ein tolles Erlebnis für die, die dabei waren.

– Clemens Spelly

Gaboe 2002er mit Chatton

Manager Benjamin Chatton nahm sich ebenso Zeit…

Gaboe 2002er mit Christophersen

…wie Nationalspieler Sven-Sören Christophersen.

Am Donnerstag, den 16. April 2015, waren wir, die Klasse 6a des Gymnasiums am Bötschenberg im Magdeburger Schauspielhaus. Dort haben wir uns das Stück „Emil und die Detektive“ angeschaut. Davor haben wir schon das Buch gelesen.

Wir nahmen den Zug um 8.46 Uhr direkt nach Magdeburg. Die Zugfahrten erfolgten dieses Mal zum Glück ohne Verspätung!
In dem Theaterstück ging es darum, dass ein Junge namens Emil allein nach Berlin reist. Im Zug wird ihm sein Geld geklaut (140 Mark). In Berlin findet er dann Freunde und sie überführen den Täter.

Mir hat das Theaterstück insgesamt sehr gut gefallen. Ich fand es nur schade, dass statt Kindern, wie es auch im Buch war, Erwachsene als Schauspieler genommen wurden. Aber vielleicht hätten die Kinder sich so viel Text nicht merken können. Meine Lieblingsszene war, als alles vorbei war und Herr Grundeis abgeführt wurde. Da hatte ich die Bestätigung, dass mein Verdacht richtig war. Die Kostüme waren gut. Sie wurden aus dem Buch gut umgesetzt, z.B. wurde Emils guter Anzug übernommen, allerdings war dieser im Buch blau und im Theater braun-kariert. Der Professor, der im Buch ein Junge war, wurde im Theater zu „Frau Professor“. Die Haare wurden hochgesteckt und Schmuck hatte sie auch. Das fand ich nicht so gut, weil ich finde, dass sich das Theaterstück stärker an die Vorgaben des Buches halten sollte. Die Requisiten wie z.B. Gustavs Hupe waren dagegen sehr passend.

Das Bühnenbild war ebenso gelungen und clever, denn man konnte das Café umdrehen, dann war es das Hotel und dann noch einmal drehen, dann war es eine Bank. Genauso war es auch beim Zug. Erst hat man ihn von außen gesehen – einmal drehen, und dann war er von innen zu sehen. Die Bühne wurde so schnell umgebaut, dass man nicht lange warten musste.

FAZIT: Ich würde das Theaterstück weiterempfehlen, weil es spannend, schön und lustig ist. Nicht empfehlen würde ich es allerdings, wenn man das Buch schon gelesen hat.

– (Sarah Sabri)


 

Wir, die Klasse 6a, waren am 16.4.2015 im Theater Magdeburg und haben uns das Theaterstück „Emil und die Detektive“ angeschaut. Ich glaube, dass es für kleinere Kinder sehr lustig ist, da die Ausdrücke und die Spielweise an vielen Stellen sehr lustig sind. Aber die Sprechweise ist sehr altmodisch und könnte vielleicht schwer zu verstehen sein. Emil könnte zwar noch besser besetzt sein, das heißt von einem Kind gespielt werden und nicht von einem Erwachsenen, weil Emil auch ein Kind ist. Aber sonst hat der Schauspieler seine Rolle gut gespielt, auch seine Mimik war überzeugend, z.B. bei der Verfolgungsjagd. Der Schauspieler, der Herrn Grundeis darstellte, hat seine Rolle sehr gut gespielt, als er z.B. im Hotel war und auf die Toilette musste, da hat er wirklich viele Ausdrücke versucht, damit der Liftboy versteht, wo er hin muss, z.B. „das Scheißhaus“, aber ich will jetzt auch nicht zu viel verraten.

Es gibt auch noch Gustav mit der Hupe, der hat immer eine Hupe in der Hostentasche und einen sehr lustigen Dialekt. Er lacht auch sehr ansteckend. Das Bühnenbild wurde mehrfach verwendet, z.B. wurde das Café einmal gedreht und schon wurde es zu Hotelzimmertüren. Und wenn man es nochmal dreht, wird es zu einer Bank. Die verschiedenen Bahnhöfe dagegen wurden nicht wirklich „dargestellt“, stattdessen wurden nur die verschiedenen Schilder gewechselt. Zuhause bei Emil bzw. im Friseursalon ist es sehr klein gewesen, das passt gut, da das zeigt, dass Emil nicht reich ist.

Vor dem Theater durften wir auch noch im Allee-Center shoppen und nach dem Theater sind wir gleich zum Hauptbahnhof gegangen, da alle Hunger hatten und es dort McDonalds gibt. Danach sind wir auf den Bahnsteig 8 gegangen und haben auf die Bahn gewartet. Als sie kam, sind wir alle eingestiegen und nach Hause gefahren.

Fazit: Ich fand das Theaterstück ein bisschen langweilig, da es eher für kleine Kinder ist und es war auch sehr altmodisch, aber es war auch sehr lustig. Mein persönlicher Lieblingsschauspieler war der, der Herrn Grundeis dargestellt hat.

– (Luisa Kolbig)

“Du willst in den Urlaub fahren und möchtest, dass während deiner Abwesenheit eine Schaltung die Leuchten im Haus zufällig an- und abschaltet.” Solche und ähnliche Aufgaben bewältigten die Schülerinnen und Schüler am GaBö während eines MINT-Projektes, das die Schule in Zusammenarbeit mit dem Schülerlabor-Netzwerk der Allianz für die Region durchführte.

Die Schüler hatten dabei das Modell eines Einfamilienhauses, einen Laptop und ein Steuerungsmodul (SPS) zur Verfügung und waren nach einer kurzen Einführung in der Lage die Hauselektrik über ein Programm zu steuern, indem sie digitale Verknüpfungen erstellten. So konnten sie z.B. das Licht, die Heizung, den Kühlschrank und die Rolläden in dem Modell nach Wunsch steuern und sogar den Gartenzwerg mit einer elektronischen Diebstahlssicherung versehen.

Die Simulation an dem verkleinerten Modell machte den Schülern der 9. Klasse sichtlich Spaß und wurde von zwei Experten des Schülerlabornetzwerks, Herr Liedke und Herr Groth, angeleitet. Weitere Versuche, die die Schüler der Klassen sieben und acht durchführen durften, befassten sich mit Photovoltaik und Windenergie.

Unterstützt wurde das praxisnahe Projekt außerdem noch von der Bundesagentur für Arbeit, der WOB AG und der Gewerbeakademie.

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Fotos: Herr Villak & Herr Kramer

An den vergangenen beiden Wochenenden traf sich die Elite des Jazz- und Moderndance, die Formationen der 1. und 2. Bundesliga, beim Kooperationspartner des GaBö dem TC Schöningen. Dort wurden die Saisonturniere der Liga ausgetragen und gleich mit mehreren Showauftritten war die E3 in der vollbesetzten Gerhard-Müller-Halle dabei.

Elias Breitner eröffnete mit seinem Diabolo das erste Turnier und zeigte wie immer routiniert seine besten Kunststücke. Zur Siegerehrung heizte dann die E3 mit ihrer begeisternden Choreografie zu Macklemores „Thrift shop“ so richtig ein. Für ihre Mischung aus Hip Hop, Breakdance und Partnering bekamen die Schüler in ihren ausgefallen Kostümen viel Szenenapplaus und Anfeuerungsrufe der Bundesligatänzerinnen.

Am zweiten Wettkampfwochenende präsentierten Eli und Josie Langenheim ihre gemeinsame Performance aus Diabolo-Jonglage und Tanz nach dem Stück „Heart cry“ von Drehz. Mit ihrer charmanten Darbietung ernteten auch sie wieder überwältigenden Applaus vom Publikum.

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Das Förderprogramm Demokratisch Handeln hat die 25. bundesweite Ausschreibung mit dem Wettbewerb „Gesagt. Getan. 2014“ abgeschlossen. In der Ausschreibung wurden Projekte mit einer großen Themenvielfalt und vielen innovativen Arbeitsformen dokumentiert. Allen Projekten ist gemeinsam, dass sich Lernen und Handeln, Engagement und Wertebildung für die Demokratie miteinander verbindet.

Die insgesamt 268 eingereichten Beiträge eröffnen vielseitige und originelle Projekte und Praxismöglichkeiten, in denen engagierte Kinder und Jugendliche gemeinsam zeigen, welche Möglichkeiten für demokratisches Handeln bestehen können und wie lebendig und ergiebig ein gemeinsames Miteinander sein kann.

Dies zeigten auch die Schüler der 9a in ihrem Projekt „Kunst macht mobil – Lieblingsorte“.

Überzeugt von der Tatsache, dass Kunst ein Weg ist, sich über Lebenssichtweisen, Erlebnisse und Erfahrungen auszutauschen, gestaltet die Klasse 9a zusammen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Seniorenheims „Helfende Hände“ wunderbare künstlerische Begegnungen und zeigte die verschiedenen kreativen, interessanten und tollen Kunstwerke in einer Vernissage im Kaffee Klatsch in Helmstedt.

Es war ein intensives, spannendes, kreatives sowie wertvolles Projekt zwischen „Jung und Alt“! Nochmals vielen Dank, liebe 9a und auch ein herzliches Dankeschön an die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheims!

„Ermelo die Zweite“

Im April war es endlich soweit, dass langersehnte Warten hatte ein Ende und unsere niederländischen Freunde kamen für eine Woche nach Helmstedt.

Der Austausch stand in der Woche unter dem Thema „Geschichte, Kunst und ich“. Ein Highlight für dieses gemeinsame Projekt war die Exkursion nach Berlin. Dort wurde die längste Kunstgalerie der Welt, die East Side Galery, besucht und bestaunt. Das Symbol der deutschen Teilung wurde im 1989 nach dem Fall der Mauer und im Frühjahr 1990 von 118 Künstlern aus 21 Ländern gestaltet. So entstand zwischen dem Ostbahnhof und der Oberbaumbrücke auf einer Länge von 1316 Metern ein unvergleichliches Kunstwerk und Denkmal mit beeindruckenden und bedrückenden Bildern. Zahlreiche Besucher aus aller Welt kommen täglich, um die Einzigartigkeit des Ortes zu erleben. Mit gemischten Eindrücken ging es weiter zum Mauermuseum, dem Checkpoint Charlie Museum, dem Brennpunkt des kalten Krieges, dort wo die Weltenteilung begann und wo sie endete. Die Geschichte, zahlreiche Geschehnisse und z.B. originale Objekte gelungener Fluchten unter, auf und über der Erde konnten auf verschiedenste Weise entdeckt werden. Die gewonnenen Erkenntnisse und Informationen konnten für die anstehenden gemeinsamen Projekte ver- und aufgearbeitet werden, die am Abschlussabend den Eltern, Lehrern und der ganzen Gruppe präsentiert wurden. So entdeckten unsere Austauschschüler nicht nur in Berlin etwas über die Geschichte Deutschlands, sondern auch in Helmstedt lernten sie verschiedenste Denkmäler, Orte und Historisches kennen. Ergänzt durch den Besuch beim Bürgermeister und dessen interessanten Informationen über Helmstedt, haben sie auch Helmstedt gut kennengelernt. Zwischendurch gab es sportliche Aktivitäten wie z.B. Discgolfen im Helmstedter Piepenpark und Trampolinstunden mit den Flying GaBös. Nach einer schriftlichen Evaluation und einem „bildhaften“ Eindruck der gemeinsamen Woche ging es für die niederländischen Schüler am Freitag leider schon wieder gen Heimat.

Es war eine aufregende, spannende, wenn auch anstrengende, aber intensive und unvergesslich schöne Woche, in der sich zwei Kulturen näher gekommen sind.

Ein großes Dankeschön geht dabei an die Klasse 9a und deren engagierte Elternschaft, dem „Austausch-Kollegen-Team“ und an alle Beteiligten an dem Austausch! Herzlichen Dank!

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„Immer mobil – immer online. Was bewegt dich?“ war das Thema des diesjährigen 45. Internationalen Jugendwettbewerbs 2014/2015 der Volksbank.

Mobilität ist nicht nur zu einem Grundzustand unserer Gesellschaft geworden, sondern bedeutet auch Beweglichkeit im Sinne von Veränderungs- und Wandlungsfähigkeit. Mit den digitalen Medien erfährt Mobilität eine ganz neue Dimension. Das Internet und die modernen Kommunikationsgeräte überwinden räumliche Distanzen und bringen Menschen zusammen, zeigen Orte, an denen sich Menschen befinden und nehmen einen mit auf interessante Reisen, die zeigen können, was Menschen sehen, erleben und was sie bewegt.

Mit „einem Klick“ zeigte auch Solly Ludewig eine unbekannte neue Welt, die er in einer fiktiven Reise entdeckte. Es ist eine fantastische Welt mit neuen Kontinenten, die mit ihren neuen Namen Kontraste aufweisen. Denn auch Mobilität, gerade die Mobilität der digitalen Medien, bringt immer zwei Seiten mit sich.

In Anlehnung an die Künstlerin Francesca Berrini, die sich mit „Kartenkunst“ beschäftigt hat, kreierte Solly eine interessante unbekannte Welt, die aus einzelnen Kartenelementen collagiert wurde. Verschiedene Karten dienten als Ausgangsmaterial und Inspirationsquelle für eine neue Welt bzw. ein neues Kartenbild. Dieses wurde „online“ aus der Vogelperspektive während der fiktiven Reise festgehalten und gezeigt. Vorab wurden Karten zerschnitten und in einer sehr genauen Arbeitsweise zu etwas Neuem mit spannenden „Kontinent“-Formen zusammengesetzt. Einfach faszinierend!

Herzlichen Glückwunsch, lieber Solly, zu deinem 1. tollen Platz und deiner spannenden neuen Welt! Vielen Dank, dass du uns auf deine Reise mitgenommen hast!

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