Normalerweise startet jedes neue Schuljahr am GaBö mit einem Aktionstag, bei dem alle am Schulleben beteiligten Personen eingebunden sind. Während einige Jahrgänge ein Sportfest im Maschstadion und im Waldbad Birkerteich austragen, organisieren andere einen bunten Tag voller Sport, Spiel und Spaß für unsere neuen Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen.

Wie so vieles im Jahr 2020 sah der Aktionstag in diesem Jahr etwas anders aus. Für die 5. Klassen wurde dann ein “Aktionstag light” organisiert:

Zunächst sammelten sich die Schülerinnen und Schülern in Mannschaften für eine Begrüßung durch den Schulleiter sowie ein gemeinsames Foto. Danach ging es zum Sportplatz des Helmstedter Sportvereins, wo die Teams im Sprint, Ballwurf, Weitsprung sowie über 800m gegeneinander antraten. Eine Spaßstaffel mit Eierlauf und Sackhüpfen rundete den ersten Programmteil ab.

Im Anschluss fand ein Hockeyturnier statt, bei dem neben Geschick am Schläger vor allem Mannschaftsgeist und Einsatzbereitschaft gefordert waren.

Nach der ganzen Anstrengung hatten sich die Sportlerinnen und Sportler das Mittagessen in der Schulkantine redlich verdient. Im Anschluss startete die Schulrallye zur Erkundung des noch unbekannten Schulgeländes. Mit der Siegerehrung durch die Schulleitung endete der diesjährige Aktionstag.

Das Gymnasium am Bötschenberg verabschiedete zum Ende des Schuljahres den Kollegen Eckart Kaufmann in einer bewegenden Feier in den Ruhestand.

Die Fachgruppe Musik, vertreten durch Herrn Bartel, verabschiedet Herrn Kaufmann.
Die Fachgruppe Musik, vertreten durch Herrn Bartel, verabschiedet Herrn Kaufmann.

Es handelte sich aus vielen Gründen um eine besondere Verabschiedung. Um den Bestimmungen des Rahmenhygieneplans Rechnung zu tragen, wurde die Turnhalle als Veranstaltungsort gewählt. Mit Herrn Kaufmann wurde ein Kollege verabschiedet, der seit 37 Jahren das Leben am GaBö mitgeprägt hat. Nicht nur als Biologie- und Chemielehrer, sondern auch als Musiklehrer hinterlässt Herr Kaufmann seine Spuren. In seinen Abschiedsworten sprach er über die vielen positiven Erinnerungen an seine Schülerinnen und Schüler, die ihm die Sinnhaftigkeit seines beruflichen Handelns haben erfahren lassen.

Mit Herrn Kaufmann verlässt ein Urgestein die Schule und er hinterlässt eine Lücke. Eine junge Kollegin antwortete auf die 37 Jahre seiner Schaffenskraft an der Schule überrascht: „So alt bin ich noch nicht einmal.“ Herr Kaufmann hat versprochen dem GaBö treu zu bleiben und bei musikalischen Veranstaltungen weiterhin tatkräftig in die Tasten zu greifen. Wir wünschen ihm für seinen Ruhestand und in seiner neuen Funktion als Manager in seinem Familienunternehmen Kraft, Nervenstärke und viele positive Momente und freuen uns, ihn bald wieder an unserer Schule begrüßen zu dürfen.

Kreativität und Lebenserfahrung sind zusammen unschlagbar.“

(Raymon E.Müller)

Genau dieses vereint und bringt der Illustrator Daniel Froberg mit. Der gebürtige Wolfsburger studierte visuelle Kommunikation in London an der Middlesex University und ist heute in den Bereichen visuelle Kommunikation, technische Illustrationen, Mediengestaltung für Digital- und Printmedien, Comics, Cartoons und Kinderbücher tätig. Er gibt als Dozent neben Schulungen für DTP-Software, Fotografie und Zeichnen auch Fotokurse sowie Manga-Workshops an der KVHS in Helmstedt. Daniel Froberg ist als Zeichner der Comicfigur „Kyoko Neko, Sexy Cat-Girl From Outer Space“ in der Manga-Welt zu Hause und dort unglaublich bekannt. 

An vielen seiner künstlerischen und internationalen Erfahrungen lies er uns bei seinen Besuchen (kurz bevor der Lockdown kam) in unserem Kunstunterricht teilhaben. Nicht nur der theoretische Teil seines Vortrages, sondern auch der praktische, erwiesen sich als sehr spannend, umfassend, aufschlussreich und machten sehr viel Spaß. 

Ist heutzutage der Beruf des Illustrator oder Comiczeichners ein Beruf ohne Zukunft? Nimmt das Interesse diesbezüglich ab? Beginnend mit diesen Fragestellungen bewies Froberg während seines Vortrages das Gegenteil. Der Einfluss der Medien auf unsere Gesellschaft und insbesondere auf unseren Alltag, Comics im Alltag und die Unterschiede dieser in den USA, Europa und Deutschland sowie in Japan stellte Froberg präzise und lebendig mit vielen Beispielen dar.

Der praktischen Teil beinhaltet, passend zum Thema Grafik und Objektdarstellung, 1-Minuten-Skizzen sowie Kohlezeichnungen im großen Format. Dabei war für Froberg die Technik wichtig, die jeder erlernen kann, unabhängig, ob ein künstlerisches Talent vorhanden sei oder nicht. Neben den Skizzen und Kohlezeichnungen bzw. Übungen, stellte Froberg auch das Programm ProCreate vor, welches insbesondere die IPad Klassen im Kunstunterricht sowie im Schulalltag nutzen könnten. Eine umfangreiche Einführung in dieses Programm bietet Daniel Froberg bei seinen KVHS (Manga-) Workshops an, wo jeder herzlich zu eingeladen und willkommen ist.

Insgesamt waren die Kunststunden mit Daniel Froberg eine sehr interessante, spannende, informative sowie bereichernde Erfahrung und ein künstlerisches Erlebnis, an das wir sehr gerne zurück denken!


…ist alles anders.

COVID-19 hinterlässt nicht nur Spuren, Fragen, Unsicherheiten, unterschiedliche und neue Sichtweisen, sondern legt auch kreatives und innovatives Potential frei.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a haben ihre ganz eigene Sicht auf unsere neuen Alltagswirklichkeiten in ihren Bildern dargestellt. Mit verschiedenen Techniken haben sie ihre Gedanken, Gefühle, Fragen und Erlebtes zu Papier gebracht.

Es entstanden beeindruckende Kunstwerke, die sich über räumliche Grenzen hinweg entfalten konnten.

Corona bedeutet für mich/ist…

… auch mal etwas mehr Zeit für seine kreative Ader und seine Familie zu haben.

… eine Einschränkung, weil fast nichts mehr so ist wie früher. Die Spontanität ist weg, z.B. kann ich nicht mehr so spontan mit Freunden ins Freibad, ins Kino oder irgendwo anders hin gehen. Das Tragen der Masken ist auch unangenehm. Ich hoffe Corona ist bald „weg“ und das alles wieder „normal“ wird.

… fehlende „Freiheit“.

… Veränderung. Seitdem Corona da ist, ist alles anders. Wir sind eingeschränkt und müssen uns an Regeln halten. Für die Menschen ist es etwas „Schlechtes“, aber die Natur kann sich dafür erholen.

Wir sollten es schätzen, dass es uns gut geht, wir alles zum Leben haben, was wir brauchen. Auch wenn zu Anfang die Zeit zu Hause mit Langeweile und Verunsicherungen verbunden war, ist es wichtig, dass es dem größten Teil gut geht.

Einfache Schutzmasken können bei der Eindämmung des Corona-Virus helfen. „Auch Niedersachsen macht das Tragen einer Maske im Nahverkehr und im Einzelhandel vom kommenden Montag an zur Pflicht, sagte ein Sprecher des niedersächsischen Gesundheitsministeriums.“

Neben der Dauerausstellung gab es vom 22.2.2020 bis 01.03.2020 in diesem Jahr noch eine Lego-Ausstellung im Phaeno. Neben tollen Modellen von Starwars bis Harry Potter, haben die Schüler Morten Henkel, Max Peters, Felix Schneider, Dean Höltgebaum, Gianluca Dickert und Oliver Sprangel zusammen mit Herrn Liedke und Frau Tiesler am 29.02. und 01.03. mehrere Workshops zu Lego Mindstorms angeboten. Hier konnten die Besucher selbst einmal einen Roboter programmieren und diesen damit Hindernissen automatisch ausweichen sowie auch einer Linie entlang fahren lassen. Viele weitere Programmierungen konnten anschließend noch kreativ von den Teilnehmern ausprobiert werden.

Wer kennt ihn nicht – den Vorwurf, in der Schule würde nur lebensfernes Wissen vermittelt werden. Das Gymnasium am Bötschenberg arbeitet dagegen: Im Rahmen des Projekts MEDIACAMPUS sollten Schülerinnen und Schüler der 9b zeigen, wie sie eigentlich eine Bewerbung angehen würden. Hierfür suchten sie sich einen möglichen Ausbilder aus und verfassten eine fiktive Bewerbung. Personaler der PSD Bank Braunschweig Carsten Graf gab dann in einem spannenden Workshop individuelles Feedback zu jeder einzelnen Bewerbungsmappe.

Die Jugendlichen bekamen exklusives Insiderwissen zu Anschreiben, Lebenslauf und Gestaltung. Wenige Blicke genügten Herrn Graf, um einzuschätzen, wie viel Bemühen die Schüler in ihre jeweiligen Arbeiten gelegt hatten. Er erläuterte außerdem, welche Rolle das Zeugnis für einen möglichen Ausbildungsplatz spielte. Unentschuldigte Fehltage beispielsweise seien im Gegensatz zu einem Vierer auf dem Zeugnis ein Ausschlusskriterium.

Unablässig schrieben die Jugendlichen die Tipps und Tricks des Personalers mit und sehen nun deutlich besser gerüstet ihrer beruflichen Zukunft entgegen.

Am Freitag, den 14.02, um 22 Uhr sind wir nach Österreich gefahren. Frisch angekommen, wurden wir freundlich mit einem Frühstück begrüßt. Danach haben wir uns unsere Skier ausgeliehen. Am nächsten Tag sind wir dann endlich Ski gefahren. Wir sind jeden Tag von 9:30 Ihr bis 17:00 Uhr Ski gefahren und mittags gab es Essen im „Mountainview“. Das Wetter war immer sehr schön und es hat sehr viel Spaß gemacht. Wir hatten alle eine tolle Zeit. Am Samstag, den 22.02, um 20 Uhr sind wir zurück an der Schule gewesen.

Nina Ahrens/Lara Horenburger

Im Sonnenschein am Montag gekommen – bei Nieselregen am Freitag abgereist. Als hätten wir vorher eine meteorologische Wunschliste angelegt, hatten wir bei den Ausflügen mit unseren Gästen aus Ermelo nahezu durchgängig Glück mit dem Wetter.

Am Morgen des 26. Januars 2020 versammelten sich acht Schülerinnen des Gymnasiums am Bötschenberg am Flughafen in Hannover, um Schüler aus dem spanischen Ort Martorell bei uns willkommen zu heißen. Sie sollten für fünf Tage unseren Schulalltag begleiten. 

Nachdem alle mit ihren Autauschschülern zuhause angekommen waren und sie sich eingerichtet hatten, trafen sich einige noch in kleineren Gruppen, damit sich alle untereinander besser kennenlernen konnten. Am nächsten Tag sind wir dann alle zusammen mit Herrn Gosemann und zwei spanischen Lehrerinnen nach Wolfsburg gefahren, um erst die Autostadt und später das Outlet zu besuchen. In der Autostadt erfuhren wir erst sehr viel über verschiedene Motorentypen und wie sie funktionieren. Das neu erlernte Wissen wurde danach auch direkt in die Praxis umgesetzt als allen aufgetragen wurde, in Zweierteams einen Rasenmähermotor außeinander und daraufhin wieder zusammenzubauen. Alle arbeiteten mit ihren Austauschülern zusammen und es meisterten auch alle die Aufgabe. Nacher durften alle durch die verschiedenen Pavillons laufen, um sich alle der Autos anzusehen. 

Als sich alle wieder versammelt hatten, ging es ab ins Outlet, wo es erstmal ans Shoppen und Essen ging. 

Am Dienstag besuchten alle ganz normal die Schule, wo einige Schüler aufgrund des Trainings für den Bunten Abend leider nicht dabei sein konnten. Am Nachmittag hatten alle noch einen Termin beim Bürgermeister. Abends sind alle mit ihren Familien zum Italiener „Buongiorno“ essen gegangen, um am Mittwoch wieder mit voller Energie in die Schule gehen zu können. 

Mittwochabend ging es dann mit allen zusammen zum Bunten Abend, von dem alle schwer begeistert waren.

Am Donnerstag ging es früh mit dem Zug ab nach Bremen, wo, nach einem kleinen schönen Trip durch die Stadt, das Bremer Geschichtenhaus auf sie wartete. Dort wurden mit viel Schauspielkunst einige Geschichten aus dem vergangenen Bremen erzählt. Danach durften alle in kleinen Gruppen durch Bremen laufen und logischerweise war das erste Ziel ein regionaler Supermarkt, in dem erstmal viel deutscher Ketchup, Chips und Wurst gekauft wurden. Nach einer langen, aber sehr lustige Rückreise im Zug trafen sich am Donnerstagabend alle bei einer der deutschen Schülerinnen, um eine eigene kleine Abschiedsfeier zu haben. Diese schweißte im Endeffekt alle nur noch mehr zusammen.

Als es dann am Freitag früh morgens wieder zum Flughafen ging, hatte niemand wirklich gute Laune. Es war zwar nicht sehr emotionalund es flossen keine Tränen, aber niemand wollte die ans Herz gewachsenen Austauschschüler wirklich gehen lassen. 

Aber wenigstens haben jetzt alle einen Grund sich zu freuen, denn im April heißt es für uns: ¡Adiós Deutschland! und ¡Hola Spanien!

Emina Stute (9a)

Verteilt über das erste Halbjahr des Schuljahrs 19/20 arbeiteten Schülergruppen zusammen an einem Wettbewerb namens „art contest“, den das Schulamt veranstaltet, es ging dabei um die Verschönerung ihrer leeren Flure.

Überwältigende Fortsetzung von „GaBö and friends“

Bad Helmstedt. Rund 170 Schüler und Lehrer des Gymnasiums am Bötschenberg (GaBö) begeisterten mit hervorragenden Darbietungen ihr Publikum am vergangenen Mittwochabend im Brunnentheater in Bad Helmstedt.

In ihrer Paradedisziplin, dem Trampolinturnen, präsentierten die Schüler wieder Höchstleistungen. Die jüngsten der „Flying GaBös“ die „Kleinen Hüpfer“ zeigten nach temporeicher Musik ihre ersten Sprünge, die ebenso schnell wie die Musik waren. Die Decke des Theaters hätte fast nicht mehr ausgereicht, so wirbelten die fortgeschrittenen Trampolinturner mit mehrfachen Saltos und Schrauben durch die Luft. Exakt zur Musik sprangen und flogen die Schüler die Kästen und ein Raunen nach dem anderen ging durch das Publikum.

Die Vielseitigkeit der „Flyings“, wie sie sich gerne nennen, zeigte sich auch in ihrem Pyramidenprogramm. Hand-to-hand Akrobatik in atemberaubender Höhe wurde begleitet von eleganten Turnerinnen. Anna Czapiewski und Ellaros Riechwald zeigten, was sie als Solistinnen auf dem Turnparkour leisten können. Mit großem Beifall zollte das Publikum Respekt diesen außergewöhnlichen Leistungen.

Große Anerkennung ernteten auch die Nachwuchsschauspieler, die ihre Grenzen übersprangen. Aber auch die Schüler und Schülerinnen um „Pyramus und Thisbe“ aus dem Shakespeare-Klassiker „Der Sommernachtstraum“ bekamen für die moderne Umsetzung stürmischen Applaus.

Die Chöre setzten ein musikalisches Zeichen. „Musik sein“ wurde wörtlich genommen. Ob das Remake von „Bella Ciao“ oder in Begleitung von Querflöte und Flügel, die Musiker des GaBö konnten sich nicht nur sehen, sondern auch hören lassen. Dem wollten sich die Lehrer gerne anschließen, die mit ihrer Band rockige Oldies, wie vertonte Lyric auf die Bühne brachten. Drei Bespiele, wie man ein Freiheitsgedicht filmisch umsetzen kann, wurden auf die große Leinwand auf der Bühne projiziert. Die Kurzfilme sorgten für viel Gesprächsstoff in der Pause.

Tänzerisch hatten die Schüler und Schülerinnen auch Einiges zu bieten. Nach dem Hit von Felix Jaehn „So Close“ präsentierte sich die Tanz AG. Die Dance Aerobics lieferten sich ein Dance Battle zu lateinamerikanischen Rhythmen und die Dancing GaBös entführten die Zuschauer mit Disneys „Mulan“ in das Kaiserreich China. Alle Gruppen heizten im Theater so richtig ein und wurden begeistert beklatscht.

Der TC Schöningen, mit dem das GaBö in Kooperation steht, sorgte mit seinem Team „Imagination“ für ein tänzerisches Highlight. Die Tänzerinnen zeigten ihre Jazzdancechoreographien „Nails, hair, hips, heels“ und „Cell Block Tango“ mit dem sie im vergangenen Herbst auf der Qualifikation zur Weltmeisterschaft in Dresden vertreten waren. Auch Josephine Langenheim präsentierte ihre Solo-Wettkampfperformance „Endangered Species“.

Ebenso bunt beschlossen die tanzenden Lehrer den Abend. Mit einem Medley aus dem beliebten Disneyfilm „Frozen“ und dem Gangnam Style in Schwarzlichtoptik ernteten die Pädagogen tosenden Applaus.

„Dieser gelungene Abend wir nur möglich gemacht, durch das hervorragende Zusammenspiel und dem großen Engagement, von Schülern, Lehrern und Eltern“, bedankte Schulleiter Friedrich Jungenkrüger abschließend bei allen Beteiligten.