Für die 8. Klassen des Gymnasiums am Bötschenberg gehört das iPad als ein wichtiger Lernbegleiter zum täglichen Unterricht dazu. Mit dem iPad werden von den Schülerinnen und Schülern viele Vorteile dieses digitalen Mediums genutzt und ihr Schulalltag wird bereichert, so wird z.B. besonders das selbstorganisierte, kooperative und das räumlich flexible Lernen unterstützt. Doch mit diesem Medium sind auch die Herausforderungen und Gefahren der Nutzung des Internets verbunden. Um den Schülerinnen und Schülern einen sicheren und verantwortungsbewussten Umgang mit dem iPad zu ermöglichen, war Harald Grothe, Polizeiberater für Kriminalprävention, zu Gast und hat mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam mögliche Gefahrenquellen erarbeitet und Lösungen und Hilfen thematisiert. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler gut ihre eigenen Erfahrungen einbringen, ihr eigenes Nutzungsverhalten reflektieren und für sich selbst Rückschlüsse ziehen, was sie an ihrem Nutzungsverhalten ändern sollten, um sicher und verantwortungsbewusst im Internet unterwegs zu sein. 

Weiterhin ging es aber auch um die Frage, was passiert, wenn ich gegen bestehendes Recht, wie das Recht am eigenen Bild, verstoße?  Den Schülerinnen und Schülern wurden die polizeilichen Maßnahmen an konkreten Beispielen vorgestellt. Der weitere Werdegang einer polizeilichen Ermittlung und eines möglichen Strafverfahrens wird für die Schülerinnen und Schüler mit dem Besuch von Jugendgerichtsverhandlungen im Amtsgericht Helmstedt in der Realität erfahrbar. 

Die verantwortliche Lehrkraft betont, dass es für die Schülerinnen und Schüler sehr wichtig ist, auf ihrem Weg zu einem mündigen Bürger, sich mit ihrem eigenen Verhalten in vielfältigen außerschulischen Lernorten und auch Lernpartner auseinanderzusetzen.  Weiterhin möchte sich das Gymnasium am Bötschenberg bei den Kooperationspartner für die gebotenen Möglichkeiten bedanken. 

Das Kunstmuseum Wolfsburg zeigt Kunstwerke aus seiner 25-jährigen Sammlung, die so umfassend, umwerfend und vielseitig ist, dass wir diese unbedingt „entdecken“ wollten. Ohne Grunde wurde die Ausstellung „now is the time“ nicht bis Mitte Oktober verlängert, um somit den Besuchern noch mehr Zeit zu geben die Werke von 79 internationalen Künstler*innen zu bestaunen und diese in dialogischen und thematischen Zusammenhängen wieder oder neu zu erleben.

Die Klassen 6a und 9b entdeckten mit ihren Lehrerinnen Frau Kramer, Frau Heikamp und Frau Lüdeke bei ihrem Besuch dieser Jubiläumsausstellung nicht nur neue Künstler, deren Geschichten, Techniken und Kunstwerke, sondern konnten z.B. auch selbst Teil von Kunstwerken werden, wie z.B. bei der futuristischen Wohn-Skulptur „Fantasy Landscape“ des dänischen Verner Panton. Paton war einer der bedeutendsten und innovativsten Gestalter des 20. Jahrhunderts. Das Eintreten und Erleben in seine Wohn-Skulptur ließen wir uns nicht zweimal sagen und hätten dort gerne noch viel mehr Zeit verbracht. Diese Art Wohnhöhle beeindruckte nicht nur durch ihre Farbgebung, sondern lud auch zum Sitzen, Liegen, Stehen und Kommunizieren ein. Die „Innen- und Außenwelt“ konnte man, so hatte es den Anschein, nur noch schwer trennen.

Insgesamt hält die Ausstellung enorm viele spannende und sehr interessante Künstler und Kunstwerke bereit, von denen wir, aufgrund der Zeit, leider nur einigen „begegnen“ konnten. Dennoch waren die gemeinsamen Dialoge zu und über die ausgewählten Kunstwerke mit den pädagogischen Mitarbeitern des Museums intensiv und sehr informativ.

Inspiriert von den Kunstwerken und den eigenen Erlebnissen, konnten wir im praktischen Teil eigene „Fantasy-Landschafts-Kunstwerke“ gestalten.

Abschließend lässt sich sagen, dass wir die Verlängerung der Ausstellung sehr gut nach vollziehen können, denn es gibt viel zu bestaunen und zu erleben. Wir hätten auch noch mehr „time“ benötigt, um alles sehen zu können, nehmen aber die ganzen tollen Eindrücke und Erlebnisse mit nach Hause und lassen diese in Ruhe wirken.

Die Ausstellung mit all’ ihren Kunstwerken ist sehr schön und spannend gestaltet. Es hat mir sehr viel Spaß im Museum gemacht.“ (Max und Jonathan, 6a)

„Am besten in der Ausstellung war das bunte „Sofa“, wo wir rein gehen konnten. Die Buchstaben in Regentropfen waren auch sehr beeindruckend und am verrücktesten fanden wir die Fotografie mit dem Kühlschrank und der Rolltreppe.“ (Ronja und Marie, 6a)

„Das Spiegelkunstwerk war wie ein verrücktes Labyrinth. Das war sehr cool.“ (Hanni und Lena, 6a)

Fotos

Die Wahlbeteiligung betrug 67,8 %.
Die Ergebnisse sind folgendermaßen:

Wer am 13. September den Helmstedter Marktplatz besuchte, kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Denn Schüler vom GaBö inszenierten gemeinsam mit Schülern aus Weferlingen 28 Jahre deutsche Geschichte – vom Mauerbau 1961 bis zum Mauerfall 1989.

Unsere Schülerinnen und Schüler beweisen in jeder Stunde Darstellendes Spiel, wie gut sie sich bereits auf der Bühne präsentieren können.

Wie jedes Jahr wurden mit dem Aktionstag am 16. August 2019 die neuen fünften Klassen auf dem Gymnasium am Bötschenberg (GaBö) willkommen geheißen.

So starteten die Schülerinnen und Schüler der Sportschule gleich mit einem sportlichen Event in das kommende Schuljahr. Mit den brandneuen Schulshirts bekleidet, machten sich die Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Paten in ihren Gruppen auf den Weg zu den verschiedenen Stationen.

Auf dem Tagesplan standen Schwimmen im Waldbad Birkerteich, Leichtathletik im Maschstadion, spielerische Aktivitäten auf dem HSV-Platz, das Hockeyturnier auf der Schulwiese und die Rallye mit Fragen rund um die Schule. Das volle Programm.

Für die meisten Jahrgänge startete der Tag regnerisch im Waldbad. Die Stationshelfer der Oberstufe und die helfenden Lehrerinnen und Lehrer konnten die Schülerinnen und Schüler aber trotzdem motivieren, sodass Spitzenleistungen erbracht wurden. Weiter ging es bei besseren Witterungsverhältnissen im Maschstadion, wo die Kinder und Jugendlichen laufen, werfen und springen konnten. „Spaß wird hier ganz groß geschrieben!“, rief Julius aus der Klasse 8b während des Aufwärmprogramms mit dem Sportkurs der Oberstufe.

Nach der ganzen Anstrengung brauchten die Sportlerinnen und Sportler erst einmal eine Stärkung bei Werner in der Schulkantine. Für die Fünftklässlerinnen und -klässler startete im Anschluss die Schulrallye zur Erkundung des noch unbekannten Schulgeländes. Auch durch die verschiedenen Stationen und Aktivitäten lernten die Schülerinnen und Schüler die Umgebung der neuen Schule gleich besser kennen.

Am Nachmittag fand das alljährliche Hockeyturnier statt, was den Teamgeist der neu zusammengestellten Klassen stärkte. Dazu waren auch die Eltern herzlich eingeladen ihre Kinder anzufeuern. Um 18 Uhr nach der Siegerehrung verabschiedeten sich die aktiven Sportlerinnen und Sportler ins Wochenende und ein erfolgreicher Tag ging zu Ende.

Gerne denken auch wir an unseren ersten Aktionstag zurück. Man fühlte sich gleich als Teil der großen Schulgemeinschaft. Nach einem weiteren gelungenem Aktionstag freuen wir uns schon auf den nächsten.

Emma Gollmer & Nina Poppitz

Morgen möchten sich einige Arbeitsgemeinschaften und ihre BetreuerInnen bei euch vorstellen. Dazu findet in der 7. Stunde eine “Schnupperstunde” statt, in der ihr euch mehrere AGs einmal anschauen könnt. Fast alle AGs werden auch in Folge donnerstags in der 7. und/oder 8. Stunde stattfinden. Die für den 22.08.2019 zugewiesenen Räume sind aber nicht in jedem Fall die Räume, in denen die AG künftig stattfinden wird.

Die Klassenlehrerinnen Frau Pfeiler und Frau Kricheldorff begrüßen ihre neuen SchülerInnen in der Klasse 5a und 5b. Ebenso begrüßen wir die SchülerInnen, die zu uns neu in die E-Phase (Oberstufe) gekommen sind.

Schon seit mehreren Jahren nimmt das Gymnasium am Bötschenberg am Mausefallen Wettbewerb der Formel M in Braunschweig teil. Bei diesem Wettbewerb geht es darum, dass Schülerinnen und Schüler ein Fahrzeuge nach eigenem Design anfertigen und damit gegeneinander antreten, wichtig dabei: der Antrieb ist nur eine Mausefalle, die von der Formel M vorgegeben wird. Am 24.06.2019 traten in diesem Jahr mehr als 60 Teams verschiedener Schulen aus Niedersachsen gegeneinander an, so auch Katharina Schäfer und Thalia Venske vom GaBö. Die beiden Schülerinnen tüftelten ein halbes Jahr in der Technik-AG bei Herrn Liedke unermüdlich an ihrem Fahrzeug und haben sich mit einer Fahrweite von 35,5 m den zweiten Platz erkämpft und damit 300€ für die Schule gewonnen.
Herzlichen Glückwunsch zu so einem tollen Ergebnis!

Sterben gehört zum Leben

Die zwei Kunstkurse der E-Phasen haben sich im Rahmen der 6. Helmstedter Hospiztage mit dem Thema „Sterben gehört zum Leben“ beschäftigt und künstlerisch auseinandergesetzt. 

Dieses Thema, worüber nicht „gerne“ gesprochen wird, gerade vielleicht auch weil die eigene Familie oder ein Freund betroffen ist oder worüber man auch zu wenig weiß, wie man z.B. mit dem Sterben und dem Tod umgehen kann, ist oft negativ behaftet und wird an manchen Stellen sogar tabuisiert. Natürlich ist dies vollkommen verständlich, denn ein geliebter Mensch geht und verlässt einen. Aber genau dieses „Gehen“ bzw. Sterben gehört zum Leben und daher ist es enorm wichtig sich damit zu beschäftigen.

„Dem Sterben ein Zuhause geben“ ist der Grundgedanke der Hospizarbeit. Jene Menschen, die dieses vollbringen, leisten täglich wertvolle Hospizarbeit mit und für Menschen, die „gehen“ und die, die zurückbleiben und mit dieser Situation, diesem Verlust und Schmerz umgehen müssen.

Drei von diesen beeindruckenden Menschen, ehrenamtlichen Hospizmitarbeiterinnen, sind Jana Drossel, eine ehemalige Schülern des GaBös, Frau Kuhlmann und Frau Leson, die uns in der Schule besuchten, um von ihren Erfahrungen, Erlebnissen und Aufgabenbereichen zu erzählen.

Die zum Anfang eher negative und zurückhaltende Stimmung gegenüber dem Thema Sterben und Tod wandelte sich durch die persönlichen Erfahrungen und Geschichten der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen. Es gab nun auch positive Einblicke und Beispiele, wie z.B. die Erfüllung eines Herzenswunsch des „Besuchers im Hospiz“ mit der Fahrt eines „Wunschbus“ zu einem Konzert oder an das Meer, die neu und ergreifend für uns waren. 

Auch wenn das Sterben und der Tod nichts „Schönes“ und schwer zu be- greifen sind, sind dennoch wunderschöne Kunstwerke entstanden, die sowohl nachdenklich, traurig und auch fröhlich stimmen. Ebenso wurden berührende und tolle Texte von Schülerinnen geschrieben, die am Abend der Vernissage vorgetragen wurden.

Wir danken euch, liebe Schülerinnen und Schüler, dass ihr euch auf dieses Projekt mit eingelassen habt und wunderschöne Kunstwerke und Texte kreiert habt, den ehrenamtlichen Hospizmitarbeiterinnen, für ihre Zeit, mitgeteilten Erfahrungen und Erlebnisse, Herrn Scherrieble und Herrn Schneiss, dass wir Teil der Helmstedter Hospizarbeit sein durften und der tollen Zusammenarbeit sowie dem Pferdestallteam für die Räumlichkeiten und einen wieder gelungenen Abend.

Und für eure Meinung nach unserem Projekt zu dem Thema Hospizarbeit: 

Es ist auf jeden Fall ein wichtiges Thema, dem mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung geschenkt werden sollte und deshalb ist es eine gute Sache, dass Schüler die Möglichkeit bekommen sich die Erfahrungen von Menschen anzuhören, welche täglich mit dem Tod und auch mit der Sterbehilfe zu tun haben. Die Gespräche zeigten uns auch viele Aspekte zu dem Thema auf , wie z.B. den „Wunschwagen“, um letzte Wünsche zu erfüllen […].“

Dadurch, dass wir das Thema Hospiz in der Schule hatten, bekam man neue und positive Eindrücke von der Sterbehilfe und der Hospizarbeit. Besonders gut und sehr hilfreich waren die Besuche der Hospizmitarbeiterinnen, die einem viele Fragen beantwortet und genaue Einblicke und Erfahrungen mitgeteilt haben.“

Am Ende des Schuljahres die Füße hochlegen und auf den Ferienbeginn warten – das wollten Emily Hildebrand und Finn Redlich nicht. Die klassenarbeitsfreie Zeit nutzten die beiden Schüler der Klasse 6c um sich intensiv mit Themen auseinanderzusetzen, die uns alle betreffen: Umweltverschmutzung und Umweltschutz.

„Stärken entdecken und die Welt verändern“ – Das ist das Motto des Gymnasiums am Bötschenberg in Helmstedt. Die Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs bekamen dieses Schuljahr die Gelegenheit, dieses Motto einmal abseits des Schulalltages auszuleben. Im Rahmen des Projekts „Verantwortung“ suchten sie sich eine Aufgabe, die dem Gemeinwohl nützt, indem sie beispielsweise soziale Einrichtungen und Vereine tatkräftig unterstützten. Die Auswahl und Durchführung des eigenen Projekts lag in der Hand der Schüler. Vorbereitet und unterstützt wurden sie dabei von ihren Klassenlehrern.