Wir wollten mit der Aktion einfach ein bisschen Freude verbreiten und den Schülern eine Möglichkeit geben ihrem Freunden und Lehrern danke zu sagen. 

Caroline Tischer

Viele liebe Grüße und schöne Feiertage 

Im Dezember fand jeden Donnerstag in den Pausen ein von den SchülerInnen in Eigenregie organisierter Weihnachtsmarkt an der GaBö-Bar auf dem Schulhof statt.

Gekauft werden konnten neben warmen Kinderpunsch und Kakao auch Kekse und sogar außergewöhnliche Cake-Pops. Insgesamt wurden ca. 20 Liter Kinderpunsch und 15 Liter Kakao ausgeschenkt sowie unzählige Packungen mit selbst gebackenen Keksen.

Zusammengekommen sind zum Schluss 150€ an Gewinn! Dieser soll zum einen an einen wohltätigen Verein gespendet werden, der Kinder aus Dritte-Welt-Ländern in Afrika und Asien mit Schulsachen unterstützt und zum anderen an ein Tierheim in der Region.

Wir bedanken uns bei allen Eltern, Unterstützern und KundInnen, die diese Weihnachtsaktion zu einem Erfolg gemacht haben und freuen uns schon auf die nächste Verkaufsaktion.

Unter dem Motto „Weihnachten“ fand am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien der erste Spiritday des GaBös statt. Schüler, Lehrer und Kollegen durchstöberten ihren Kleiderschrank nach weihnachtlichen Outfits und sorgten so für einen weihnachtlichen Start in die Ferien!

Die SV wünscht allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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Das Gymnasiums am Bötschenberg empfing den Koordinator der Nachwuchsarbeit der Hannoveraner Handballer, Heidmar Felixson.

Einmal ins Training der zukünftigen Profis reinschnuppern hieß es am 7. Dezember für eine Klasse des 11. Jahrgangs des GaBös. Schon das Aufwärmprogramm des ehemaligen isländischen Nationalspielers Heidmar Felixson brachte die Schüler mächtig zum schwitzen. Es handelte sich dabei ausschließlich um Übungen, die er mit seinen Jungs aus dem Perspektivkader des TSV Hannover-Burgdorf oft beim Training anwendet.

In dem Perspektivkader werden die besten Handballspieler der Region Hannover ausgebildet, um möglicherweise später einmal in der Bundesliga für die Recken zu spielen. Die Sportstunde wurde mit einer technischen Einheit fortgeführt, bei der es um den Torwurf ging. Das soeben Gelernte konnte daraufhin beim Spielen angewendet werden. Zum Abschluss war Zeit zum Austausch gegeben. Es offenbarte sich, nach ein paar Fragen an Heidmar Felixson, dass das Leben als Profisportler nicht immer nur Spaß bedeutet. Der ehemalige Vollprofi erzählte in einer kurzen Fragerunde vieles über die schönen aber auch die schweren Zeiten in seiner Karriere, wie zum Beispiel von seinen zahlreichen Verletzungen.

Am Ende der Stunde war allen Schülern klar, dass beim Weg zum Erfolg nicht nur Talent, sondern auch Ehrgeiz und hartes Training eine wichtige Rolle spielen. Somit endete eine ganz besondere und lehrreiche Stunde.

Bericht: Ameline Langbecker

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Am vergangenen Donnerstag (13.12.) holte das GaBö den aus Funk und Fernsehen (WDR NightWash, Pro7 QuatschComedyClub) bekannten Stand-Up-Comedian Tan Caglar in die Avacon-Zentrale in Helmstedt. 

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Gemeinsam Leben – gemeinsam Sport treiben“ werden dazu inspirierende Personen aus Sport, Wissenschaft und Öffentlichkeit eingeladen. Möglich gemacht wird dies durch die enge Zusammenarbeit mit sowie die großzügige Unterstützung durch die Avacon AG.

SchülerInnen, Eltern, Gäste und das Kollegium genossen daher ein Comedy-Programm der Extraklasse.

Vor ausverkauftem Haus – teilweise musste auf Stehplätze ausgewichen werden – rockte Tan in typischer Stand-Up-Manier die Bühne.

Auf humorvolle Art und Weise holte er die ZuschauerInnen in seine Welt. Eine Welt, die sich seit seiner Erkrankung Spina Bifida (einer Fehlbildung des Rückenmarks) auf Hüfthöhe anderer Menschen bewegt, da er seit ca. 10 Jahren an den Rollstuhl gebunden ist. Als Abiturient lernte Tan zunächst Werbekaufmann, bevor er als Nationalspieler im Rollstuhlbasketball und schließlich Comedian durchstartete. Er zeigte den Anwesenden eindrucksvoll, dass hinter jeder Krise im Leben, oder nennen wir es lieber Herausforderung, ein Über-sich-Hinauswachsen stehen kann. Egal, was auch passieren mag, seinen Humor sollte man niemals verlieren, dafür steht Tan Caglar wie kein anderer. Soviel gute Laune und gekonnte Show-Perfomance musste einfach zum Lachen anstecken.

Nach Abschluss seiner Show nahm sich Tan Zeit für eine Frage-Antwort-Runde mit dem Publikum. Die Anwesenden waren sich am Ende des Lachmuskeltrainings einig: Humor sollte viel öfter in Leben, Arbeit und Schule Platz finden. Tan Caglar ist am GaBö dazu immer wieder willkommen. 

Wir freuen uns schon auf den nächsten Gast bei „Gemeinsam Leben – gemeinsam Sport treiben“. 

WERTE, wie viel bedeuten diese in unserer heutigen Gesellschaft wirklich noch? Werden diese noch gelebt?

Toleranz, Freundschaft, Respekt und Freiheit sollten doch selbstverständlich sein?

Was genau steckt hinter diesen Werten?

Diesen Fragen sind beide 7. Klassen im Kunstunterricht nachgegangen.

Mitarbeiterinnen des Kunstmuseums in Wolfsburg besuchten uns in der Schule im Kunstunterricht und brachten uns durch verschiedene Fragen und Aufgaben die einzelnen Werte Toleranz, Freundschaft, Respekt und Freiheit in Anlehnung der Ausstellung „Werte im Koffer“ im Kunstmuseum näher. Nach den Präsentationen der unterschiedlichen Gruppenarbeiten und dem sehr interessanten Austausch und Diskussionen zu den Werten, gab es eine kleine Hausaufgabe für unseren anschließenden Besuch und fortlaufenden Workshop im Kunstmuseum in Wolfsburg. Mit unseren Gegenständen, die jeweils für einen der Werte standen und die dazugehörige selbst verfasste Geschichte, machten wir uns mit dem artmobil auf den Weg zum Museum. Dort konnten die Schüler ebenfalls zu den Werten abstrakte „Werte-Skulpturen“ gestalten, präsentieren und sich darüber austauschen. Ebenso wurde die sehr interessante Ausstellung „Werte im Koffer“ mithilfe der eigenen Gegenständen und Geschichten entdeckt. Der überraschende Effekt, dass so mancher eigener Gegenstand dem bereits in der Ausstellung vorhandenen Gegenstand sehr ähnlich war, lag daran, dass diese Ausstellung Exponate von Bürgerinnen und Bürgern bereit hielt bzw. daraus bestand. Somit war diese Ausstellung eine ganz andere, wie sie sonst im Kunstmuseum zu erleben ist bzw. sind: Von Bürger und Bürgerinnen für Bürger und Bürgerinnen.

Abschließend wurden die persönlichen Geschichten der Schüler in der Ausstellung präsentiert und besprochen.

Im Kunstunterricht wurden die Erlebnisse und Erkenntnisse gemeinsam reflektiert und festgestellt, dass diese Werte ungemein wichtig und unabdingbar sind, ganz gleich, aus welchem Land wir kommen, welche Situationen vorzufinden sind und wie alt man ist.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Mitarbeiterinnen des Kunstmuseums für die gemeinsamen WERTvollen und ergiebigen Stunden bei uns und im Kunstmuseum.

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Goalball, Sitzvolleyball und Blindenparkour. Das waren die drei Stationen, die der Sportleistungskurs am 14. Dezember 2018 für den achten Jahrgang aufbaute. Ziel war es, den Schülerinnen und Schülern das Thema „Gemeinsam Leben, gemeinsam Sport treiben“ näher zu bringen und zu zeigen, dass auch Behinderte Sport treiben können, der Spaß macht. 

Besonders beliebt bei dem achten Jahrgang, aber auch bei den Q2 Schülern, war Goalball. Hierbei wurden zwei Teams gebildet und versucht, einen Klingelball mit verdeckten Augen gegen eine umgekippte Bank zu rollen. Die gegnerische Mannschaft musste dies verhindern, indem sie sich komplett auf ihr Gehör verließ. 

Der Blindenparkour zeigte den Achtklässlern hingegen, wie Sehbehinderte den Alltag meistern und das erschien schwerer als gedacht. Es wurden Taue, Bänke, Kästen und Matten aufgebaut, über oder um die die Schüler balancierten. Besonders knifflig war es, auf einer Platte mit Rollen zu balancieren während sie von einem Partner gezogen wurden. Außerdem wurde das Fangen und Werfen mit verdeckten Augen trainiert. 

Die dritte Station, die den Schülern und Schülerinnen hingegen besonders schwierig erschien, war Sitzvolleyball. Das Spiel läuft wie ein normales Volleyballspiel ab, nur dass die Spieler sitzen, als wären ihre Beine wie bei einem Gehbehinderten gelähmt. Bei dieser Station konnten die Achtklässler zwar sehen, sich aber dafür nicht richtig bewegen oder einfach zum Ball laufen. 

Während der Reflexion stellte sich heraus, dass der Tag sowohl für den achten Jahrgang als auch für die Leiter des Projektes „Gemeinsam Leben, gemeinsam Sport treiben“ ein voller Erfolg war, denn alle hatten Spaß und jeder verstand die Botschaft, die das Projekt mit sich brachte: auch Behinderte sollten aktiv sein und Spaß in ihrem Leben haben. Und nur weil sie eine Geh-, Seh- oder andere Behinderung haben, sollten sie nicht ausgegrenzt, sondern integriert werden.

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Am Samstag den 22. September ging es endlich wieder los nach Vitréin Frankreich.

Einige Schüler des 7., 8., 9., 10. Jahrgangs und der E-Phase des GaBös, der Lademann-Realschule und der Realschule Königslutter machten sich zusammen mit unserer Lehrkräften Frau Helms und Frau Wolf auf den Weg zu unserer Partnerschule nach Vitré, welches die Partnerstadt von Helmstedt ist und in der Bretagne liegt.

Bildergebnis für mont saint michel

Nach einer 17-stündigen Busfahrt erreichten wir das Ziel. Dort angekommen, warteten wir gespannt darauf, dass unsere Gastfamilien uns abholten. Den restlichen Tag verbrachten wir in den Familien und konnten dort schon einige Eindrücke sammeln. Der erste Tag startete in der Schule mit Kennenlernspielen, danach erkundeten wir die Stadt mit einer Stadtrallye. In den nächsten Tagen bekamen wir viel von dem Alltag in unseren Gastfamilien und der Schule mit. Wir machten auch einige Ausflüge, wir besuchten den Mont-Saint-Michel und die alte Piratenstadt Saint-Malo. Außerdem waren wir auch in Rennes, der Hauptstadt der Bretagne, und nahmen dort an einer interessanten Stadtführung teil. In den Städten gab es viel zu erkunden und zu besichtigen. Überall gab es etwas Neues zu entdecken wie Crêperien, klassische Bäckereien mit französischen Spezialitäten oder die Stadt. Die Zeit in den Gastfamilien war ebenfalls ein Erlebnis, man konnte seinen Wortschatz erweitern und die französische Kultur kennenlernen. Mit unseren Gastschülern sind wir an einem Abend alle gemeinsam Lasertag spielen gegangen.

Am Donnerstag hieß es dann schon wieder zurück nach Hause, davor hatten wir noch ein abschließendes Kaffeekränzchen. Der Abschied von unseren Gastschülern fiel uns allen sehr schwer.

Insgesamt war der Austausch sehr schön und spannend, wir konnten viel lernen und können es nur weiterempfehlen.

Von: Kristina Anochin und Magdalena Hoffmann

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Etwa 20 Schüler und Schülerinnen aus vier europäischen Städten (Lyon, Mailand, Ermelo und Helmstedt) trafen sich Ende November in Lyon zu einem gemeinsamen Theaterprojekt. Organisiert wurde diesmal das Treffen von der französischen Schule Lycée Professionnel Sermenaz. Bei dem Treffen erarbeiteten die Schüler/innen unter Anleitung eines Schauspielers eine Reihe von szenischen Darstellungen, die zum Schluss zu einer Theatervorstellung verknüpft wurden. Diese Vorstellung, die am letzten Abend des Treffens in englischer Sprache vor Publikum aufgeführt wurde, war ein großer Erfolg. An dem Treffen in Lyon nahmen fünf Mädchen und zwei Jungen aus dem 11. Jahrgang des GaBö teil. Den sieben Schülerinnen und Schülern aus Helmstedt machte die gemeinsame Arbeit sehr viel Spaß und sie äußerten, dass man gerade durch den Kontakt mit anderen Kulturen viele Anregungen erhält und bedeutsame Entwicklungsfortschritte machen kann.

Das Projekt, an dem verschiedene Schülergruppen beteiligt sind, trägt den Titel „Stolz Europäer zu sein!“. Es ist eine „gemeinsame strategische Partnerschaft“, die im Rahmen von Erasmus plus stattfindet und von der Europäischen Union gefördert wird.

Während der zweijährigen Projektdauer beschäftigen sich Schüler und Lehrer der genannten Schulen bei vier Treffen, die an den verschiedenen Schulstandorten stattfinden, mit vier Leitfragen zu der europäischen Identität. Bei dem Treffen in Lyon ging es schwerpunktmäßig um die Erfassung der gemeinsamen europäischen Werte und des europäischen kulturellen Erbes.

Die Workshops zu den einzelnen Leitfragen münden stets in einer szenischen Interpretation. Die Sensibilisierung der Schüler für die Herausforderungen der europäischen Identität erfolgt bei diesem Projekt nicht durch Aufsätze oder andere schriftliche Aufgaben, sondern durch kreative Formen des darstellenden Spiels und des Theaters. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler neben den unterschiedlichen kulturellen Facetten bei jedem Treffen auch neue Techniken und Methoden des Theaterspielens. 

Den Abschluss bildet im Mai 2019 ein gemeinsames Theaterfestival mit einer multinationalen Aufführung im Juleum in Helmstedt. Zu dieser Aufführung mit dem Leitthema Eurotopia,die unter der Schirmherrschaft von Landrat Gerhard Radeck steht, wird jedes Partnerland einen szenischen oder filmischen Beitrag zur gemeinsamen europäischen Zukunft beisteuern. 

Hauptziele des Projektes, das unter Federführung des GaBö als koordinierende Schule durchgeführt wird, sind nach Auskunft der zuständigen PolitiklehrerInnen  Anne-Marie Herlt, David Perner und Thomas Müssiger,  die Schüler nicht nur mit anderen europäischen Identitäten und Kulturen bekannt zu machen sondern auch  ihr gemeinsames kulturelles Erbe zu erfassen. Darüber hinaus verbessern sie  dadurch ihre Sprachkompetenzen, ihre rhetorischen Fähigkeiten und  ihr Selbstbewusstsein  sowie ihre Fachwissen und Arbeitstechniken im darstellenden Spiel mit viel Spaß am Theaterspielen. 

Für das Projekt erhielt das Gymnasium am Bötschenberg das europäische Label Award EYCH (Europäisches Jahr des Kulturerbes 2018) von der Europäischen Kommission.

Am 5.12.2018 fand die Weihnachtsfeier der 7a in der Schule statt. In kurzer Zeit wurde die Pausenhalle weihnachtlich geschmückt. Die Eltern sorgten für ein reichhaltiges Buffet mit leckeren Speisen und Getränken. Alle Kinder und die Klassenlehrerin Frau Jungenkrüger hatten viel Spaß beim Basteln von Papiersternen und beim Wichteln. Die Freude war groß, als die Geschenke, die sich die Kinder gegenseitig machen, ausgepackt wurden. Alle waren sich zum Schluss einig, dass eine derartige Veranstaltung den Zusammenhalt in der Klasse stärkt und die Gemeinschaft fördert.

Es gibt sie noch: Schülerinnen und Schüler, die Spaß am Lesen und Vorlesen haben. Das jedenfalls zeigte der Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen des Gymnasiums am Bötschenberg, an dem alle drei sechsten Klassen des GaBö teilnahmen und der viel Leselust und Lesespaß vermittelte. Die Zuhörer des Wettbewerbs machten die Erfahrung, dass Bücher zwischen Spannung, Unterhaltung und Information viele Facetten bieten und Lesen sowie Vorlesen die Phantasie anregt und neue Welten eröffnet.

Der Vorlesewettbewerb zählt zu den großen bundesweiten Schulwettbewerben. Er wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Bibliotheken und Schulen durchgeführt und beweist, dass vor allem jüngere Schülerinnen und Schüler Spaß am Lesen und Vorlesen haben.

Die sechs Schüler des GaBö, die im Musikraum der Schule im Vorlesen gegeneinander antraten, waren allesamt bereits Klassensieger und zeigten ein hohes Leseniveau, was darauf schließen lässt, dass sie auch zu Hause viel lesen und spannende Geschichten nicht nur aus dem Fernsehen oder von Computerspielen kennen.

Vorgelesen wurde auch in diesem Jahr aus den Lieblingsbüchern der Schüler, z.B. aus Detektivgeschichten wie „Die drei Fragezeichen“ und „Beschützer der Diebe“ von Andreas Steinhöfel oder aus gruseligen Geschichten, wie der Geistergeschichte „The school for Good and Evil“ von Soman Chainani. Aber auch Witziges und Nachdenkliches stand auf dem Programm der sechs Vorleser/innen Adrian Stankefwitz, Merle Nennewitz, Matthew Frohmüller, Emily Pilarsky, Celine Frobart und Laura Hollatz.

Alles, was vorgelesen wurde, machte neugierig und regte zum Weiterlesen an, weil es

den Schülern gelang, die Zuhörer durch Stimmführung und Betonung in den Bann zu ziehen und die jeweilige Atmosphäre des Buches gut „rüberzubringen“.

Nach den Textvorträgen, die auch einen nicht geübten Text einschlossen, fiel es der Jury schwer, einen Gewinner zu ermitteln. Schließlich setzte sich Emily Pilarsky (6b) mit knapper Mehrheit durch und wird das GaBö damit auch weiterhin im Vorlesewettbewerb vertreten.

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Die Teilnehmer am Vorlesewettbewerb der 6. Klassen.

MIG-Planspiel bei der FIBAV

Wie es ist, nicht in der Schule zu lernen, sondern in einem Unternehmen und wie es sich anfühlt, in fremder Umgebung vor über hundert Gästen eine Marketing-Präsentation zu halten, das konnten 17 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums am Bötschenberg beim MIG-Spiel erleben. Dazu verließen sie für eine Woche ihre Klassenzimmer und tauschten diese mit Geschäftsräumen der FIBAV Unternehmensgruppe in Königslutter. Hier wurden sie in drei Gruppen eingeteilt und mussten als Vorstände eine Woche lang drei fiktive Unternehmen führen.

Das Planspiel MIG (Management Information Game), das das GaBö nun schon seit über zehn Jahren in Kooperation mit dem Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) anbietet, besteht aus drei Teilen: einer computergestützten Simulation, Fachvorträgen zu ausgewählten Wirtschaftsthemen und einer Präsentation vor geladenen Gästen. Als Jungunternehmer mussten die Schülerinnen und Schüler z.B. bei dem Planspiel Entscheidungen für „ihr“ Unternehmen treffen und konnten dabei lernen, welche Auswirkungen diesen Entscheidungen in der Realität hätten. Die Fachvorträge, die zum größten Teil von Mitarbeitern der FIBAV gehalten wurden, sollten den Schülern dabei helfen, wirtschaftliche Zusammenhänge besser zu verstehen, damit sie eine solide Grundlage für ihre Entscheidungen hatten.

Bei einer abschließenden Präsentation im Ausbildungszentrum der Elm Bau GmbH mussten alle Unternehmen eine Geschäftsidee vor über hundert potentiellen Kunden vorstellen und bekamen dafür Punkte. Die Marketingpräsentation stellt traditionell den Höhepunkt des MIG-Spiels dar. Die drei Unternehmen MFK, HFB und Craft Protection stellten dem staunenden Publikum einen innovativen Arbeitshandschuh vor. Dabei hatte jedes Unternehmen andere Ideen für die Gestaltung und den Vertrieb ihres „Superhandschuhs“ und versuchte damit die anderen vom Markt zu verdrängen. Ein Display zeigte z.B. Baupläne an, Leuchtdioden erleichterten die Nachtarbeit, die Handschuhe verfügten über eine eingebaute Heizung. Wasserdicht, schnittfest und atmungsaktiv waren sie sowieso. Auch die Marketing-Abteilungen überzeugten durch griffige Slogans: „Der Handschuh der Zukunft ist die Zukunft des Handschuhs“ und „Händige Handschuhe für handfeste Handwerker“ hieß es zum Beispiel. Die innovativen Produkte gaben Anlass für viele knifflige Rückfragen der potentiellen Kunden, auf die die Schüler jedoch immer eine Antwort parat hatten.

Unter diesen Umständen fiel es den Besuchern des Präsentationsabends schwer, einen Gewinner zu küren. Mit knappem Abstand gewannen die Vorstände des Unternehmens Craft Protection mit ihrer Präsentation eines Handschuhs mit Heizung und Bildschirm: „Dann bekommt man angezeigt, wann man Pause hat.“

Aber auch die beiden anderen Unternehmen bekamen großen Beifall und dürfen sich zu den Gewinnern zählen. Besonders hervorzuheben sind das Engagement von FIBAV-Geschäftsführer Sven Hansmeier, der schon zum dritten Mal als Gastgeber für das Planspiel und den Präsentationsabend fungierte, und aller weiteren Mitarbeiter der FIBAV, die mit Tagungsräumen, Material und Verpflegung für den richtigen Rahmen der Veranstaltung sorgten und den Schüler damit die Möglichkeit boten, einmal hinter die Kulissen eines Unternehmens zu schauen und Wirtschaft hautnah zu erleben.