Der Krisenstab des Landkreises Helmstedt hat das folgende Schaubild zur Verfügung gestellt, auf dem Empfehlungen zum Verhalten bei Krankheitssymptomen zusammengefasst sind.

Das Schaubild kann als PDF-Dokument unter folgendem Link heruntergeladen werden:

Empfehlungen des Landkreises Helmstedt

DS-Kurs des dreizehnten Jahrgangs befasst sich mit der deutschen Geschichte des vergangenen Jahrhunderts

Die Schüler*innen des Kurses Darstellendes Spiel bei Herrn Perner haben sich für dieses Halbjahr einen ganz besonderen Schwerpunkt gesetzt. Nachdem sie sich in den vergangenen Jahren mit der Theatergeschichte und den speziellen künstlerischen Möglichkeiten des Theaters beschäftigt haben, entwickeln sie in diesem Halbjahr erstmals ein eigenes Theaterstück, welches auf der zentralen Veranstaltung des Volkstrauertags in Helmstedt uraufgeführt werden soll und die Verarbeitung der Kriegsgeschehnisse rund um das Kriegsende 1945 in den Blick nimmt. 

Hierfür ist in den vergangenen Wochen eine breit angelegte Recherchearbeit nötig gewesen, die durch die engagierte Initiative des Leiters der Politischen Bildungsstätte Helmstedt, Herrn André Lindner und den Bildungsreferenten des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Herrn Dr. Rainer Bendick, tatkräftig unterstützt wurde. So konnten die Schüler*innen neben dem Durchforsten bibliografischer Quellen bei einer Führung über den Helmstedter St. Stphani-Friedhof und einem Zeitzeugengespräch mit dem ehemaligen Helmstedter Kreisheimatpfleger Rolf Owczarski vor allem persönliche Eindrücke sammeln, um zu verstehen, wie das Kriegsende 1945 in Helmstedt erlebt wurde. 

Aus den gewonnenen Eindrücken und Bildern entstehen nun selbstverfasste Texte, die dann mit Mitteln des Darstellenden Spiels zu einem ca. 15-minütigen Theaterstück verarbeitet werden. Dabei hat sich die Schüler*innengruppe auf folgende Maximen verständigt:

Wir wollen die Opfer sprechen lassen und orientieren uns dabei so gut es geht an historischen Fakten und biografischen Daten oder vergleichbaren belegten Schicksalen.

Wir (ver)urteilen nicht, wir stellen dar. Uns geht es nicht um eine Anklage der am Krieg Beteiligten, sondern um eine Darstellung der Schrecken des Krieges aus unserer heutigen Perspektive. 

Wir wollen allen Opfergruppen gerecht werden, wissen aber, dass unser kleiner kultureller Beitrag bestenfalls ein Ausschnitt und Gedankenanstoß sein kann.

Wir wollen ein Zeichen setzen gegen Krieg, Gewalt und Diskriminierung. Wenn uns der Geschichtsunterricht eines gelehrt hat, dann dieses: Wir stehen in der Verantwortung künftige Kriege und Gewalt zu verhindern. Leben ist ein wertvolles Gut.

Zu diesem komplexen Vorhaben passt gut, dass die ganze Gruppe am vergangenen Freitag von der Drehbühne Berlin zur Generalprobe des Stückes „Mauerland.Borderland“ an die Gedenkstätte Marienborn eingeladen wurde. Die Schüler*innen waren beeindruckt, wie es dem Team der Drehbühne gelang, mithilfe der Spielweise der Commedia dell’arte ein derart sensibles und ernsthaftes Thema wie die Teilung der beiden deutschen Staaten nachzuempfinden und aufzubereiten. Nach der Generalprobe kam es dann auch zu einem angeregten Austausch zwischen Schauspieler*innen, Regisseur und Schüler*innen. 

Die Ergebnisse der eigenen Theaterarbeit zum Volkstrauertag können dann bei der zentralen Gedenkfeier am 14. November in der Aula der IGS Helmstedt betrachtet werden. 

Infos zur Veranstaltung auch unter:

https://niedersachsen.volksbund.de/aktuell/nachrichten/detailseite/vorbereitung-auf-die-landesfeier-des-volkstrauertags-in-helmstedt

Normalerweise startet jedes neue Schuljahr am GaBö mit einem Aktionstag, bei dem alle am Schulleben beteiligten Personen eingebunden sind. Während einige Jahrgänge ein Sportfest im Maschstadion und im Waldbad Birkerteich austragen, organisieren andere einen bunten Tag voller Sport, Spiel und Spaß für unsere neuen Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen.

Wie so vieles im Jahr 2020 sah der Aktionstag in diesem Jahr etwas anders aus. Für die 5. Klassen wurde dann ein “Aktionstag light” organisiert:

Zunächst sammelten sich die Schülerinnen und Schülern in Mannschaften für eine Begrüßung durch den Schulleiter sowie ein gemeinsames Foto. Danach ging es zum Sportplatz des Helmstedter Sportvereins, wo die Teams im Sprint, Ballwurf, Weitsprung sowie über 800m gegeneinander antraten. Eine Spaßstaffel mit Eierlauf und Sackhüpfen rundete den ersten Programmteil ab.

Im Anschluss fand ein Hockeyturnier statt, bei dem neben Geschick am Schläger vor allem Mannschaftsgeist und Einsatzbereitschaft gefordert waren.

Nach der ganzen Anstrengung hatten sich die Sportlerinnen und Sportler das Mittagessen in der Schulkantine redlich verdient. Im Anschluss startete die Schulrallye zur Erkundung des noch unbekannten Schulgeländes. Mit der Siegerehrung durch die Schulleitung endete der diesjährige Aktionstag.

Wir begrüßen unsere Schülerinnen und Schüler, die Lehrkräfte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum neuen Schuljahr 2020/21!

Das Gymnasium am Bötschenberg verabschiedete zum Ende des Schuljahres den Kollegen Eckart Kaufmann in einer bewegenden Feier in den Ruhestand.

Die Fachgruppe Musik, vertreten durch Herrn Bartel, verabschiedet Herrn Kaufmann.
Die Fachgruppe Musik, vertreten durch Herrn Bartel, verabschiedet Herrn Kaufmann.

Es handelte sich aus vielen Gründen um eine besondere Verabschiedung. Um den Bestimmungen des Rahmenhygieneplans Rechnung zu tragen, wurde die Turnhalle als Veranstaltungsort gewählt. Mit Herrn Kaufmann wurde ein Kollege verabschiedet, der seit 37 Jahren das Leben am GaBö mitgeprägt hat. Nicht nur als Biologie- und Chemielehrer, sondern auch als Musiklehrer hinterlässt Herr Kaufmann seine Spuren. In seinen Abschiedsworten sprach er über die vielen positiven Erinnerungen an seine Schülerinnen und Schüler, die ihm die Sinnhaftigkeit seines beruflichen Handelns haben erfahren lassen.

Mit Herrn Kaufmann verlässt ein Urgestein die Schule und er hinterlässt eine Lücke. Eine junge Kollegin antwortete auf die 37 Jahre seiner Schaffenskraft an der Schule überrascht: „So alt bin ich noch nicht einmal.“ Herr Kaufmann hat versprochen dem GaBö treu zu bleiben und bei musikalischen Veranstaltungen weiterhin tatkräftig in die Tasten zu greifen. Wir wünschen ihm für seinen Ruhestand und in seiner neuen Funktion als Manager in seinem Familienunternehmen Kraft, Nervenstärke und viele positive Momente und freuen uns, ihn bald wieder an unserer Schule begrüßen zu dürfen.

Wir wünschen allen Schüler*innen, Eltern, Lehrkräften und Mitarbeiter*innen eine erholsame Zeit und freuen uns auf ein Wiedersehen nach den Ferien!

Friedrich Jungenkrüger

Seit Kurzem sind die Desinfektionsspender am Haupteingang der Schule in Betrieb.

Die Handhygiene gehört neben dem Abstand und dem Mund-Nasenschutz zu den wichtigsten Maßnahmen, die Ausbreitung der Covid-19-Viren zu begrenzen. 

Kreativität und Lebenserfahrung sind zusammen unschlagbar.“

(Raymon E.Müller)

Genau dieses vereint und bringt der Illustrator Daniel Froberg mit. Der gebürtige Wolfsburger studierte visuelle Kommunikation in London an der Middlesex University und ist heute in den Bereichen visuelle Kommunikation, technische Illustrationen, Mediengestaltung für Digital- und Printmedien, Comics, Cartoons und Kinderbücher tätig. Er gibt als Dozent neben Schulungen für DTP-Software, Fotografie und Zeichnen auch Fotokurse sowie Manga-Workshops an der KVHS in Helmstedt. Daniel Froberg ist als Zeichner der Comicfigur „Kyoko Neko, Sexy Cat-Girl From Outer Space“ in der Manga-Welt zu Hause und dort unglaublich bekannt. 

An vielen seiner künstlerischen und internationalen Erfahrungen lies er uns bei seinen Besuchen (kurz bevor der Lockdown kam) in unserem Kunstunterricht teilhaben. Nicht nur der theoretische Teil seines Vortrages, sondern auch der praktische, erwiesen sich als sehr spannend, umfassend, aufschlussreich und machten sehr viel Spaß. 

Ist heutzutage der Beruf des Illustrator oder Comiczeichners ein Beruf ohne Zukunft? Nimmt das Interesse diesbezüglich ab? Beginnend mit diesen Fragestellungen bewies Froberg während seines Vortrages das Gegenteil. Der Einfluss der Medien auf unsere Gesellschaft und insbesondere auf unseren Alltag, Comics im Alltag und die Unterschiede dieser in den USA, Europa und Deutschland sowie in Japan stellte Froberg präzise und lebendig mit vielen Beispielen dar.

Der praktischen Teil beinhaltet, passend zum Thema Grafik und Objektdarstellung, 1-Minuten-Skizzen sowie Kohlezeichnungen im großen Format. Dabei war für Froberg die Technik wichtig, die jeder erlernen kann, unabhängig, ob ein künstlerisches Talent vorhanden sei oder nicht. Neben den Skizzen und Kohlezeichnungen bzw. Übungen, stellte Froberg auch das Programm ProCreate vor, welches insbesondere die IPad Klassen im Kunstunterricht sowie im Schulalltag nutzen könnten. Eine umfangreiche Einführung in dieses Programm bietet Daniel Froberg bei seinen KVHS (Manga-) Workshops an, wo jeder herzlich zu eingeladen und willkommen ist.

Insgesamt waren die Kunststunden mit Daniel Froberg eine sehr interessante, spannende, informative sowie bereichernde Erfahrung und ein künstlerisches Erlebnis, an das wir sehr gerne zurück denken!


…ist alles anders.

COVID-19 hinterlässt nicht nur Spuren, Fragen, Unsicherheiten, unterschiedliche und neue Sichtweisen, sondern legt auch kreatives und innovatives Potential frei.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a haben ihre ganz eigene Sicht auf unsere neuen Alltagswirklichkeiten in ihren Bildern dargestellt. Mit verschiedenen Techniken haben sie ihre Gedanken, Gefühle, Fragen und Erlebtes zu Papier gebracht.

Es entstanden beeindruckende Kunstwerke, die sich über räumliche Grenzen hinweg entfalten konnten.

Corona bedeutet für mich/ist…

… auch mal etwas mehr Zeit für seine kreative Ader und seine Familie zu haben.

… eine Einschränkung, weil fast nichts mehr so ist wie früher. Die Spontanität ist weg, z.B. kann ich nicht mehr so spontan mit Freunden ins Freibad, ins Kino oder irgendwo anders hin gehen. Das Tragen der Masken ist auch unangenehm. Ich hoffe Corona ist bald „weg“ und das alles wieder „normal“ wird.

… fehlende „Freiheit“.

… Veränderung. Seitdem Corona da ist, ist alles anders. Wir sind eingeschränkt und müssen uns an Regeln halten. Für die Menschen ist es etwas „Schlechtes“, aber die Natur kann sich dafür erholen.

Wir sollten es schätzen, dass es uns gut geht, wir alles zum Leben haben, was wir brauchen. Auch wenn zu Anfang die Zeit zu Hause mit Langeweile und Verunsicherungen verbunden war, ist es wichtig, dass es dem größten Teil gut geht.

Liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Eltern,

wir freuen uns, Sie/euch im neuen Schuljahr 2020/21 am GaBö begrüßen zu können.

Aufgrund der Covid-19-Pandemie wird es vielleicht ein etwas anderes Ankommen sein, es ist aber mit Sicherheit genauso herzlich.

Bis bald, achtet gut auf euch, achten Sie auf sich.

Friedrich Jungenkrüger

Gerade in Zeiten der Corona Pandemie und dem damit verbundenen „Lernen von zu Hause“ wurde deutlich, wie wichtig eine Ausstattung aller Schülerinnen und Schüler mit digitalen Endgeräten ist. Zwar verfügen die Schülerinnen und Schüler der achten bis zehnten Klassen über eigene iPads, da das Gymnasium am Bötschenberg seit drei Jahren die erste iPad-Schule im Landkreis Helmstedt ist,  und in vielen Haushalten ist auch ein digitales Endgerät vorhanden, aber mit einem Handy oder einem Rechner ohne entsprechende Textverarbeitungsprogramme ist das „Lernen von zu Hause“ für einige Schülerinnen und Schüler so nicht möglich gewesen. Deshalb freut sich das Gymnasium am Bötschenberg über eine Förderung in Höhe von 2000 Euro durch die Braunschweigische Sparkassenstiftung. Mit diesem Geld wurden sechs weitere iPads angeschafft, die Schülerinnen und Schülern zur Verfügung gestellt werden können, wenn sie zu Hause über kein eigenes digitales Endgerät verfügen. Somit kann den Schülerinnen und Schüler trotzdem die Möglichkeit gegeben werden, am „Lernen zu Hause“ ohne größeren Aufwand durch das Abholen der Arbeitsmaterialien aus der Schule teilzunehmen und auch von den Lehrkräften zusätzlich angebotenen Vorteilen des digitalen Lernens, wie Videokonferenzen, eigens erstellten Youtube-Videos oder dem komfortablen  Bearbeiten der Aufgaben über das Aufgabenmodul des schulinternen Kommunikationsprogramms iServ, zu profitieren.


Durch die Anschaffung ist das Gymnasium am Bötschenberg nun auch auf zukünftige digitale Herausforderungen besser vorbereitet. So können die Geräte auch bei längerer Abwesenheit aufgrund von Krankheit genutzt werden oder für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund, um so auch erst einmal eine Übersetzungs- und Kommunikationshilfe zu haben. Ein weiterer Dank gilt in diesem Zusammenhang dem Förderverein des Gymnasiums am Bötschenberg, der die Anschaffung ebenfalls finanziell unterstützt hat.

Noch sind es 31 Tage (Stand: 29.05.2020) bis zu den Sommerferien. Im Schreiben unseres Kultusministers vom 28.05.2020 an die Lehrkräfte erinnert Herr Tonne an die Notwendigkeit der Durchführung von Klassenkonferenzen auch in diesem Schuljahr, um rechtssichere Beschlüsse zur Versetzung zu ermöglichen.

https://schulnetzmail.nibis.de/files/779da26de2f00f85c552db29c8a92f00/2020-05-28_Brief_an_Schulleitungen_und_Lehrkr_fte.pdf ( Größe: 84.58 KB )