Ereignisreiche Klassenfahrt der 6c in den Harz

Wir, die Klasse 6c, haben vor Kurzem eine dreitägige Fahrt nach St. Andreasberg im Harz unternommen. Im Schullandheim Oberharz nutzen wir drei Tage, um uns untereinander besser kennenzulernen. Unter Anleitung von zwei Erlebnispädagoginnen und unseren Lehrerinnen Frau Barz und Frau Pfeiler bewältigten wir außerdem auf spielerische Art und Weise zahlreiche kooperative Aufgaben. Dabei ging es immer um die Themen Vertrauen, Zusammenarbeit, Kooperation und Kommunikation.

Tag 1:

Schon früh morgens trafen wir uns an der Schule, um in den Harz aufzubrechen. Die Freude war schon sehr groß, als es dann endlich losging. Als wir ankamen, lag sogar etwas Schnee! Wir bezogen unsere Zimmer und gingen mit dicken Klamotten nach draußen. Dort warteten die Erlebnispädagoginnen Daniela und Gesche auf uns, die mit uns zunächst einige Kennlern-/Gemeinschaftsspiele spielten. Eines davon hieß z.B. „Namen kennenlernen“. Wir stellten uns in einen Kreis und warfen einen Ball hin und her. Immer, wenn wir den Ball bekamen, mussten wir unseren Namen erwähnen. Nachdem wir aus der Kälte in den Mittagssaal gegangen waren und zu Mittag gegessen hatten, bekamen wir eine kleine Pause auf den Zimmern. Danach gingen wir wieder hinaus, um weitere Spiele zu spielen. Es waren Spiele wie „Harzer Rugby“, bei dem wir uns in zwei Gruppen aufteilen sollten und dann gegeneinander antraten. Die Aufgabe war, dass eine Gruppe hintereinander aufgereiht stehen und ein Gummihuhn erst unter den Beinen und dann über den Kopf von vorne nach hinten und wieder zurück reichen sollte. Die zweite Gruppe sollte sich in dieser Zeit sehr eng zusammenstellen. Ein Mitglied der Gruppe musste um den so entstandenen Knäuel aus MitschülerInnen herumlaufen. Pro Runde gab es einen Punkt fürs Team. Wir haben daraus gelernt, dass wir gut zusammenarbeiten können. Später gingen wir in die Sporthalle für ein wenig Freizeit. Es wurde Fußball gespielt und gemalt.

Tag 2:

Am Morgen wurden wir geweckt und gingen zum Frühstück. Danach gingen wir in die Sporthalle und spielten Spiele, die z.B. “Nach dem Nachnamen sortieren” hießen. Dort mussten wir uns, ohne zu sprechen, auf eine Bank stellen und nach dem Namen sortieren. Aus dem Spiel haben wir gelernt, dass wir auch ohne verbale Kommunikation gut miteinander arbeiten können. Danach gingen wir hinaus, um dort andere Gemeinschaftsspiele zu spielen. Das letzte Spiel spielten wir im Wald. Es hieß „Gefängnisausbruch“. Dort waren wir in einer Art „Gefängnis“ gefangen. Das Gefängnis wurde durch drei, um Bäume gespannte, Seile gebildet. Eines der Seile war niedrig, eines war etwas höher und das Dritte war noch höher. Über das niedrigste durften nur 4 und über das höchste mussten mindestens 8 von 23 Kindern gelangen. Wir mussten uns mit einem guten Plan also (fast) alle gegenseitig über die Seile heben. Die Herausforderung dabei war, dass niemand die Seile berühren durfte. War das der Fall, mussten wir wieder komplett von vorne anfangen. Später gingen wir in die Sporthalle, um uns von Gesche und Daniela zu verabschieden und um die Ergebnisse der Übungen zu besprechen. Nach einer ausführlichen Verabschiedung gingen wir zum Abendessen. Nach einem kurzen Aufenthalt in den Zimmern gingen wir wieder in die Sporthalle, um den Geburtstag einer Mitschülerin mit Kuchen und Musik zu feiern und um die letzte Zeit im Harz zu genießen. Später ging es ans Kofferpacken und Zimmeraufräumen.

Tag 3:

Früh morgens gingen wir das letzte Mal essen. Es gab wieder allerlei Leckereien. Nach dem Frühstück, machten wir draußen ein Klassenfoto im Schnee. Dann stiegen wir in den Bus ein, um loszufahren. Als wir fast da waren, sangen wir alle gemeinsam das Lied „We will rock you“. Als wir ankamen, wurden wir herzlich von unseren Eltern begrüßt.

Das Beste an der Klassenfahrt war, dass wir untereinander viel Zeit bekamen, um uns besser kennenzulernen. Nach der Klassenfahrt gibt es nun mehr Freundschaften untereinander und wir verstehen uns viel besser.

Celine Frobart und Sophie Siemens