Goalball, Sitzvolleyball und Blindenparkour. Das waren die drei Stationen, die der Sportleistungskurs am 14. Dezember 2018 für den achten Jahrgang aufbaute. Ziel war es, den Schülerinnen und Schülern das Thema „Gemeinsam Leben, gemeinsam Sport treiben“ näher zu bringen und zu zeigen, dass auch Behinderte Sport treiben können, der Spaß macht. 

Besonders beliebt bei dem achten Jahrgang, aber auch bei den Q2 Schülern, war Goalball. Hierbei wurden zwei Teams gebildet und versucht, einen Klingelball mit verdeckten Augen gegen eine umgekippte Bank zu rollen. Die gegnerische Mannschaft musste dies verhindern, indem sie sich komplett auf ihr Gehör verließ. 

Der Blindenparkour zeigte den Achtklässlern hingegen, wie Sehbehinderte den Alltag meistern und das erschien schwerer als gedacht. Es wurden Taue, Bänke, Kästen und Matten aufgebaut, über oder um die die Schüler balancierten. Besonders knifflig war es, auf einer Platte mit Rollen zu balancieren während sie von einem Partner gezogen wurden. Außerdem wurde das Fangen und Werfen mit verdeckten Augen trainiert. 

Die dritte Station, die den Schülern und Schülerinnen hingegen besonders schwierig erschien, war Sitzvolleyball. Das Spiel läuft wie ein normales Volleyballspiel ab, nur dass die Spieler sitzen, als wären ihre Beine wie bei einem Gehbehinderten gelähmt. Bei dieser Station konnten die Achtklässler zwar sehen, sich aber dafür nicht richtig bewegen oder einfach zum Ball laufen. 

Während der Reflexion stellte sich heraus, dass der Tag sowohl für den achten Jahrgang als auch für die Leiter des Projektes „Gemeinsam Leben, gemeinsam Sport treiben“ ein voller Erfolg war, denn alle hatten Spaß und jeder verstand die Botschaft, die das Projekt mit sich brachte: auch Behinderte sollten aktiv sein und Spaß in ihrem Leben haben. Und nur weil sie eine Geh-, Seh- oder andere Behinderung haben, sollten sie nicht ausgegrenzt, sondern integriert werden.

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