Zum Ende des Schuljahres 2016/2017 wurde am Gymnasium am Bötschenberg die langjährige stellvertretende Schulleiterin Dietlinde Hopfgarten-Schröder durch Schulleiter Friedrich Jungenkrüger in den Ruhestand verabschiedet.

Hopfgarten-Schröder, die 1954 geboren wurde und insgesamt über 40 Jahre im Schuldienst verbracht hat, kam 1996 vom Silberkamp Gymnasium in Peine ans Gymnasium am Bötschenberg nach Helmstedt und war hier 21 Jahre lang Stundenplankoordinatorin und stellvertretende Schulleiterin. Aufgrund ihrer Unterrichtsfächer Erdkunde und Englisch und ihrer Sprachkenntnisse betreute sie auch oft die Auslandskontakte der Schule und koordinierte zahlreiche Austausche. Sie war ein unentbehrlicher Aktivposten der Schule und erfüllte neben ihrer Arbeit als Lehrerin und Schulleitungsmitglied viele weitere Aufgaben und Tätigkeiten, die das spezifische Gesicht des GaBö prägten. Im Namen der Schule dankte Schulleiter Jungenkrüger der verdienten Pädagogin für ihre Arbeit, für ihre besondere Art der Amtsführung und für ihre vorbildliche Kollegialität. Laut Jungenkrüger war sie ein „Glücksfall für die Schule“, da sie sich weit über das zu erwartende Maß für die Belange der Schule eingesetzt hat und aufgrund ihrer „diplomatischen Fähigkeiten“ die Schule als soziale Organisation bereichert und gestützt hat. Ihre Tätigkeit an der Schule hinterlässt – wie der Schulleiter betonte – „große Fußabdrücke“.

Auch die Fachschaften der Fächer Erdkunde und Englisch sowie der Personalrat wünschten der scheidenden Lehrkraft für die Zukunft alles Gute und bedankten sich bei ihr mit vielen Geschenken, u.a. mit einem selbstgebastelten Lindenbaum, dessen Blätter die zahlreichen guten Wünsche des Kollegiums zum Ausdruck bringen.

In einer bewegenden und sehr persönlichen Feier verabschiedeten sich Schüler und Lehrer des GaBö bei Tanz, Gesang und Ansprachen und bei einem gemeinsamen Essen von Hopfgarten-Schröder und ließen die vielen gemeinsam verbrachten Jahre noch einmal Revue passieren. Die lang anhaltenden Ovationen am Schluss der Würdigungen zeigten deutlich, wie beliebt die stellvertretende Schulleiterin am GaBö war.