Vernissage am 21.März 2017, Beginn 18:00 Uhr im Pferdestall in Helmstedt

 

Ketten, die uns fesseln, einengen, am Boden halten…
Verkettete Ereignisse…
Kettenreaktion…
Privater Schmerz: verlassen, verletzen, verlieren, versagen, verzagen
Globaler Schmerz: Bomben, Blut, Waffen, Flucht, Terror und so viel Hass

Und alles gehört irgendwie zusammen und wir wissen eigentlich gar nicht mehr wie…

„Chain of Pain“

So lautet dieses Jahr das Motto der dritten „GaBöART“. Die Oberstufenkurse haben sich im ersten Halbjahr in Kunst mit dem Thema „Ereignis im Bild“ beschäftigt. Ausgehend von Franzisco Goyas Werk „Erschießung der Aufständischen“, setzten sich die Schüler/innen als erstes mit aktuellen Bildern des Krieges und Schmerzes auseinander. Sie erprobten sich in der Technik der Acrylmalerei und zeigen in ihren eigenen Arbeiten, was sie an Schmerz und Gewalt aktuell berührt.
Außerdem beschäftigten sich die Schüler/innen mit inszenierter Fotografie.
Gregory Crewdson, der mit seiner „Ophelia“ für Gesprächsstoff zum Thema Einsamkeit, natürlichem und gewaltsamen Tod sowie Selbstmord sorgte, regte die Schüler/innen zu einem inszenierten Tatortfoto an. Im Rahmen der Vernissage am 21.03. 2017 um 18:00 Uhr im Pferdestall können diese Fotos in Form von Tatortakten eingesehen werden.
Vorbeischauen lohnt sich, die Ausstellung wird mit einem kleinen künstlerischem Programm (Musik, Text, Performance und Tanz) eröffnet.