Lesemuffel sehen anders aus und können die Zuhörer auch nicht so durch ihr Vorlesen begeistern, wie das den sechs Schülern des Gymnasiums am Bötschenberg beim Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen gelungen ist. Theresa Manske, Lara Schmidt, Lucas Schwaiger-Camehn, Emina Stute, Laura Mahncke und Yella Eberle hatten bereits die Lesewettbewerbe in ihren Klassen für sich entscheiden können. Nun mussten sie sich einer fünfköpfigen Jury stellen. Denn es kann nur einen Schulsieger beim Vorlesewettbewerb geben.

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Im Wettbewerb zeigten sich die vielfältigen Leseinteressen der Schüler. Vorgelesen wurde aus „Klassikern“ der Jugendliteratur, wie z.B. Bibi Blocksberg und dem SAMS. Aber auch aus vielen anderen spannenden und interessanten Jugendbüchern. Als Beispiele seien hier genannt und empfohlen: Kathryn Lasky „Die Legende der Wächter“ und David Safier „Nur 28 Tage“.

Alles, was vorgelesen wurde, machte neugierig und regte zum Weiterlesen an, weil es den Schülern gelang, die Zuhörer durch Stimmführung und Gestik in den Bann zu schlagen und die jeweilige Atmosphäre des Buches „gut rüberzubringen“.

Die Schüler lasen mit großem Engagement und die Zuhörer folgen dem Verlauf der Geschichten in ihrer Fantasie. Diese Technik hat gegenüber den Bildern, die man im Fernsehen oder im Kino sieht, immerhin den Vorteil, dass man sie nicht vorgesetzt bekommt, sondern an ihrer Entstehung selbst beteiligt ist.

Es war nicht leicht für die Jury, aus den sechs Klassensiegern einen Schulsieger zu küren. Gewonnen hat Lara Schmidt aus der 6a, dicht gefolgt von Laura Mahncke aus der 6b.

In Anbetracht des erfolgreichen Wettbewerbs sei die Frage erlaubt: Wann haben Sie selbst das letzte Mal etwas vorgelesen?