Aus Schülersicht war der Erasmus+ Schüleraustausch in Lyon (Frankreich) vom 04.04. bis 14.04.16 eine riesige Erfahrung. Der 10-tägige Austausch mit Betriebspraktikum in einem beliebigen Bereich war äußerst interessant, bereichernd und auch lustig, da die Kommunikation nicht immer einfach war. Am Ende funktionierte trotzdem alles.

Durch das nicht perfekte Beherrschen der französischen Sprache gab es ein lockeres und verständnisvolles Verhältnis zwischen Schülern und Angestellten im Praktikumsbetrieb. Die Schüler hatten sich für Praktika im Bereich der Chemie und Physik, im Bereich des Verkaufs, der Graphik und im Beauty Bereich entschieden. Teilweise konnten die Praktika in der Partnerschule lycée du premier film stattfinden, da sie unter anderem eine Beauty Bereich Abteilung anbietet und verfügt außerdem über ein Internat.

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Die zehn Tage im April vergingen schneller als anfangs gedacht, da wir neben dem Praktikum auch viel Spannendes von der Großstadt gesehen haben. Nach der Besichtigung der Altstadt und des mittelalterichen Viertels des Vieux Lyon ging es über die Halbinsel, mit angeschlossenem Freiraum für Shopping, bis auf die Hügel der Stadt mit Besichtigung der Cathedrale Notre-Dame de Fourvière und zurück durch eines der besterhaltenden römischen Amphitheater.

Am Wochenende haben wir den berühmten Parc de la tête d’or und das Musée d’art contemporain besichtigt , das eine interessante Ausstellung von Yoko Ono zeigte. Am letzten Tag haben wir die Architektur des ultramodernen Musée des confluences und seine Ausstellungen bewundert.
Durch unsere einheimischen Austauschschüler hatten wir ein breit gefächertes Freizeitprogramm, welches auch abgelegen von sonst üblichen Tourismusattraktionen lag.

Schlussendlich war diese Reise ein absoluter Erfolg, auch wenn man anfangs Angst davor hatte, auf sich selbst gestellt in ein fremdes Land zu reisen, dessen Sprache man nicht fehlerlos beherrscht. Doch durch die Herzlichkeit und die Gastfreundlichkeit der Franzosen fühlte sich Frankreich schnell wie ein zweites Zuhause mit zweiter Familie an.

( Bericht von Lea Förster im Namen der Gruppe)