Die Ausstellung „Typografische Inklusion“ ist eine vielfältige und zugleich interessante künstlerische Auseinandersetzung und Bereicherung zu der viel diskutierten Thematik Inklusion.

Den Auftakt der Vernissage bildete ein Text von Julia Herzog mit der Leitfrage „Was ist Inklusion?“. Die Frage wurde u.a. durch eine sehr spannende Inszenierung des Darstellenden Spiel Kurses beleuchtet. Dabei wurde die Problematik ganz wunderbar aufgegriffen und umgesetzt. Eine Antwort auf die Frage „Was ist Inklusion?“ gab Yasmin Krüger mit ihrem Text „Das ist Inklusion“. Schockierend ehrlich, emotional und sogleich sehr ernsthaft griff sie einige Auffassungen vom „PERFEKTsein“ auf und brachte ihre Meinungen textsicher auf den Punkt.

So brachten nicht nur diese sehr ergreifenden Fragen, Antworten und Inszenierungen Anstöße zum Nachdenken mit sich, sondern auch die verschiedenen Kunstwerke stellen Fragen an den Betrachter und weisen auf unterschiedlichste Art und Weise auf die Thematik Inklusion hin.

Wer ist schon perfekt? Was bedeutet ein Miteinander statt ein Nebeneinander? Wie funktioniert Inklusion wirklich im Alltag?

Herzlichen Dank an die kreativen Oberstufenschüler, die sich diesen Fragen gestellt und sich dieses wichtige Thema bewusst gemacht haben und für die tollen, künstlerischen sowie beeindruckenden Antworten!

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