Schülerinnen und Schüler des naturwissenschaftlichen Profils der Oberstufe des GaBö hatten am Dienstag die Gelegenheit, im Biotechnologischen Schülerlabor in Braunschweig-Stöckheim unter fachkundiger Anleitung gentechnische Experimente selber durchzuführen. Dabei ging es wortwörtlich um die Wurst: Verschiedene Wurstsorten wurden daraufhin untersucht, ob sie Schweine-, Rind-, Huhn- oder Putenfleisch enthalten. Dafür wurde zunächst die DNA mithilfe der heute gängigen Silica-Technik aus den Zellen von Wurst und Fleisch isoliert, im zweiten Schritt mithilfe der PCR (Polymerase-Kettenreaktion) und spezifischen Primern vervielfältigt und zum Schluss durch die Gelelektrophorese aufgetrennt und sichtbar gemacht. Sie Schüler konnten so drei gentechnische Methoden ganz praxisnah kennenlernen, die heutzutage in der Lebensmittelindustrie, aber auch in der Medizin und der Kriminalistik eine nicht mehr wegzudenkende Rolle spielen.

Nach dem Labortag waren die Schülerinnen und Schüler etwas geschafft, aber alle waren sich einig, dass sich der Tag gelohnt hat. Ein Biss ins Wurstbrot entschädigte für die Anstrengung: Die untersuchte Salami enthielt übrigens Rind- und Schweinefleisch, die Mortadella Pute und Huhn.

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