Noch eine Exkursion im Fach Latein – am 18.09.2014 fuhren wir nach Braunschweig, um uns am Wilhelm-Gymnasium einen Vortrag über Plinius anzuhören. Da wir überpünktlich in Braunschweig ankamen, konnten wir uns vorher noch mit einem warmen Kakao stärken. Etwa 10 Minuten vor Beginn des Vortrags kamen wir dann in der großen Aula im Gymnasium an. Wir alle waren sehr erstaunt darüber, dass es so viele Schüler und Schülerinnen gibt, die vorhaben, Abitur in Latein zu machen. Ungefähr 200 Schüler waren anwesend, für uns eine sehr große Zahl, wenn man bedenkt, dass wir lediglich fünf Schüler in unserem Kurs sind.

achdem wir noch sehr gute Plätze weit vorne bekamen, auf die sich wohl vorher niemand getraut hatte, begann auch schon bald der Vortrag. Prof. Peter Kuhlmann, Lateinprofessor an der Uni Göttingen und Mitglied der Kommission für das Zentralabitur Latein in Niedersachsen, hielt einen einstündigen Vortrag über ein für uns alle abiturrelevantes Thema: Plinius.

Zu Beginn bekamen wir viele Informationen über Plinius und sein Leben, dann stellte uns Herr Kuhlmann noch zwei Briefe von Plinius vor. Wir bekamen die lateinischen Texte, die er uns dann kurz zusammenfassend übersetzte. Beide Briefe beschreiben den Lebensabend von bedeutenden Männern. Der eine starb in hohem Alter bei Ausführung seines Amtes (er stürzte vom Rednerpult), der andere legte seine politischen Ämter im hohen Alter nieder und lebte ein ruhiges, beschauliches, aber sehr geordnetes Leben mit viel Bildung und Kultur auf dem Land. Plinius beschreibt beide Lebensweisen trotz ihrer Unterschiedlichkeit als vorbildhaft.

Der Vortrag war für uns alle sehr verständlich, interessant und informativ, da er einerseits an unsere Vorkenntnisse über Plinius aus unserem Lateinunterricht anknüpfte, andererseits aber auch noch interessante Zusatzinformationen enthielt.

Nach dem Vortag gingen wir alle zusammen noch in die Stadt, da wir noch etwas Zeit bis zur Abfahrt des Zuges hatten. Dabei hat Frau Schwarz jedem von uns eine Kugel Eis ausgegeben, die riesengroß und superlecker war. Dann war die Zeit in Braunschweig schnell wieder um, und wir erreichten gerade noch den Zug, der uns alle wieder zurück nach Helmstedt brachte.


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