Endlich war es soweit – unsere italienischen Freunde kamen Anfang Oktober für eine Woche nach Helmstedt.
Müde und erschöpft nach einer langen Busreise wurden die bekannten „amici“ herzlich am GaBö empfangen. An dem Wochenende konnten die Austauschschüler Zeit mit ihren deutschen Gastfamilien verbringen und das von ihnen individuell gestaltete Programm genießen. An dem Wochenende konnten die Austauschschüler Zeit mit ihren deutschen Gastfamilien verbringen und das von ihnen individuell gestaltete Programm genießen. Bei bestem Wetter ging es für einige z.B. zu der Gedenkstätte Marienborn. Sie war die größte und bedeutendste Grenzübergangsstelle an der ehemaligen innerdeutschen Grenze und ist heute nicht nur ein Denkmal, sondern auch ein Ort historisch-politischer Bildung. Ebenso wie das von einigen besuchte Grenzdenkmal Hötensleben, welches den Zustand von 1989 dokumentiert und ein Stück Deutsche Geschichte veranschaulicht.

Am Montag ging es für alle nach Berlin. Dabei stand u.a. ein weiterer Grenzübergang auf dem Programm; Das 1962 gegründete Mauermuseum direkt am legendären Checkpoint Charlie – dem Brennpunkt des kalten Krieges, dort wo die Weltenteilung begann und wo sie endete. Gemischte Gefühle, gerade auch in Bezug des 25 jährigen Mauerfalls in diesem Jahr, begleiteten diesen Museumsbesuch. Die Gedächtniskirche, das KaDeWe, das Nikolaiviertel, der „Alex“, der Potsdamer Platz sowie der Bundestag wurden ebenfalls besichtigt. Ein langer, spannender und interessanter sowie geschichtsträchtiger Tag ging zu Ende.

An den nächsten Tagen standen die Begrüßung beim Bürgermeister im Rathaus sowie eine kleine Stadtführung durch Helmstedt auf dem Programm. Das Forschungs- und Erlebniszentrum Paläon wurde ebenfalls „endteckt und erkundet“. Die deutschen Schüler bereiteten für ihre italienischen Freunde eine kleine Übersichtsführung in Braunschweig vor, in der es z.B. durch das historische Magniviertel ging, das Rizzi Haus präsentiert wurde, der Burgplatz, der Kohlmarkt, das Rathaus und das Schloss bestaunt wurden. Mit dem Staunen ging es in der Autostadt in Wolfsburg weiter, in der z.B. die automobilen Meilensteine im Zeithaus betrachtet wurden sowie die einzelnen Pavillions der verschiedenen Automarken. Anschließend gab es eine Schifffahrt auf dem Mittellandkanal, die das Volkswagen Werk und die Autostadt aus einer anderen Perspektive zeigte.

Die italienischen Gastschüler sowie ihre Lehrerinnen konnten auch Einblicke in das Schulleben gewinnen und den Unterricht an einigen Tagen miterleben. Vorab gab es eine herzliche Begrüßung durch die Schulleitung, die durch die Schulband „Nameless“ begleitet wurde.

Ein schönes, tolles, leckeres und bewegendes Abschlussfest rundete die „Italien-Woche“ ab. Am nächsten Morgen ging es dann leider für unsere Italiener wieder gen Heimat.

Wir bedanken uns nochmals ganz herzlich bei allen Schülern, Eltern, Kollegen und Thomas Wendt für die Hilfe, Mitgestaltung, den unermütlichen Einsatz und das großartige Engagement in dieser spannenden Zeit!


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