Aus welchen architektonischen Elementen besteht eine romanische Kirche? Worin unterscheidet sich die Gotik von der Romanik? Was hat die heutige Ausmalung noch mit dem Mittelalter zu tun? Was sind Kapitelle? Wie sind Säulen aufgebaut? Und was ist das besondere an einem Jagdfries?

iesen und anderen Fragen gingen die Schüler der 7a in einem spannenden Workshop im Dom in Königslutter mithilfe unterschiedlichster Materialien nach. Dabei begaben sich die Schüler aktiv und künstlerisch in verschiedenen Kleingruppen auf die Spuren der mittelalterlichen Baumeister. Entdecken und erforschen sowie die eigene Kreativität standen im Mittelpunkt. Den vier großen Themenbereichen wie z.B. Entdeckung des Kreuzganges mit seinen interessanten Säulen und den unterschiedlichen Kapitellen, Malerei, Grundrissarbeit und Architektur des Doms sowie die Erforschung und mögliche Deutung des Jagdfrieses, konnten die Schüler auf eigene kreative Weise näher kommen.

In der Pause gingen die Entdeckungen weiter. Im Innenhof des Doms waren Bildhauer, die an ihren Skulpturen arbeiteten. Die sehr netten und offenen Künstler luden uns nicht nur zu Gesprächen ein, sondern ein paar Schüler durften auch einmal Meisel selbst in die Hand nehmen und sich an der Skulptur vorsichtig ausprobieren! Sie erfuhren einiges über die Arbeit eines Bildhauers und den verwendeten Stein der Skulptur.

Nach Beendigungen der Gruppenarbeiten stellten die jeweiligen Expertenteams ihre Ergebnisse und Erkenntnisse der gesamten Gruppe vor.

Es war ein sehr interessanter, vielfältiger und intensiver Workshop, in dem der Dom auf eine ganz neue Weise entdeckt wurde.
Wir bedanken uns nochmals ganz herzlich bei dem tollen, sehr engagierten und kompetenten Team, die uns diese tollen und wichtigen Entdeckungen und Erkenntnisse ermöglicht haben!


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