Spanienaustausch – Intercambio cultural con Espana

En el curso escolar 2013/2014 tiene lugar, por primera vez en nuestro instituto Gabö, un viaje de intercambio cultural con España. En junio de 2014, un grupo de 14 alumn@s alemanes (entre 14 y 16 años) visitan durante una semana a sus compañer@s españoles de intercambio en Baza (Granada), que ya estuvieron en Helmstedt de visita a principios de curso, en septiembre.

La experiencia, ampliamente positiva para todos los participantes, ha sido todo un éxito, lo que nos incita a seguir fomentando en nuestro instituto la participación en este tipo de actividades extraescolares que aumentan la motivación de los alumnos para el aprendizaje del español como segunda lengua extranjera.

Samstag, 14.06.2014

Um 10 Uhr trafen wir uns in Helmstedt am Bahnhof, um gemeinsam mit unserer Lehrerin Frau Graf mit dem Zug zum Flughafen Hannover zu fahren. In Braunschweig kam Frau Boog dazu, die zweite uns begleitende Lehrerin. Nach einem 3,5 stündigen Flug kamen wir um 18:30 Uhr dann in Málaga an. Bevor es nun mit dem Bus nach Baza weiterging, machten wir eine kleine Pause vor dem Flughafengebäude und konnten uns erstmals an der Wärme und Sonne Andalusiens erfreuen. Die fast drei stündige Busfahrt nach Baza führte uns durch leicht hügeliges Land und weitläufige Olivenplantagen zu beiden Seiten der Straße. In Baza Stadt kamen wir dann gegen 22:30 Uhr an, doch fand der Busfahrer die Schule, das I.E.S. Alcrebite, nicht auf Anhieb.

Sonntag, 15.06.2014

Den ersten Tag durften wir in den Familien verbringen. Die meisten trafen sich in einer Gruppe, so wie wir. Der Treffpunkt sollte “Canalejos” sein, doch wir trafen einander nicht an. Ein Teil der Gruppe hatte sich dazu entschieden, eine Wanderung in den Bergen (“Sierra de Baza”) zu machen und vergessen, es den anderen mitzuteilen. Als die andere Gruppe am Picknickplatz eintraf, konnte endlich das geplante Picknick beginnen. Wir entschieden uns, noch in einem See schwimmen zu gehen. Der Anblick des strahlend blauen Wassers war überwältigendl. Nach einigen Stunden fuhren wir erstmal wieder mit unseren Gastfamilien nach Hause. Zum Abschluss des Abends trafen wir uns alle in einer spanischen Bar – die eine Mischung aus Café, Restaurant und Familientreff ist – und aßen dort zu Abend. Danach waren einige schon müde und gingen nach Hause. Die anderen erkundeten Baza. Dabei trafen wir den Rest der Gruppe, welche den Tag andersweitig verbracht hatten. Damit endete unser erster Tag in Spanien.
Von: Anna und Marijke

Montag, 16.06.2014

Morgends trafen wir uns in der Schule (I.E.S. Alcrebite) und wurden in der Aula ganz herzlich vom Schulleiter, Herrn Gregorio Jesús Rodríguez Fernández, sowie Nuria Martos Casados, der spanischen Lehrerin, die den Austausch organisiert, begrüßt. Nach einer Tour durch die Schule ging es in den Musikraum. Dort gab es ein spontanes Willkommensprogramm: Alex spielte auf dem Klavier und anschließend gab es Flamenco pur mit Gänsehautfaktor – eine Schülerin spielte Gitarre und sang Flamencolieder. Danach war es auch schon fast Mittag und für uns ging es weiter in die Innenstadt von Baza, genauer gesagt ins Rathaus, wo wir von der Stellvertreterin des Bürgermeisters auf Spanisch empfangen wurden. Frau Boog und Frau Graf übersetzten, so dass wir auch alles verstanden. Den Nachmittag hatten wir Zeit in den Familien.

Dienstag, 17.06.2014

Der Tag begann mit dem, womit andere Tage aufhören – wir gingen ins Bett! Um kurz nach 1 Uhr waren bei uns alle Lichter aus und wir schliefen uns fit für den nächsten Tag und die nächsten spannenden Ereignisse. Nach ca. 6 Stunden Schlaf, was nach der Meinung von vielen zu wenig war, trafen wir uns nach einem ausgewogenem Frühstück, bestehend aus Toastbrot und Marmelade, um 8 Uhr an der Schule. Von dort aus machten wir uns mit einem großen Bus ca. 1,5 Stunden lang auf den Weg zu unserem nächsten Ziel – Granada. Von der Busfahrt bekamen einige jedoch nicht viel mit. Sie mussten ihren “verlorengegangenen” Schlaf nachholen.
In Granada angekommen, verabschiedeten wir uns vorerst von unserem Busfahrer und brachen auf, um uns die Alhambra anzuschauen. Dies taten wir jedoch leider nur von außen. Wir besuchten zwei Museen, welche für Touristen frei zugänglich waren. Fotos durften im Museum leider nicht gemacht werden, aber mit ein wenig Fingerspitzengefühl entstanden außerhalb der Museen wunderschöne Fotos von der Landschaft, dem Ausblick und der Gruppe selbst. (Mit besonderer Sorgfalt ausgewählte Fotos haben wir in die Bildergalerie gestellt!)
Voller Energie und überwältigt von den ersten Eindrücken Granadas, besuchten wir einige weitere Bauten und Monumente. Mit Sicherheit jedoch waren wir nicht die Einzigen, die bei diesen baknnten Plätzen zu Gast waren. Zusammen mitanderen Gruppen, Paaren und Touristen sammelten wir weitere Informationen zu den Einzelnen Gebäuden und Bauten, welches bei 35 °C im Schatten denkbar schwer war. Abwechslung bekamen wir von einem Pfauenpaar, welches uns mit seiner Anwesenheit ehrte – und wir neben den Monumenten auch die Fauna Granadas erleben durften (Céline und Frau Graf sahen auch eine kleine Schlange in einem ruhigen Bachlauf). Um unser Allgemeinwissen zu erweitern, gab uns die Englischlehrerin Nuria kurze Informationen zu den einzelnen Bauten und schaffte somit einen kleinen Überblick über die Geschichte Granadas. Ein wirklich gelungener Vormittag!
Mittags entflohen wir der größten Mittagshitze indem wir uns zum Essen in eine Shoppingmall zurückzogen. Am Nachmittag fuhren wir dann mit dem von der Sonne ordentlich aufgeheizten Bus in die Innenstadt und nutzten die Zeit, um uns die für das Stadtfest dekorierte Innenstadt anzusehen und Souvenirs für unsere Familien einzukaufen. Außerdem traf eine Gruppe eine deutsche Verkäuferin in einem Shop und nutzte dies sogleich für einen kleinen Smalltalk.
Nachdem genügend Souvenirs erstanden wurden, machten wir uns nach einem sehr anstrengenden Tag auf den Weg zurück nach Baza. Dort trennte sich die Gruppe und die Schüler gingen ihre eigenen Wege.
Eine große Gruppe, darunter auch Nils und ich, ging mit ihren Austauschschülern in eine Bar, um den Abend bei einer kalten Coca Cola, Kartenspiel und Fußball im Fernsehen ausklingen zu lassen. Nach einigen Kartentricks und Kartenspielen später machten wir uns wieder auf den Weg zu unseren Gastfamilien und freuten uns schon auf unser Bett – aber auch auf den morgigen Tag.
Mittlerweile ist es halb 2 in der Früh und dieser Tag endet, wie der selbige anfing.
Wir beenden diesen Tagesbericht und fallen müde und voller Vorfreude auf Morgen in unser Bett.
Adiós a todos.
Von: Alex und Nils

Mittwoch, 18.06.2014

Nach einem sehr anstrengenden gestrigen Tag, stand heute der langersehnte Strandtag auf dem Plan. Ein nährstoffreiches Frühstück gab uns die nötige Energie um den Tag am Strand durchzuhalten.
Um 9 Uhr trafen wir uns erneut an der Schule und warteten auf den Bus. Mit leichter Verspätung traf der Bus ein und wir begaben uns auf eine 1,5 stündige Reise zum Meer. Unser Zielort war einer der Strände des kleinen Örtchens San Juan de los Terreros, das in der Provinz von Almería, direkt an der Grenze zur Provinz Murcia liegt. In San Juan de los Terreros angekommen, begann mi Bus eine Aufruhr …. alle riefen “Wasser, Wasser, ich sehe das Meer!”. Zehn Minuten später waren wir endlich am Wasser und bereit, den wahrscheinlich besten Tag des Austausches zu beginnen. Natürlich wurde an alles bzw. fast alles gedacht: Pavillon, Sonnenschirme, Handtücher, Flip Flops, Essen …. Lediglich hier und da war die Sonnencreme nicht eingepackt worden oder ging leer. Doch wie immer wurden solche kleinen “Probleme” sofort aus der Welt geschafft.
Ein Himmel ohne Wolken trug dazu bei, dass wir bei gefühlten 40°C “vor uns hin bruzelten” und das Wasser der einzige Ausweg wad, der Hitze zu entfliehen. Viele der deutschen Schüler hatten lange nicht mehr so schöne blaues Wasser gesehen! Allerdings hatte das kristallklare Salzwasser auch seine Nachteile…. beim Schlucken verursacht es einen SALZIGEN NACHGESCHMACK und einige von uns bekamen kleine Pickelchen. Jedoch war dies kein Hinderniss, den Tag einfach nur zu geniessen.
Gegen 18 Uhr traten wir die Heimreise nach Baza an – um das Fußballspiel der Weltmeister von 2010 zu sehen. Wie sicherlich die meisten wissen, war dieses Spiel eine gnadenlose Enttäuschung.
Das Resultat dieses Tages war: Müde Schüler und Lehrkräfte sowie der ein oder andere Sonnenbrand…
Alles in Allem war dies mit der Beste Tag bis jetzt. Voller Vorfeude auf den nächsten Tag fallen wir nun erneut ins Bett und wünschen somit eine gute Nacht – ¡Buenas noches a todos!
Von: Nils und Alex

Donnerstag, 19.06.2014

Unser Tag heute begann um 9 Uhr an der Schule. Dort trafen wir uns, um gemeinsam an einen Stausee (Pantano del Negratín) zu fahren und dort Kanu zu fahren. Entweder fuhr man alleine oder zu zweit im Kanu. Auch zwei Tretbote waren unterwegs – einmal mit “deutscher” und einmal mit “spanischer Besatzung”. Wir sind dann in verschiedene Buchten gefahren, wo wir schwimmen durften. In den knapp drei Stunden auf dem Wasser sind natürlich auch einige von uns gekentert – und das nicht immer freiwillig. Zurück am Einstiegsufer aßen wir dann unsere “bocadillos” (belegte Baguettes) und fuhren dann zrück nach Baza. Nach einer kleinen “siesta” (Mittagsschlaf) gingen wir ins Schwimmbad, um noch einmal die Sonne zu genießen. Frisch geduscht und zurecht gemacht, ging es dann zur Abschiedsfeier in Antonios Sommerhaus. Mit Musik und spanischem Essen haben wir den Tag dort ausklingen lassen.
Von: Mareike und Romy

Freitag, 20.06.2014

Unser Tag heute begann und endete mit einer Party. Als wir uns heute morgen um 9:10 Uhr in der Schule getroffen haben, waren noch nicht alle so ganz munter… schließlich hatten wir am Vorabend bis 3 Uhr morgens unsere gemeinsame Zeit gefeiert. Wir haben uns dann auf den Weg gemacht, um gemeinsam mit den spanischen Schülern in einer Frühstücksbar “Chocolate con churros” (ein ganz typisches uns äußerst nahrhaftes spanisches Frühstück) zu probieren. Die Churros haben allen sehr gut geschmeckt und es war wie immer sehr sehr lustig. So gegen halb 12 haben wir eine Stadtführung durch Baza gemacht und sind dann in das Archäologische Museum gegangen. Die Ausstellung dort reicht von der Kupferzeit bis in die Moderne. Im Museum war es sehr interessant, denn gleich in der Eingangshalle konnten wir viele Fotos von den “Cascamorros” (einer wichtigen Tradition in Baza) gesehen. In den anderen Räumen wurden Objekte aus verschiedenen Epochen ausgestellt, insbesondere Alltagsgegenstände aus der Kupferzeit sowie die weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Statue “Dame aus Baza”. Nach dem Museum haben wir kurz ein leckeres Eis gegessen, sind dann aber gleich weiter zu den arabischen Bädern in Baza. Nach so viel Kultur hatten wir etwas Freizeit bevor es wieder zurück in die Schule ging. Dort haben uns dann zwei spanische Schülerinnen Flamenco-Tanzschritte beigebracht. Hier war die Begeisterung auf unserer Seite zunächst eher etwas gering, aber als dann die ersten von uns die Schritte konnten, haben immer mehr von uns mitgemacht… Da dies der letzte Tag vor unserer Rückreise war, haben wir den Nachmittag in den Familien verbracht. Um halb acht haben wir uns dann alle wieder getroffen und sind gemeinsam auf ein Straßenfest gegangen.
Von: Leopold und Henrik

Samstag, 21.06.2014

Da der Rückflug bereits um kurz vor acht Uhr morgends in Málaga losging, man mindestens zwei Stunden vor Abflug am Flughafen sein sollte und die Busfahrt von Baza nach Málaga so um die drei Stunden dauert, trafen wir uns alle RICHTIG FRÜH vor der Schule in Baza. Also hatten wir mal wieder eine sehr kurze Nacht hinter uns, aber heute hatten wir reichlich Gelegenheiten den Schlafmangel auszugleichen. Nach einem sehr emotionalen Abschied fuhr der Bus um 2:30 Uhr in Baza los, in Richtung Málaga. Von dort ging es dann um 7:55 Uhr mit dem Flugzeug nach Hannover. Der Flug verlief sehr ruhig, um nicht zu sagen nahezu still, da die allermeisten von uns nach der kurzen Nacht einfach nur ein Schläfchen machen wollten. Am Flughafen in Hannover mussten wir auch gar nicht lange auf unser Gepäck warten und konnten zügig in den öffentlichen Bereich gehen. Dort wurden mehrere von uns auch bereits sehnsüchtig von ihren Eltern erwartet. Die anderen von uns fuhren zusammen mit unseren beiden Lehrerinnen mit dem Zug über Braunschweig zurück nach Helmstedt, wo uns ebenfalls ein freudiges Elternempfangskommittee erwartete. Insgesamt war es eine tolle Woche!


 

Fotos