Schulqualität

Schulinspektion

Im Rahmen der Schulinspektion wurde nun auch das Gymnasium am Bötschenberg von einem niedersächsischen Inspektionsteam eingehend überprüft und anschließend beraten.

Vorab wurde die Schule über das Verfahren, die Bewertungskriterien und die eingesetzten Instrumente informiert, dem Inspektionsteam wurden vor dem Schulbesuch wichtige Schuldaten und Dokumente zur Verfügung gestellt. Neben Gesprächen mit Vertreterinnen und Vertretern der Schulleitung, Lehrkräften, Eltern, Schülerinnen und Schülern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erfolgte ein Schulrundgang, aber im Zentrum des Schulbesuchs stand die Unterrichtsbeobachtung.

Nach diesen Tagen stand das Ergebnis fest. Danach hat das Gymnasium am Bötschenberg ein exzellentes Ergebnis erzielt. In neun von insgesamt fünfzehn beurteilten Qualitätskriterien hat das GaBö die Bestnote erhalten. In den weiteren sechs Bereichen wurde die zweitbeste Note erzielt. Von 60 möglichen Punkten wurden 54 erreicht.

Besonders bemerkenswert ist, dass die Unterrichtsqualität mit gut oder optimal bewertet wurde. Als besonders positiv wurden das Schulklima, das Schulleben und das pädagogische Klima eingeschätzt. Besonders die freundliche, konstruktive Arbeitsatmosphäre und das pädagogische Handeln und Auftreten der Lehrkräfte führen dazu, dass die Schüler/innen ermutigt und ihr Selbstvertrauen gestärkt wird.

Der besondere „Geist des GaBö“ blieb dem Inspektionsteam nicht verborgen. Sie stellten den respektvollen und freundlichen Umgang zwischen allen Beteiligten heraus. Das Inspektionsteam fasste es in einem Satz zusammen: „Es macht Spaß, hier zu lernen.“

Die Beteiligung an dem Projekt der Eigenverantwortlichen Schule bietet eine gute Voraussetzung für die weitere Qualitätsverbesserung der Schule. Nach Meinung des Schulleiters, Herrn Jungenkrüger, gibt es dennoch eine Menge an Arbeit zu leisten. Der weitere Aufbau der Mittelstufe, der Ausbau des fächerübergreifenden Lernens, die Weiterentwicklung der Methodenkonzepte, die kommenden Bildungsstandards und die Umgestaltung des Schulhofes sind nur einige Aspekte, die hier zu nennen sind.

Das Gymnasium am Bötschenberg hat durch eine frühzeitige, vorwärtsweisende Profilbildung erreicht, dass die Schule für die Bildungserfordernisse einer modernen Gesellschaft gut aufgestellt ist. Sie hat sich im schulischen Angebot der Stadt Helmstedt einen eigenständigen Platz erkämpft. Die Schule verfügt über ein überdurchschnittliches qualifiziertes Kollegium, das über hohe fachliche, didaktisch-methodische und pädagogische Kompetenzen verfügt. Schüler/innen, Eltern und Lehrer/innen identifizieren sich im hohen Maße mit ihrer Schule und bestärken sich wechselseitig in ihrem Engagement.

aus dem Inspektionsbericht an die Schule

Insgesamt hat das Ergebnis die besondere Ausrichtung der Schule unterstrichen.

Das Kultusministerium hat einen Flyer Schule top – Schulinspektion in Niedersachsenherausgegeben, der Informationen zu folgenden Fragen enthält: Wer führt die Schulinspektion durch, wie läuft sie ab, Inspektionsbericht, was folgt danach, welchen Nutzen bringt sie?

Modellversuche

Beteiligung an Modellversuchen und Projekten zur Schulentwicklung

April 2005: Teilnahme am Projekt „Eigenverantwortliche Schule“

Das Gymnasium am Bötschenberg hatte als eine der ersten Schule in Niedersachsen am Projekt „Erweiterte Eigenverantwortung in Schulen und Qualitätsver gleiche in Bildungsregionen und Netzwerken“ des Niedersächsischen Kultusministeriums teilgenommen, um eine fundierte Qualitätsentwicklung der Schule voranzutreiben.

Die Schule arbeitete  in der Bildungsregion Braunschweig mit Schulen aller Schulformen der Region zusammen. Gemeinsam mit der Lademann–Realschule, der Giordano-Bruno-Gesamtschule und dem Anna-Sophianeum in Schöningen bildete das Gymnasium am Bötschenberg eine regionale Gruppe zur Steuergruppenqualifizierung.

Die Schulleitung erhielt ebenfalls eine weitere Qualifizierungsmaßnahme.

Dabei hat das GaBö das Steuerungsinstrument “SEIS” (SelbstEvaluation In Schulen) eingesetzt, bestehend aus Fragebögen zur Befragung von Schüler/innen, Lehrkräften, Eltern und Mitarbeitern, um die Qualität der Schule zu verbessern.
Das Kultusministerium hatte in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung eine Broschüre mit dem Titel “Eigenverantwortliche Schule und SEIS in Niedersachsen” veröffentlicht, an der auch das Gymnasium am Bötschenberg beteiligt war. -Broschüre-

Bisher fanden am GaBö drei SEIS-Befragungen statt, die zu einer deutlichen Verbesserung der Schulqualität führten.

Darüber hinaus nahm die Schule im Rahmen des Modellversuchs an weiteren Projekten teil, dazu gehörten beispielsweise die Maßnahmen:

“Systematische Unterrichtsentwicklung” und “Vertikale Vernetzung”

Entwicklung durch Zusammenarbeit

Das niedersächsische Kultusministerium führte am 28.01.2009 am Gymnasium am Bötschenberg eine Veranstaltung zum Thema “Entwicklung der Schulqualität-Zusammenarbeit in Bildungsregionen” durch.

Das Impulsreferat zu dieser Veranstaltung hielt die Kultusministerin, Frau Elisabeth Heister-Neumann: “Bildung, Qualifizierung, Wissens- und Kompetenzerwerb sind heute für unsere Heranwachsenden wichtiger als je zuvor. Deshalb haben wir in den letzten Jahren die inhaltlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen unserer Bildungseinrich tungen neu gestaltet. Ziel ist es, die Bildungsqualität zu steigern, die Übergänge zwi schen den Bildungsstationen zu erleichtern und jeder Schülerin und jedem Schüler einen Abschluss zu ermöglichen.

Unsere Schulen und vorschulischen Einrichtungen arbeiten engagiert an der Umset zung der dafür erforderlichen Maßnahmen. Ich möchte den Schulen die Gelegenheit geben, die Ergebnisse und Erfolge ihrer Maßnahmen zu präsentieren. Außerdem möchte ich mit den Beteiligten vor Ort über die Erfahrungen und Vorschläge diskutie ren.”

Frau Heister-Neumann hob nachdrücklich die hervorragende Arbeit am Gymnasium am Bötschenberg hervor, die sich auch bei der Überprüfung durch die Schulinspektion im erstklassigen Abschneiden als eine der besten Schulen des Landes widergespiegelt hätte.

Die Steuergruppe nutzte anschließend die Chance, die Schulentwicklung darzustellen und den Gästen über das Evaluationsverfahren SEIS und das Projekt der „Vertikalen Vernetzung“ zu berichten.

Die Ministerin legte vor allem auf die abschließende Diskussionsrunde Wert. Hier zeigte sie sich den Erfahrungen, aber auch den Vorschlägen und Sorgen der an den Schulen Beteiligten aufgeschlossen.

Insgesamt war es eine sehr gelungene Veranstaltung, in der auch deutlich wurde, dass man die Arbeit des GaBö in den letzten Jahren  im Kultusministerium erkennt und Wert schätzt und dass die Ministerin den Kontakt zur Basis sucht.