Prävention

Lions Quest

Mit dem Programm Lions-Quest „Erwachsen werden“ soll die soziale Kompetenz der Schülerinnen und Schüler gestärkt werden. Das Programm soll das Selbstvertrauen und die kommunikative Kompetenz stärken. Gleichzeitig sorgt es dafür, dass in Problemsituationen nach konstruktiven Lösungsmöglichkeiten gesucht wird.

Nahezu das gesamte Kollegium ist in dem Programm „Erwachsen werden“ ausgebildet. Aus diesem Grund nimmt das GaBö an einer Lions-Quest Prozessbegleitung teil, damit das Programm zum sozialen Lernen langfristig und nachhaltig in das schuleigene Sicherheits- und Präventionskonzept eingebettet wird.

Weitere Informationen sind unter www.lions-quest.de zu finden.

Schulen erhalten Qualitätssiegel für Lions Quest

Lions Quest „Erwachsen werden“ ist ein Jugendförderprogramm für zehn bis 15-jährige Mädchen und Jungen, das in über 50 Ländern weltweit eingesetzt wird. Im Mittelpunkt steht die Förderung der sozialen Kompetenzen. Die Schülerinnen und Schüler werden nachhaltig dabei unterstützt, ihr Selbstvertrauen und ihre kommunikativen Fähigkeiten zu stärken. Sie sollen Kontakte und positive Beziehungen aufbauen, Konflikten und Risikosituationen in ihrem Alltag angemessen begegnen. Die Eltern werden in vielfältiger Weise in die Arbeit ihrer Kinder mit dem Programm aktiv einbezogen.

LionsClubVerleihung

Der Beauftragte der Lions, Joachim Heise, Salzgitter, dankte den Vertretern des Kultus-ministeriums für die Unterstützung, die 2004 in einer Rahmenvereinbarung mündete. Ebenso für die Hilfe bei der Vergabe des Siegels, das sie ideell unterstützen. Er bat die Schulvorstände das Erreichte als Ansporn für die weitere Motivation zu nehmen.

Es dokumentiert eine kontinuierliche, erfolgreiche Umsetzung des Programms. 350 Einführungs – Seminare förderten die Lions-Clubs mit einem finanziellen Aufwand von 800.000 €.

Ministerialdirigent Jan ter Horst dankte in Vertretung des erkrankten Kultusminister Dr. Bernd Althusmann den Lions für ihren nimmermüden Einsatz. Seit 1955 seien 8500 Lehrkräfte mit dem Programm geschult worden. Es nicht leicht Jugendliche in der Pubertät zu erreichen, also in einer für sie schwierigen Lage. Die jungen Menschen müssen lernen, ihren Weg zu sehen und zu gehen, zu urteilen und zu handeln, also eigene Standpunkte und Mut zu Entscheidungen zu entwickeln.

Hans-Jörg Panzner vom Hilfswerk Deutscher Lions wies daraufhin, dass Lebenskompetenz ein wichtiges Element der Qualifizierung für ein erfolgreiches Leben in der Zukunft ist. Er dankte den Schulleitungen und Lehrern, dass sie diese Kompetenz nicht nur vermitteln, sondern auch erkannt haben und nachhaltig Lions-Quest in ihren Schulen integrieren.

Der Lions Distrikt Governor für Niedersachsen/ Hannover, Alexander H. Michel Gifhorn, dankte den an der Veranstaltung Beteiligten für die erbrachte Leistung und wies auf die Verankerung des Programms in den Schulen hin.

Die ausgezeichneten Schulen waren mit ihren Schulleitern, Lehrkräften und Schülern vertreten. Sie erhielten das Siegel und werden es nun im Eingangsbereich ihrer Schule anbringen.

Quelle: Presseinfo Lions Clubs International

Hinsehen! Nicht wegsehen! Handeln!

Anlaufstelle für Opfer und Fragen sexuellen Missbrauchs und Diskriminierung in Schulen und Tageseinrichtungen für Kinder – ein Projekt des Niedersächsischen Kultusministeriums

HOTLINE: 0511-120 7120

Montag – Donnerstag von 8 – 16 Uhr

Freitag von 8 – 12 Uhr

Email: anlaufstelle@mk.niedersachsen.de

Das Gesundheitsamt informiert: Impfung gegen Masern

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte
sehr geehrte Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer,

aus gegebenem Anlass möchte das Gesundheitsamt des Landkreises über Masern informieren und darauf hinweisen, dass man sich durch eine Impfung wirksam schützen kann.

Masern sind eine hochansteckende Viruserkrankung mit teilweise schweren Krankheitsverläufen.
Die Erkrankung geht mit typischen Symptomen wie Fieber und Hautausschlag am ganzen Körper einher. Relativ häufig kommt es zu Komplikationen wie z. B. einer Lungenentzündung oder einer Mittelohrentzündung. Gelegentlich kann auch eine lebensbedrohliche Entzündung des Gehirns auftreten (ein Fall auf 1000 Erkrankte).
Eine ursächliche Behandlung gibt es nicht, die Erkrankung hinterlässt eine lebenslange Immunität. Die Ansteckung erfolgt durch Tröpfcheninfektion, die Tröpfchen werden beim Sprechen, Niesen und Husten übertragen. Eine Ansteckung von ungeschützten Personen nach Aufnahme solcher Tröpfchen ist sehr häufig, sie findet fast immer statt. Dabei sind die Erkrankten bereits 5 Tage vor dem typischen Hautausschlag ansteckend.

Zunächst kommt es zu grippeähnlichen Krankheitszeichen, nach dem 3. bis 7. Tag entwickelt sich der typische Hautausschlag mit bräunlich-rosafarbenen Flecken, der im Gesicht und hinter den Ohren beginnt und 4 bis 7 Tage anhält. Das Fieber lässt ab dem 5. bis 7. Krankheitstag nach. Von der Ansteckung bis zum Beginn des grippeähnlichen Stadiums vergehen in der Regel 8 bis 10 Tage, bis zum Ausschlag vergehen in der Regel 14 Tage.

Masern sind meldepflichtig nach dem Infektionsschutzgesetz. Meldepflichtig sind einerseits Ärzte, andererseits ist jeder Masernfall und jeder Verdachtsfall in einer Gemeinschaftseinrichtung nach § 34 Infektionsschutzgesetz durch die Einrichtung meldepflichtig. Erkrankte dürfen derartige Einrichtungen nicht besuchen. Dies gilt auch für Personen mit einem Masernfall in der Familie bzw. Wohngemeinschaft, die nicht durch eine Impfung oder eine früher sicher durchgemachte Masernerkrankung geschützt sind.

Mit einer Impfung können Sie sich und Ihr Kind gegen die Masernerkrankung schützen. Das Gesundheitsamt des Landkreises Helmstedt empfiehlt für alle Kinder ab dem vollendeten 11. Lebensmonat und für alle Jugendliche, die noch nicht geimpft sind, die Kombinationsimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln. Sie sollten zweimalig im Abstand von mindestens 4 Wochen gegeben werden. Wer bislang erst einmal geimpft ist, sollte sich sofort ein zweites Mal impfen lassen. Auch Erwachsene können noch geimpft werden. Nehmen Sie deshalb Kontakt zu Ihrem Kinderarzt bzw. zu Ihrem Hausarzt auf.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrage

Gez.
(Dr. med. Jan-Kay Worch)
Facharzt für öffentliches Gesundheitswesen
Facharzt für Allgemeinmedizin

Gez.
(Frau M. Marx)
Schulärztin

Informationen zur Neuen Influenza (sog. Schweinegrippe) für Eltern

Informationsblatt „Neue Influenza“

Weitere aktuelle Informationen zur Neuen Influenza finden Sie außerdem auf der Webseite der Niedersächsischen Landesschulbehörde

Trinken nicht vergessen

Der menschliche Organismus besteht zu etwa 50 bis 55 % aus Wasser. In unserem Körper hat Wasser eine Reihe von Aufgaben zu erfüllen:

  • Als Baustoff ist es Bestandteil aller Körperzellen und -flüssigkeiten.
  • Als Lösungsmittel ist es erforderlich für Stoffwechselabläufe und Transportvorgänge.
  • Als Regler der Körpertemperatur kühlt es den Körper beim Schwitzen ab.

Dennoch trinken viele Menschen zu wenig. Allgemeines Unwohlsein, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Nervosität und Leistungsabfall sind die Folge. Dabei sind sich die meisten der Ursache gar nicht bewusst. Schon nach zwei bis vier Tagen führt Wassermangel zu schwerwiegenden, manchmal irreperablen Schäden des Organismus.

Flüssig lernen

Pro Tag sollten Schüler/innen rund 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit durch Nahrung und Trinken zu sich nehmen. Wasser ist dabei das wichtigste Getränk. Seine Mineralstoffe und Spurenelemente sind für den menschlichen Körper unentbehrlich. Daneben sind Kräuter- und Früchtetees echte Durstlöscher, während Obst- und Gemüsesäfte neben Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen allerdings auch Zucker enthalten. Milch ist eigentlich kein Getränk mehr, sondern ein flüssiges Nahrungsmittel. Sie besteht aus Eiweiß und ist ein exzellenter Kalziumspender. Kalzium ist nicht nur für den Knochenaufbau, sondern auch für gesunde Zähne, Finger- und Fußnägel unverzichtbar. Wer täglich auf Flüssigkeitsmenge, Getränkeart und -zusammensetzung achtet, tut eine ganze Menge für seine Gesundheit! Allerdings können einige Säfte oder Früchtetees durch ihren sauren pH-Wert und ihren Zuckeranteil den Zähnen schaden. Das Kauen von Zahnpflegekaugummi nach dem Genuss des Getränks neutralisiert den pH-Wert wieder.

Knapp ein Drittel aller Schüler/innen kommt ohne Getränk in die Schule. Dabei haben Untersuchungen gezeigt, dass Schüler/innen besser und konzentrierter lernen können, wenn sie während des Unterrichts trinken. Die Empfehlung der Wissenschaftler lautet: Mindestens einen Liter während des gesamten Schulvormittags in den Pausen trinken! An heißen Tagen und an Tagen mit Sportunterricht kommt noch ein weiterer halber Liter dazu.

Quelle: Silke Orth u. a.: Aktuelle Unterrichtsmaterialien zum Thema Ernährung, Neuried, 2006

Sicher surfen im Internet

Das Surfen im Internet ist schon eine faszinierende Sache, damit es aber auch morgen noch Spaß macht, sind einige wichtige Sicherheitsregeln zu beachten. Wir beziehen uns hier auf die Ausführungen der Arbeitsgemeinschaft Kinder- Jugendschutz, Landesstelle Nordrhein-Westfalen e. V.:

  • Gib niemandem im Internet Deine Adresse, Deine Telefonnummer oder die Adresse Deiner Schule, ehe Du mit Deinen Eltern oder einer anderen Vertrau ensperson darüber gesprochen hast.
  • Schicke niemandem Dein Bild.
  • Gib keine Informationen über andere Menschen, z. B. Deine Eltern, Deine Geschwister oder Freunde weiter, ehe Du sie gefragt hast, ob es ok ist.
  • Gib keine Kreditkartennummern weiter und erzähle nichts über Geld.
  • Triff Dich nie allein mit jemandem, den Du im Internet kennengelernt hast. Sprich vorher mit Deinen Eltern oder einer anderen Vertrauensperson.
  • Wenn Du Dich mit jemandem triffst, tu das immer an einem öffentlichen Ort, z. B. einem Café oder dem Jugendzentrum. Es reicht nicht, wenn Du einen Freund oder eine Freundin mitnimmst. Beim ersten Treffen sollte unbedingt ein Erwach sener dabei sein.
  • Bleib nicht in Chat-Rooms, in denen über Dinge gesprochen wird, die Dir seltsam vorkommen, die unangenehm oder peinlich sind, Dir Angst machen. Wenn Du ein komisches Gefühl hast, trau diesem Gefühl und erzähle jemandem davon.

Wenn Jugendliche negative Erfahrungen im Web machen, z.B. Opfer von Hass- oder Mobbing-Aktionen sind, ist es ihnen oft unangenehm, mit Erwachsenen darüber zu sprechen. juuuport ist eine Internet-Plattform, auf der jugendliche Scouts anderen Jugendlichen bei ihren Problemen im Web zur Seite stehen. Auf juuuport haben Jugendliche die Möglichkeit, Lösungen selbständig und gemeinsam mit Gleichaltrigen zu erarbeiten. Im Forum von juuuport können sich Jugendliche über ihre Probleme im und mit dem Web austauschen und gegenseitig Tipps und Hinweise geben. Wenn Jugendliche wegen „Cyber-Mobbing“ oder durch unerwartete Konfrontation mit negativen Web-Inhalten persönliche Hilfe brauchen, erhalten sie diese in der Beratungsstelle von juuuport. Die Scouts geben Tipps und informieren die Jugendlichen über Hilfe- und Beratungsmöglichkeiten. Ausgebildet durch psychologische, juristische und medienpädagogische Fachkräfte sind die Scouts ehrenamtlich tätig. Auf juuuport werden auch aktuelle Informationen zu Problembereichen im Web veröffentlicht: unter der Rubrik „Thema des Monats“ oder im Wiki.

Umgang mit dem Handy

Um eine möglichst hohe Sicherheit in mobilen Netzen zu erreichen, sind folgende Tipps zu beachten:

  • Achte genau darauf, welche Daten Du weitergibst.
  • Notiere die Seriennummern Deiner Geräte.
  • Leite keine Porno- und Gewaltvideos weiter.
  • Vorsicht bei Lockanrufen und -sms.
  • Kreativität spart Kosten: Klingeltöne selber machen!
  • Achte auf die Tastensperre.
  • Nutze keine Angebote, deren Kosten Du nicht überschauen kannst.
  • Auch mobile Geräte können sich Viren und Würmer einfangen.

Diese Tipps findet ihr auf der Internetseite Handysektor, deren Besuch wir euch empfehlen.

Vorsichtig chatten! Spickzettel für Jugendliche

Check den Chat!

  • Wird man beschimpft und beleidigt?
  • Gibt es Moderatoren?
  • Wie ignoriert man nervige Chatter?
  • Wie hole ich Hilfe?

Sei misstrauisch!

Am anderen Ende sitzt vielleicht ein Mensch, der üble Absichten hat und Dein Vertrauen missbrauchen will. Gib nicht zuviel Persönliches preis!

Denk Dran!

  • Adresse und Telefonnummer nicht weitergeben!
  • Nutze Fantasienamen! Alter und Name nicht durch Nick oder E-Mail-Adresse verraten!
  • In großen Chats wird man häufig angemacht!
  • Mit Fremden nicht gleich flüstern!
  • Wenn Dir jemand Bilder schicken will, sind sie häufig pornografisch. Nicht ermutigen!
  • Triff Dich nie mit Älteren! Geh nicht allein zu Treffen mit Chat-Partnern!

Tu was!

  • Kommt´s Dir komisch vor: Sag, Du bist in der Schule oder Deine Eltern kommen gerade heim.
  • Wird´s Dir unangenehm: Beende den Dialog! Bitte den Moderator um Hilfe!
  • Fühlst Du Dich bedrängt: Sag Deinen Eltern Bescheid, damit sie den Chatter anzeigen!

Meistens ok!

  • Fragen zu Hobbys, Alter, Wohnregion (nicht genauer Wohnort), Haustiere oder Sport.
  • Bist Du oft hier? Wie siehst Du aus? Was hast Du heute gemacht?

Nicht ok!

  • Bist Du allein? Wissen Deine Eltern, dass Du chattest? Hast Du ein Handy?
  • Ich bin Dir hoffentlich nicht zu alt. Ich bin 43. Schlimm? Das macht doch nichts, dass Du erst 14 bist, wichtig ist nur, wie gut man sich versteht.
  • Darf ich Dir mal eine persönliche Frage stellen? Zu persönlich/intim? Sei ruhig offen! Ich mache… Schlimm? Wenn ich Dir das sage, gehst Du bestimmt aus dem Chat.
  • Was hast Du an? Und darunter? Hast Du schon Brüste? Welche Körbchen größe? Hast Du schon einen Freund? Hattest Du schon etwas mit einem Jungen?
  • Lust auf Privat-Chat/CS/TS/ein Realtreffen? Hast Du msn oder netmeeting? Ich mache nichts, was Du nicht willst. Das wird Dir auch gefallen. Macht doch jeder, aber keiner redet drüber.

Geh‘ auf Nummer sicher!

www.yamchatter.de
Ignorieren: mit /ig (Chattername)
Sich beschweren: Beschwerdeformular

www.virtuellewelt.de
Ignorieren: mit Rechtsklick und mute
Sich beschweren: bei den Scouts und Wizards

www.lizzynet.de (für Mädchen)
Sich beschweren: bei der Redaktion

www.diddl.de
Ignorieren: Button neben jedem Nick
Sich beschweren: Button Rufe-Op

www.kwick.de
Ignorieren: Button neben jedem Nick
Sich beschweren: Button neben jedem Nick

Computerspielsucht

Auf der Webseite Schau hin! gibt es eine Vielzahl alltagstauglicher Tipps für Eltern, um ihre Kinder im Umgang mit Medien zu stärken.