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Recycling mal anders

Die SchülerInnen der fünften Klassen haben sich in diesem Jahr im Kunstunterricht auf ihre ganz eigene Weise mit dem Thema der Nachhaltigkeit beschäftigt.

Aufgabe war es, aus den Überresten des heimischen Papp- und Plastikmülls einen „fantastischen Raum“ zu schaffen. Mithilfe von Heißkleber und Farbe machten sich die jungen ArchtiktenInnen ans Werk. Herausgekommen sind dabei experimentelle Bauten, die dem architektonischen Einheitsbrei hierzulande den Kampf ansagen und unsere Umwelt auf doppelte Weise verbessern könnten. Vom Wohn- und Ferienhaus über eine Spa-Anlage bis hin zum Kraftwerk, alles schufen die Fünftklässler mithilfe ihrer Fantasie und dem, was zuhause normalerweise in der Tonne landet.

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Künstlerische Preisträger im Dreierpack

Auch im diesem Jahr wurden wieder junge Künstler vom Gymnasium am Bötschenberg im diesjährigen 46. internationalen Jugendwettbewerb „jugend creativ“ für ihre Kreativität und ihr künstlerisches Können ausgezeichnet.
Victoria Grabow (2. Platz), Justin Ruhenstruck (3. Platz) und Thalia Venske (4. Platz) aus der 7 b überzeugten die Jury mit ihren tollen, kreativen und spannenden Bildern und Collagen zu dem Thema „Helden und echte Vorbilder. Wer inspiriert dich?“.

Helden gibt es überall. Wer kennt sie nicht? Batman, Superman, Iron Man, Catwoman und viele mehr.
Aber gibt es auch echte Helden? Wer ist das und wo findet man diese?
Eigentlich braucht man da nicht lange suchen, sondern man schaut sich um und findet Menschen, die einem ganz nahe sind. Wie z.B. die eigene Familie. Thalia fotografierte ihre Familie und jeder bekam gezeichnete Superkräfte – je nach Eigenschaften und Charakter. Victoria fotografierte ihre Nachbarin, die sich intensiv für Flüchtlinge einsetzt, ihnen hilft und sie unterstützt und durch ihr z.B. soziales Engagement eine Heldin für Victoria ist. Und für Justin gibt es einen Sänger, der ihn durch seine Texte inspiriert bzw. seine Aussagen und Ansichten in seinen Texten zu einem realen Helden werden lässt. Diesen hat er in einer ganz tollen Zeichnung im Profil dargestellt.

Stellt sich die Frage: Was ist heldenhaft? Wer ist ein Held und wie definiert man diesen für sich?
Im Kunstunterricht diskutierte die gesamte Klasse über diese Fragestellungen und stellte fest, dass es viele „normale“ Menschen sind bzw. gibt, die Heldenhaftes tun. Im Alltag, in ihrem Beruf und in ihrer Freizeit.
Schön, dass es noch solche Vorbilder und echte Helden gibt – auch wenn sie nicht „wirklich“ fliegen können, uns aber ständig und überall umgeben.

Herzlichen Glückwunsch an euch drei Gewinner!!
Ein herzliches Dankeschön geht auch an die gesamte 7 b für eure kreativen und tollen „heldenhaften“ Bilder!

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Gelungene Vernissage – GaBöART, die Zweite

Man nehme verschiedene talentierte Künstler, deren interessante Kunstwerke, einen wunderbaren Raum und es entsteht eine spannende GaBöART-Vernissage, die Zweite im Pferdestall in Helmstedt.
Am 15.03.2016 konnten Kunstinteressierte sowie Freunde, Eltern, Geschwister und Mitschüler den Querschnitt des künstlerischen Schaffens von Schülerinnen und Schülern aus den unterschiedlichsten Klassenstufen bestaunen. Aber nicht nur Bilder, wie z.B. Collagen zu dem Thema „Stadt“, perspektivische Stadtbilder und Bilder zu den Themen „Emotionen und Kinderbildnis“, auch Fotobücher zum dem Thema „Meine Stadt – Stadtansichten“ und Plastiken zum Thema „Bild des Menschen“ sind ausgestellt. Architekturmodelle sowie ein selbst geschneidertes Kleid von Janrick Kalberlah gaben ebenfalls bei der Eröffnung jede Menge Anlass für Gespräche.

Video: KStudio

Zu Beginn der Vernissage führten Elisa und Aleyna aus der E4 die Gäste und Freunde durch das vielfältige und interessante Programm. Sie wurden dabei durch „kunstvolle Worte“ von Frau Hopfgarten-Schröder unterstützt. Es gab ebenso verschiedene Kurzszenen von Lea F., Inka, Corinna, Talal, Jessica und Katharina aus der E4, die das Thema Kunst sehr gelungen und auf eine gewisse ironische Art dargestellt haben, die beiden Live-Lyriker Josi und Conrad aus der Oberstufe, die zu einem Bild, welches im Kunstunterricht besprochen wurde, kreative Texte verfassten und diese berührend präsentierten sowie eine moderne Tanzinterpretation der Odile aus Tschaikowskys „Schwanensee“ von und mit Jenny Langenheim. Herr Fischer rundete den Abend durch seine Musik wunderbar ab. Die Band „Fish & Chips“ war leider nicht zu hören und zu sehen, da diese aus gesundheitlichen Gründen ausgefallen ist.

Nach diesem künstlerischen und vielschichtigen Programm konnten Gespräche über die einzelnen Kunstwerke geführt werden und für die kulinarische und sehr leckere Stärkung währenddessen und zwischendurch sorgte der Oberstufenkunstkurs.

Es war eine sehr schöne, spannende und gelungene Vernissage, die wieder einmal das tolle Engagement und das künstlerische Talent der Schülerinnen und Schüler in und außerhalb der Schule zeigt und dass „Kunst jeglicher Art“ verbinden kann.

Ein großes DANKESCHÖN geht daher an alle Künstler, die ihre Kunstwerke zur Verfügung gestellt haben, diesen tollen Abend mitgestaltet haben und an den Pferdestall, dass wir erneut eine „kunstvolle Begegnung“ geschaffen haben sowie an den Schulförderverein für seine Unterstützung.

Die interessanten Kunstwerke sind noch bis zum 28.04.2016 im Pferdestall zu bestaunen!

 

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Stadt – Mensch – Kunstexkursion

Was macht eine Stadt aus? Sind es die Gebäude, die Plätze oder die Menschen? Wie nehme ich den Raum, denn Innen- und auch Außenraum war? Was passiert mit alten Gebäuden? Welche Beziehung entsteht zwischen Individuum und Architektur?

Diesen und weiteren interessanten Fragen ging der Kunstkurs nach, als sie zusammen mit ihrer Kunstlehrerin den Kehrwiederturm in Hildesheim besuchten. Passend zum Semesterthema „Mensch und Stadt“ entdeckten sie neue Ansichten, Einblicke und Blickwinkel zu diesem Thema. Unter dem Titel der Ausstellung Die unsichtbare Stadt wurde u.a. gezeigt, was eine Stadt über die Ansammlung von Häusern und Straßen hinaus ausmacht; Dies können z.B. Klänge, Bräuche, Atmosphären, Geschichte und Geschichten sein.

Die Künstlergruppe Societät Hildesheim zeigte Einblicke in ihre „Profane Pilger Tour“, die sie durch die niedersächsische Provinz per Wohnmobil machte. Gespräche mit z.B. Bewohnerinnen, verschiedene Nachrichten per sms, Fotos, Zeichnungen, Karten, Videos und subjektive Eindrücke bildeten die Grundlagen der Ausstellung. Es entstand eine Geschichte von architektonischer Anlage und aktueller Nutzung, wobei diese zum Teil in einem absurden Verhältnis zueinander standen.

Andreas Bunte hinterfragte mit seiner Filminstallation „Welt vor der Schwelle“ die ideologische Beschaffenheit der religiösen Architektur in Deutschland nach dem Unheil des Zweiten Weltkrieges.

Diesen subjektiven Eindrücken und Darstellungen begegneten die Schülerinnen und Schüler in einem praktischen, performativen Experiment: Wie wird Raum u.a. wahrgenommen? Wie wird die Wahrnehmung durch Auge, Ohr, Tastsinn beeinflusst und gelenkt? Die eigenen Erfahrungen durften als „ästhetischer Erfahrungstext“ per sms an den „virtuellen Raum“, eine Person außerhalb des Kehrwiederturms, geschickt werden. Die Reaktionen darauf waren ebenfalls sehr spannend.

Es war eine sehr interessante, aufschlussreiche und „mal andere“ Kunstexkursion in einem sehr spannenden Kehrwiederturm, der sicherlich ganz viel „Stadt-Geschichte(n)“ in sich trägt.

Herzlichen Dank an den Kunstkurs, der sich ganz mutig auf diese „performative Kunstbegegnung“ eingelassen hat und an das tolle Kunstverein-Team, das uns mit ihren tollen und spannenden Ideen neue Blickwinkel aufgezeigt hat.

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Der Erzählkunst auf der Spur

Erzählenswert sind die kurzen, aber sehr spannenden Geschichten der Klasse 6 b, die sie zu ihren gedruckten Bildern in ihrem Kunstunterricht geschrieben und erzählt haben.
Aber wie genau erzählt man diese bzw. wie kann man Geschichten spannend und lebendig, mitreißend und gefühlvoll erzählen?
Nicht nur das Gestalten eines Bildes, sondern auch das Erzählen einer Geschichte ist eine Kunst für sich.
Dieses Phänomen der Erzählkunst konnte die Klasse 6b außerhalb des Kunstunterrichtes in Esbeck kennen lernen und entdecken.
Die Erzählkünstlerinnen Dorothea Nennewitz und Kathleen Rapport entführten die Klasse 6 b in eine spannende und fantastische Welt der Geschichten. Sie erzählten Märchen von Völkern aus der Sowjetunion und aus dem Großraum der Mongolei. Die Schüler lernten somit nicht nur etwas über die verschiedenen Märchenwelten und Kulturen kennen, sondern sie sammelten auch visuelle und taktile Eindrücke von einer Jurte, in der sie den Geschichten lauschten. Fakten und Wissenswertes über und zur einer Jurte, einem traditionellem Zelt der nomadischen Völker, wurden gemeinsam erarbeitet und präsentiert.
Bevor die Schüler in Kleingruppen eigene Geschichten entwickeln und sich ausdenken konnten, wurden zum „Aufwärmen“ Erzählspiele und Übungen gemacht, um sich der mündlichen Erzählkunst anzunähern. Die eigenen Geschichten erzählten die jeweiligen Gruppen in der sehr gemütlichen Jurte und somit außergewöhnlichen Atmosphäre.
Zwischendurch gab es eine kulinarische Stärkung, die auf dem Ofen, dem Zentrum des Innenraumes, zubereitet wurde sowie warmen Tee.

Mit vielen neuen Erkenntnissen und Eindrücken ging es wieder zurück nach Helmstedt:

„Ich fand unseren Ausflug nach Esbeck sehr spannend. Ich fand es interessant, dass wir viel über die Jurte erfahren haben und wir selbst in sein durften. Uns wurden dort tolle Geschichten erzählt. Diese wurden sehr gut erzählt. Alle haben zugehört.“

„Wir durften uns zusammen anhand von Bildern eine Geschichte überlegen und ausdenken und in der Jurte erzählen. Das war cool, denn es hat sehr viel Spaß gemacht.
Ich würde so etwas wieder machen und kann es nur weiter empfehlen.“

„Ich fand es gut, weil die Erzählkünstlerinnen viele schöne und lustige Erzählspiele mit uns gemacht haben. Sie haben auch ganz toll auf z.B. Zurufe von uns reagiert bzw. diese mit in die Geschichten eingebunden.“

„Es war auch toll, wie die Erzählkünstlerinnen sich die Geschichten merken konnten!“

„Das Essen war sehr lecker und die Geschichten, die uns erzählt wurden, waren sehr interessant. Vielen Dank.“

Vielen lieben Dank liebe Frau Nennewitz und liebe Frau Rapport für diese bemerkenswerte „Erzählkunst“, die damit verbundene Bereicherung für uns und die spannenden Momente! Und herzlichen Dank an die 6 b für euer kreatives Engagement und eure tollen Geschichten!

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Künstlerisches und soziales Engagement der Klasse 9a ausgezeichnet

Das Förderprogramm Demokratisch Handeln hat die 25. bundesweite Ausschreibung mit dem Wettbewerb „Gesagt. Getan. 2014“ abgeschlossen. In der Ausschreibung wurden Projekte mit einer großen Themenvielfalt und vielen innovativen Arbeitsformen dokumentiert. Allen Projekten ist gemeinsam, dass sich Lernen und Handeln, Engagement und Wertebildung für die Demokratie miteinander verbindet.

Die insgesamt 268 eingereichten Beiträge eröffnen vielseitige und originelle Projekte und Praxismöglichkeiten, in denen engagierte Kinder und Jugendliche gemeinsam zeigen, welche Möglichkeiten für demokratisches Handeln bestehen können und wie lebendig und ergiebig ein gemeinsames Miteinander sein kann.

Dies zeigten auch die Schüler der 9a in ihrem Projekt „Kunst macht mobil – Lieblingsorte“.

Überzeugt von der Tatsache, dass Kunst ein Weg ist, sich über Lebenssichtweisen, Erlebnisse und Erfahrungen auszutauschen, gestaltet die Klasse 9a zusammen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Seniorenheims „Helfende Hände“ wunderbare künstlerische Begegnungen und zeigte die verschiedenen kreativen, interessanten und tollen Kunstwerke in einer Vernissage im Kaffee Klatsch in Helmstedt.

Es war ein intensives, spannendes, kreatives sowie wertvolles Projekt zwischen „Jung und Alt“! Nochmals vielen Dank, liebe 9a und auch ein herzliches Dankeschön an die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheims!

Junger Künstler erlangte ersten Platz beim Jugendkreativwettbewerb

„Immer mobil – immer online. Was bewegt dich?“ war das Thema des diesjährigen 45. Internationalen Jugendwettbewerbs 2014/2015 der Volksbank.

Mobilität ist nicht nur zu einem Grundzustand unserer Gesellschaft geworden, sondern bedeutet auch Beweglichkeit im Sinne von Veränderungs- und Wandlungsfähigkeit. Mit den digitalen Medien erfährt Mobilität eine ganz neue Dimension. Das Internet und die modernen Kommunikationsgeräte überwinden räumliche Distanzen und bringen Menschen zusammen, zeigen Orte, an denen sich Menschen befinden und nehmen einen mit auf interessante Reisen, die zeigen können, was Menschen sehen, erleben und was sie bewegt.

Mit „einem Klick“ zeigte auch Solly Ludewig eine unbekannte neue Welt, die er in einer fiktiven Reise entdeckte. Es ist eine fantastische Welt mit neuen Kontinenten, die mit ihren neuen Namen Kontraste aufweisen. Denn auch Mobilität, gerade die Mobilität der digitalen Medien, bringt immer zwei Seiten mit sich.

In Anlehnung an die Künstlerin Francesca Berrini, die sich mit „Kartenkunst“ beschäftigt hat, kreierte Solly eine interessante unbekannte Welt, die aus einzelnen Kartenelementen collagiert wurde. Verschiedene Karten dienten als Ausgangsmaterial und Inspirationsquelle für eine neue Welt bzw. ein neues Kartenbild. Dieses wurde „online“ aus der Vogelperspektive während der fiktiven Reise festgehalten und gezeigt. Vorab wurden Karten zerschnitten und in einer sehr genauen Arbeitsweise zu etwas Neuem mit spannenden „Kontinent“-Formen zusammengesetzt. Einfach faszinierend!

Herzlichen Glückwunsch, lieber Solly, zu deinem 1. tollen Platz und deiner spannenden neuen Welt! Vielen Dank, dass du uns auf deine Reise mitgenommen hast!

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Musisch-künstlerischer Protest aus aktuellem Anlass

Letzte Woche haben wir mit „GaBöART“ noch eine fulminante Ausstellungseröffnung gefeiert, heute am Di (24.03.) sehen wir uns gezwungen die Bilder der Galerie am GaBö in Müllsäcke zu verbannen. Anlass sind die mit der Umstellung auf G9 durch das Kultusministerium geplanten Stundenkürzungen, welche die musisch- künstlerischen Fächer empfindlich treffen wird.
(Nachzulesen unter mk-mail.nibis.de/m303a/2015-entwurf-vo-go.pdf

Erfolgreich haben wir es in den letzten Jahren am GaBö geschafft alle drei Bereiche (Kunst, Musik und Darstellendes Spiel) auszubauen und zu etablieren. Zahlreiche Projekte, Aktionen und Präsentationen bereicherten bisher unser Schulleben.

Die geplanten Kürzungen führen dazu, dass kulturelle Bildung immer mehr an Bedeutung verliert und wir als Schule unserem Bildungs- und Erziehungsauftrag nur noch in eingeschränkter Weisen nachkommen können, ja selbst das das Schulleben nachhaltig verändert werden kann.

Kürzungen sind nicht nur in der SEK I vorgesehen, sondern auch in der Einführungsphase in Jahrgang 11. Kunst, Darstellendes Spiel und Musik sollen künftig ZUSAMMEN mit nur noch ZWEI Stunden ausgestattet werden. Was das für die Profilwahl in der Oberstufe bedeutet, kann sich jeder vorstellen.

Gegen diese Kürzungen in den musisch-künstlerischen Fächern läuft derzeit eine Online-Petition, die von den drei Fachverbänden der musisch-künstlerischen Fächer ausgeht.

Bitte beteiligen Sie sich / Bitte beteiligt euch doch, um das kulturelle Leben an unserer Schule auch in Zukunft in seiner Vielfalt zu erhalten und für unsere Schülerinnen und Schüler ein ausgewogenes Bildungsangebot zu sichern.

Die Petition läuft nur noch bis zum 7.04.2015.
Link zur Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/g9-zulasten-der-maecher-nicht-mit-unsd

Möglicherweise können wir gemeinsam das Kultusministerium noch zum Umdenken bewegen.

Danke für Ihre / Eure Unterstützung.

Die Fachgruppen Kunst, Musik und Darstellendes Spiel

Klasse Auftakt der „GaBöART“ – noch bis zum 30.04. zu sehen

Am Dienstag (17.03.2015) Abend war der Pferdestall in Helmstedt gut besucht, selbst ehemalige Schüler nahmen die Vernissage als Anlass, mal wieder vorbei zu schauen. Gleich zu Beginn sorgte die Schulband „Nameless“ für super Stimmung. In den Grußworten durch Frau Hopfgarten- Schröder wurden namhafte Künstler wie Paul Klee und Pablo Picasso zitiert und die Frage „Was ist Kunst“ aufgeworfen.

Dass unter Kunst nicht nur die bildende Kunst zu verstehen ist, wurde schnell durch die Musik von Nameless deutlich. Sie rockten den Stall und zauberten allen ein Lächeln ins Gesicht. Die selbstinszenierten Szenen des Darstellenden Spiels der Klasse E3, einmal eine „Kunstexpertenrunde“ und eine Textperformance, erhielten mehrfachen Szenenbeifall. Die eigens für die Ausstellung choreografierte Tanzperformance von Jennifer und Josefine Langenheim war spektakulär (mit akrobatischen Elementen) und Körperästhetik pur. Und bei dem neuen Text von Yasmin Krüger blieb so manchem Zuhörer auch mal das Lachen im Halse stecken, was jedoch durchaus beabsichtigt war. Ein fulminanter Auftakt der „GaBöART“!

In den Räumen des Pferdestalls wirkten die Kunstwerke aus den verschiedensten Jahrgangsstufen nun für sich. Zu entdecken gab es auch hier Einiges. Plakatgestaltungen, Fotografische Arbeiten (Landschaft, Emotionen), Designentwürfe (Stühle), Collagen (phantastische Räume), impressionistische Studien und Konstruktionen hängen in Rahmen an den Wänden, die Skulpturen und Architekturmodelle konnten auf den Tischen entdeckt werden. Erstaunlich, dass alle Werke im Rahmen des Kunstunterrichts entstanden sind. Leider konnten, aufgrund des Platzes, nicht alle sehenswerten Werke im Pferdestall ausgestellt werden und so gibt es einen „GaBöART“ Teil Zwei, im Mittelflur des Gymnasiums am Bötschenberg. Auch hier lohnt sich ein Besuch!

Ein tolles, vielfältiges Programm zur Eröffnung in den sehr stimmungsvollen Räumen des Pferdestalls! Besucht werden kann die Ausstellung noch bis zum 30.04.2015 in den Öffnungszeiten des Pferdestalls. Ein paar weitere Fotos von der Vernissage gibt es auf der Facebockseite des Pferdestalls. Ruhig mal reinschmökern 😉

Ein großes Dankeschön nochmals an alle Künstler/innen der bildenden, musikalischen, theatralen, tänzerischen und lyrischen Kunst, den Moderatorinnen Sarah und Rümeysa, den fleißigen Helfer/innen (insbesondere Lisa!), dem Team vom Pferdestall und dem Schulförderverein, der die Werbung für die GaBöART erst möglich machte.

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Künstlerin hautnah erleben

„Eigenleben“ Was bedeutet dieser Titel? Was für Kunstwerke verbergen sich hinter dieser Ausstellung? Und wer ist Kati Hollstein?
Diesen Fragen konnten die Schüler der E1 und E4 im Pferdestall nachgehen, indem sie die Künstlerin Kati Hollstein in einem spannenden Künstlergespräch kennenlernen und ihre sehr interessanten Kunstwerke von ganz nahe betrachten konnten.
Die selbständige Grafik-Designerin (M.A. Communication Arts/Visuelle Kommunikation) aus Braunschweig stellte Plakate, Illustrationen und Poster aus und verriet uns nicht nur etwas über ihre Mischtechniken (z.B. Kratztechniken), sondern auch ihre Inspirationsquellen, Deutungen ihrer Bilder und die dazugehörigen Geschichten.
Passend zum aktuellen Thema im Kunstunterricht „Bild des Menschen-Menschendarstellung“ erzählte sie über ihr Projekt „El Excéntrico“. Die Bilder zeigen einige Exzentriker, die ihre Unangepasstheit ausleben, ihrer Leidenschaft nachgehen – ganz egal, wie komisch diese sein kann oder was die Gesellschaft von ihnen denkt. Es sind sehr ausdrucksstarke Darstellungen von verschiedenen Persönlichkeiten, die zum genaueren Betrachten und Staunen einladen.

Es war ein sehr intensives, spannungs- und aufschlussreiches Künstlergespräch sowie eine wunderbare künstlerische Begegnung außerhalb des Kunstunterrichtes.

Vielen herzlichen Dank liebe Kati Hollstein für deine Zeit und inspirierenden Kunstwerke und dass wir deine Kunst einmal ganz nahe erleben durften!

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Premiere GaBöART

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Erstmalig wird ein Querschnitt des künstlerischen Schaffens von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums am Bötschenberg gezeigt. Die Arbeiten aus den Bereichen Grafik, Malerei, Fotografie, Skulptur, Design, Architektur und Film stammen aus den verschiedensten Klassenstufen und sind alle im Kunstunterricht entstanden. Die verschiedenen Themen, wie z.B. Raum, werden durch unterschiedliche Techniken, wie z.B. Konstruktionszeichnungen und Modellbau, dargestellt. Der künstlerische Querschnitt zeigt beispielhaft die kreative Seite verborgener Talente, die ihrer Fantasie stets freien Lauf lassen.

Diese künstlerische Vielfalt ist vom 17.03. bis zum 30.04.2015 im Pferdestall zu sehen.

Auftakt der Ausstellung wird am 17.03.2015 um 18 Uhr sein. Dabei sind nicht nur die Kunstwerke der Schülerinnen und Schüler zu bestaunen, sondern auch die Schülerband „Nameless“, eine Theaterperformance der Einführungsphase E3 und die Nachwuchspoetin Yasmin Krüger.

Ihr seid und Sie sind herzlich eingeladen zu der vielfältigen und spannenden ART – GaBöART.

Inklusion und Typografie ergeben zusammen eine spannende Vernissage

Die Ausstellung „Typografische Inklusion“ ist eine vielfältige und zugleich interessante künstlerische Auseinandersetzung und Bereicherung zu der viel diskutierten Thematik Inklusion.

Den Auftakt der Vernissage bildete ein Text von Julia Herzog mit der Leitfrage „Was ist Inklusion?“. Die Frage wurde u.a. durch eine sehr spannende Inszenierung des Darstellenden Spiel Kurses beleuchtet. Dabei wurde die Problematik ganz wunderbar aufgegriffen und umgesetzt. Eine Antwort auf die Frage „Was ist Inklusion?“ gab Yasmin Krüger mit ihrem Text „Das ist Inklusion“. Schockierend ehrlich, emotional und sogleich sehr ernsthaft griff sie einige Auffassungen vom „PERFEKTsein“ auf und brachte ihre Meinungen textsicher auf den Punkt.

So brachten nicht nur diese sehr ergreifenden Fragen, Antworten und Inszenierungen Anstöße zum Nachdenken mit sich, sondern auch die verschiedenen Kunstwerke stellen Fragen an den Betrachter und weisen auf unterschiedlichste Art und Weise auf die Thematik Inklusion hin.

Wer ist schon perfekt? Was bedeutet ein Miteinander statt ein Nebeneinander? Wie funktioniert Inklusion wirklich im Alltag?

Herzlichen Dank an die kreativen Oberstufenschüler, die sich diesen Fragen gestellt und sich dieses wichtige Thema bewusst gemacht haben und für die tollen, künstlerischen sowie beeindruckenden Antworten!

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