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E3-Exkursion nach Berlin-Hohenschönhausen

E3 im Stasi-Verhör

Die ganztägige Exkursion der E3 nach Berlin – Hohenschönhausen begann bereits in den frühen Morgenstunden.

Um 10Uhr erreichten wir schließlich die Gedenkstätte, ein ehemaliges Gefängnis für politische Häftlinge in der DDR. In diesem Gebäude erfuhren wir, aufgeteilt in zwei Arbeitsgruppen, über Formen des politischen Extremismus, darunter der linksmotivierte, die DDR prägende, Leninismus – Marxismus, die SED-Diktatur sowie den Aufbau der Staatssicherheit und über das Leben der Opposition in der „demokratischen“ Republik. Den Höhepunkt bildete die Führung über das Gelände der Haftanstalt, die auf den Karten der DDR nicht verzeichnet gewesen ist. Die Abläufe innerhalb des Gefängnisses wurden nähergebracht. Verschiedene Formen von Gefangenenzellen wurden besichtigt. Zudem wurde man mit Einzelschicksalen der Häftlinge konfrontiert, indem u.a. die angewandten Verhörmethoden der „Stasi“ vorgestellt wurden.

Insgesamt ist die Exkursion positiv zu bewerten und als horizonterweiternder Tag weiterzuempfehlen.

 

Stadt – Mensch – Kunstexkursion

Was macht eine Stadt aus? Sind es die Gebäude, die Plätze oder die Menschen? Wie nehme ich den Raum, denn Innen- und auch Außenraum war? Was passiert mit alten Gebäuden? Welche Beziehung entsteht zwischen Individuum und Architektur?

Diesen und weiteren interessanten Fragen ging der Kunstkurs nach, als sie zusammen mit ihrer Kunstlehrerin den Kehrwiederturm in Hildesheim besuchten. Passend zum Semesterthema „Mensch und Stadt“ entdeckten sie neue Ansichten, Einblicke und Blickwinkel zu diesem Thema. Unter dem Titel der Ausstellung Die unsichtbare Stadt wurde u.a. gezeigt, was eine Stadt über die Ansammlung von Häusern und Straßen hinaus ausmacht; Dies können z.B. Klänge, Bräuche, Atmosphären, Geschichte und Geschichten sein.

Die Künstlergruppe Societät Hildesheim zeigte Einblicke in ihre „Profane Pilger Tour“, die sie durch die niedersächsische Provinz per Wohnmobil machte. Gespräche mit z.B. Bewohnerinnen, verschiedene Nachrichten per sms, Fotos, Zeichnungen, Karten, Videos und subjektive Eindrücke bildeten die Grundlagen der Ausstellung. Es entstand eine Geschichte von architektonischer Anlage und aktueller Nutzung, wobei diese zum Teil in einem absurden Verhältnis zueinander standen.

Andreas Bunte hinterfragte mit seiner Filminstallation „Welt vor der Schwelle“ die ideologische Beschaffenheit der religiösen Architektur in Deutschland nach dem Unheil des Zweiten Weltkrieges.

Diesen subjektiven Eindrücken und Darstellungen begegneten die Schülerinnen und Schüler in einem praktischen, performativen Experiment: Wie wird Raum u.a. wahrgenommen? Wie wird die Wahrnehmung durch Auge, Ohr, Tastsinn beeinflusst und gelenkt? Die eigenen Erfahrungen durften als „ästhetischer Erfahrungstext“ per sms an den „virtuellen Raum“, eine Person außerhalb des Kehrwiederturms, geschickt werden. Die Reaktionen darauf waren ebenfalls sehr spannend.

Es war eine sehr interessante, aufschlussreiche und „mal andere“ Kunstexkursion in einem sehr spannenden Kehrwiederturm, der sicherlich ganz viel „Stadt-Geschichte(n)“ in sich trägt.

Herzlichen Dank an den Kunstkurs, der sich ganz mutig auf diese „performative Kunstbegegnung“ eingelassen hat und an das tolle Kunstverein-Team, das uns mit ihren tollen und spannenden Ideen neue Blickwinkel aufgezeigt hat.

Fotos

Zu Besuch in der VfL-Fußballwelt

Am 16.10.2015 besuchte die Klasse 7b die Fußballwelt, eine interaktive Ausstellung des VfL-Wolfsburg direkt neben der Volkswagen Arena. Die Schülerinnen und Schüler absolvierten dabei einen Workshop zum Thema „Erfolg und Misserfolg – das Leben eines Fußballstars“.

Zu Beginn diskutierten die Teilnehmer zunächst, was Erfolg und Misserfolg sowohl im Sport als auch im Leben bedeuten kann. Dabei kamen die vielfältigen Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler sowohl in Bezug auf die Schule als auch die diversen Sportarten, in denen sie aktiv sind, zum Tragen. Im Anschluss dachten sie sich in Kleingruppen eine Geschichte aus, in der sowohl Erfolg als auch Misserfolg eine Rolle spielte – erwartungsgemäß spielte die Mehrzahl der Geschichten in der Welt des Sports.

Nachdem die Schülerinnen und Schüler aus ihrer Idee eine Art Drehbuch verfasst hatten, konnten sie mit vom VfL bereitgestellten Tablets die interaktive Ausstellung unsicher machen und versuchen, ihre Geschichte durch Fotos darzustellen. Im Anschluss verwendeten sie die auf den Tablets installierte Software, um aus den Fotos einen kurzen Comic zu erstellen, den sie daraufhin den anderen Teilnehmern des Workshops vorstellen konnten.

Da die Schülerinnen und Schüler sehr konzentriert gearbeitet hatten, konnten sie vor der Rückfahrt noch eine Dreiviertelstunde die interaktive Ausstellung in Ruhe besuchen und sich mit den vielfältigen und sehr interessanten Ausstellungsstücken beschäftigen.

Fotos

Comics

Der Erzählkunst auf der Spur

Erzählenswert sind die kurzen, aber sehr spannenden Geschichten der Klasse 6 b, die sie zu ihren gedruckten Bildern in ihrem Kunstunterricht geschrieben und erzählt haben.
Aber wie genau erzählt man diese bzw. wie kann man Geschichten spannend und lebendig, mitreißend und gefühlvoll erzählen?
Nicht nur das Gestalten eines Bildes, sondern auch das Erzählen einer Geschichte ist eine Kunst für sich.
Dieses Phänomen der Erzählkunst konnte die Klasse 6b außerhalb des Kunstunterrichtes in Esbeck kennen lernen und entdecken.
Die Erzählkünstlerinnen Dorothea Nennewitz und Kathleen Rapport entführten die Klasse 6 b in eine spannende und fantastische Welt der Geschichten. Sie erzählten Märchen von Völkern aus der Sowjetunion und aus dem Großraum der Mongolei. Die Schüler lernten somit nicht nur etwas über die verschiedenen Märchenwelten und Kulturen kennen, sondern sie sammelten auch visuelle und taktile Eindrücke von einer Jurte, in der sie den Geschichten lauschten. Fakten und Wissenswertes über und zur einer Jurte, einem traditionellem Zelt der nomadischen Völker, wurden gemeinsam erarbeitet und präsentiert.
Bevor die Schüler in Kleingruppen eigene Geschichten entwickeln und sich ausdenken konnten, wurden zum „Aufwärmen“ Erzählspiele und Übungen gemacht, um sich der mündlichen Erzählkunst anzunähern. Die eigenen Geschichten erzählten die jeweiligen Gruppen in der sehr gemütlichen Jurte und somit außergewöhnlichen Atmosphäre.
Zwischendurch gab es eine kulinarische Stärkung, die auf dem Ofen, dem Zentrum des Innenraumes, zubereitet wurde sowie warmen Tee.

Mit vielen neuen Erkenntnissen und Eindrücken ging es wieder zurück nach Helmstedt:

„Ich fand unseren Ausflug nach Esbeck sehr spannend. Ich fand es interessant, dass wir viel über die Jurte erfahren haben und wir selbst in sein durften. Uns wurden dort tolle Geschichten erzählt. Diese wurden sehr gut erzählt. Alle haben zugehört.“

„Wir durften uns zusammen anhand von Bildern eine Geschichte überlegen und ausdenken und in der Jurte erzählen. Das war cool, denn es hat sehr viel Spaß gemacht.
Ich würde so etwas wieder machen und kann es nur weiter empfehlen.“

„Ich fand es gut, weil die Erzählkünstlerinnen viele schöne und lustige Erzählspiele mit uns gemacht haben. Sie haben auch ganz toll auf z.B. Zurufe von uns reagiert bzw. diese mit in die Geschichten eingebunden.“

„Es war auch toll, wie die Erzählkünstlerinnen sich die Geschichten merken konnten!“

„Das Essen war sehr lecker und die Geschichten, die uns erzählt wurden, waren sehr interessant. Vielen Dank.“

Vielen lieben Dank liebe Frau Nennewitz und liebe Frau Rapport für diese bemerkenswerte „Erzählkunst“, die damit verbundene Bereicherung für uns und die spannenden Momente! Und herzlichen Dank an die 6 b für euer kreatives Engagement und eure tollen Geschichten!

Fotos

Künstlerin hautnah erleben

„Eigenleben“ Was bedeutet dieser Titel? Was für Kunstwerke verbergen sich hinter dieser Ausstellung? Und wer ist Kati Hollstein?
Diesen Fragen konnten die Schüler der E1 und E4 im Pferdestall nachgehen, indem sie die Künstlerin Kati Hollstein in einem spannenden Künstlergespräch kennenlernen und ihre sehr interessanten Kunstwerke von ganz nahe betrachten konnten.
Die selbständige Grafik-Designerin (M.A. Communication Arts/Visuelle Kommunikation) aus Braunschweig stellte Plakate, Illustrationen und Poster aus und verriet uns nicht nur etwas über ihre Mischtechniken (z.B. Kratztechniken), sondern auch ihre Inspirationsquellen, Deutungen ihrer Bilder und die dazugehörigen Geschichten.
Passend zum aktuellen Thema im Kunstunterricht „Bild des Menschen-Menschendarstellung“ erzählte sie über ihr Projekt „El Excéntrico“. Die Bilder zeigen einige Exzentriker, die ihre Unangepasstheit ausleben, ihrer Leidenschaft nachgehen – ganz egal, wie komisch diese sein kann oder was die Gesellschaft von ihnen denkt. Es sind sehr ausdrucksstarke Darstellungen von verschiedenen Persönlichkeiten, die zum genaueren Betrachten und Staunen einladen.

Es war ein sehr intensives, spannungs- und aufschlussreiches Künstlergespräch sowie eine wunderbare künstlerische Begegnung außerhalb des Kunstunterrichtes.

Vielen herzlichen Dank liebe Kati Hollstein für deine Zeit und inspirierenden Kunstwerke und dass wir deine Kunst einmal ganz nahe erleben durften!

Fotos

Exkursion zur Türkisch Islamischen Gemeinde in Helmstedt

Am Donnerstag, den 19.Februar, besuchten wir, der Religionskurs bestehend aus Schülern der E3 und der E4, die türkisch-islamische Gemeinde in Helmstedt. Gegen 9:15 machten wir uns gemeinsam mit unserer Lehrerin Frau Hahn auf den Weg in die Innenstadt Helmstedts. Im Voraus hatten wir uns bereits viele Gedanken über die Begegnung mit der türkisch-islamischen Gemeinde gemacht und uns viele interessante und kritische Fragen überlegt.

Anfang der Dritten Stunde trafen wir in dem vorerst unscheinbaren Haus ein. Empfangen hat uns Herr Torun, der sich später als Dolmetscher vorstellte. Den Respekt gegenüber des Korans stellten wir bereits im Flur fest, als wir gebeten wurden die Schuhe auszuziehen und die Handys auszuschalten. Wir wurden in den großen Gebetsraum gebracht, welcher mit Teppich ausgelegt war. Dort setzten wir uns alle in einen Halbkreis und hörten gleich aufmerksam den Worten des Vorbeters zu, der uns erst einmal über die Grundlagen des muslimischen Glaubens aufklärte. Danach waren wir an der Reihe um unsere Fragen zum Thema Islam und Terrorismus zu stellen, die uns in den letzten Wochen doch sehr beschäftigten. Uns war es trotz der ruhigen und freundlichen Stimmung sehr unangenehm die muslimischen Menschen mit dem Thema Terrorismus zu konfrontieren und ihnen Fragen dazu zu stellen. Aber Herr Torun und der Vorbeter gingen ruhig und sachlich auf alle Fragen ein und ließen keine aus. Die Unsicherheit verflog und wir wurden letztendlich sogar zu traditionellem Apfeltee und Gebäck eingeladen. Dort haben wir uns noch ein bisschen mit den Frauen der islamischen Gemeinde unterhalten. Sie stellten klar, dass alle Menschen gleich sind und Vorurteile ihr persönlich sehr nahe gehen. Am Ende lud uns Herr Torun ein, die Gemeinde erneut zu besuchen. Uns hat vor allem die Gastfreundschaft der muslimischen Menschen in der islamischen Gemeinde beeindruckt, die wir viel stärker erlebt haben als die Gastfreundschaft, die häufig in unserer Gesellschaft üblich ist. Wir haben uns sehr wohl gefühlt diese Gemeinde besuchen zu dürfen.

Einigen sind die Worte des Vorbeters im Gedächtnis geblieben und auch heute, zwei Wochen nach dem Besuch der türkisch-islamischen Gemeinde, sprechen wir gerne und oft darüber.

-Romy und Pia-

 

Auf Entdeckertour im Museum – ein Kooperationsprojekt von Paläon und Gaboe

Exkursion_Palaeon_2014

Bereits im November und Dezember letzten Jahres unternahmen die 5. Klassen im Rahmen des Unterrichtsthemas „Steinzeit“ Geschichtsexkursionen in das Paläon. Dabei erprobten Schülerinnen und Schüler ein vom Gaboe neu entwickeltes Konzept zum selbstständigen Lernen im Museum, welches in einem Kooperationsprojekt zwischen Schule und Paläon entstanden war.

Ausgestattet mit den neuen Fragebögen konnten die Schülerinnen und Schüler die Museumsräume erkunden. An ausgewählten Stationen erarbeiteten die jungen Forscher in Eigeninitiative wie sich der Frühmensch vor etwa 300.000 Jahren entwickelte, wie er sich ernährte und welche Werkzeuge und Waffen er verwendete.

Dieser etwas andere Museumsbesuch fand bei den Schülern großen Anklang. Mit sprichwörtlichem Feuereifer näherten sich die Schüler ihren urzeitlichen Vorfahren und forschten insbesondere im Besucherlabor wie echte Archäologen.

Nach intensiver Spurensuche resümierte Ben aus der 5b: „Mir hat das Forschen sehr gut gefallen, weil man viel über Pflanzen, Knochen und Steinwerkzeuge erfahren konnte.“

Zuletzt sei noch Dank gesagt an Heike Schulz und Manfred Ernst (Gaboe) sowie Jana Hugler (Paläon), ohne deren Hilfe dieses Projekt nicht hätte realisiert werden können.

Eine Reise in das mittelalterliche Helmstedt

Die Klasse 7b hat im November und Dezember das Projekt„Helmstedt im Mittelalter – Ein historischer Stadtrundgang“durchgeführt. Dabei ging es darum, das Leben in einer Stadt und in einem Kloster im Mittelalter am Beispiel von Helmstedt zu erforschen und anschließend das eigene Expertenwissen im Rahmen einer Stadtführung den Mitschülern zu vermitteln.

Unter der Leitung von Frau Pfeiler sammelten die Schüler im Unterricht Informationen über die Entstehung von Helmstedt und das Leben im Mittelalter in dieser Region. Sie haben zu verschiedenen Gebäuden z.B. dem Kloster St. Ludgeri, dem Rathaus, dem Marktplatz oder zu den Verteidigungsanlagen in Büchern, im Internet und vor Ort recherchiert.

Am Montag, den 24.November 2014 war es soweit: Die Kinder gingen mit den Lehrerinnen Frau Pfeiler und Frau Sienknecht zu den unterschiedlichen Stationen und berichteten ihren Mitschülern über ihre Recherchen aus dem Unterricht.

Die nächste Stunde verbrachten sie damit, einen Flyer mit ihren Informationen zu gestalten. Er soll es auch anderen ermöglichen, einen historischen Stadtrundgang durch Helmstedt zu erleben und kann als pdf-Dokument hier heruntergeladen werden.

Fazit:
Wir fanden diese Idee sehr gut und danken Frau Pfeiler für ihre Unterstützung. Es war auf jeden Fall lustiger, lehrreicher, spannenderund einprägsamer als das Thema nur mit Hilfe des Schulbuchs zu lernen.

(Gabriel Gabbey und Jonas Krömer)

Kakao, Eis und greise Römer – Exkursion nach Braunschweig mit dem Lateinkurs der Q2

Noch eine Exkursion im Fach Latein – am 18.09.2014 fuhren wir nach Braunschweig, um uns am Wilhelm-Gymnasium einen Vortrag über Plinius anzuhören. Da wir überpünktlich in Braunschweig ankamen, konnten wir uns vorher noch mit einem warmen Kakao stärken. Etwa 10 Minuten vor Beginn des Vortrags kamen wir dann in der großen Aula im Gymnasium an. Wir alle waren sehr erstaunt darüber, dass es so viele Schüler und Schülerinnen gibt, die vorhaben, Abitur in Latein zu machen. Ungefähr 200 Schüler waren anwesend, für uns eine sehr große Zahl, wenn man bedenkt, dass wir lediglich fünf Schüler in unserem Kurs sind.

achdem wir noch sehr gute Plätze weit vorne bekamen, auf die sich wohl vorher niemand getraut hatte, begann auch schon bald der Vortrag. Prof. Peter Kuhlmann, Lateinprofessor an der Uni Göttingen und Mitglied der Kommission für das Zentralabitur Latein in Niedersachsen, hielt einen einstündigen Vortrag über ein für uns alle abiturrelevantes Thema: Plinius.

Zu Beginn bekamen wir viele Informationen über Plinius und sein Leben, dann stellte uns Herr Kuhlmann noch zwei Briefe von Plinius vor. Wir bekamen die lateinischen Texte, die er uns dann kurz zusammenfassend übersetzte. Beide Briefe beschreiben den Lebensabend von bedeutenden Männern. Der eine starb in hohem Alter bei Ausführung seines Amtes (er stürzte vom Rednerpult), der andere legte seine politischen Ämter im hohen Alter nieder und lebte ein ruhiges, beschauliches, aber sehr geordnetes Leben mit viel Bildung und Kultur auf dem Land. Plinius beschreibt beide Lebensweisen trotz ihrer Unterschiedlichkeit als vorbildhaft.

Der Vortrag war für uns alle sehr verständlich, interessant und informativ, da er einerseits an unsere Vorkenntnisse über Plinius aus unserem Lateinunterricht anknüpfte, andererseits aber auch noch interessante Zusatzinformationen enthielt.

Nach dem Vortag gingen wir alle zusammen noch in die Stadt, da wir noch etwas Zeit bis zur Abfahrt des Zuges hatten. Dabei hat Frau Schwarz jedem von uns eine Kugel Eis ausgegeben, die riesengroß und superlecker war. Dann war die Zeit in Braunschweig schnell wieder um, und wir erreichten gerade noch den Zug, der uns alle wieder zurück nach Helmstedt brachte.


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Kunstgeschichtliche Exkursion mit allen Sinnen

Aus welchen architektonischen Elementen besteht eine romanische Kirche? Worin unterscheidet sich die Gotik von der Romanik? Was hat die heutige Ausmalung noch mit dem Mittelalter zu tun? Was sind Kapitelle? Wie sind Säulen aufgebaut? Und was ist das besondere an einem Jagdfries?

iesen und anderen Fragen gingen die Schüler der 7a in einem spannenden Workshop im Dom in Königslutter mithilfe unterschiedlichster Materialien nach. Dabei begaben sich die Schüler aktiv und künstlerisch in verschiedenen Kleingruppen auf die Spuren der mittelalterlichen Baumeister. Entdecken und erforschen sowie die eigene Kreativität standen im Mittelpunkt. Den vier großen Themenbereichen wie z.B. Entdeckung des Kreuzganges mit seinen interessanten Säulen und den unterschiedlichen Kapitellen, Malerei, Grundrissarbeit und Architektur des Doms sowie die Erforschung und mögliche Deutung des Jagdfrieses, konnten die Schüler auf eigene kreative Weise näher kommen.

In der Pause gingen die Entdeckungen weiter. Im Innenhof des Doms waren Bildhauer, die an ihren Skulpturen arbeiteten. Die sehr netten und offenen Künstler luden uns nicht nur zu Gesprächen ein, sondern ein paar Schüler durften auch einmal Meisel selbst in die Hand nehmen und sich an der Skulptur vorsichtig ausprobieren! Sie erfuhren einiges über die Arbeit eines Bildhauers und den verwendeten Stein der Skulptur.

Nach Beendigungen der Gruppenarbeiten stellten die jeweiligen Expertenteams ihre Ergebnisse und Erkenntnisse der gesamten Gruppe vor.

Es war ein sehr interessanter, vielfältiger und intensiver Workshop, in dem der Dom auf eine ganz neue Weise entdeckt wurde.
Wir bedanken uns nochmals ganz herzlich bei dem tollen, sehr engagierten und kompetenten Team, die uns diese tollen und wichtigen Entdeckungen und Erkenntnisse ermöglicht haben!


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