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Austauschschüler aus Holland und Frankreich erleben spannende Woche am Gymnasium am Bötschenberg

Erst einmal gab es Würstchen und Kartoffelsalat, als die 25 Schüler und Schülerinnen des neunten Jahrgangs des Christerlijk College aus Ermelo zusammen mit ihren beiden Lehrern nach einer langen Busfahrt am Montagnachmittag in Helmstedt ankamen. Die 25 französischen Gäste aus Vitré waren schon am Vormittag, ebenfalls in Begleitung von zwei Lehrern, eingetroffen. Am Nachmittag ging es darum, die gastgebende Stadt erst einmal näher kennen zu lernen. Ausgerüstet mit einem Stadtplan, einer Wegbeschreibung und einem Katalog von Fragen machten sich holländische, französische und deutsche Schüler auf den Weg in die Stadt, um sich bei einem längeren Spaziergang die Sehenswürdigkeiten Helmstedts anzuschauen und dabei etwas über die Stadt und ihre Geschichte zu lernen. Eifrig diskutierten die Schüler und Schülerinnen die zum Teil kniffligen Fragen auf Englisch und lernten dabei nicht nur die Stadt, sondern sich auch untereinander besser kennen. Ein Stopp an der Eisdiele war bei schönem Wetter unbedingt erforderlich.

Am darauf folgenden Tag ging es in die Autostadt nach Wolfsburg, wo neben einer Themenführung unter anderem auch eine Werksbesichtigung mit auf dem Programm stand. Besonders beeindruckt zeigten sich die Gäste aus dem Ausland hier von den vielen Roboterstraßen, die im VW-Werk zum Einsatz kommen und die vor allem in der Fertigungshalle 54 zu bestaunen sind. Anschließend besichtigten die Gäste zusammen mit ihren Gastgebern die Autostadt auf eigene Faust und viele aßen – als der Hunger schließlich doch einen Aufenthalt an einer Imbissbude erforderlich machte – eine Currywurst.

Auch die Hauptstadt sollte nicht fehlen, wenn man zu Besuch in Deutschland ist. Und so machten sich die Gäste aus Holland und Frankreich zusammen mit ihren Gastgebern auf den Weg nach Berlin. Ausgangspunkt des Berlinbesuchs war eine Stadtrundfahrt, bei der besonders auf die Zeugnisse der deutschen Teilung eingegangen wurde, wie man sie z.B. noch an der Bernauer Straße findet. Die mit Originalteilen nachgebaute Grenzanlage und die Dauerausstellung dort ermöglichen einen Eindruck von der Zeit der deutschen Teilung und von den Ereignissen rund um die Wiedervereinigung. Beeindruckt waren die Gäste auch von den vielen in den Gehweg eingelegten Gedenkplaketten, die jeweils auf einen missglückten oder (in wenigen Fällen auch) geglückten Fluchtversuch hinweisen.

Ein Aufenthalt im Stasi-Museum rundete das Programm des Berlin-Besuchs für die holländischen Gastschüler ab. Die französischen Gäste besuchten stattdessen auf eigenen Wunsch zusammen mit ihren Gastgebern noch das Reichstagsgebäude und verschafften sich so einen Eindruck vom zentralen Gebäude der parlamentarischen Demokratie in Deutschland. Am Nachmittag machten sich die Schüler und Schülerinnen in gemischten Gruppen auf den Weg um am Alexanderplatz noch etwas einzukaufen, bis sich dann alle auf der Museumsinsel wieder trafen, um die Rückfahrt anzutreten.

Natürlich erhielten die Schüler und Schülerinnen aus den befreundeten Schulen auch die Möglichkeit, einen Tag lang ganz normal am Schulunterricht teilzunehmen oder evtl. (falls dies gewünscht wurde) in einem Fach ihrer Wahl zu hospitieren. Außerdem nahmen alle ausländischen Schüler und Schülerinnen für zwei Stunden am regulären Sportunterricht teil. Besonders hervorzuheben ist das Engagement der gastgebenden Eltern, die sich an der Gestaltung des Programms beteiligten und dafür sorgten, dass sich die Gastschüler in Helmstedt wohlfühlten. Die Eltern organisierten zum Abschluss noch ein großes Kuchenbuffet für alle Beteiligten des Austausches und die Schülerinnen und Schüler bedankten sich dafür mit einem kleinen Programm, das sie selbst erarbeitet hatten.

 

Schülerbericht

Bonjour l´école!

Die französischen Kurse der Jahrgänge 8 und 9 nehmen dieses Jahr an einem Französischaustausch mit der Partnerschule Sainte-Marie in Vitré teil. Am Montag, den 13.3.2017 fing das Abenteuer auch schon an. Nach ihrer 16 -stündigen Fahrt empfingen wir unsere französischen Gäste gespannt. Im Anschluss stand uns ein leckeres Buffet zur Verfügung; dies war die erste Möglichkeit unsere Austauschpartner besser kennenzulernen. Mit vollem Magen ging es weiter mit einer Schulführung und anschließend einer Stadt-Rallye durch Helmstedt, jetzt auch mit den dazugekommenen Holländern. Der Abend wurde in den Familien verbracht.

Am nächsten Tag ging es gleich weiter nach Wolfsburg in die Autostadt, wo wir eine Führung durch das VW – Werk und die Autostadt auf französisch und deutsch bekamen. Die Franzosen waren sehr interessiert und erstaunt über die vielen Autos und Eindrücke. Am Abend ließen wir bei einem leckeren Eis den Tag ausklingen.

Der Mittwochmorgen begann mit der Reise nach Berlin. Nach 3 Stunden Fahrt machten wir zuerst eine Stadtrundfahrt, bei der die ersten Eindrücke gesammelt wurden. Danach ging es gespannt in den Bundestag, wo uns ein atemberaubender Ausblick über Berlin erwartete. Im Anschluss führte uns Frau Helms mit ihren Berlin – Kenntnissen durch die Stadt. Aber auch die Freizeit kam nicht zu kurz. Wir gingen in kleinen Gruppen essen, shoppen usw. Auf der Rückfahrt lernten wir die französischen Lieder und Tanz-Moves besser kennen.

Die restlichen Tage mit den Franzosen werden mit Treffen, Aktivitäten und Spaß gefüllt sein.

Wir danken der Partnerschule Sainte-Marie und den dazugehörigen Lehrern Monsieur Lebret und Madame Rivière. Außerdem bedanken wir uns bei Frau Helms und Frau Wolf für ihre gute Organisation.

Nun noch ein paar Gedanken der Franzosen:

Quand on a vu nos correspondants pour la première fois on était content et un peu timide. (Als wir unsere Austauschpartner zum ersten Mal gesehen haben, waren wir glücklich, aber auch ein bisschen schüchtern)

Mais avec le temps nous avons sympathisé et partagé nos connaisances de nos pays comme avec le chanteur <JUL> ( Aber mit der Zeit wurden wir vertrauter und wir teilten unsere Kenntnisse der Länder, sowie den Sänger “JUL“.)

Niederländische Schülerinnen und Schüler zu Besuch am GaBö

Am Montag um 14 Uhr kamen die Niederländer in Helmstedt am Gabö an. Danach aßen sie etwas und wir zeigten ihnen die Schule. Anschließend gingen wir in die Stadt und machten eine Stadtrally.

Den Rest des Abends verbrachten wir in den Familien.

Am Dienstag fuhren wir um 9 Uhr nach Wolfsburg in die Autostadt und genossen eine Werks- & Autostadtführung.

Nach den Führungen machte sich der Hunger bemerkbar und wir aßen in verschiedenen Restaurants.

Den Rest des Abends verbrachten wir in den Familien.

Am Mittwoch ging es um 8:30 Uhr los nach Berlin. Nach drei Stunden Fahrt machten wir eine kleine Pause und anschließend fuhren wir mit unserem Cityguide durch Berlin und genossen einige wunderbare Anblicke (z.B. Den Bundestag oder den Fernsehturm).

Den Rest des Abends verbrachten wir in den Familien.

Am Donnerstag um 7:45 Uhr sind wir frisch und munter in den neuen Tag gestartet. Wir hatten viele Tagesangebote für unsere Austauschschüler vorbereitet.

Von Projektarbeit bis Kaffee und Kuchen mit den Eltern war alles dabei.

Besonders gefallen hat uns das Ultimate-Frisbee-Turnier.

Am Freitag um 8:30 Uhr fuhren unsere Gäste nun wieder nach Hause. Nach einer herzlichen Verabschiedung merkten wir, dass wir sie so schnell nicht wieder sehen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir zusammen eine sehr schöne und lehrreiche Woche hatten und uns gerne wieder irgendwann sehen würden.

Paul Mousan, Hannes Bienias und Chris Mende (9b)

Fotos

„Goede morgen, Holland!“ – Schüleraustausch nach Ermelo

Mit Spannung und Neugier machten sich die 29 Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums am Bötschenberg Ende September zusammen mit ihren Lehrern Frau Wolf und Herrn Müssiger auf den Weg nach Holland, um dort eine Woche lang in niederländischen Gastfamilien zu leben und die holländische Partnerschule des GaBö, das Chriterlijk College Grovenbek in Ermelo, kennenzulernen.

Kontakt hatten die Schüler untereinander schon vorher über die sozialen Medien. Aber wie die Gastfamilien so sind, wie die Schule aussieht und was man in Holland vielleicht anders macht als in Deutschland, das konnte man natürlich vorher nicht so genau wissen. Deshalb waren alle aufgeregt und gespannt, als der Bus in Ermelo ankam.

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Der erste Tag stand ganz im Zeichen des Kennenlernens. Es gab einen gemeinsamen Snack in der Schule (Kroketten mit Brötchen) und anschließend Spiele und Sport in gemischten Schülergruppen, um sich kennenzulernen und „das Eis zu brechen“. Anschließend bekamen alle deutschen Schüler ein Fahrrad, um mit ihren holländischen Partnern nach Hause zu fahren. In den Niederlanden kommen fast alle Schüler mit dem Fahrrad zur Schule!

 

Am nächsten Tag startete das Besuchsprogramm mit einem Ausflug nach Amsterdam. Die Schüler besuchten dort die Amsterdam-Arena, in der Ajax-Amsterdam Fußball spielt, und das Rijksmuseum, in dem man vor allem „alte Meister“ (van Gogh, Rembrandt usw.) besichtigen kann. Einen Audio-Guide konnte man sich vorher kostenlos als App aus dem Internet herunterladen.

Am Mittwoch besuchten die deutschen Schüler und Schülerinnen den Unterricht am Christerlijk College. Auch die deutschen Lehrer hatten die Gelegenheit zu Unterrichtsbesuchen und waren sehr erstaunt darüber, wie gut die holländische Schule im Vergleich zu deutschen Schulen ausgestattet ist. Anschließend bereiteten die Schüler in gemischten Gruppen Präsentationen vor, die am nächsten Abend den Eltern vorgestellt werden sollten. Dabei ging es um Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Niederlanden und Deutschland: Essen und Trinken, Musik, Filme, Fußball, Freizeitaktivitäten und Schule waren nur einige der Themen, die die Schüler für ihre Präsentationen vorbereiteten und mit denen sie die holländischen Eltern beeindruckten.

 

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Am Donnerstag ging es mit dem Fahrrad von Ermelo nach Harderwijk, einer Hansestadt, die am Veluwemeer, einem Teil des Ijselmeers, liegt. In Zweierreihen radelten 60 Schüler und Schülerinnen hintereinander weg, ohne dass auch nur ein Autofahrer genervt hupte. Nach der Besichtigung einer historischen Mühle ging es aufs Wasser, auf dem schon ordentlich Betrieb war. Die Schüler/innen zwängten sich in Neoprenanzüge, schnappten sich Surfbretter und Paddel und hatten großen Spaß, auch wenn sich die Sonne an diesem Tag ausnahmsweise einmal versteckte.

Schon früh am Freitagmorgen trafen sich alle Schüler/innen und Lehrer/innen zu einem letzten Beisammensein und einem Rückblick auf die vergangenen Tage, denn die Busfahrt zurück nach Helmstedt sollte schon um 09:00 Uhr starten. Die Schüler/innen dankten ihren niederländischen Gastgebern für eine spannende und lehrreiche Woche und für eine schöne Zeit, die man gemeinsam verbracht hatte. Im März nächsten Jahres kommen die holländischen Schüler/innen dann nach Helmstedt, um eine deutsche Schule und die deutsche Kultur kennenzulernen. „Wellkommen in Duitsland!“

Schüleraustausch Deutschland-Niederlande 2016

Im Voraus der Austauschwoche hatten wir uns ein Programm und ein Wochenmotto, zu dem wir innerhalb der Woche Filme drehen sollten, ausgedacht. Das Motto lautete „Mobilität, die verbindet“. Am Montag, den 06.06.16 kamen die Holländer aus Ermelo zu Besuch ans GaBö.  Nachdem wir ihnen die Schule zeigten, gingen wir auf den HSV-Platz, um verschiedene Ballsportarten auszuüben. Abends ging es für die Gastschüler in die jeweiligen Familien. Dienstagmorgen fuhren wir mit dem Bus der Grizzly Adams Wolfsburg zum Schwarzlichtviertel nach Hamburg. Damit die Holländer die Stadt besichtigen konnten, sind wir später in die Hamburger Innenstadt gefahren. Dort konnten wir den Gästen innerhalb von drei Stunden die berühmtesten Orte zeigen. Nach dem anstrengenden Tag waren alle Schüler froh, wieder im Bus nach Hause fahren zu können. Um den Holländern die Autostadt zu zeigen, fuhren wir Mittwochmorgen mit dem Linienbus nach Wolfsburg. Nach einer Führung durch die Autostadt hatten wir Freizeit. Diese nutzten viele, um die Stadt zu sehen. Andere wiederum, um an ihren Projekten zu arbeiten. Abends ging es dann mit dem Linienbus wieder Richtung Helmstedt, wo alle Schüler wieder in die Familien gingen. Donnerstag war dann schon wieder der letzte Tag, an dem die einzelnen Kleingruppen ihre Projekte bearbeiteten und fertig- stellten. Am Nachmittag kamen dann alle noch einmal zusammen, um Kaffee zu trinken und Kuchen zu essen. Abends gab es noch eine Abschlussfeier. Am letzten Tag mussten wir unsere Kurzfilme vortragen und uns anschließend von den Holländern verabschieden.

Spannender Schüleraustausch in Ermelo

Voller Vorfreude machte sich die Klasse 9a und ihre zwei Lehrerinnen, Frau Thiele und Frau Lüdeke, mit dem Bus auf den Weg nach Ermelo, um dort endlich ihre niederländischen Austauschschüler kennenzulernen. Regen Kontakt gab es bereits vorab durch Emails und WhatsApp Nachrichten, doch nun konnten sie sich „live“ sehen, ihre Austauschschüler und dessen Familien, die Schule, Ermelo und Umgebung sowie die „Fahrrad-Kultur“ kennenlernen.
Thematisch stand die gemeinsame Woche unter dem Thema „Netherlands and Germany“, wobei die Schüler Gemeinsamkeiten und Unterschiede mithilfe verschiedener Unterthemen in Gruppen entdecken und herausarbeiten durften. Ein sehr spannendes Thema, denn es können dabei nicht nur z.B. neue kulturelle Werte entdeckt werden, sondern die eigenen Werte und die eigene Kultur werden gleichzeitig ins Bewusstsein gerufen, hinterfragt und beurteilt.

So war es nicht nur ein herzlicher Empfang durch die neuen Freunde, sondern zugleich ein kulinarischer mit typischen niederländischen „Fingerfood-Kroketten im Brötchen“. Anschließende sportliche Aktivitäten und Geschicklichkeitsübungen waren ein toller und sehr spaßiger (letzter) „Eisbrecher“ . Danach fuhren die Schüler, die meisten mit dem Fahrrad, in die jeweiligen Gastfamilien.

Am nächsten Tag ging es zu der Arena Ajax Amsterdam, die mit gegenwärtig 53.346 Sitzplätzen das größte Stadion der Niederlande ist. Die Führung durch die Arena war nicht nur für Fußballbegeisterte ein Ereignis! Hinter die Kulissen schauen zu dürfen, war sehr interessant und beeindruckend. In Amsterdam gab es neben der Freizeit noch einen Besuch im bekannten Rijksmuseum, welches sich als Zeitreise durch die niederländische (Kunst-)Geschichte vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert eröffnet. Die Geschichte der Niederlande wird in einem internationalen Kontext anhand einer chronologischen Zeitleiste dargestellt.

In den folgenden Tagen stand eine Gruppenarbeit zu dem Oberthema „Netherlands and Germany“ an, sowie ein Fitnesstest, bei dem verschiedene Disziplinen gefordert wurden und am letzten Tag die besten Schüler in bestimmten Disziplinen mit einem kleinen „sportlichen“ Preis ausgezeichnet wurden. „Op de fiets“ (mit dem Fahrrad) ging es von Ermelo nach Harderwijk. Die Radtour hielt einen typischen „niederländischen Programmpunkt“ bereit: Eine Mühlenbesichtigung mit Führung durch u.a. einen „richtigen“ (ehemaligen) Müller. Ebenso konnten die Schüler die Hansestadt Harderwijk, welche am breiten Veluwemeer liegt, erkundschaften. Abends wurden die erarbeiteten Gruppenergebnisse: „Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Netherlands and Germany“ den Eltern, Mitschülern und Lehrern präsentiert. Bei dem anschließenden leckeren Barbecue konnten sich alle zusammen über die gemeinsamen Erlebnisse in der Woche austauschten und diese Revue passieren lassen.

Nach einer Auswertung und letzten Gesprächen am Freitagvormittag, musste leider „Vaarwel“ und „Doei“ gesagt werden. Mit einem „weinenden Auge“ ging es schweren Herzens nach Hause, doch ein „lachendes Auge“ freut sich schon sehr auf nächstes Jahr, wenn unsere niederländischen Freunde nach Helmstedt kommen und das ein oder andere typische „Deutsche“ in „live“ kennenlernen dürfen!

Insgesamt war es eine intensive, spannende, interessante und aufregende Woche mit vielen, tollen und lehrreichen Erlebnissen. „Dank u wel“ an unsere niederländischen Austauschschüler, Eltern und Lehrer für diese schöne gemeinsame Zeit!

Fotos

Freudiges Wiedersehen mit Austauschschülern aus Ermelo

„Ermelo die Zweite“

Im April war es endlich soweit, dass langersehnte Warten hatte ein Ende und unsere niederländischen Freunde kamen für eine Woche nach Helmstedt.

Der Austausch stand in der Woche unter dem Thema „Geschichte, Kunst und ich“. Ein Highlight für dieses gemeinsame Projekt war die Exkursion nach Berlin. Dort wurde die längste Kunstgalerie der Welt, die East Side Galery, besucht und bestaunt. Das Symbol der deutschen Teilung wurde im 1989 nach dem Fall der Mauer und im Frühjahr 1990 von 118 Künstlern aus 21 Ländern gestaltet. So entstand zwischen dem Ostbahnhof und der Oberbaumbrücke auf einer Länge von 1316 Metern ein unvergleichliches Kunstwerk und Denkmal mit beeindruckenden und bedrückenden Bildern. Zahlreiche Besucher aus aller Welt kommen täglich, um die Einzigartigkeit des Ortes zu erleben. Mit gemischten Eindrücken ging es weiter zum Mauermuseum, dem Checkpoint Charlie Museum, dem Brennpunkt des kalten Krieges, dort wo die Weltenteilung begann und wo sie endete. Die Geschichte, zahlreiche Geschehnisse und z.B. originale Objekte gelungener Fluchten unter, auf und über der Erde konnten auf verschiedenste Weise entdeckt werden. Die gewonnenen Erkenntnisse und Informationen konnten für die anstehenden gemeinsamen Projekte ver- und aufgearbeitet werden, die am Abschlussabend den Eltern, Lehrern und der ganzen Gruppe präsentiert wurden. So entdeckten unsere Austauschschüler nicht nur in Berlin etwas über die Geschichte Deutschlands, sondern auch in Helmstedt lernten sie verschiedenste Denkmäler, Orte und Historisches kennen. Ergänzt durch den Besuch beim Bürgermeister und dessen interessanten Informationen über Helmstedt, haben sie auch Helmstedt gut kennengelernt. Zwischendurch gab es sportliche Aktivitäten wie z.B. Discgolfen im Helmstedter Piepenpark und Trampolinstunden mit den Flying GaBös. Nach einer schriftlichen Evaluation und einem „bildhaften“ Eindruck der gemeinsamen Woche ging es für die niederländischen Schüler am Freitag leider schon wieder gen Heimat.

Es war eine aufregende, spannende, wenn auch anstrengende, aber intensive und unvergesslich schöne Woche, in der sich zwei Kulturen näher gekommen sind.

Ein großes Dankeschön geht dabei an die Klasse 9a und deren engagierte Elternschaft, dem „Austausch-Kollegen-Team“ und an alle Beteiligten an dem Austausch! Herzlichen Dank!

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Hartelijik welkom in Ermelo

Die Klasse 9a und ihre zwei Lehrerinnen waren aufgeregt und freuten sich sehr auf die Austauschfahrt nach Ermelo, wo sie eine Woche lang die niederländische Kultur, insbesondere auch die Sport- und Schulkultur, „Fahrrad-Kultur“ und sehr offene und nette Menschen kennen lernen durften.

 

Montag

Die Woche stand unter dem Thema „Sport and healthy lifestyle“, welches an unserem Ankunftstag gleich eine spannende und tolle Umsetzung fand: Nach fünf Stunden Busfahrt erwarteten uns die niederländischen Austauschschüler und Lehrer voller Vorfreude in der Schule. Zusammen sind wir dann in einen der Klassenräume gegangen und wurden von den Lehrern und dem Schulleiter ganz herzlich begrüßt. Eine kleine Programmübersicht gab uns einen Einblick, was wir Tolles in dieser gemeinsamen Woche machen würden. Danach haben wir von unseren Austauschschülern eine Schulführung bekommen. Nachdem wir uns ein bisschen über die Unterschiede der beiden Partnerschulen unterhalten haben, sind wir in die Sporthallen gegangen, um uns sportlich zu betätigen und näher kennen zu lernen. In gemischten Teams haben wir zusammen Fußball, Basketball, Volleyball und Hockey gespielt.
Nach der „sportlichen Begegnung“ wurden wir von unseren Gasteltern abgeholt und haben uns auf den ersten Abend in unseren Gastfamilien gefreut.
Ein erster, erfolgreicher, sportlicher und aufregender Tag ging zu Ende.

Emma, Tom, Clari, Lüder


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Dienstag

Am Dienstag begann der Tag schon sehr früh, denn wir hatten viel vor. Die erste Busfahrt führte nach Amsterdam, wo wir das Anne Frank Museum besichtigten. Mit einer Einführung und vielen wichtigen Hintergrundinformationen konnten wir im Anschluss in Kleingruppen durch das Haus gehen, was sehr bemerkenswert war und zugleich gemischte Gefühle hervorbrachte.
Nach einer kurzen Stärkung ging es weiter nach Leiden in das interaktive Corpus Museum. Dort begaben wir uns auf die Reise durch den menschlichen Körper. In mehreren Etagen konnten wir etwas über den menschlichen Körper und die Ernährung, Verdauung etc. „live“ erfahren! Endtecken durch eigenes anfassen, fühlen, betätigen war nach der Reise durch den Körper möglich und machte viel Spaß!
Danach ging es weiter nach Scheveningen zum Strand. Ein paar mutige niederländische Schüler wagten sogar den Sprung ins eiskalte Wasser! Wir konnten die Zeit auch nutzen, um z.B. Fußball zu spielen und/oder gemeinsam den Strand und Scheveningen zu genießen.
Nach diesem langen Tag waren alle müde, aber sehr zufrieden und verbrachten den restlichen Abend mit deutschen und niederländischen Freunden und/oder den Familien.

Lara, Alicia, Nele, Kiara und Julia


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Mittwoch

Am Mittwoch sind wir mit unseren Fahrrädern zur Schule gefahren und die ersten Stunden mit in den Unterricht gegangen. In einem anderen großen Klassenraum haben wir uns wieder alle zusammen gefunden und das Projekt „Sport and healthy lifestyle“ angefangen. Es haben sich z.B. Gruppen über Energy drinks, rauchen, „Sportlerernährung“ sowie gesunde Ernährung Gedanken gemacht, recherchiert und dazu ein Plakat gestaltet. Parallel dazu haben alle abwechselnd ein Fitness Programm in der Sporthalle gemacht.
Am Nachmittag hatten wir Freizeit und einige von uns sind in das Zentrum von Ermelo gefahren. Am Abend haben wir uns, zusammen mit unseren Austauschschülern bei einem Gastschüler getroffen. Es war ein sehr schöner Tag.

Joshi, Finn, Milla, Lea, Katharina und Michelle


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Donnerstag

Den vierten Tag des Ermeloaustausches begannen wir mit einer gemeinsamen Fahrradtour in der großen Gruppe. Es ging von Ermelo nach Harderwijk. Der Transfer erfolgte typisch niederländisch: „ob de fiets“. Herausragenderweise ist bei der Fahrradtour niemand zu Schaden gekommen – und das bei so vielen Fahrradfahrern! Als wir in Harderwijk ankamen, stellten wir uns erstmal auf die neue und sogleich schöne Umgebung ein. Wir schauten uns eine sehr schöne Mühle an. Dort bekamen wir eine Führung innerhalb der Mühle, erfuhren etwas über die Technik und Systeme, wie sie funktioniert und hatten einen wundervollen Blick von der Terrasse. Nach einer kurzen Pause und einigen Souvenireinkäufen ging es mit einigen Fragen über und zu Harderwijk in gemischten Gruppen in das Zentrum. Als die Stadttour zu Ende war, konnten wir Harderwijk noch auf eigene Faust weiter entdecken. Am Nachmittag fuhren wir wieder nach Ermelo, wo wir in den Gastfamilien gesunde Köstlichkeiten für das gemeinsam Barbecue am Abend vorbereiteten. Bevor es ans Verspeisen, schönen und interessanten Gesprächen und Beisammen sein ging, präsentierten wir den Eltern, Geschwistern und niederländischen Freunden unsere Ergebnisse über und zu „Sport and healthy liefstyle“.
Es war ein sehr schöner, leckerer und toller Abschlussabend, der diesen tollen Tag besonders schön machte.

Anna, Torben, Marc, Julian und Luca


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Freitag

Am Freitagmorgen haben wir uns alle gemeinsam in der Schule getroffen und haben dort die tolle und spannende Woche Revue passieren lassen. Ebenfalls wurden die Ergebnisse und Sieger des Fitnesstests verkündet und geehrt. Nach einer abschließenden Auswertungsphase gingen wir schweren Herzens zum Parkplatz, wo uns der Bus abholte. Es gab viele Tränen und wir alle waren sehr traurig!
Am späten Nachmittag kamen wir in Helmstedt am GaBö an und freuen uns schon jetzt riesig auf die Ankunft der niederländischen Freunde im nächsten Jahr!
Die Woche hat sehr viel Spaß gemacht und einige haben sehr innige Freundschaften geschlossen!

Anisha, Elisa, Hanna, Corinna, Hagen

 

„Wir fanden die Zeit in Ermelo viel zu kurz! Es hätte ruhig länger sein können! Ebenso fanden wir es sehr interessant in solchen netten Familien „leben“ zu dürfen!“

„[…] Zudem haben wir einen interessanten Eindruck in eine andere Kultur bekommen und hatten insgesamt, auch gerade in der Freizeit, sehr viel Spaß.“

„Ich fand den Austausch sehr gut, weil wir tolle Freunde gefunden haben, in sehr netten Familien gewohnt haben und schöne und interessante Ausflüge gemacht haben.“

„Die Woche in Ermelo hat mir sehr gut gefallen. Wir waren viel unterwegs und haben viel gesehen. Das Programm war sehr gut und spannend. Ich war auch vom täglichen Fahrrad fahren begeistert, da dies, im Vergleich mit Zuhause, etwas ganz anderes ist. Die Klassengemeinschaft der Niederländer fand ich auch sehr bemerkenswert, weil sie nach der Schule viel mehr miteinander unternehmen.“

„Ich fand den Austausch super, weil wir neue Erfahrungen sammeln konnten. Außerdem haben wir viel Englisch gesprochen und neue Freunde gefunden.“

Ermelo 2014 – Fotogalerie

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