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Das Gabö startet das nächste Erasmus+-Projekt

Young Europeans on stage Proud to be European! Der vielversprechende Titel der neuen strategischen Partnerschaft des Gymnasiums am Bötschenberg mit drei Schulen aus Ermelo (Niederlande), Lyon (Frankreich) und Mailand (Italien) deutet bereits an, dass es in den nächsten zwei Jahren für viele Schülerinnen und Schüler unserer Schule ganz bewusst politisch auf die Bühne gehen wird. Das Hauptthema dieses Projektes ist die Frage nach der nationalen Identität der Schüler, genauso wie die Errungenschaften und Herausforderungen europäischer Integration. Dabei sollen die Schüler sich sowohl mit Aspekten der eigenen Kultur als auch mit Texten und kulturellen Eigenschaften der anderen europäischen Länder auseinandersetzen, um letztlich das Verbindende zu entdecken. Die Sensibilisierung und Problematisierung der Schüler in Bezug auf die Herausforderungen der europäischen Identität soll dabei nicht mit traditionellen Mitteln wie Aufsätzen, Essays, Berichten oder schriftlichen Aufgaben, sondern durch Formen des Darstellenden Spiels, des Theaters, des Films oder durch andere Medien erfolgen.

Gerade die Fachschaften Politik-Wirtschaft und Darstellendes Spiel erhoffen sich neben den vier internationalen Schülertreffen an allen teilnehmenden Schulen auch einen regen Austausch mit den Kollegen aus den Partnerschulen. Bis zum September 2019 werden so einige Schülergruppen das Gabö in Lyon, Mailand und Ermelo vertreten und dort gemeinsam mit den Partnerschülern Theaterstücke, Tänze und Filme entwerfen und präsentieren, die auf der Suche nach der gemeinsamen europäischen Identität sind. Im Mai 2019 findet das internationale Treffen übrigens in Helmstedt statt und wird mit einem „Eurotopia-Festival“ die zweijährige Partnerschaft krönen.

Anne-Marie Herlt (PoWI, Frz.)

David Perner (De, PoWi, DS)

 

Erfahrungen des Erasmus+ Austauschs nach Lyon

Aus Schülersicht war der Erasmus+ Schüleraustausch in Lyon (Frankreich) vom 04.04. bis 14.04.16 eine riesige Erfahrung. Der 10-tägige Austausch mit Betriebspraktikum in einem beliebigen Bereich war äußerst interessant, bereichernd und auch lustig, da die Kommunikation nicht immer einfach war. Am Ende funktionierte trotzdem alles.

Durch das nicht perfekte Beherrschen der französischen Sprache gab es ein lockeres und verständnisvolles Verhältnis zwischen Schülern und Angestellten im Praktikumsbetrieb. Die Schüler hatten sich für Praktika im Bereich der Chemie und Physik, im Bereich des Verkaufs, der Graphik und im Beauty Bereich entschieden. Teilweise konnten die Praktika in der Partnerschule lycée du premier film stattfinden, da sie unter anderem eine Beauty Bereich Abteilung anbietet und verfügt außerdem über ein Internat.

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Die zehn Tage im April vergingen schneller als anfangs gedacht, da wir neben dem Praktikum auch viel Spannendes von der Großstadt gesehen haben. Nach der Besichtigung der Altstadt und des mittelalterichen Viertels des Vieux Lyon ging es über die Halbinsel, mit angeschlossenem Freiraum für Shopping, bis auf die Hügel der Stadt mit Besichtigung der Cathedrale Notre-Dame de Fourvière und zurück durch eines der besterhaltenden römischen Amphitheater.

Am Wochenende haben wir den berühmten Parc de la tête d’or und das Musée d’art contemporain besichtigt , das eine interessante Ausstellung von Yoko Ono zeigte. Am letzten Tag haben wir die Architektur des ultramodernen Musée des confluences und seine Ausstellungen bewundert.
Durch unsere einheimischen Austauschschüler hatten wir ein breit gefächertes Freizeitprogramm, welches auch abgelegen von sonst üblichen Tourismusattraktionen lag.

Schlussendlich war diese Reise ein absoluter Erfolg, auch wenn man anfangs Angst davor hatte, auf sich selbst gestellt in ein fremdes Land zu reisen, dessen Sprache man nicht fehlerlos beherrscht. Doch durch die Herzlichkeit und die Gastfreundlichkeit der Franzosen fühlte sich Frankreich schnell wie ein zweites Zuhause mit zweiter Familie an.

( Bericht von Lea Förster im Namen der Gruppe)

GaBö-Schüler auf dem Weg ins europäische Ausland

Das Gymnasium am Bötschenberg ist eine von wenigen Schulen in Deutschland, die durch die Europäische Union gefördert wird. Erasmus+ heißt das Förderprogramm der EU, das das Ziel hat, Schülerinnen und Schüler auf dem Weg in die europäische Arbeitswelt vorzubereiten und Auslandsaufenthalte finanziell unterstützt.

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Das GaBö legte im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens ein eigenes Projekt mit dem Titel „Auf dem Weg“ vor, das als förderwürdig ausgewählt wurde. Dieses Projekt beruht einerseits auf einer Verbesserung der Sprachkompetenzen, der kommunikativen IT-Kompetenzen und der rhetorischen Fähigkeiten der Schüler und vermittelt andererseits vielfältige Methoden, um mit Stresssituationen umzugehen. Also alles Fähigkeiten, die den Schülerinnen und Schülern in ihrem zukünftigen Berufsleben nützlich sein können. Die Kompetenzen werden im Unterricht erworben und jetzt auch durch passende von der EU subventionierte Workshops und Module ergänzt.

Im kommenden Schuljahr 2015/16 werden motivierte Schüler zum ersten Mal die Möglichkeit haben, ein von der EU finanziertes Auslandspraktikum in Frankreich, Großbritannien oder Spanien in einem Beruf ihrer Wahl zu absolvieren. Die Chancen für diese Jugendlichen aus Helmstedt, in der europäischen Arbeitswelt Fuß zu fassen, werden so nachhaltig verbessert.

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Zur Vorbereitung des Auslandsaufenthalts kamen Mitarbeiter von Europe Direct nach Helmstedt, um die Schüler und Schülerinnen der 9. und 10.Klassen des Gymnasiums am Bötschenberg über die vielfältigen Möglichkeiten eines geförderten Auslandsaufenthalts informieren. Nach einem einleitenden Vortrag wurden die Schüler in Gruppen eingeteilt und befassten sich mit verschiedenen Aspekten des Auslandsaufenthalts, die sie anschließend mit Hilfe von Plakaten präsentierten. Die Veranstaltung, die den Titel „Wege ins Ausland“ trug, eröffnete vielen Schülerinnen und Schülern neue Perspektiven und förderte den Wunsch nach einem Auslandsaufenthalt

Neues Europaprojekt am Gabö

Das Gymnasium am Bötschenberg möchte mit anderen Schulen in Europa aus Frankreich, Großbritannien und Spanien strategische Partnerschaften eingehen.
Ein zu diesem Zweck gestellter Erasmus+ Antrag der Schule war erfolgreich und wurde, trotz einer sehr strengen Auswahl, Ende September von der EU bewilligt. Damit wird das Projekt von der EU-Kommission bezuschusst und kann ab jetzt umgesetzt werden.
Der Titel des Projektes ist „Auf dem Weg“ und das Hauptziel ist es, die Schüler auf dem Weg in die europäische Arbeitswelt vorzubereiten. Das bedeutet eine Verbesserung der kommunikativen Sprachkompetenz, der IT-Kompetenzen und der rhetorischen Fähigkeiten. Ein Praktikum im Ausland ist dazu unbedingt notwendig, insbesondere für Schüler aus sozial schwachen Milieus, deren Eltern solche Aufenthalte im Ausland nicht finanzieren können. Die Einrichtung einer Internetplattform wird das Hauptinstrument für den Kommunikationsaustausch der Schüler untereinander sein. Die beteiligten Schüler werden während des gesamten Projekts Texte, Informationen, Bewerbungen und Daten auszutauschen.
Sie erwerben in mehreren Phasen Bewerbungs- und Sprachtechniken, rhetorischen Kompetenzen und Methoden zur Bewältigung von Stresssituationen.
Dank der erworbenen Kompetenzen sollte es kein Problem mehr sein, das Auslandspraktikum in einem der Partnerstaaten erfolgreich zu absolvieren.
Damit wird die Verzahnung zwischen Schule und Arbeitswelt verstärkt.
Die gegenseitige Anerkennung der erworbenen Kompetenzen und des Auslandspraktikums erfolgt durch die Ausstellung eines standardisierten europäischen Zertifikats.
Die Zusammenarbeit und das gegenseitige Lernen der Partner stellen eine Brücke zwischen formeller und professioneller Bildung dar, optimieren die sprachlichen Kompetenzen in den Hauptsprachen der EU und werden die Integration der Jugendlichen in der europäischen Arbeitswelt langfristig verbessern.