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Schülerinnen und Schüler des Gabös nehmen an Gedenkfeier zum 8. Mai in Lyon teil

Derzeit besuchen 13 Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs des Gymnasiums am Bötschenberg in Begleitung von Frau Herlt und Herrn Perner die französische Metropole Lyon im Rahmen eines Schüleraustauschs mit der Partnerschule Lycée le Premier film.

Anlässlich der Gedenkfeier zum 8. Mai 1945 wurden die Schüler gemeinsam mit ihren Gastgebern aus Frankreich zu den offiziellen Zeremonien eingeladen. Dieses Privileg nutzte die Gruppe gern und nahm pünktlich um 10 Uhr die Sitzplätze auf der Tribüne des parc de la tête d’or ein – neben vielen offiziell geladenen Gästen und einigen Veteranen der französischen Steitkräfte. Zunächst sprach im offiziellen Teil der Veranstaltung neben hohen Vertretern des Militärs und der Politik der Oberbürgermeister der Stadt Lyon, Gérard Collomb. Er beeindruckte die Schülerinnen und Schüler mit einer emotionalen Rede, die vor allem die deutsch-französische Geschichte reflektierte und die Bedeutung der beiden Länder als Motor der Europäischen Union betonte. Gerade unter dem Eindruck der Präsidentschaftswahlen in Frankreich, deren Ergebnis am Abend zuvor mit Erleichterung aufgenommen wurde, spürten die Schülerinnen und Schüler, dass sie an einem besonderen Datum in Lyon sein durften.

Nach der Auszeichnung besonders verdienter Soldaten mit höchsten Orden fand eine Militärparade statt, die verschiedene Regimenter präsentierte, darunter die Fremdenlegion. Dann folgten die Schülerinnen und Schüler der Parade zur Kranzniederlegung am Denkmal des unbekannten Soldaten.

Nach diesem emotionalen Höhepunkt war die Gruppe noch zum Empfang in der repräsentativen Orangerie des Parks eingeladen, wo sie glücklicherweise ein intensives Gespräch mit Klaus Ranner, Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Lyon, führen konnte. Herr Ranner unterhielt sich angeregt mit den Jugendlichen und verblüffte mit seinen Kenntnissen zur Historie Helmstedts. Die interessanten Berichte des Generalkonsuls aus seiner langen diplomatische Karriere rundeten einen eindrucksvollen Tag in Lyon ab, den die Schülerinnen und Schüler aus Helmstedt nicht vergessen weden.

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Austauschschüler aus Holland und Frankreich erleben spannende Woche am Gymnasium am Bötschenberg

Erst einmal gab es Würstchen und Kartoffelsalat, als die 25 Schüler und Schülerinnen des neunten Jahrgangs des Christerlijk College aus Ermelo zusammen mit ihren beiden Lehrern nach einer langen Busfahrt am Montagnachmittag in Helmstedt ankamen. Die 25 französischen Gäste aus Vitré waren schon am Vormittag, ebenfalls in Begleitung von zwei Lehrern, eingetroffen. Am Nachmittag ging es darum, die gastgebende Stadt erst einmal näher kennen zu lernen. Ausgerüstet mit einem Stadtplan, einer Wegbeschreibung und einem Katalog von Fragen machten sich holländische, französische und deutsche Schüler auf den Weg in die Stadt, um sich bei einem längeren Spaziergang die Sehenswürdigkeiten Helmstedts anzuschauen und dabei etwas über die Stadt und ihre Geschichte zu lernen. Eifrig diskutierten die Schüler und Schülerinnen die zum Teil kniffligen Fragen auf Englisch und lernten dabei nicht nur die Stadt, sondern sich auch untereinander besser kennen. Ein Stopp an der Eisdiele war bei schönem Wetter unbedingt erforderlich.

Am darauf folgenden Tag ging es in die Autostadt nach Wolfsburg, wo neben einer Themenführung unter anderem auch eine Werksbesichtigung mit auf dem Programm stand. Besonders beeindruckt zeigten sich die Gäste aus dem Ausland hier von den vielen Roboterstraßen, die im VW-Werk zum Einsatz kommen und die vor allem in der Fertigungshalle 54 zu bestaunen sind. Anschließend besichtigten die Gäste zusammen mit ihren Gastgebern die Autostadt auf eigene Faust und viele aßen – als der Hunger schließlich doch einen Aufenthalt an einer Imbissbude erforderlich machte – eine Currywurst.

Auch die Hauptstadt sollte nicht fehlen, wenn man zu Besuch in Deutschland ist. Und so machten sich die Gäste aus Holland und Frankreich zusammen mit ihren Gastgebern auf den Weg nach Berlin. Ausgangspunkt des Berlinbesuchs war eine Stadtrundfahrt, bei der besonders auf die Zeugnisse der deutschen Teilung eingegangen wurde, wie man sie z.B. noch an der Bernauer Straße findet. Die mit Originalteilen nachgebaute Grenzanlage und die Dauerausstellung dort ermöglichen einen Eindruck von der Zeit der deutschen Teilung und von den Ereignissen rund um die Wiedervereinigung. Beeindruckt waren die Gäste auch von den vielen in den Gehweg eingelegten Gedenkplaketten, die jeweils auf einen missglückten oder (in wenigen Fällen auch) geglückten Fluchtversuch hinweisen.

Ein Aufenthalt im Stasi-Museum rundete das Programm des Berlin-Besuchs für die holländischen Gastschüler ab. Die französischen Gäste besuchten stattdessen auf eigenen Wunsch zusammen mit ihren Gastgebern noch das Reichstagsgebäude und verschafften sich so einen Eindruck vom zentralen Gebäude der parlamentarischen Demokratie in Deutschland. Am Nachmittag machten sich die Schüler und Schülerinnen in gemischten Gruppen auf den Weg um am Alexanderplatz noch etwas einzukaufen, bis sich dann alle auf der Museumsinsel wieder trafen, um die Rückfahrt anzutreten.

Natürlich erhielten die Schüler und Schülerinnen aus den befreundeten Schulen auch die Möglichkeit, einen Tag lang ganz normal am Schulunterricht teilzunehmen oder evtl. (falls dies gewünscht wurde) in einem Fach ihrer Wahl zu hospitieren. Außerdem nahmen alle ausländischen Schüler und Schülerinnen für zwei Stunden am regulären Sportunterricht teil. Besonders hervorzuheben ist das Engagement der gastgebenden Eltern, die sich an der Gestaltung des Programms beteiligten und dafür sorgten, dass sich die Gastschüler in Helmstedt wohlfühlten. Die Eltern organisierten zum Abschluss noch ein großes Kuchenbuffet für alle Beteiligten des Austausches und die Schülerinnen und Schüler bedankten sich dafür mit einem kleinen Programm, das sie selbst erarbeitet hatten.

 

Schülerbericht

Bonjour l´école!

Die französischen Kurse der Jahrgänge 8 und 9 nehmen dieses Jahr an einem Französischaustausch mit der Partnerschule Sainte-Marie in Vitré teil. Am Montag, den 13.3.2017 fing das Abenteuer auch schon an. Nach ihrer 16 -stündigen Fahrt empfingen wir unsere französischen Gäste gespannt. Im Anschluss stand uns ein leckeres Buffet zur Verfügung; dies war die erste Möglichkeit unsere Austauschpartner besser kennenzulernen. Mit vollem Magen ging es weiter mit einer Schulführung und anschließend einer Stadt-Rallye durch Helmstedt, jetzt auch mit den dazugekommenen Holländern. Der Abend wurde in den Familien verbracht.

Am nächsten Tag ging es gleich weiter nach Wolfsburg in die Autostadt, wo wir eine Führung durch das VW – Werk und die Autostadt auf französisch und deutsch bekamen. Die Franzosen waren sehr interessiert und erstaunt über die vielen Autos und Eindrücke. Am Abend ließen wir bei einem leckeren Eis den Tag ausklingen.

Der Mittwochmorgen begann mit der Reise nach Berlin. Nach 3 Stunden Fahrt machten wir zuerst eine Stadtrundfahrt, bei der die ersten Eindrücke gesammelt wurden. Danach ging es gespannt in den Bundestag, wo uns ein atemberaubender Ausblick über Berlin erwartete. Im Anschluss führte uns Frau Helms mit ihren Berlin – Kenntnissen durch die Stadt. Aber auch die Freizeit kam nicht zu kurz. Wir gingen in kleinen Gruppen essen, shoppen usw. Auf der Rückfahrt lernten wir die französischen Lieder und Tanz-Moves besser kennen.

Die restlichen Tage mit den Franzosen werden mit Treffen, Aktivitäten und Spaß gefüllt sein.

Wir danken der Partnerschule Sainte-Marie und den dazugehörigen Lehrern Monsieur Lebret und Madame Rivière. Außerdem bedanken wir uns bei Frau Helms und Frau Wolf für ihre gute Organisation.

Nun noch ein paar Gedanken der Franzosen:

Quand on a vu nos correspondants pour la première fois on était content et un peu timide. (Als wir unsere Austauschpartner zum ersten Mal gesehen haben, waren wir glücklich, aber auch ein bisschen schüchtern)

Mais avec le temps nous avons sympathisé et partagé nos connaisances de nos pays comme avec le chanteur <JUL> ( Aber mit der Zeit wurden wir vertrauter und wir teilten unsere Kenntnisse der Länder, sowie den Sänger “JUL“.)

Gruß aus Roma

Der Fiuggi-Austausch sendet die besten Grüße aus der Ewigen Stadt!

Niederländische Schülerinnen und Schüler zu Besuch am GaBö

Am Montag um 14 Uhr kamen die Niederländer in Helmstedt am Gabö an. Danach aßen sie etwas und wir zeigten ihnen die Schule. Anschließend gingen wir in die Stadt und machten eine Stadtrally.

Den Rest des Abends verbrachten wir in den Familien.

Am Dienstag fuhren wir um 9 Uhr nach Wolfsburg in die Autostadt und genossen eine Werks- & Autostadtführung.

Nach den Führungen machte sich der Hunger bemerkbar und wir aßen in verschiedenen Restaurants.

Den Rest des Abends verbrachten wir in den Familien.

Am Mittwoch ging es um 8:30 Uhr los nach Berlin. Nach drei Stunden Fahrt machten wir eine kleine Pause und anschließend fuhren wir mit unserem Cityguide durch Berlin und genossen einige wunderbare Anblicke (z.B. Den Bundestag oder den Fernsehturm).

Den Rest des Abends verbrachten wir in den Familien.

Am Donnerstag um 7:45 Uhr sind wir frisch und munter in den neuen Tag gestartet. Wir hatten viele Tagesangebote für unsere Austauschschüler vorbereitet.

Von Projektarbeit bis Kaffee und Kuchen mit den Eltern war alles dabei.

Besonders gefallen hat uns das Ultimate-Frisbee-Turnier.

Am Freitag um 8:30 Uhr fuhren unsere Gäste nun wieder nach Hause. Nach einer herzlichen Verabschiedung merkten wir, dass wir sie so schnell nicht wieder sehen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir zusammen eine sehr schöne und lehrreiche Woche hatten und uns gerne wieder irgendwann sehen würden.

Paul Mousan, Hannes Bienias und Chris Mende (9b)

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„Goede morgen, Holland!“ – Schüleraustausch nach Ermelo

Mit Spannung und Neugier machten sich die 29 Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums am Bötschenberg Ende September zusammen mit ihren Lehrern Frau Wolf und Herrn Müssiger auf den Weg nach Holland, um dort eine Woche lang in niederländischen Gastfamilien zu leben und die holländische Partnerschule des GaBö, das Chriterlijk College Grovenbek in Ermelo, kennenzulernen.

Kontakt hatten die Schüler untereinander schon vorher über die sozialen Medien. Aber wie die Gastfamilien so sind, wie die Schule aussieht und was man in Holland vielleicht anders macht als in Deutschland, das konnte man natürlich vorher nicht so genau wissen. Deshalb waren alle aufgeregt und gespannt, als der Bus in Ermelo ankam.

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Der erste Tag stand ganz im Zeichen des Kennenlernens. Es gab einen gemeinsamen Snack in der Schule (Kroketten mit Brötchen) und anschließend Spiele und Sport in gemischten Schülergruppen, um sich kennenzulernen und „das Eis zu brechen“. Anschließend bekamen alle deutschen Schüler ein Fahrrad, um mit ihren holländischen Partnern nach Hause zu fahren. In den Niederlanden kommen fast alle Schüler mit dem Fahrrad zur Schule!

 

Am nächsten Tag startete das Besuchsprogramm mit einem Ausflug nach Amsterdam. Die Schüler besuchten dort die Amsterdam-Arena, in der Ajax-Amsterdam Fußball spielt, und das Rijksmuseum, in dem man vor allem „alte Meister“ (van Gogh, Rembrandt usw.) besichtigen kann. Einen Audio-Guide konnte man sich vorher kostenlos als App aus dem Internet herunterladen.

Am Mittwoch besuchten die deutschen Schüler und Schülerinnen den Unterricht am Christerlijk College. Auch die deutschen Lehrer hatten die Gelegenheit zu Unterrichtsbesuchen und waren sehr erstaunt darüber, wie gut die holländische Schule im Vergleich zu deutschen Schulen ausgestattet ist. Anschließend bereiteten die Schüler in gemischten Gruppen Präsentationen vor, die am nächsten Abend den Eltern vorgestellt werden sollten. Dabei ging es um Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Niederlanden und Deutschland: Essen und Trinken, Musik, Filme, Fußball, Freizeitaktivitäten und Schule waren nur einige der Themen, die die Schüler für ihre Präsentationen vorbereiteten und mit denen sie die holländischen Eltern beeindruckten.

 

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Am Donnerstag ging es mit dem Fahrrad von Ermelo nach Harderwijk, einer Hansestadt, die am Veluwemeer, einem Teil des Ijselmeers, liegt. In Zweierreihen radelten 60 Schüler und Schülerinnen hintereinander weg, ohne dass auch nur ein Autofahrer genervt hupte. Nach der Besichtigung einer historischen Mühle ging es aufs Wasser, auf dem schon ordentlich Betrieb war. Die Schüler/innen zwängten sich in Neoprenanzüge, schnappten sich Surfbretter und Paddel und hatten großen Spaß, auch wenn sich die Sonne an diesem Tag ausnahmsweise einmal versteckte.

Schon früh am Freitagmorgen trafen sich alle Schüler/innen und Lehrer/innen zu einem letzten Beisammensein und einem Rückblick auf die vergangenen Tage, denn die Busfahrt zurück nach Helmstedt sollte schon um 09:00 Uhr starten. Die Schüler/innen dankten ihren niederländischen Gastgebern für eine spannende und lehrreiche Woche und für eine schöne Zeit, die man gemeinsam verbracht hatte. Im März nächsten Jahres kommen die holländischen Schüler/innen dann nach Helmstedt, um eine deutsche Schule und die deutsche Kultur kennenzulernen. „Wellkommen in Duitsland!“

Schüleraustausch Deutschland-Niederlande 2016

Im Voraus der Austauschwoche hatten wir uns ein Programm und ein Wochenmotto, zu dem wir innerhalb der Woche Filme drehen sollten, ausgedacht. Das Motto lautete „Mobilität, die verbindet“. Am Montag, den 06.06.16 kamen die Holländer aus Ermelo zu Besuch ans GaBö.  Nachdem wir ihnen die Schule zeigten, gingen wir auf den HSV-Platz, um verschiedene Ballsportarten auszuüben. Abends ging es für die Gastschüler in die jeweiligen Familien. Dienstagmorgen fuhren wir mit dem Bus der Grizzly Adams Wolfsburg zum Schwarzlichtviertel nach Hamburg. Damit die Holländer die Stadt besichtigen konnten, sind wir später in die Hamburger Innenstadt gefahren. Dort konnten wir den Gästen innerhalb von drei Stunden die berühmtesten Orte zeigen. Nach dem anstrengenden Tag waren alle Schüler froh, wieder im Bus nach Hause fahren zu können. Um den Holländern die Autostadt zu zeigen, fuhren wir Mittwochmorgen mit dem Linienbus nach Wolfsburg. Nach einer Führung durch die Autostadt hatten wir Freizeit. Diese nutzten viele, um die Stadt zu sehen. Andere wiederum, um an ihren Projekten zu arbeiten. Abends ging es dann mit dem Linienbus wieder Richtung Helmstedt, wo alle Schüler wieder in die Familien gingen. Donnerstag war dann schon wieder der letzte Tag, an dem die einzelnen Kleingruppen ihre Projekte bearbeiteten und fertig- stellten. Am Nachmittag kamen dann alle noch einmal zusammen, um Kaffee zu trinken und Kuchen zu essen. Abends gab es noch eine Abschlussfeier. Am letzten Tag mussten wir unsere Kurzfilme vortragen und uns anschließend von den Holländern verabschieden.

Italienische Austauschschülerin zu Gast am GaBö

Was gibt es Schöneres, wenn junge Menschen sich aus anderen Ländern begegnen, eine andere Kultur kennen lernen und dabei ihre Fremdsprache, die sie in der Schule erlernen, verbessern möchten?
Marta Incocciati wagte diesen Schritt und Lea Maaß half ihr dabei, ließ sich auf dieses „Abenteuer“ ein und nahm Marta bei sich Zuhause auf.
Marta ist eine Schülerin aus Italien, 16 Jahre jung, neugierig, offen, ehrgeizig, humorvoll und sehr nett sowie liebenswert. Sie war Gast am GaBö und besuchte Helmstedt für eine Woche und ging in die 10. Klasse, in die (ehemalige) E 1. Die E 1 nahm Marta herzlich auf und aus der unbekannten, gut sprechenden italienischen Mitschülerin wurde ganz schnell eine gute Freundin, vor allem für Lea.
Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass Marta bei uns, wenn auch nur für kurze Zeit, war und wir ihr alle Einblicke unseres (Schul-) Alltags zeigen konnten.
Lea zeigte Marta jedoch nicht nur „ihren Schulalltag“, sondern sie waren an verschiedenen Orten, wie z.B. am Rieseberger Teich, in Braunschweig und auch in Berlin. Sie unternahmen viel, auch mit Freunden und der Familie. Es war eine erlebnisreiche Zeit für beide, die sich hoffentlich im nächsten Jahr wiederholen wird; Doch dann in Italien, wenn Lea Martha in Fiuggi besuchen wird.
Dann wird uns sicherlich Lea von ihrem Austausch, ihren Erfahrungen und Erlebnissen berichten. Hier die Eindrücke von Marta:

Über meine Zeit in Helmstedt und in Räbke bei Lea bin ich sehr froh und dankbar.
Alles war wunderschön. Ich habe eine fantastische Zeit bei und mit euch verbracht!
Ich danke euch allen, besonders Lea und ihrer Familie. Lea ist ein sehr nettes Mädchen – sowie alle Schüler der E1.
Die Zeit in der Schule war sehr anregend und interessant. Obwohl ich nicht immer alles in der Schule verstanden habe, war es eine gute Übung für mich zu sprechen und die Sprache zu hören.
Diese Zeit war sehr nützlich für mich und ich denke, dass ich sehr viel gelernt habe.
Ich habe mich für diesen Austausch entschieden, um meine deutsche Sprache zu verbessern und um das typische deutsche Leben von einer deutschen Schülerin kennen zu lernen.
Ich habe dabei auch viele nette Menschen kennen gelernt und habe viele Freunde gewonnen.
Ich habe auch eine deutsche Schwester gefunden, Lea, die ich vermisse sowie ihre wunderbare Familie! Ich werde die Zeit mit euch nicht vergessen! Vielen Dank nochmal für alles!

Herzlichen Dank an euch alle, liebe E1, und vor allem an Lea, dass ihr so offen und hilfsbereit wart und nicht nur Marta, sondern uns allen, eine tolle, interessante und sehr schöne Zeit in der Schule bereitet habt!

 

Freudiges Wiedersehen mit Austauschschülern aus Ermelo

„Ermelo die Zweite“

Im April war es endlich soweit, dass langersehnte Warten hatte ein Ende und unsere niederländischen Freunde kamen für eine Woche nach Helmstedt.

Der Austausch stand in der Woche unter dem Thema „Geschichte, Kunst und ich“. Ein Highlight für dieses gemeinsame Projekt war die Exkursion nach Berlin. Dort wurde die längste Kunstgalerie der Welt, die East Side Galery, besucht und bestaunt. Das Symbol der deutschen Teilung wurde im 1989 nach dem Fall der Mauer und im Frühjahr 1990 von 118 Künstlern aus 21 Ländern gestaltet. So entstand zwischen dem Ostbahnhof und der Oberbaumbrücke auf einer Länge von 1316 Metern ein unvergleichliches Kunstwerk und Denkmal mit beeindruckenden und bedrückenden Bildern. Zahlreiche Besucher aus aller Welt kommen täglich, um die Einzigartigkeit des Ortes zu erleben. Mit gemischten Eindrücken ging es weiter zum Mauermuseum, dem Checkpoint Charlie Museum, dem Brennpunkt des kalten Krieges, dort wo die Weltenteilung begann und wo sie endete. Die Geschichte, zahlreiche Geschehnisse und z.B. originale Objekte gelungener Fluchten unter, auf und über der Erde konnten auf verschiedenste Weise entdeckt werden. Die gewonnenen Erkenntnisse und Informationen konnten für die anstehenden gemeinsamen Projekte ver- und aufgearbeitet werden, die am Abschlussabend den Eltern, Lehrern und der ganzen Gruppe präsentiert wurden. So entdeckten unsere Austauschschüler nicht nur in Berlin etwas über die Geschichte Deutschlands, sondern auch in Helmstedt lernten sie verschiedenste Denkmäler, Orte und Historisches kennen. Ergänzt durch den Besuch beim Bürgermeister und dessen interessanten Informationen über Helmstedt, haben sie auch Helmstedt gut kennengelernt. Zwischendurch gab es sportliche Aktivitäten wie z.B. Discgolfen im Helmstedter Piepenpark und Trampolinstunden mit den Flying GaBös. Nach einer schriftlichen Evaluation und einem „bildhaften“ Eindruck der gemeinsamen Woche ging es für die niederländischen Schüler am Freitag leider schon wieder gen Heimat.

Es war eine aufregende, spannende, wenn auch anstrengende, aber intensive und unvergesslich schöne Woche, in der sich zwei Kulturen näher gekommen sind.

Ein großes Dankeschön geht dabei an die Klasse 9a und deren engagierte Elternschaft, dem „Austausch-Kollegen-Team“ und an alle Beteiligten an dem Austausch! Herzlichen Dank!

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Eine aufregende „Italien-Woche“ am Gabö

Endlich war es soweit – unsere italienischen Freunde kamen Anfang Oktober für eine Woche nach Helmstedt.
Müde und erschöpft nach einer langen Busreise wurden die bekannten „amici“ herzlich am GaBö empfangen. An dem Wochenende konnten die Austauschschüler Zeit mit ihren deutschen Gastfamilien verbringen und das von ihnen individuell gestaltete Programm genießen. An dem Wochenende konnten die Austauschschüler Zeit mit ihren deutschen Gastfamilien verbringen und das von ihnen individuell gestaltete Programm genießen. Bei bestem Wetter ging es für einige z.B. zu der Gedenkstätte Marienborn. Sie war die größte und bedeutendste Grenzübergangsstelle an der ehemaligen innerdeutschen Grenze und ist heute nicht nur ein Denkmal, sondern auch ein Ort historisch-politischer Bildung. Ebenso wie das von einigen besuchte Grenzdenkmal Hötensleben, welches den Zustand von 1989 dokumentiert und ein Stück Deutsche Geschichte veranschaulicht.

Am Montag ging es für alle nach Berlin. Dabei stand u.a. ein weiterer Grenzübergang auf dem Programm; Das 1962 gegründete Mauermuseum direkt am legendären Checkpoint Charlie – dem Brennpunkt des kalten Krieges, dort wo die Weltenteilung begann und wo sie endete. Gemischte Gefühle, gerade auch in Bezug des 25 jährigen Mauerfalls in diesem Jahr, begleiteten diesen Museumsbesuch. Die Gedächtniskirche, das KaDeWe, das Nikolaiviertel, der „Alex“, der Potsdamer Platz sowie der Bundestag wurden ebenfalls besichtigt. Ein langer, spannender und interessanter sowie geschichtsträchtiger Tag ging zu Ende.

An den nächsten Tagen standen die Begrüßung beim Bürgermeister im Rathaus sowie eine kleine Stadtführung durch Helmstedt auf dem Programm. Das Forschungs- und Erlebniszentrum Paläon wurde ebenfalls „endteckt und erkundet“. Die deutschen Schüler bereiteten für ihre italienischen Freunde eine kleine Übersichtsführung in Braunschweig vor, in der es z.B. durch das historische Magniviertel ging, das Rizzi Haus präsentiert wurde, der Burgplatz, der Kohlmarkt, das Rathaus und das Schloss bestaunt wurden. Mit dem Staunen ging es in der Autostadt in Wolfsburg weiter, in der z.B. die automobilen Meilensteine im Zeithaus betrachtet wurden sowie die einzelnen Pavillions der verschiedenen Automarken. Anschließend gab es eine Schifffahrt auf dem Mittellandkanal, die das Volkswagen Werk und die Autostadt aus einer anderen Perspektive zeigte.

Die italienischen Gastschüler sowie ihre Lehrerinnen konnten auch Einblicke in das Schulleben gewinnen und den Unterricht an einigen Tagen miterleben. Vorab gab es eine herzliche Begrüßung durch die Schulleitung, die durch die Schulband „Nameless“ begleitet wurde.

Ein schönes, tolles, leckeres und bewegendes Abschlussfest rundete die „Italien-Woche“ ab. Am nächsten Morgen ging es dann leider für unsere Italiener wieder gen Heimat.

Wir bedanken uns nochmals ganz herzlich bei allen Schülern, Eltern, Kollegen und Thomas Wendt für die Hilfe, Mitgestaltung, den unermütlichen Einsatz und das großartige Engagement in dieser spannenden Zeit!


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