Berichte über die Einführung von iPads in den 8. Klassen im Schuljahr 2017/18

Zum Halbjahreswechsel startet am Gymnasium am Bötschenberg ein langfristig angelegtes Projekt zur Nutzung von iPads im Unterricht.

Nachdem die niedersächsische Landesregierung mit dem im Jahr 2016 veröffentlichten Medienkonzept „Ziellinie 2020“ den Einsatz von digitalen Endgeräten für alle Schülerinnen und Schüler des Landes bis zum Jahr 2020 anvisiert hat, haben engagierte Lehrkräfte des GaBö mit den Vorbereitungen zur Umsetzung dieser Forderung begonnen. 

Zunächst wurden Fortbildungen und Tagungen zum Thema Mediennutzung im Unterricht mit Schwerpunkt Tablets besucht, darüber hinaus fanden Hospitationen an Schulen statt, die schon seit längerem iPads im Unterricht einsetzen – so z.B. die OBS Gehrden in Hannover oder die Neue Oberschule in Braunschweig. Mit Unterstützung der Schulleitung des GaBö wurden dann die notwendigen Weichen gestellt, um iPads zunächst im 8. Jahrgang einführen zu können.

In einem ersten Schritt galt es, das drahtlose Netzwerk auf den neuesten Stand zu bringen. Zu diesem Zweck wurden nach ausführlichen Planungen und mit Unterstützung des Schulträgers, des Landkreises Helmstedt, im vergangenen Sommer elf leistungsstarke, businessfähige Accesspoints angeschafft, wie sie z.B. in großen IT-Unternehmen oder an Universitäten eingesetzt werden. In Verbindung mit dem Schulserver IServ, der seit Sommer 2016 am GaBö seinen Dienst zuverlässig verrichtet, war damit zuallererst die notwendige technische Infrastruktur geschaffen.

Des Weiteren fanden sich interessierte Lehrkräfte und Eltern in einer Arbeitsgruppe zusammen, um die vielfältigen Fragen zu klären, die mit einer derartigen Veränderung des Unterrichts einhergehen: In welchen Fächern sollen die iPads eingesetzt werden? Wie kann sichergestellt werden, dass die Schülerinnen und Schüler nicht zu sehr abgelenkt sind und sich auf das konzentrieren, was die jeweilige Lehrkraft für den Unterricht vorgesehen hat? Wie werden Apps angeschafft, verwaltet und bezahlt? Was ist mit der Versicherung der Geräte? Die Antworten auf diese und viele weitere Fragen werden auf einem eigens zu diesem Zweck eingerichteten Blog auf der Schulwebseite (www.gaboe.de/ipads) von Schülerinnen und Schülern der Projektklassen beantwortet.

Wir (die 8a des Gymnasiums am Bötschenberg) sollen eine iPad-Klasse werden. Das hört sich normalerweise nach nichts besonderem an, aber wir sind die Ersten an unserer Schule, ein Pilot-Projekt und auch für unsere Lehrer ist diese Form des Unterrichts Neuland. Für uns ist das eine große Ehre, die Möglichkeit dieses modernen und innovativen Unterrichts als erste Klasse an unserer Schule zu erleben. Zwar hat sich in der Vorbereitung bei uns auch das Gefühl entwickelt, dass wir mit Herrn Kramer als Begleiter dieses Projekt stemmen können. Allerdings bleibt ein mulmiges Gefühl, wenn ich an das Thema denke. Nachdem nun auch die Bestellbögen ausgefüllt und abgeschickt sind, wird es nicht mehr lange dauern bis wir unsere iPads bekommen.

Noah Ryll

Wir (die 8a/8b) werden eine iPad-Klasse. Das heißt, wir arbeiten statt mit richtigen Büchern, mit einem digitalem Buch. Und statt alles per Hand zu schreiben, tun wir das nun auf einem iPad. Da es für eine Schulklasse relativ neu ist – eigentlich gibt es das schon etwas länger und nur Niedersachen ist etwas spät –, auf einem iPad zu arbeiten, werden wir bald flächendeckend darüber belehrt. Es klingt zwar schon cool, nur mit iPads zu arbeiten, aber um das „alte“ Schreiben mit Stift und Papier, werden wir nicht herumkommen. Langsam aber sicher wird alles digitalisiert, man schreibt immer seltener mit Stiften, aber ob das unseren Klassen so gut tut? Ich denke, das sollte nicht so schlimm sein, schließlich wird der Workflow drastisch gesteigert.

Auf dieser Seite werden zukünftig Beiträge zu den iPad-Klassen kommen!

Jonah Maekler