Nachts um 2 Uhr ging die aufregende Reise los. Abgeholt wurden wir mit einem Bus, der uns zum Flughafen nach Düsseldorf brachte. Die vierstündige Busfahrt wurde mit einem langen Nickerchen überbrückt, da die Reise von allen mit purer Übermüdung gestartet wurde. Trotzdem fieberten wir der Reise erwartungsvoll mit unseren Lehrkräften Frau Wolf und Frau Barz entgegen. Am Flughafen angekommen, ging es ohne Probleme ab nach Dublin. In Dublin angekommen, fuhren wir in einem Doppeldeckerbus zu unserem Generator Hostel. Gut zu wissen ist, dass es in Dublin überall W-Lan gibt, doch ob es funktioniert, ist die andere Frage. Nach einer kurzen Pause ging es direkt weiter in die Innenstadt, wo ein Tour Guide auf uns wartete. Gewappnet mit einer Edeka Plastiktüte stürzten wir uns in die Historik von Dublin und sahen viele Sehenswürdigkeiten. Nachdem alles gesehen war, hatten wir, wie jeden Abend, noch etwas Zeit für uns.

Am Dienstag ging es für uns raus aufs Meer und wir machten eine dreistündige Bootstour mit einem Stopp an einem schönen Hafen, wo wir viele Fotos machten. Anschließend ging es ins Whiskey Museum, aber natürlich ohne Geschmacksprobe. An diesem Tag bemerkten wir auch, dass Dublin ein Ort ist, der niemals schläft – Krankenwagen und Polizei sind dauerhaft im Einsatz.

Am nächsten Tag wurden wir schon früh aus den Federn geworfen. Nach einem ausgewogenen Frühstück ging es nach einem Fußmarsch nach Malahide. Tipp für alle Busreisenden in Dublin: Coins only! Dort angekommen, wurden wir von einer roten, Kinderlieder spielenden Bimmelbahn abgeholt und zum Castle gebracht, wo uns Pug, der Hausgeist, empfing. Wieder angekommen in Dublin, besichtigten wir die Saint Patrick‘s Cathedral. Unser eigentliches Abendritual war es, abends im Hostel Billiard zu spielen, wobei eine Seniorengruppe der Meinung war, uns Mittwochabend einen Strich durch die Rechnung zu machen.

Am vorletzten Tag ging es bis abends hinaus in die Berge. Nach einer einstündigen Busfahrt nahmen wir die erste Hürde auf uns und wanderten außer Atem einen hohen Berg hinauf. Dieser war sogar noch steiler als der GaBö-Berg und das ist kaum zu toppen. Dennoch zahlte sich das Wandern aus. Die Aussicht war atemberaubend, ein wahrer Instagram/Snapchat-Ort. Anschließend ging es weiter zu einem weiteren sehenswürdigen Ort, wo wir die Chance hatten, uns etwas zu wünschen. Allerdings musste man dafür ein Kreuz umarmen. Für die Großen etwas einfacher, für die Kleinen eine knifflige Angelegenheit. Die Wild Wicklow Mountains Tourwar ein Ausflug voller Wunder, denn es ging danach noch zu einem unfassbar schönen See.

Die Rückreise war dem Freitag gewidmet. Nach einem angenehmen Flug kam der unangenehme Teil. Wir fuhren sechs Stunden mit dem Bus zurück, inklusive Stau. Jedoch freuten sich alle auf zu Hause. Am GaBö angekommen, warteten die Eltern schon sehnsüchtig auf uns. Es war eine wunderschöne und ereignisreiche Woche.

Wir bedanken uns vielmals bei Frau Wolf und bei Frau Barz für das kurzfristige Einspringen, ohne sie hätten wir Dublin nie kennengelernt. Wir hoffen, ihnen hat die Fahrt genauso gut gefallen wie uns.

Verfasst von Vivien Dube, Lena Klitsch und Annika Koch

Fotos

Das gesellschaftswissenschaftliche Profil der Q2 fuhr in diesem Jahr nach Polen auf Kursfahrt. Damit begaben wir uns auf eine praxisnahe Expedition, um das inhaltliche Schwerpunktthema „Das deutsch-polnische Verhältnis“ des 3. Semesters im Kurs mit erhöhtem Anforderungsniveau Geschichte genauer zu ergründen. Natürlich war auch Ziel, unseren direkten Nachbarn näher kennenzulernen.

Auf dem Programm standen neben einer ausführlichen Erkundung der Kulturhauptstadt Polens auch thematische Stadtführungen zur Geschichte der Stadt sowie zur Geschichte der Juden in Krakau, die bis zur Verfolgung durch die Deutschen eine wichtige gesellschaftliche Position in Krakau einnahmen.

Untergebracht in dem zentralen und hippen Viertel „Kazimierz“ konnten viele wichtige Sehenswürdigkeiten wie der Wawelhügel, das Weichselufer, der beindruckende Marktplatz samt Tuchhallen, das Museum in der ehemaligen Fabrik Oskar Schindlers (bekannt durch den Film „Schindlers Liste“ des Regisseurs Stephen Spielberg) sowie eine Synagoge und ein jüdischer Friedhof besichtigt werden. Aber auch kulinarisch konnte die Stadt mit vielen stylischen Restaurants, exotischen Spezialitäten und chilligen Bootslokalen beim Kurs punkten. Den Höhepunkt bildete dabei zweifelsfrei der Klezmer-Abend in einem traditionellen jüdischen Restaurant, der zur eh schon guten Laune enorm beitrug.

Jedoch setzten wir uns neben all dem Spaß auch mit dem dunklen Kapitel deutscher Geschichte auseinander. Neben der Judenverfolgung und der Zuweisung ins Ghetto, beginnend 1941, spielte Kraukau auch ein wichtige Rolle bei der auf der Berliner Wannseekonferenz organisierten „Ausrottung der Juden“. Das Konzentrationslager Auschwitz sowie die Vernichtungsstätte Auschwitz-Birkenau mit seinen Gaskammern und Krematorien liegen etwa eine Busstunde von Krakau entfernt.

Der Anblick der Ausstellungsstücke aus dem Besitz der Ermordeten (LKW-Ladungen von abgeschnittenen Haaren, riesige Haufen an konfiszierten Brillen, Schuhen, Koffern, Haushaltsutensilien), die in der Gedenkstätte ausgestellt waren, schnürte vielen von uns die Luft weg. Auch die Begehung des riesigen Geländes und der Baracken in Auschwitz-Birkenau, wo circa eine Million unschuldige Menschen in Gaskammern umgebracht wurden, wirkten noch lange nach. Umso unverständlicher war es für uns, dass es Menschen gibt, die diesen Teil der Geschichte leugnen oder bagatellisieren.

 

Im August fuhr die Klasse 7a mit ihren Lehrkräften Christiane und Friedrich Jungenkrüger auf Klassenfahrt zum Surfen nach Fehmarn.

Gemeinsam mit den Surflehrern vor Ort wurden die Schülerinnen und Schüler morgens in die Anfänge des Surfens eingeführt. Dabei wurde ihnen das Aufbauen des Riggs beigebracht, die Grundtechniken wie Drehungen, die Wende und vor allem das Fahren der unterschiedlichen Kurse.

Nachmittags standen verschiedene Wassersportaktivitäten auf dem Programm. Dabei probierten sich die Schülerinnen und Schüler im Stand Up Paddling und Kanu fahren oder spielten Wasserball im Pool. Aber auch andere Freizeitaktivitäten wie das Crazy Unihoc – Turnier erfreuten sich einer großen Beliebtheit, vor allem begeisterten sich aber auch viele Schülerinnen und Schüler für das Trampolinturnen auf einer attraktiven Sprunganlage.

Am letzten Tag war es noch einmal besonders schön, als alle gemeinsam in der Ostsee baden konnten, obwohl die Warnung vor Feuerquallen das Badeerlebnis ein wenig trübte. Leider war die tolle Fahrt viel zu schnell zu Ende, man hofft aber, dass man demnächst noch einmal zum Surfen fährt. Vielen Dank an unsere Lehrkräfte, Christiane und Friedrich Jungenkrüger, die seit Jahrzehnten dafür sorgen, dass sich das Surfen als festes schulisches Angebot im Sportprofil der Schule etabliert hat.

In der ersten Septemberwoche 2018 fuhr die Klasse 9a des GaBö zum Gegenbesuch im Rahmen des Ermeloaustauschs. Nachdem der Besuch der Niederländer im Juni für innige Freundschaften gesorgt hatte, waren alle sehr gespannt und voller Erwartungen auf die Woche in den Niederlanden. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von Frau Jabs sowie vom Klassenlehrer, Herr Kramer.

Nach der langen Busfahrt wurden wir am Christelijk College Groevenbeek in Ermelo wie alte Bekannte empfangen – es gab viel zu erzählen. Daher fiel das restliche Programm für den Montag eher spartanisch aus: nach einer Begrüßungs- und Orientierungsrunde wurden die Schülerinnen und Schülern von ihren Gasteltern abgeholt und verbrachten einen gemütlichen Abend gemeinsam mit ihren Austauschpartnern.

Am Dienstag hatten unsere Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, den Unterricht an einer anderen Schule – in einem anderen Land(!) – kennenzulernen und sich mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden im Schulalltag der beiden Partnerschulen bekannt zu machen. Am Nachmittag ging es dann mit dem Bus nach Lelystad zum Batavialand: Hier konnten wir einen originalgetreuen Nachbau des 1629 vor Australien gesunkenen Handelsschiffes “Batavia” besichtigen und dabei auch einen Einblick in die Art und Weise gewinnen, wie vor 300 Jahren solches Schiffe gebaut wurden.

Am Mittwoch stand Amsterdam auf dem Plan. Zunächst ging es mit dem Bus zum Stadion des niederländischen Rekordmeisters “Ajax Amsterdam”, das erst seit wenigen Wochen “Johann Cruiyff Arena” heißt. Im Anschluss an eine beeindruckende Führung im komplett überdachten Stadion – inkl. Abstecher in die Heimkabine, den Pressekonferenzraum sowie auf die höchsten Ränge – ging es zum Nationalmuseum der Niederlande, dem “Rijksmuseum”. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler Meisterwerke von Rembrandt oder van Gogh in Augenschein nehmen und sich in der beeindrucken Architektur des Museumsgebäudes verlieren.

Der Donnerstag stand im Zeichen der Vorbereitung des Abschlussabends, zu dem dann auch die Gasteltern eingeladen wurden. Zudem spielten die Schülerinnen und Schüler “Boerengolf” (zu deutsch: Bauerngolf), wobei ein kleiner Fußball mit einem holzbeschuhten Stock über einen wilden Kurs bugsiert werden muss. Dass es dabei fast durchgehend regnete, wurde das Spiel mehrfach unterbrochen – der guten Laune der Spieler tat dies aber keinen Abbruch.

Am Freitag ging es dann nach einer tollen Woche mit vielen Eindrücken zurück nach Helmstedt. Pünktlich um kurz nach 15 Uhr landeten wir wieder am Bötschenberg und stellten trotz des rundum gelungenen Austausches fest: Schön, wieder zuhause zu sein.

 

Fotos

 

Unter den Sport LKs bereits bekannt hat die Area47 nun auch ihren Reiz auf die diesjährigen Sport P1-Abiturienten und auf uns als Begleiter (Frau Tiesler
und Herr Salzmann) ausgeübt. Hin und zurück wurden wir mit dem Zug transportiert, zu Aller Erstaunen ohne Verspätung. Untergebracht in Tipis starteten wir in die Action-Sport-Woche.

Den ersten Tag verbrachten wir in atemberaubenden 30 m Höhe unterhalb einer Brücke, in einem der höchsten Hochseilgärten der Welt. Wer noch nicht genug hatte vom Klettern, konnte sich nachmittags am Kletterfelsen erneut in die Höhe schwingen. Jeden Tag stand uns zudem die „Water Area“ mit zahlreichen Rutschen, Sprungschanzen, Blobbing, einer Wasserkanone und vielem mehr zur Verfügung. Abends wurde stets der Volleyball noch ein wenig gequält.

Der Mittwoch war der vollste Tag. Er begann mit einer Rafting Tour auf der Inn. Fast jeder fand im Spiel mit dem kühlen Nass seinen Spaß. Tequila wurde dabei besonders häufig ausprobiert. Tequila steht natürlich dafür, den Oberkörper soweit über die Reling zu kippen, dass der Kopf komplett in den schmackhaften Fluten verschwindet. Am Mittwochnachmittag wurde dann in die Pedale getreten, um zum Piburger Bergsee zu gelangen. Höhepunkt der Tour war ein 30 minütiger Anstieg, der nur im ersten Gang überwunden werden konnte. Anerkennung und Erstaunen über Fahrräder ohne Motor war der Dank.

Der Donnerstag war ein besonderer Tag für eine Teilnehmerin, deren Volljährigkeit gemeinsam gefeiert wurde. Daneben verbrachten vier Sportler
ihre erste Stunde auf einem Wakeboard. Zudem begab sich eine Gruppe von acht Personen auf Expedition in eine tiefe Schlucht, welche ein Fluss in den Fels gerissen hatte. Die Expedition namens “Canyoning” forderte volle Aufmerksamkeit beim Abseilen und beim Wasserfallrunterrutschen oder -runterspringen. Abends wurde dann der Geburtstag und letzte Abend der Kursfahrt gebührend im River Haus gefeiert.

Der Regen, welcher ab Donnerstag einsetzte und Freitags bereits ohne Pause strömte, war für uns das Zeichen, das Ötztal wieder gen Bötschenberg nach vier Tagen voll Aktivität zu verlassen. Diesmal erreichten wir das geliebte Helmstedt zwei Stunden später wie geplant => „Typisch Bahn“

 

Fotos

In der letzten Woche fuhr die 7b mit Frau Kramer und Frau Gföller vom Montag bis zum Mittwoch in den Südharz nach Gorenzen. Die Beschreibung auf der Jugendherberge „in waldreicher Umgebung“ traf voll und ganz zu – mit Bestürzen stellten die Schülerinnen und Schüler die fehlende Netzabdeckung und kaum nutzbares W-LAN fest. Die 7b begegnete diesen Widrigkeiten mit guter Laune und genoss die Zeit dann eben eher „old school“.

Das Programm war sehr vielseitig und reichte unter anderem vom Besuch des Kyffhäuser-Denkmals über die Barbarossa-Höhle zu Kletterwald und Sommerrodelbahn.

Wir erlebten drei wunderbare, ereignisreiche Tage.

 

Der Tag begann mit einer schönen Zugfahrt in Richtung Hannover in den Landtag, um die Veranstaltung „Europa Café“ zu besuchen. Die Schülerinnen und Schüler des Politikkurses PW91 und PW92 fuhren zusammen mit Frau Herlt nach Hannover und wurden dort vom Landtagsvizepräsident empfangen und begrüßt. 

Alles begann mit einem Bericht zur aktuellen Situation in Europa. Danach bekamen die Schüler einen Eindruck zu dem, was sie im Landtag alles machen und wie der Tag in den Tischgruppen aussieht.

Kurze Zeit später begann die erste Diskussionsrunde mit der Tischgruppe zu den Fragen: Was macht die Europäische Union eigentlich und welches Ziel sie verfolgt?

Eine weitere Frage war: Was wäre, wenn es die EU nicht gäbe?

Danach ging es in die erste Pause am Tag.

Die zweite Diskussionsrunde wurde mit einer anderen Tischgruppe durchgeführt zu den Fragen: Was finde ich gut an Europa? Was muss besser werden in Europa? Und wie stelle ich mir ein ideales Europa vor?

Dann mussten wir die für uns am wichtigsten Punkte raus suchen und diese dann in der Runde diskutieren. Nach der 20 minütigen Diskussionsrunde in der Tischgruppe musste der Tischleiter die Argumentation vor allen Leuten vorstellen.

Nach der Vorstellung wurden die Tischgruppen wieder gemischt und es folgte die dritte Diskussionsrunde. In dieser Diskussion wurde aus den vorherigen Punkten, der für uns am wichtigsten war, raus gesucht. Diesen sollten wir erweitern. Darunter fällt, dass wir ein Thema aussuchen sollten, was uns darunter stört und was die Europaparlamentsabgeordneten unserer Meinung nach tun sollen, um dieses Problem zu beheben und zu bekämpfen. Auch die dritte Diskussionsrunde wurde in der großen Runde von dem Tischleiter vorgestellt. Dann sollten wir alle drei wichtige Themen und Problemstellungen heraussuchen, indem wir einen Punkt auf den Themenbogen kleben. Die drei Themen mit den meisten Stimmen wurden dann mit den Landtagsabgeordneten diskutiert. Zwischen der zweiten und dritten Diskussionsrunde gab es eine Mittagspause, in der kleine Häppchen serviert wurden.

Die Landtagsabgeordneten waren aus verschiedenen Fraktionen und Parteien. Sie haben sich sehr gut auf die drei Schwerpunkte eingelassen und intensiv mit uns diskutiert. Nach der 45 minütigen Diskussion wurde der Tag sehr schön vollendet, indem wir alle wieder nach Hause fuhren.

 

Fotos

Am 21. August erreichte der Sportleistungskurs, gemeinsam mit Herrn Gerlach und Herrn Kramer, mit dem Zug das Ötztal in Österreich. Mit guter Laune und großen Erwartungen kamen wir in der „Area 47“ an.

Die „Area 47“ ist ein großer Freizeitpark mit Rafting, Canyoning & anderen Wasseraktivitäten, Konzerten & Übernachtungsmöglichkeiten.
Nach einer kräftigen Stärkung im Restaurant und der ersten Erkundung des Geländes, bezogen wir unsere Holz-Tipis. Gemeinsam ließen wir den Abend ausklingen und freuten uns riesig auf den nächsten Tag, denn es stand der Hochseilgarten in unserem Programm.

Am nächsten Tag meisterten wir alle zusammen, nach einer kurzen Einführung, die Hindernisse in schwindelerregenden 27 Metern Höhe. Den Rest des Tages nutzten wir die „Water-Area“, genossen das sonnige Wetter und einige von uns suchten den absoluten Adrenalin-Kick beim „Mega-Swing“, bei dem die Teilnehmer vom Startpunkt in 27 Metern Höhe ins Nichts fallen. Mehr als 12 Meter freier Fall warteten auf die drei, bevor der Speed von rund 100 km/h in die Schwingbewegung überging. Natürlich wurde an diesem Tag Beachvolleyball gespielt und die „Water-Area“ mit Rutsche, Wakeboard & Co. genutzt.

Am Mittwoch versuchten wir uns an der „Kletterwand“ mit Routen in allen Schwierigkeitsgraden, welche ebenfalls 27 Meter hoch ist. Anschließend folgte erneut ein spannendes Beachvolleyball-Spiel.
Nachdem einige von uns mit dem Mountainbike die Berge unsicher machten, gab es am Strand ein Barbecue, wobei der Sonnenuntergang die unglaublich entspannte Stimmung an diesem Abend unterstrich.

Das große Highlight unserer Kursfahrt folgte am Donnerstag. Bei strahlendem Sonnenschein statteten wir uns aus mit Neoprenanzügen, Schuhen, Westen und Helmen. Mit den Booten kämpften wir uns durch die Strömungen der Ötztaler Ache und genossen die atemberaubende Aussicht.

Am Freitag den 25. August hieß es dann Abschied nehmen. Mit dem Zug ging es wieder in die Heimat, doch die adrenalinreichen und actionreichen Tage in der „Area 47“ werden wir niemals vergessen. Für uns war diese Kursfahrt das Highlight unserer Schullaufbahn und ein gelungener Abschluss und vielleicht werden wir das Ötztal bald wieder besuchen.

Ein großes Dankeschön an unseren Tutor Herrn Kramer und an Herrn Gerlach für diese unvergesslichen Tage! – sf84 / SP81

Ganz viel Theater mit ERASMUS+ in Ermelo

 

Im Februar begegneten sich erstmals im Rahmen des ERASMUS+-Projektes ca. 25 Schülerinnen und Schüler aus Helmstedt, Mailand, Lyon und Ermelo, um gemeinsam Theater zu spielen und dabei die Frage nach der eigenen (nationalen) Identität im europäischen Kontext in den Blick zu nehmen.

Agnes Ribanski, Ann-Kathrin Breier, Caroline Tischer, Elisa Störmann, Emma Gollmer und Helen Schade (alle Jahrgang 10) fuhren dafür für sechs Tage in die niederländische Stadt Ermelo. Begleitet wurden sie von Frau Hahn und FRau Herlt.

Dass sich die inhaltliche und praktische Vorbereitung im Unterricht gelohnt hatte, spürten die Schülerinnen gleich, auch wenn die Theaterlehrer in Ermelo trotzdem den ein oder anderen Sprung ins kalte Wasser vorbereitet hatten. Die Schülerinnen dokumentierten ihren Aufenthalt per Video…also, sehen Sie selbst:

Die diesjährige Schneefahrt führte ins beschauliche Seefeld in Tirol, Österreich. Nach einer ereignislosen Anreise am Sonntag, den 04.02., startete die Woche mit der Ausleihe des Materials am folgenden Morgen – für einige der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gab es Snowboards, die meisten hatten sich für Ski entschieden.

Bei perfekten äußeren Bedingungen – Kaiserwetter, optimal präparierte Pisten, hervorragende Lifte und geringe Wartezeiten – konnten die erfahrenen Wintersportler  zunächst das Skigebiet erkunden, während diejenigen, die nach eigenem Wunsch noch Ausbildungsbedorf hatten, von den beiden Lehrkräften – Herr Salzmann & Herr Kramer – betreut wurden. In den Folgetagen bekamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann Aufgaben, die sie in Kleingruppen selbständig zu bearbeiten hatten, so z.B. das Entwickeln und Üben einer Formationsfahrt, die dann gefilmt und ausgewertet wurde.

Da das Skigebiet in Seefeld zwar sehr schön, aber etwas klein war, hatte Herr Salzmann im Vorfeld für den Donnerstag einen Ausflug in das Skigebiet Kaltenbach-Hochfügen organisiert – mit ca. 160 Pistenkilometern ein echtes Highlight. Leider war dieser Tag der einzige in der gesamten Woche, an dem das Wetter uns im Stich ließ. Bei sehr bescheidenen Sichtverhältnissen machten aber alle das beste aus dem Tag. Einige der Fortgeschrittenen wählten am Ende sogar die Talfahrt auf der sehr anspruchsvollen „Stephan Eberharter Goldpiste“.

Nach einem weiteren Vormittag auf den Pisten unserer „Heimskigebiets“ in Seefeld ging es dann am Freitag Nachmittag zurück nach Hause. Am Samstag früh um 2:30 Uhr landeten wir erschöpft, aber zufrieden wieder in Helmstedt.

Fotos

Die Kursfahrt unseres naturwissenschaftlichen Profils ging nach Barcelona in Spanien. Wir haben uns gemeinsam für dieses Ziel entschieden, um einen zweiten Sommer am schönen warmen Mittelmeer verbringen zu können. In der letzten Augustwoche ging die Reise los. Gemeinsam mit Frau Wolf und Herrn Noll startete unsere Exkursion mit einem zwei stündigen Flug vom Flughafen Hannover.
In Barcelona ging es mit der Metro in unser High-Tech-Hostel Twentytu. Im Zimmer erwarteten uns jeweils vier Betten mit eigenem Bad und WC, was an ein gemütliches und sauberes Jugendherbergszimmer erinnerte. Zudem hatte das Hostel eine wunderschöne Dachterrasse mit vielen modernen und gemütlichen Sitzmöglichkeiten, welche abends zum Zusammensitzen einluden. Mit Blick auf den Torre Agbar, teils auf die Sagrada Familia und die rundherum beleuchtete Stadt ergab sich ein wunderschönes Erlebnis am Abend im Hostel. Zudem wurde ein ausgewogenes Abendprogramm wie Karaoke, BBQ, Paella und Salsa angeboten.
Der Dienstagvormittag bestand aus einer umfangreichen Stadtführung durch die mittelalterliche Altstadt Barcelonas, die auf Grund ihrer verschachtelten Gänge und Gassen sich von der später geplanten Stadt (Blockbau) abhebt. Begleitet wurden wir von einem deutschen Guide, welcher uns in das ehemalige Judenviertel führte und uns neben zahlreichen Kirchen, der ehemaligen römischen Stadtmauer auch eine Oper zeigte. Letztere befindet sich inmitten der Stadt und ist architektonisch mit ihren vielen floralen Mosaiken an den Jugendstil angelehnt. Am Nachmittag besichtigten wir die Sagrada Familia, welche von einem der wichtigsten Architekten der Welt konzipiert wurde – Antoni Gaudi. Die Kirche befindet sich nun seit 1882 in dem Prozess der Fertigstellung und soll vermutlich 2026 zum 100. Todestag Gaudis endlich diesen Prozess beenden. Die Sagrada Familia ist ein Wunder der Baukunst besonders durch ihre Höhe, die Gaudi durch ein sehr stabiles Parabelprinzip erreichte. Die Katalanen tragen einen großen Stolz ihn betreffend in sich. Gaudis Baustil zeichnet sich durch einzigartige Mosaike aus, welche seine Naturverbundenheit verdeutlichen. In der Sagrada Familia herrschte ein wunderbares Lichtspiel durch die verschiedenen Mosaike.
Am Mittwoch besuchten wir das Cosmo Caixa, ein Naturmuseum, welches vergleichbar mit dem Phaeno in Wolfsburg ist. Zu sehen gab es viele Knochen, eine Art Urwald und ein Aquarium mit zahlreichen Fischarten. Physikalische Experimente wie das Foucaultsches Pendel, welches die Erdrotation nachweist, schlossen gut an den Physikunterricht an.
Am Donnerstag besuchten wir den Park Güell, welcher ebenfalls von Antoni Gaudi konzipiert und erbaut wurde. Auch der Park zeichnet sich durch seine zahlreichen Mosaike aus. Der Park war romantisch, gemütlich und naturbelassen und von Bauwerken wie Skulpturen oder Wasserspielen umrandet.
Am letzten geplanten Tag ging es für uns ins Kloster nach Montserrat. Es befindet sich hoch oben im Sandsteingebirge ca. eine Stunde von Barcelona entfernt. Über eine Seilbahn und einen kurzen Wanderweg konnte man die Spitze eines Bergteiles erklimmen, auf dem wir eine wunderschöne Aussicht genießen konnten. Das Kloster überzeugte mit seiner wunderschön angelegten Kirche, deren Mittelpunkt die berühmte schwarze Madonna, ein Pilgerwahrzeichen, bildete. Danach ging es für uns nach einer weiteren Stunde Fahrzeit zum berühmten Cava Produzenten Freixenet. Dort lernten wir erst etwas über die Produktion von Cava und danach besichtigten wir die verschieden Ebenen der Kellerei. Da der Komplex sehr weitläufig ist, sind wir am Ende mit einer internen Shuttlebahn durch die Kellerei gefahren. Abends saßen wir zusammen am Strand und genossen unseren vorletzten Abend.
Der Samstag stand uns Schülern zur freien Verfügung und der von den Lehrern angebotene Ausflug nach Tarragona war fakultativ. Neben Segway fahren und Shoppingtouren genossen viele von uns die heißen 30°C bei strahlender Sonne zum letzten Mal. Am Abend verschlug es noch einige von uns zu den bekannten Wasserspielen Fuente Magica am Plaça d‘ Espanya, welcher auch eine atemberaubende Atmosphäre bot.
Unser Rückflug verlief problemlos. Schlussendlich war die Kursfahrt sehr interessant und schweißte uns als Kurs näher zusammen. Wir lernten viele neue Seiten von uns und von Barcelona kennen. Insgesamt eine gelungene Kursfahrt!

Lea Förster & Jessica Meier

Fotos

Der Surfkurs der Q1 ist am Anfang des neuen Schuljahres mit Frau und Herrn Jungenkrüger nach Fehmarn gefahren. Angereist sind wir mittags mit dem Bus, angekommen sind wir gegen Abend. Bei unserer Ankunft sind wir direkt unseren Wohnwagen zugeteilt worden. Insgesamt war die Anreise angenehm und gut geplant. Morgens und mittags haben wir uns innerhalb unseres Wohnwagens selbst verpflegt und abends haben sich alle zum gemeinsamen Essen getroffen. Dabei hat eine  Wohnwagengruppe im Wechsel für alle gekocht. An diesen Abenden bei schönem Wetter haben wir tolle Gespräche geführt . Jeden Morgen um 10 Uhr hieß es für uns: auf zum Surfen! Und so trafen wir uns jeden Morgen mit unseren Surflehrern und bauten die Riggs und Surfbretter auf. Nach einer relativ kurzen Einführungsphase ging es dann auch los. Jeder wurde individuell nach seinem Leistungsniveau gefordert. Alle machten tolle Fortschritte und waren schon nach wenigen Stunden mit dem Sportgerät vertraut. Einige von uns haben auch den Umgang mit dem Trapez gelernt. Nach einer zweistündigen Mittagspause ging es wieder für einige Stunden aufs Wasser. Am Ende der Woche sind wir mit allen eine Regatta gefahren. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es ein einmaliges, tolles Erlebnis war. Wir alle hatten sehr viel Spaß und möchten uns an dieser Stelle noch einmal bei Frau und Herrn Jungenkrüger für die Surffahrt bedanken!

Anna Sievers

Fotos