Am Freitag, den 10.08.2018, war jeder einzelne gefragt. Das tolle Zusammenspiel von Groß und Klein hat dazu geführt, dass der traditionelle Aktionstag am Gabö wieder gelungen ist.

Die älteren SchülerInnen erkämpften im Stadion das Sportabzeichen oder lernten ihre neuen Klassen in einem Unihoc-Turnier kennen. Im Mittelpunkt dieses zweiten Schultages stand die Begrüßung der neuen Fünftklässler, die ihre neue Schule zusammen mit den Sechstklässlern von allen Seiten erkunden durften.

Der Morgen begann mit Leichtathletik in Stationen auf dem Sportplatz. Zur Mittagspause fanden sich alle auf der großen Wiese ein – es gab leckere Nudeln mit Soße Bolognese. Jetzt wurde mit Hilfe einer Schulrallye auch noch das Innenleben der Schule erforscht. Dabei kamen die Kontakte zwischen den Sekretärinnen, den LehrerInnen und den nach Antworten suchenden SchülerInnen wie von selbst zustande: „Wie heißt der Lieblingsverein von Herrn Kramer?“, war eine Frage, die viele bewegte. Toll, wie schnell die Verbindungen hergestellt werden.
Um 13 Uhr waren die fünften und sechsten Klassen im Waldbad Birkerteich, um 50 Meter auf Zeit zu schwimmen. Das Wetter spielte gut mit und da es in den letzten Tagen sehr warm war, hatte das Wasser eine angenehme Temperatur zum Schwimmen.

Gegen 14 Uhr waren alle Gruppen mit dem Schwimmen fertig und sind nach dem Umziehen nach und nach zurück zur Schule gegangen.
Bis am späteren Nachmittag das Unihoc-Turnier anfing, beschäftigen sich die Schüler selbstständig mit ihren neuen Freunden. Es gab so viel zu besprechen und zu erzählen: „Der Tag war gut, außer das Schwimmen, da es zu kurz war.“ (Neo, 5a) „Mir hat der Tag gefallen, besonders die Rallye.“ (Kim, 5a)

Die Kinder waren mit Begeisterung dabei, nicht nur beim Schwimmen, sondern auch in ihrer Freizeit. In den Pausen haben sie gespielt oder waren im Wasser. Begleitet wurden die SchülerInnen der Unterstufe von Paten der höheren Klassen, so hatte jeder einen erfahrenen Ansprechpartner an seiner Seite.

Das abschließende Unihoc-Turnier führte bei den Schülern zur Festigung des Gemeinschaftsgefühl und einem weiteren aufregenden Programmpunkt. Nach dem Turnier fand die Siegerehrung statt.

Anschließend wurde mit den Eltern und Verwandten gegrillt. Sie sind ein wichtiger Teil der Schulgemeinschaft und haben sich gern mit Spenden eingebracht.

Im Großen und Ganzen war es ein gelungener Tag mit vielen strahlenden Gesichtern, denn jeder konnte sich erfolgreich einbringen. Lea aus der 6a und Max aus der 6b sind sich einig: „Ich mochte den Aktionstag und würde gerne nochmal dran teilnehmen.“ „Es war sehr gut und ich würde es nochmal machen.“

 

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Auch in diesem Jahr bietet der Niedersächsische Landtag Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 9 – 13 die Möglichkeit, Abgeordnete während eines maximal einwöchigen Zeitraums als Hospitantin/Hospitant zu begleiten. Das Kultusministerium unterstützt das Projekt ausdrücklich. Weitere Informationen unter folgenden Links:

 

Englisch ist zwar angeblich die Sprache, in der man sich mit wenigen Vokabeln irgendwie durchschlagen kann. Schon mit 850 Wörtern, dem sog. Basic English, soll man über 20.000 andere Wörter umschreiben können. Gleichzeitig ist Englisch aber auch die Sprache mit dem weltweit größten Vokabular, in der man sich sehr differenziert und treffsicher ausdrücken kann. Das Sprachniveau, das die Oberstufenschüler Lea Förster, Katharina Hoffmann, Leon Fresl und Nicodem Wahlig vom GaBö erreicht haben, ist das zweithöchste nach dem Europäischen Referenzrahmen (C1) und basiert auf einem sehr umfangreichen Wortschatz.

Nach drei Jahren Vorbereitung in der Englisch-AG von Charlotte Schwarz legten die vier Schülerinnen und Schüler in Hannover das Cambrige-Zertikat ab. Dieses Zertifikat wird vom Landesverband der Volkshochschulen Niedersachsen abgenommen und ist international gültig. Dazu werden vier Sprachkompetenzen geprüft: Hörverstehen, Leseverstehen, Sprechen und Schreiben. Da es sich um eine international gültige Sprachfeststellungsprüfung handelt, ist das Verfahren weltweit gleich, egal ob die Prüfung in Russland, China oder Brasilien durchgeführt wird. Alle Teilnehmer müssen sich übrigens bereit erklären, vor der Prüfung ein “Test Day Photo“ machen zu lassen. Das soll verhindern, dass jemand die Prüfung für einen anderen ablegt – was früher mehrmals vorgekommen sein soll.

Wozu braucht man das? Natürlich ist ein solches Sprachniveau für den Englischunterricht sehr hilfreich, gerade wenn man Englisch als Prüfungsfach im Abitur hat. Vor allem aber verlangen manche Universitäten dieses Zertifikat als Sprachnachweis für Fächer, bei denen man nicht sofort an Englisch denkt, für die sehr gute Sprachkenntnisse aber Voraussetzung sind, z. B. Naturwissenschaften mit überwiegend englischsprachiger Fachliteratur, Touristik oder International Business Studies, das von Lea angestrebte Studienfach.

Alle vier Schülerinnen und Schüler waren erfolgreich und erhielten ihre Zertifikate. Besonders hervorzuheben ist dabei Leon Fresl, der den sechsstündigen Sprachtest so hervorragend bestand, dass ihm gleich das nächsthöhere Sprachlevel, C2, das muttersprachlichen Kenntnissen gleichkommt, bescheinigt wurde.

Trotz harter Arbeit war es eine tolle Zeit in der Englisch-AG, in der wir uns anhand der vielen Übungsformate mit Details des Englischen beschäftigt haben und über genaue Wortbedeutungen diskutiert haben. Dabei kamen häufig witzige Aussagen und Situationen zustande, die niemand so meinte. Es war toll zu sehen, mit wie viel Spaß sich Englischkenntnisse erweitern lassen.

Congratulations!

Am Freitag, den 15.06.18 besuchten wir die Prämierungsfeier des Schreibwettbewerbs des VfL. Leider konnten unsere Wettbewerbsbeiträge keinen Preis erringen. Im Anschluss an die Feier erhielten wir eine Stadionführung und so wurde der Tag dann doch noch richtig schön.

Eins steht fest: Im nächsten Jahr werden wir erneut versuchen, die Jury vom Schreibtalent unserer Schülerinnen und Schüler zu überzeugen!

In der letzten Woche fuhr die 7b mit Frau Kramer und Frau Gföller vom Montag bis zum Mittwoch in den Südharz nach Gorenzen. Die Beschreibung auf der Jugendherberge „in waldreicher Umgebung“ traf voll und ganz zu – mit Bestürzen stellten die Schülerinnen und Schüler die fehlende Netzabdeckung und kaum nutzbares W-LAN fest. Die 7b begegnete diesen Widrigkeiten mit guter Laune und genoss die Zeit dann eben eher „old school“.

Das Programm war sehr vielseitig und reichte unter anderem vom Besuch des Kyffhäuser-Denkmals über die Barbarossa-Höhle zu Kletterwald und Sommerrodelbahn.

Wir erlebten drei wunderbare, ereignisreiche Tage.

 

Unsere Schule ist vielseitig, unsere Lehrer engagiert – den Beweis liefern spannende Projekte, die am 3.und 4. Mai 2018 stattfanden.

Am 24. April 2018 veranstalteten die Bundesländer Niedersachen und Sachsen-Anhalt ihren diesjährigen länderübergreifenden Schülerprojekttag in der Gedenkstätte Deutsche Teilung in Marienborn. Als eine von nur drei Schulen in ganz Niedersachsen nahm das Gymnasium am Bötschenberg an diesem Projekttag teil, der dieses Mal unter dem Motto „Aus der Vergangenheit für die Gegenwart lernen. Der DDR-Grenzübergang Marienborn – an der Grenze durch Europa“ stattfand.

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10b und 10c wurden morgens gemeinsam mit den 220 Schülerinnen und Schülern der anderen Schulen vom niedersächsischen Kultusminister Grant Hendrik Tonne und der Staatssekretärin im Ministerium für Bildung Sachsen-Anhalt Eva Feußner begrüßt. Beide würdigten sowohl das Interesse der Schüler als auch das besondere Engagement  der Schülerlotsen, die sich bereits am 10. April in der Gedenkstätte eingefunden hatten und sich zu Gedenkstättenlotsen ausbilden ließen. Dazu gehörten auch sechs Schülerinnen des GaBö (Elisa Störmann, Ann-Kathrin Breyer, Caroline Tischer, Anna Biesterfeld, Emma Golmer, Sophie Scholz).

Die Gedenkstättenlotsen führten zu Beginn den Kultusminister und die Staatssekretärin über das Gelände, nach der offiziellen Begrüßung übernahmen sie die Aufgabe, kleine Schülergruppen zu führen und über den Grenzübergang zu informieren. An dieser Stelle bedankt sich das GaBö noch einmal ausdrücklich für das Engagement dieser Schülerinnen, die ihre Aufgabe mit Bravour gemeistert haben.

Nach der Führung über das Gelände hatten die Schülerinnen und Schüler noch die einmalige Gelegenheit, direkt mit Zeitzeugen ins Gespräch zu kommen und ihre persönliche Geschichte zu hören. Beispielsweise erzählte Rolf-Joachim Erler von seinem Fluchtversuch, der in Marienborn endete. Erst nach einer längeren Haftstrafe gelangte er über den Häftlingsfreikauf doch noch in den Westen.

Nach einer kurzen Abschlussreflexion fuhren die Schülerinnen und Schüler des GaBö am Ende des Schülerprojekttages mit vielfältigen Eindrücken vom historischen Ort und den Geschichten der Zeitzeugen zurück nach Helmstedt.

Der Tag begann mit einer schönen Zugfahrt in Richtung Hannover in den Landtag, um die Veranstaltung „Europa Café“ zu besuchen. Die Schülerinnen und Schüler des Politikkurses PW91 und PW92 fuhren zusammen mit Frau Herlt nach Hannover und wurden dort vom Landtagsvizepräsident empfangen und begrüßt. 

Alles begann mit einem Bericht zur aktuellen Situation in Europa. Danach bekamen die Schüler einen Eindruck zu dem, was sie im Landtag alles machen und wie der Tag in den Tischgruppen aussieht.

Kurze Zeit später begann die erste Diskussionsrunde mit der Tischgruppe zu den Fragen: Was macht die Europäische Union eigentlich und welches Ziel sie verfolgt?

Eine weitere Frage war: Was wäre, wenn es die EU nicht gäbe?

Danach ging es in die erste Pause am Tag.

Die zweite Diskussionsrunde wurde mit einer anderen Tischgruppe durchgeführt zu den Fragen: Was finde ich gut an Europa? Was muss besser werden in Europa? Und wie stelle ich mir ein ideales Europa vor?

Dann mussten wir die für uns am wichtigsten Punkte raus suchen und diese dann in der Runde diskutieren. Nach der 20 minütigen Diskussionsrunde in der Tischgruppe musste der Tischleiter die Argumentation vor allen Leuten vorstellen.

Nach der Vorstellung wurden die Tischgruppen wieder gemischt und es folgte die dritte Diskussionsrunde. In dieser Diskussion wurde aus den vorherigen Punkten, der für uns am wichtigsten war, raus gesucht. Diesen sollten wir erweitern. Darunter fällt, dass wir ein Thema aussuchen sollten, was uns darunter stört und was die Europaparlamentsabgeordneten unserer Meinung nach tun sollen, um dieses Problem zu beheben und zu bekämpfen. Auch die dritte Diskussionsrunde wurde in der großen Runde von dem Tischleiter vorgestellt. Dann sollten wir alle drei wichtige Themen und Problemstellungen heraussuchen, indem wir einen Punkt auf den Themenbogen kleben. Die drei Themen mit den meisten Stimmen wurden dann mit den Landtagsabgeordneten diskutiert. Zwischen der zweiten und dritten Diskussionsrunde gab es eine Mittagspause, in der kleine Häppchen serviert wurden.

Die Landtagsabgeordneten waren aus verschiedenen Fraktionen und Parteien. Sie haben sich sehr gut auf die drei Schwerpunkte eingelassen und intensiv mit uns diskutiert. Nach der 45 minütigen Diskussion wurde der Tag sehr schön vollendet, indem wir alle wieder nach Hause fuhren.

 

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Am 21. August erreichte der Sportleistungskurs, gemeinsam mit Herrn Gerlach und Herrn Kramer, mit dem Zug das Ötztal in Österreich. Mit guter Laune und großen Erwartungen kamen wir in der „Area 47“ an.

Die „Area 47“ ist ein großer Freizeitpark mit Rafting, Canyoning & anderen Wasseraktivitäten, Konzerten & Übernachtungsmöglichkeiten.
Nach einer kräftigen Stärkung im Restaurant und der ersten Erkundung des Geländes, bezogen wir unsere Holz-Tipis. Gemeinsam ließen wir den Abend ausklingen und freuten uns riesig auf den nächsten Tag, denn es stand der Hochseilgarten in unserem Programm.

Am nächsten Tag meisterten wir alle zusammen, nach einer kurzen Einführung, die Hindernisse in schwindelerregenden 27 Metern Höhe. Den Rest des Tages nutzten wir die „Water-Area“, genossen das sonnige Wetter und einige von uns suchten den absoluten Adrenalin-Kick beim „Mega-Swing“, bei dem die Teilnehmer vom Startpunkt in 27 Metern Höhe ins Nichts fallen. Mehr als 12 Meter freier Fall warteten auf die drei, bevor der Speed von rund 100 km/h in die Schwingbewegung überging. Natürlich wurde an diesem Tag Beachvolleyball gespielt und die „Water-Area“ mit Rutsche, Wakeboard & Co. genutzt.

Am Mittwoch versuchten wir uns an der „Kletterwand“ mit Routen in allen Schwierigkeitsgraden, welche ebenfalls 27 Meter hoch ist. Anschließend folgte erneut ein spannendes Beachvolleyball-Spiel.
Nachdem einige von uns mit dem Mountainbike die Berge unsicher machten, gab es am Strand ein Barbecue, wobei der Sonnenuntergang die unglaublich entspannte Stimmung an diesem Abend unterstrich.

Das große Highlight unserer Kursfahrt folgte am Donnerstag. Bei strahlendem Sonnenschein statteten wir uns aus mit Neoprenanzügen, Schuhen, Westen und Helmen. Mit den Booten kämpften wir uns durch die Strömungen der Ötztaler Ache und genossen die atemberaubende Aussicht.

Am Freitag den 25. August hieß es dann Abschied nehmen. Mit dem Zug ging es wieder in die Heimat, doch die adrenalinreichen und actionreichen Tage in der „Area 47“ werden wir niemals vergessen. Für uns war diese Kursfahrt das Highlight unserer Schullaufbahn und ein gelungener Abschluss und vielleicht werden wir das Ötztal bald wieder besuchen.

Ein großes Dankeschön an unseren Tutor Herrn Kramer und an Herrn Gerlach für diese unvergesslichen Tage! – sf84 / SP81

Der Bundestagsabgeordnete Falko Mohrs steht Frage und Antwort auf die Fragen von den Schülern des Gymnasiums am Bötschenberg

Am Freitag, den 04.05.2018, war der Bundestagsabgeordnete Falko Mohrs, aus dem Wahlkreis Wolfsburg-Helmstedt, am Gymnasium am Bötschenberg zu einer Podiumsdiskussion im Rahmen des Europatages zu Gast. Dabei haben die Schülerinnen und Schüler des 10. und 11. Jahrgangs mit Herrn Mohrs über die Themen Sozial-, Bildungs-, Umwelt, Innen- und Außenpolitik sowie Europapolitik diskutiert.

Nachdem sich Falko Mohrs kurz vorgestellt hatte, wurde die Diskussion von Merle Gask und Niklas Tilg moderiert. Besonderes Interesse zeigten die Schülerinnen und Schüler an den Vor- und Nachteilen zur Rückkehr zum Abitur nach 13 Schuljahren. Falko Mohrs erklärte dazu, dass mit der Rückkehr den Schülerinteressen Rechnung getragen wurde und sie dadurch insgesamt weniger Stress und mehr Freizeit haben sollten, um auch außerschulischen Interessen nachgehen zu können.

Eine weitere Frage im Bereich der Bildungspolitik war, wie man körperlich, geistig und psychisch eingeschränkte Menschen auf „normale Schulen“ integrieren kann und welche Maßnahmen ergriffen werden können, um dieses Ziel zu erreichen. Herr Mohrs führte dazu aus, dass die Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden müssten, beziehungsweise ausgebildetes Personal zur Unterstützung sowie genügend Geld, was dafür erforderlich sei, bereitgestellt werden müsse. Hierzu verlangte  er auch die Aufhebung des Kooperationsverbots. Somit soll durch die Bundesregierung 11 Milliarden Euro für die Modernisierung und den Ausbau von Schulen zur Verfügung gestellt werden. Er wies auch darauf hin, dass dieses Geld nicht reichen werde.

Eine Frage, die zum Thema Sozialpolitik gestellt wurde, war, wie gegen die Kinderarmut vorgegangen werden kann. Herr Mohrs antwortete, dass das Kindergeld erhöht, Kindergartenplätze kostenlos und die Preise für Mittagessen in den Schulen gesenkt beziehungsweise übernommen werden müssten, sodass jeder den Zugang zu kostenloser Bildung habe.

Ein weiteres Thema, welches angesprochen wurde, ist die Digitalisierung in Deutschland und zwar besonders der Mobilfunk und schnelles Internet in kleinen Dörfern. Herr Mohrs antwortete dazu, dass es LTE bis Ende 2019 in Deutschland flächendeckend geben soll und außerdem würde es eine App geben, wo man Funklöcher melden kann, um diese später zu beheben. Auch Glasfaserleitungen sollen bis 2019/2020 in Deutschland ausgebaut werden.

Im Bereich der Umweltpolitik waren für die Schülerinnen und Schüler besonders der Umgang mit dem Dieselskandal und die Reaktion der großen Koalition von Interesse. Hierzu verwies Herr Mohrs auf die bereits von der Koalition umgesetzte Unterstützung und Förderung der Elektromobilität, welche aber insgesamt auch noch intensiviert werden müsse.

Zu der Frage nach der Qualität der Ausstattung der Bundeswehr antwortete Herr Mohrs ganz klar, dass diese unzureichend sei und unbedingt verbessert werden sollte. Was die Flüchtlingsfrage  betrifft, ist Falko Mohrs der Meinung, dass es keine Obergrenze geben soll und das aktuelle Asylrechtsystem bestehen bleiben soll. Eine Überforderung unseres Sozialsystems durch die Flüchtlinge  könnte er bisher nicht erkennen. Die Herausforderung für die Zukunft  wird darin bestehen, so schnell wie möglich die neuen Migranten in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Wenn dies gelingen wird, wird es keine zusätzliche Belastung für die Gesellschaft werden. Dabei ist er optimistisch, da es auch prima mit den Italienern und anderen Nationalitäten nach dem Krieg z.B. in Wolfsburg geklappt habe.

 

Am Vormittag des 03. Mai 2018 fand im Helmstedter Maschstadion der diesjährige Kreisentscheid von „Jugend trainiert für Olympia“ in der Sportart Leichtathletik statt. Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Helmstedt traten in einem Mannschaftsmehrkampf in verschiedenen Altersklassen gegeneinander an. In der Wettkampfklasse III (Jg. 2003-06) der Mädchen war die Mannschaft des Gabö siegreich und erkämpfte sich damit das Startrecht für den Bezirksentscheid in Braunschweig. Glückwünsche an: Yella Eberle, Janina Jerzyk, Lena Karwacki, Laura Mahncke, Merle Nennewitz und Yvonne Plewka!
 

Seit seinem Umbau und der Neueröffnung im Oktober 2017 erstrahlt er im neuen Glanz: der Landtag in Hannover. 24 Schüler und Schülerinnen der Klasse 10b des Gymnasiums am Bötschenberg hatten jetzt (am 18. April 2018) Gelegenheit, den Niedersächsischen Landtag zu besuchen und sich einen eigenen Eindruck von der Arbeit der Landtagsabgeordneten zu verschaffen.

Nach der Begrüßung hörten die Schüler zunächst einen kurzen Vortrag über die Arbeit des Landesparlaments und über die Geschichte des Leineschlosses. Danach konnten sie sich auf der Besuchertribüne als Zuschauer über die Arbeitsweise im Plenum informieren.

Das Landesparlament debattierte über zwei Gesetzesentwürfe. Zum Einen ging es um einen Antrag der Fraktionen von SPD und CDU, der vorsieht, die Gebühren in Kindertagesstätten abzuschaffen. Zu diesem Tagesordnungspunkt konnten die Schüler einen Beitrag von Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) hören. Zum Anderen ging es um einen Antrag der AfD, der die Stärkung der Rechte parlamentarischer Minderheiten vorsieht. Einen ähnlichen Antrag legten auch die Oppositionsfraktionen der FDP und der Grünen vor. Im amtierenden Landtag sind die Oppositionsfraktionen  gegenüber den Regierungsfraktionen mit 32 zu 105 Stimmen in der Minderheit.

Im Anschluss an die Parlamentsdebatte hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit mit den Abgeordneten Veronika Koch (CDU), Jörn Domeier (SPD) und Stefan Wirtz (AfD) zu sprechen. Die drei Abgeordneten nahmen sich eine ganze Stunde Zeit und gingen ausführlich auf die Fragen der Schüler ein. Diese wollten u.a. wissen, wie das Verhältnis der anderen Parteien zur AfD ist und wie die Abgeordneten über wichtige gesellschaftspolitische und globale Themen, wie Flüchtlinge, Umweltschutz und Kriegsgefahr denken. Dabei nahmen die Abgeordneten kein Blatt vor den Mund und informierten die Schüler ausführlich über ihre politischen Standpunkte und Überzeugungen. Am Ende des Besuchs waren sich die Schüler darüber einig, dass das Abgeordnetengespräch der Höhepunkt des Tages war.

 

 

Stimmen der Schüler und Schülerinnen:

„Es war definitiv interessant, da wir dadurch mitbekommen haben, wie der Landtag funktioniert. Und die Diskussion im Nachhinein war auch gut, da man dabei mitbekommen hat, dass sich Politiker der AfD gerne mit anderen in die Wolle kriegen.“

Hannes

„Der Besuch im Landtag hat sich gelohnt, weil man den Politikern persönlich Fragen stellen konnte. Außerdem hatte man einen kleinen Einblick in den Arbeitsalltag eines Politikers und konnte sehen, wie eine Plenumsdiskussion abläuft, sodass man an diesem Tag viele Informationen sammeln konnte.“

Ann-Kathrin

„Ich fand es interessant, wie sich die Politiker im Landtag verhalten haben. Im Gegensatz zum Bundestag haben im Landtag viele geredet und sind rumgelaufen. Meiner Meinung nach bekommen die Politiker zu viel Geld für das, was sie tun.“

Jona

„Man konnte sich, ohne dass es verfälscht wird, wie die AfD immer behauptet, ein Bild von dieser Partei machen und davon, wie das Verhältnis zu den anderen Parteien ist. Man hat durch das Gespräch auch einen guten Einblick in den Alltag der Politiker bekommen und erfahren, was sie besonders interessiert.“

Emma