Wie wollen wir in Europa leben? Welche europäischen Themen sind für uns und unseren Alltag wichtig? Diese Fragen stellten sich 102 Schüler und Schülerinnen beim europäischen Jugendforum im Landtag in Hannover. Neben 27 Schülern/innen des Gymnasiums am Bötschenberg nahmen Schüler von fünf weiteren Schulen aus dem Netzwerk Europaschulen an der Veranstaltung teil, die im Interimsplenarsaal in Hannover stattfand.

Eröffnet wurde das Jugendforum durch Landtagsvizepräsident Frank Oesterhelweg (CDU), der deutlich machte, aus welchen ganz persönlichen Gründen Europa für ihn wichtig ist. Anschließend ging es in die Ausschussarbeit. Die drei Parlamentsausschüsse „Handel“, „Umwelt“ und „Ernährung“ erarbeiteten insgesamt sechs Beschlussvorlagen, die sie dem Plenum zur Diskussion und Abstimmung vorlegten.

Berichterstatter aus jedem Ausschuss (u.a. Lasse Gehrmann, Hannes von Cramer und Robin Gerloff) stellten die Gesetzesvorlagen vor und begründeten diese. Anschließend wurde diskutiert und abgestimmt. Dabei ging es unter anderem um die Verstärkung des lokalen Handels, Ernährung als Pflichtfach im Unterricht, um die Vermeidung von Plastikabfällen und um die Legalisierung von Cannabis. Online-Abstimmungen per Smartphone im Vorfeld der einzelnen Beratungen („Wert trennt seinen Müll?“, „Wer hat schon einmal gekifft?“) ermöglichten die schnelle Visualisierung von persönlichem Verhalten und lockerten den Ablauf der Debatte auf.

Alle Beschlussvorlagen, die die Ausschüsse erarbeitet hatten, wurden vom Jugendforum angenommen. Im Anschluss daran hatten die Schüler/innen Gelegenheit, mit den Europaabgeordneten Gesine Meissner (FDP/ALDE), Tiemo Wölken (SPD) und den Landtagsabgeordneten Miriam Staudte (Die Grünen) und Frank Oesterhelweg (CDU) über ihre Vorstellungen zur Weiterentwicklung Europas zu sprechen. Dabei wurde deutlich, dass die ambitionierten Vorschläge der Schüler/innen von den Politikern begrüßt und sehr ernst genommen wurden. Es wurde aber auch deutlich, dass die politische Umsetzbarkeit nicht immer so einfach ist („Der Teufel steckt im Detail.“) und dass bei jedem Vorschlag gesetzliche Rahmenbedingungen zu beachten sind.

Ein Presseteam der Jugendpresse Deutschland hat weitere interessante Berichte zur Veranstaltung verfasst und diese in einem Blog veröffentlicht:

https://politikorange.de/thema/EPjugendforum

Wer weiß, was ein Sampler ist? Oder ein Theremin? Keiner? Ein Sampler ist ein elektronisches, meistens über MIDI ansteuerbares Musikinstrument, das Töne jeglicher Art aufnehmen und auf Tastendruck in verschiedener Tonhöhe wiedergeben kann. Das Theremin ist ein 1920 erfundenes elektronisches Musikinstrument. Es ist das einzige verbreitete Musikinstrument, das berührungslos gespielt wird und dabei direkt Töne erzeugt. Sein Name geht auf den Erfinder, den Russen Lew Termen, zurück, der sich in den USA Leon Theremin nannte. Solche und andere moderne elektrische Musikinstrumente werden im Musikunterricht von Herrn Fischer nicht nur gespielt, sondern auch selbst hergestellt. Dabei arbeiten die Schüler eng mit dem Physikkurs von Frau Tiesler zusammen. Dort werden die selbst gebauten Instrumente nämlich auf ihre Funktionsweise überprüft und es wird eine Klang- und Speicheranalyse vorgenommen. Natürlich ist auch geplant, die Ergebnisse dieses kursübergreifenden Projekts in der Öffentlichkeit vorzustellen bzw. vorzuspielen. Man darf auf die Ergebnisse gespannt sein.

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In den letzten Jahren konnte das GaBö sehr erfolgreich im Jazz- und Moderndance die Wettkämpfe meistern, doch jedes Mal ist es spannend sich der immer größer werdenden Konkurrenz zu stellen. Bereits in der Stellprobe zeigten die erfahrenen Vereine aus dem Deutschen Tanzsportverband (DTV), dass es dieses Mal beim Schöninger Traditionsturnier nicht leicht werden würde. Die Choreografien waren ausgefeilt, von ernst bis bunt gemischt, und viele Tänzerinnen und Tänzer konnten schon größere Erfahrungen in Tanztechnik aufbieten.

Musikalisch wagten sich die Dancing GaBös auf neues Parkett. Vertanzt wurde eine moderne Bearbeitung des Konzerts Nr. 3 aus Johann Sebastian Bachs Brandenburgischen Konzerten. Das amerikanische Hip Hop Duo Black Violin hat in seinem Stück die klassische deutsche Vorlage in einem Remix mit US-Hip-Hop vereint. Berühmt geworden sind die beiden Musiker 2004, als sie gemeinsam mit Alicia Keys bei den Billboard Awards auftraten.

So gab die Choreografie „Brandenburg“ den Tänzerinnen die Möglichkeit, klassische Elemente des Tanzens mit Moderndance und Hip Hop zu verbinden. Auch in der Auswahl der Kostüme wird dies deutlich: schwarzer Frack kombiniert mit knallige Farben und Hotpants sollen das Thema auch optisch sichtbar machen.

So vorbereitet tanzten die Schülerinnen mit Bravour die Vorrunde und zum Finale hatte sich dann die letzte Aufregung gelegt und die Dancing Gabös ernteten vom Publikum großen Beifall.
Nach einem langen Wettkampftag wurde mit Spannung das Urteil, der fünf bundesligaerfahrenen Wertungsrichterinnen erwartet. Die Dancing GaBös erhielten die Meinung der Jury als erstes, die Spannung war groß: 1, 2, 2, 3, 3 hieß es dann in der offenen Wertung. Damit war mit einem erfolgreichen 2. Platz das Treppchen erreicht, was für eine tolle Leistung für die Mädchen. Das Team aus Schröttinghausen zeigte Oberliganiveau. Sie konnten sich zu Recht den ersten Platz ertanzen. Rang drei ging an die Mannschaft aus Edemissen.

„Dass wir es so weit nach vorne schaffen, hätten ich nicht erwartet. Ich bin sehr stolz auf meine Tänzerinnen“ freut sich Heike Langenheim.

Die „Dancing GaBös“ sind:
Janina Jerzyk, Janne Klinzmann, Xiao Tong Lai, Rebecca Manske, Theresa Manske, Lara Schmidt und Sanja Sido

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Nachts um 2 Uhr ging die aufregende Reise los. Abgeholt wurden wir mit einem Bus, der uns zum Flughafen nach Düsseldorf brachte. Die vierstündige Busfahrt wurde mit einem langen Nickerchen überbrückt, da die Reise von allen mit purer Übermüdung gestartet wurde. Trotzdem fieberten wir der Reise erwartungsvoll mit unseren Lehrkräften Frau Wolf und Frau Barz entgegen. Am Flughafen angekommen, ging es ohne Probleme ab nach Dublin. In Dublin angekommen, fuhren wir in einem Doppeldeckerbus zu unserem Generator Hostel. Gut zu wissen ist, dass es in Dublin überall W-Lan gibt, doch ob es funktioniert, ist die andere Frage. Nach einer kurzen Pause ging es direkt weiter in die Innenstadt, wo ein Tour Guide auf uns wartete. Gewappnet mit einer Edeka Plastiktüte stürzten wir uns in die Historik von Dublin und sahen viele Sehenswürdigkeiten. Nachdem alles gesehen war, hatten wir, wie jeden Abend, noch etwas Zeit für uns.

Am Dienstag ging es für uns raus aufs Meer und wir machten eine dreistündige Bootstour mit einem Stopp an einem schönen Hafen, wo wir viele Fotos machten. Anschließend ging es ins Whiskey Museum, aber natürlich ohne Geschmacksprobe. An diesem Tag bemerkten wir auch, dass Dublin ein Ort ist, der niemals schläft – Krankenwagen und Polizei sind dauerhaft im Einsatz.

Am nächsten Tag wurden wir schon früh aus den Federn geworfen. Nach einem ausgewogenen Frühstück ging es nach einem Fußmarsch nach Malahide. Tipp für alle Busreisenden in Dublin: Coins only! Dort angekommen, wurden wir von einer roten, Kinderlieder spielenden Bimmelbahn abgeholt und zum Castle gebracht, wo uns Pug, der Hausgeist, empfing. Wieder angekommen in Dublin, besichtigten wir die Saint Patrick‘s Cathedral. Unser eigentliches Abendritual war es, abends im Hostel Billiard zu spielen, wobei eine Seniorengruppe der Meinung war, uns Mittwochabend einen Strich durch die Rechnung zu machen.

Am vorletzten Tag ging es bis abends hinaus in die Berge. Nach einer einstündigen Busfahrt nahmen wir die erste Hürde auf uns und wanderten außer Atem einen hohen Berg hinauf. Dieser war sogar noch steiler als der GaBö-Berg und das ist kaum zu toppen. Dennoch zahlte sich das Wandern aus. Die Aussicht war atemberaubend, ein wahrer Instagram/Snapchat-Ort. Anschließend ging es weiter zu einem weiteren sehenswürdigen Ort, wo wir die Chance hatten, uns etwas zu wünschen. Allerdings musste man dafür ein Kreuz umarmen. Für die Großen etwas einfacher, für die Kleinen eine knifflige Angelegenheit. Die Wild Wicklow Mountains Tourwar ein Ausflug voller Wunder, denn es ging danach noch zu einem unfassbar schönen See.

Die Rückreise war dem Freitag gewidmet. Nach einem angenehmen Flug kam der unangenehme Teil. Wir fuhren sechs Stunden mit dem Bus zurück, inklusive Stau. Jedoch freuten sich alle auf zu Hause. Am GaBö angekommen, warteten die Eltern schon sehnsüchtig auf uns. Es war eine wunderschöne und ereignisreiche Woche.

Wir bedanken uns vielmals bei Frau Wolf und bei Frau Barz für das kurzfristige Einspringen, ohne sie hätten wir Dublin nie kennengelernt. Wir hoffen, ihnen hat die Fahrt genauso gut gefallen wie uns.

Verfasst von Vivien Dube, Lena Klitsch und Annika Koch

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Das gesellschaftswissenschaftliche Profil der Q2 fuhr in diesem Jahr nach Polen auf Kursfahrt. Damit begaben wir uns auf eine praxisnahe Expedition, um das inhaltliche Schwerpunktthema „Das deutsch-polnische Verhältnis“ des 3. Semesters im Kurs mit erhöhtem Anforderungsniveau Geschichte genauer zu ergründen. Natürlich war auch Ziel, unseren direkten Nachbarn näher kennenzulernen.

Auf dem Programm standen neben einer ausführlichen Erkundung der Kulturhauptstadt Polens auch thematische Stadtführungen zur Geschichte der Stadt sowie zur Geschichte der Juden in Krakau, die bis zur Verfolgung durch die Deutschen eine wichtige gesellschaftliche Position in Krakau einnahmen.

Untergebracht in dem zentralen und hippen Viertel „Kazimierz“ konnten viele wichtige Sehenswürdigkeiten wie der Wawelhügel, das Weichselufer, der beindruckende Marktplatz samt Tuchhallen, das Museum in der ehemaligen Fabrik Oskar Schindlers (bekannt durch den Film „Schindlers Liste“ des Regisseurs Stephen Spielberg) sowie eine Synagoge und ein jüdischer Friedhof besichtigt werden. Aber auch kulinarisch konnte die Stadt mit vielen stylischen Restaurants, exotischen Spezialitäten und chilligen Bootslokalen beim Kurs punkten. Den Höhepunkt bildete dabei zweifelsfrei der Klezmer-Abend in einem traditionellen jüdischen Restaurant, der zur eh schon guten Laune enorm beitrug.

Jedoch setzten wir uns neben all dem Spaß auch mit dem dunklen Kapitel deutscher Geschichte auseinander. Neben der Judenverfolgung und der Zuweisung ins Ghetto, beginnend 1941, spielte Kraukau auch ein wichtige Rolle bei der auf der Berliner Wannseekonferenz organisierten „Ausrottung der Juden“. Das Konzentrationslager Auschwitz sowie die Vernichtungsstätte Auschwitz-Birkenau mit seinen Gaskammern und Krematorien liegen etwa eine Busstunde von Krakau entfernt.

Der Anblick der Ausstellungsstücke aus dem Besitz der Ermordeten (LKW-Ladungen von abgeschnittenen Haaren, riesige Haufen an konfiszierten Brillen, Schuhen, Koffern, Haushaltsutensilien), die in der Gedenkstätte ausgestellt waren, schnürte vielen von uns die Luft weg. Auch die Begehung des riesigen Geländes und der Baracken in Auschwitz-Birkenau, wo circa eine Million unschuldige Menschen in Gaskammern umgebracht wurden, wirkten noch lange nach. Umso unverständlicher war es für uns, dass es Menschen gibt, die diesen Teil der Geschichte leugnen oder bagatellisieren.

 

Im August fuhr die Klasse 7a mit ihren Lehrkräften Christiane und Friedrich Jungenkrüger auf Klassenfahrt zum Surfen nach Fehmarn.

Gemeinsam mit den Surflehrern vor Ort wurden die Schülerinnen und Schüler morgens in die Anfänge des Surfens eingeführt. Dabei wurde ihnen das Aufbauen des Riggs beigebracht, die Grundtechniken wie Drehungen, die Wende und vor allem das Fahren der unterschiedlichen Kurse.

Nachmittags standen verschiedene Wassersportaktivitäten auf dem Programm. Dabei probierten sich die Schülerinnen und Schüler im Stand Up Paddling und Kanu fahren oder spielten Wasserball im Pool. Aber auch andere Freizeitaktivitäten wie das Crazy Unihoc – Turnier erfreuten sich einer großen Beliebtheit, vor allem begeisterten sich aber auch viele Schülerinnen und Schüler für das Trampolinturnen auf einer attraktiven Sprunganlage.

Am letzten Tag war es noch einmal besonders schön, als alle gemeinsam in der Ostsee baden konnten, obwohl die Warnung vor Feuerquallen das Badeerlebnis ein wenig trübte. Leider war die tolle Fahrt viel zu schnell zu Ende, man hofft aber, dass man demnächst noch einmal zum Surfen fährt. Vielen Dank an unsere Lehrkräfte, Christiane und Friedrich Jungenkrüger, die seit Jahrzehnten dafür sorgen, dass sich das Surfen als festes schulisches Angebot im Sportprofil der Schule etabliert hat.

Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel

In der „Lessingstadt“ Wolfenbüttel wurde am Mittwoch, dem 05. 09. 2018, im Zeughaus der Herzog August Bibliothek im Rahmen der Jubiläumsfeier anlässlich des 35-jährigen Bestehens des Schülerseminars der Kooperationsvertrag zwischen der Herzog August Bibliothek und dem Helmstedter Gymnasium am Bötschenberg  von dem Direktor der Bibliothek, Herrn Prof. Burschel, und dem Schulleiter Herrn Jungenkrüger unterzeichnet.

Die seit 1983 stattfindenden Schülerseminare sind bereits regelmäßig von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums am Bötschenberg  in Begleitung von Frau Zechmann und Frau Grüger-Vollheide besucht worden. In Wolfenbüttel werden mit Kursen der gymnasialen Oberstufe in ein- bzw. dreitägigen Veranstaltungen abiturrelevante Themen mithilfe des Bibliotheksbestandes vertieft. Auch ein Besuch des Lessinghauses wurde jedes Mal mit großem Interesse durchgeführt.

Ferner begleitet der Bibliothekspädagoge Wilfried Seyfarth ein Recherchetraining für Facharbeiten mit großem Engagement, wovon sich viele  Schülerinnen und Schüler begeistert zeigten.  Eine Ausstellung im Zeughaus veranschaulicht vom 05. – 27. September 2018 die Zusammenarbeit von Schulen und Bibliothek.

Auch die Möglichkeit der Nutzung von digitalen Medien und Möglichkeiten des zeitgemäßen Unterrichts hob Herr Seyfarth insbesondere hervor: „Die Schülerinnen und Schüler lernen, Quellen kritisch auszuwählen, zu bewerten und eigene Interessen und Standpunkte zu identifizieren.“

 

Auszug aus dem KOOPERATIONSVERTRAG

Es ist daher erklärtes Ziel der Partner, Schülerinnen und Schüler für die Vielfalt und Unterschiedlichkeit von Medien zu sensibilisieren, beim Lernen zu unterstützen sowie für das selbstständige Suchen, Beschaffen, kritische Bewerten und kreative Verarbeiten von Informationen zu interessieren und zu motivieren.

Zu den bildungsrelevanten Aktivitäten im Rahmen dieser Partnerschaft gehören insbesondere:

  • Thematisches Arbeiten in der Bibliothek (systematische Integration außerschulischer Lernorte in den Fachunterricht)
  • Medienpräsentation in der Bibliothek
  • Vermittlung von Methoden zur medienübergreifenden Informationsrecherche
  • Einführung in die digitalen Angebote einer Bibliothek
  • Vertiefung der Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens
  • Befähigung zum kritischen Umgang mit Medien und Informationen (Medien- und Informationskompetenz)

 

Lessing Haus Wolfenbüttel

In der ersten Septemberwoche 2018 fuhr die Klasse 9a des GaBö zum Gegenbesuch im Rahmen des Ermeloaustauschs. Nachdem der Besuch der Niederländer im Juni für innige Freundschaften gesorgt hatte, waren alle sehr gespannt und voller Erwartungen auf die Woche in den Niederlanden. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von Frau Jabs sowie vom Klassenlehrer, Herr Kramer.

Nach der langen Busfahrt wurden wir am Christelijk College Groevenbeek in Ermelo wie alte Bekannte empfangen – es gab viel zu erzählen. Daher fiel das restliche Programm für den Montag eher spartanisch aus: nach einer Begrüßungs- und Orientierungsrunde wurden die Schülerinnen und Schülern von ihren Gasteltern abgeholt und verbrachten einen gemütlichen Abend gemeinsam mit ihren Austauschpartnern.

Am Dienstag hatten unsere Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, den Unterricht an einer anderen Schule – in einem anderen Land(!) – kennenzulernen und sich mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden im Schulalltag der beiden Partnerschulen bekannt zu machen. Am Nachmittag ging es dann mit dem Bus nach Lelystad zum Batavialand: Hier konnten wir einen originalgetreuen Nachbau des 1629 vor Australien gesunkenen Handelsschiffes “Batavia” besichtigen und dabei auch einen Einblick in die Art und Weise gewinnen, wie vor 300 Jahren solches Schiffe gebaut wurden.

Am Mittwoch stand Amsterdam auf dem Plan. Zunächst ging es mit dem Bus zum Stadion des niederländischen Rekordmeisters “Ajax Amsterdam”, das erst seit wenigen Wochen “Johann Cruiyff Arena” heißt. Im Anschluss an eine beeindruckende Führung im komplett überdachten Stadion – inkl. Abstecher in die Heimkabine, den Pressekonferenzraum sowie auf die höchsten Ränge – ging es zum Nationalmuseum der Niederlande, dem “Rijksmuseum”. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler Meisterwerke von Rembrandt oder van Gogh in Augenschein nehmen und sich in der beeindrucken Architektur des Museumsgebäudes verlieren.

Der Donnerstag stand im Zeichen der Vorbereitung des Abschlussabends, zu dem dann auch die Gasteltern eingeladen wurden. Zudem spielten die Schülerinnen und Schüler “Boerengolf” (zu deutsch: Bauerngolf), wobei ein kleiner Fußball mit einem holzbeschuhten Stock über einen wilden Kurs bugsiert werden muss. Dass es dabei fast durchgehend regnete, wurde das Spiel mehrfach unterbrochen – der guten Laune der Spieler tat dies aber keinen Abbruch.

Am Freitag ging es dann nach einer tollen Woche mit vielen Eindrücken zurück nach Helmstedt. Pünktlich um kurz nach 15 Uhr landeten wir wieder am Bötschenberg und stellten trotz des rundum gelungenen Austausches fest: Schön, wieder zuhause zu sein.

 

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Unter den Sport LKs bereits bekannt hat die Area47 nun auch ihren Reiz auf die diesjährigen Sport P1-Abiturienten und auf uns als Begleiter (Frau Tiesler
und Herr Salzmann) ausgeübt. Hin und zurück wurden wir mit dem Zug transportiert, zu Aller Erstaunen ohne Verspätung. Untergebracht in Tipis starteten wir in die Action-Sport-Woche.

Den ersten Tag verbrachten wir in atemberaubenden 30 m Höhe unterhalb einer Brücke, in einem der höchsten Hochseilgärten der Welt. Wer noch nicht genug hatte vom Klettern, konnte sich nachmittags am Kletterfelsen erneut in die Höhe schwingen. Jeden Tag stand uns zudem die „Water Area“ mit zahlreichen Rutschen, Sprungschanzen, Blobbing, einer Wasserkanone und vielem mehr zur Verfügung. Abends wurde stets der Volleyball noch ein wenig gequält.

Der Mittwoch war der vollste Tag. Er begann mit einer Rafting Tour auf der Inn. Fast jeder fand im Spiel mit dem kühlen Nass seinen Spaß. Tequila wurde dabei besonders häufig ausprobiert. Tequila steht natürlich dafür, den Oberkörper soweit über die Reling zu kippen, dass der Kopf komplett in den schmackhaften Fluten verschwindet. Am Mittwochnachmittag wurde dann in die Pedale getreten, um zum Piburger Bergsee zu gelangen. Höhepunkt der Tour war ein 30 minütiger Anstieg, der nur im ersten Gang überwunden werden konnte. Anerkennung und Erstaunen über Fahrräder ohne Motor war der Dank.

Der Donnerstag war ein besonderer Tag für eine Teilnehmerin, deren Volljährigkeit gemeinsam gefeiert wurde. Daneben verbrachten vier Sportler
ihre erste Stunde auf einem Wakeboard. Zudem begab sich eine Gruppe von acht Personen auf Expedition in eine tiefe Schlucht, welche ein Fluss in den Fels gerissen hatte. Die Expedition namens “Canyoning” forderte volle Aufmerksamkeit beim Abseilen und beim Wasserfallrunterrutschen oder -runterspringen. Abends wurde dann der Geburtstag und letzte Abend der Kursfahrt gebührend im River Haus gefeiert.

Der Regen, welcher ab Donnerstag einsetzte und Freitags bereits ohne Pause strömte, war für uns das Zeichen, das Ötztal wieder gen Bötschenberg nach vier Tagen voll Aktivität zu verlassen. Diesmal erreichten wir das geliebte Helmstedt zwei Stunden später wie geplant => „Typisch Bahn“

 

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Die Klasse 8b hat sich am 01.09.2018 (ja, ein Samstag!) mächtig ins Zeug gelegt: Löcher im Mauerwerk wurden geflickt, Ecken abgeklebt, Wände gemalert und Fußleisten lackiert. Danke an die lieben Helfer, die es möglich gemacht haben, dass wir uns in unserem Raum wieder wohlfühlen! Ihr seid eine wunderbare Klasse!

 

Der Tag begann mit einer schönen Zugfahrt in Richtung Hannover in den Landtag, um die Veranstaltung des Europa Cafés zu besuchen. Die Schüler des Politikkurses PW91 und PW92 fuhren zusammen mit Anne-Marie Herlt nach Hannover. In Hannover empfing und begrüßte der Landtagsvizepräsident die Schüler und Anne-Marie Herlt. Alles begann mit einem Bericht zur aktuellen Situation in Europa. Danach bekamen die Schüler einen Eindruck zu dem was sie im Landtag alles machen und wie der Tag in den Tischgruppen aussieht.

Kurze Zeit später begann die erste Diskussionsrunde mit der Tischgruppe zu den Fragen: Was macht die Europäische Union eigentlich und welches Ziel sie verfolgt?
Eine weitere Frage war, was wäre, wenn es die EU nicht gäbe?
Danach ging es in die erste Pause am Tag.

Die zweite Diskussionsrunde wurde mit einer anderen Tischgruppe durchgeführt zu den Fragen: Was finde ich gut an Europa? Was muss besser werden in Europa? Und wie stelle ich mir ein ideales Europa vor? Dann mussten wir die für uns am wichtigsten Punkte raus suchen und diese dann in der Runde diskutieren. Nach der 20 minütigen Zeit, die wir für die Diskussion hatten, musste der Tischleiter die Argumentation vor allen Leuten vorstellen.

 

Nach der Vorstellung wurden die Tischgruppen wieder gemischt und es folgte die dritte Diskussionsrunde. In dieser Diskussion wurde aus den vorherigen Punkten, der für uns am wichtigsten war, raus gesucht. Diesen sollten wir erweitern. Darunter fällt, dass wir ein Thema aussuchen sollten, was uns darunter stört und was die Europaparlamentsabgeordneten unserer Meinung nach tun sollen, um dieses Problem zu beheben und zu bekämpfen. Auch die dritte Diskussionsrunde wurde in der großen Runde, von dem Tischleiter, vorgestellt. Dann sollten alle drei wichtige Themen und Problemstellungen heraussuchen, indem sie ein Punkt auf den Themenbogen kleben. Die drei Themen mit den meisten Stimmen wurden dann mit den Landtagsabgeordneten diskutiert. Zwischen der zweiten und dritten Diskussionsrunde gab es eine Mittagspause, in der kleine Häppchen serviert wurden.

Die Landtagsabgeordneten waren aus verschiedenen Fraktionen und Parteien. Sie haben sich sehr gut auf die drei Schwerpunkte eingelassen und intensiv mit uns diskutiert. Nach der 45 minütigen Diskussion wurde der Tag sehr schön vollendet, indem wir alle wieder nach Hause fuhren.