Unter den Sport LKs bereits bekannt hat die Area47 nun auch ihren Reiz auf die diesjährigen Sport P1-Abiturienten und auf uns als Begleiter (Frau Tiesler
und Herr Salzmann) ausgeübt. Hin und zurück wurden wir mit dem Zug transportiert, zu Aller Erstaunen ohne Verspätung. Untergebracht in Tipis starteten wir in die Action-Sport-Woche.

Den ersten Tag verbrachten wir in atemberaubenden 30 m Höhe unterhalb einer Brücke, in einem der höchsten Hochseilgärten der Welt. Wer noch nicht genug hatte vom Klettern, konnte sich nachmittags am Kletterfelsen erneut in die Höhe schwingen. Jeden Tag stand uns zudem die „Water Area“ mit zahlreichen Rutschen, Sprungschanzen, Blobbing, einer Wasserkanone und vielem mehr zur Verfügung. Abends wurde stets der Volleyball noch ein wenig gequält.

Der Mittwoch war der vollste Tag. Er begann mit einer Rafting Tour auf der Inn. Fast jeder fand im Spiel mit dem kühlen Nass seinen Spaß. Tequila wurde dabei besonders häufig ausprobiert. Tequila steht natürlich dafür, den Oberkörper soweit über die Reling zu kippen, dass der Kopf komplett in den schmackhaften Fluten verschwindet. Am Mittwochnachmittag wurde dann in die Pedale getreten, um zum Piburger Bergsee zu gelangen. Höhepunkt der Tour war ein 30 minütiger Anstieg, der nur im ersten Gang überwunden werden konnte. Anerkennung und Erstaunen über Fahrräder ohne Motor war der Dank.

Der Donnerstag war ein besonderer Tag für eine Teilnehmerin, deren Volljährigkeit gemeinsam gefeiert wurde. Daneben verbrachten vier Sportler
ihre erste Stunde auf einem Wakeboard. Zudem begab sich eine Gruppe von acht Personen auf Expedition in eine tiefe Schlucht, welche ein Fluss in den Fels gerissen hatte. Die Expedition namens “Canyoning” forderte volle Aufmerksamkeit beim Abseilen und beim Wasserfallrunterrutschen oder -runterspringen. Abends wurde dann der Geburtstag und letzte Abend der Kursfahrt gebührend im River Haus gefeiert.

Der Regen, welcher ab Donnerstag einsetzte und Freitags bereits ohne Pause strömte, war für uns das Zeichen, das Ötztal wieder gen Bötschenberg nach vier Tagen voll Aktivität zu verlassen. Diesmal erreichten wir das geliebte Helmstedt zwei Stunden später wie geplant => „Typisch Bahn“

 

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