Fiuggi Austausch – Besuch in Italien

Kurz vor den Osterferien brachen 26 Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen des Gymnasiums am Bötschenberg im Rahmen eines Schüleraustauschs nach Fiuggi auf.

Die Aufregung unter den Schülern war groß. Für viele war es die erste große Reise, das erste Mal ohne Familie oder der erste Flug.

Auch die Frage „Was anziehen…?“ war nicht einfach zu beantworten. Kurz vor Reiseantritt erreichten uns Bilder vom verschneiten Fiuggi, die eher an Winterurlaub erinnerten als an sonniges Italien.

Nach 10 Stunden in Bus und Flugzeug kamen wir Montagvormittag müde aber glücklich in Fiuggi an und wurden dort schon sehnsüchtig von den Italienern erwartet. Lediglich ein Koffer war auf dem Weg verloren gegangen. Aber in Italien lösen sich Probleme schnell und unkompliziert. So fuhren die Gasteltern nochmals zurück nach Rom und kamen kurze Zeit später mit dem richtigen Koffer wieder.

Die ersten beiden Tage verbrachten wir damit, die Schule und die Umgebung kennen zu lernen. So gab es einen offiziellen Empfang und verschiedene Projekte, die die Italiener liebevoll für uns vorbereitet hatten wie ein Musikprojekt oder Kochen mit den italienischen Mamas. Nachmittags besuchten wir das historische Fiuggi und natürlich die Gemeinde Acuto. Einige der Austauschpartner in diesem Jahr stammen aus Acuto. So gab es auch dort einen offiziellen und ebenfalls sehr herzlichen Empfang und eine Führung durch das historische Zentrum.

Mittwoch früh ging es für alle deutschen und italienischen Schüler gemeinsam auf einen Ausflug nach Rom. Zwischen Pantheon und Trevibrunnen gab es natürlich auch Gelato und Pizza.

Ein weiteres Highlight war am Freitag der Besuch des barocken Königspalastes von Caserta und der Ruinen von Pompeji am Fuße des Vesuvs (gemeinsam mit uns besuchte an dem Tag auch der italienischen Sänger Zucchero die Ruinenstadt).

Samstagabend gab es noch ein großes Abschiedsfest. Bei Pasta, Pizza und Dolci wurde gesungen, bei italienischer Musik getanzt und viel gelacht.

Nach einer aufregenden Woche in Fiuggi, hieß es am Sonntag Abschied nehmen und dabei blieb kein Auge trocken. Gab es die ersten Tage noch vereinzelt Heimweh, wollte man sich nun gar nicht mehr trennen. Nachdem dann doch endlich alle, teilweise schluchzend, im Bus waren, ging es wieder zurück nach Helmstedt.

Wir alle haben in Fiuggi eine sehr schöne Zeit erlebt, die lediglich vom nicht ganz typischen Regenwetter getrübt war. Wir hatten die Chance, einmal in das typische italienische Leben einzutauchen und vor allem die italienische Gastfreundlichkeit zu genießen. Auf den Ausflügen haben wir viel gesehen und vor allem haben wir Freundschaften geschlossen. So können wir es kaum erwarten, dass unsere italienischen Freunde im … zum Gegenbesuch nach Helmstedt kommen. Wir freuen uns schon riesig darauf!