Paul Knop aus der 9b produzierte das folgende Video auf der Veranstaltung “Profis in der Schule”, die in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Fußballverband und dem VfL-Wolfsburg am 16.10.2014 am GaBö stattfand. (Bericht hier!)

Außerdem berichtete der VfL-Wolfsburg selbst in der 5. Ausgabe des Magazins “Unter Wölfen” von der Veranstaltung. Den Bericht veröffentlichen wir hier mit Genehmigung des VfL-Wolfsburg:

Profis in der Schule

Benaglio, Trasch, Sprenger, Odebrecht und Dengler besuchen Gymnasium in Helmstedt

Profis in der Schule – die seit Jahren vom Niedersäch sischen Fußballverband (NFV) veranstaltete Aktion soll Schülern und Lehrern Sport in seiner gesamten Attrak tivität präsentieren. Dabei geht es nicht darum, dass gestandene Profis aus dem Sport die Schulbank drü cken, sondern dass diese das Gespräch mit den Schü lern suchen, ihnen einen Einblick in den Sport und das Dasein als Profi geben. Wie in den vergangenen Jahren unterstützte auch in diesem Jahr der VfL Wolfsburg diese Veranstaltung und schickte eine kleine Delega tion nach Helmstedt, um die Kinder des Gymnasium am Bötschenberg für Fußball im Speziellen und Sport im Allgemeinen zu begeistern. Diego Benaglio, Christian Träsch und Moritz Sprenger führten die fünfköpfige VfL-
Gruppe als namensgebende Profis an. Begleitet wurden die drei von Viola Odebrecht, die zuletzt zweimal die Deutsche Meisterschaft und die Champions League mit den Frauen des VfL gewann, und von Thore Dengler aus der U19 des VfL als potenziell angehendem Profi.

In der Sporthalle des Helmstedter Gymnasiums begrüß ten gut 450 Schüler der Klassenstufen fünf bis zwölf die Fußballer mit einem tosenden Applaus. Bei der Podiumsdiskussion mit dem VfL-Tross, an der sich die Schüler durch allerlei Wortmeldungen rege beteilig ten, drehte sich anschließend alles um Schule und den Fußball. So berichteten etwa Viola Odebrecht, Moritz Sprenger und Thore Dengler, dass neben Sport auch Mathe zu ihren Lieblingsfächern zählte, während Christian Träsch und Diego Benaglio eher in den sprachlichen Fächern ihre Vorlieben hatten. Alle gemeinsam legten den jungen Zuhörern aber nahe, immer ihr Bestes in der Schule zu geben, da ein guter Schulabschluss das A und 0 sei.

Natürlich waren vor allem die VfL-Fans unter den Schülern, die auch zahlreich in grün-weißen Trikots zum Aktionstag mit buntem Rahmenprogramm erschienen waren, interessiert an fußballerischen Themen und stellten immer wieder Fragen zum Profi-Dasein bei den Wölfen. So erläuterte Moritz Sprenger wie man es als Jugendspieler in den Profi-Kader schafft. „Man muss immer Einsatz
zeigen und sich stets weiterentwickeln wollen. Natürlich spielt auch Talent eine Rolle, aber manchmal kommt es mehr auf die Einstellung an“, so der 19-jährige Jungprofi. Auf die anschließende Frage, welchen Fußballverein Diego Benaglio am wenigsten mag, gab sich der Kapitän der Wölfe mit einem Augenzwinkern ganz diplomatisch: „Generell habe ich gegen keinen Verein etwas. Am wenigsten mag ich aber die Vereine, die gegen uns gewinnen.”

Und da mit Viola Odebrecht auch eine Spielerin der äußerst erfolgreichen Frauenmannschaft des VfL vor Ort war, war auch der Frauenfußball ein Thema. So wollte Ann-Kathrin aus dem Publikum wissen, was die männlichen Spieler von den kickenden Damen halten. Christian Träsch lobte dabei vor allem die Schritte, die der gesamte Sport in den letzten Jahren gemacht hat. „Ich finde, der Frauenfußball hat eine vorbildliche Entwicklung genommen. Das zeigt sich auch an den Zuschauerzahlen.“ Und auch Odebrecht
zeigte sich begeistert über die generelle Entwicklung im Frauenfußball, der laut ihr immer professioneller, und spe ziell beim VfL immer weiter voran gebracht werde. „Das neue AOK-Stadion wird ein Highlight. Da drin wird eine super Atmosphäre herrschen”, so die 31-Jährige.

Die Spieler gaben sich sehr offen und scherzten auch das eine oder andere Mal mit den jungen Zuhörern. So erzählte Diego Benaglio nicht ganz ernst gemeint, dass, wenn eine Karriere als Fußballer nicht geklappt hätte, er einfach Astronaut geworden wäre. Denn diese wür den bestimmt in seinem Heimatland der Schweiz noch gebraucht. Christian Träsch gab zu, „auch mal einen
Hamburger zu verputzen”, das wäre nicht so schlimm, riet den Schülern aber grundsätzlich, auf eine gesunde
Ernährung zu achten.

Anschließend nahmen sich die Spieler ausgiebig Zeit, um die zahlreichen Autogramm- und Fotowünsche zu erfüllen. Dabei dienten auch Schuhe, Rucksäcke und weitere Schulutensilien der Schüler als gern genomme ne Materialien für die Unterschriften der Fußballspieler. Als kleines Gastgeschenk für das Gymnasium am Bötschenberg, welches auch „Anstoß VfL“-Partnerschule im Rahmen der CSR-Initiative „Gemeinsam bewegen” ist, hatten die Gäste übrigens noch ein signiertes Wölfe-Trikot im Gepäck, welches dem Schuldirektor von Christian Träsch überreicht wurde.

Fotos